Hallo Claudia,
so wie ich das sehe, gibt das am Ende keinen Artikel in der Z. Mykol., sondern eher eine große Seite-1-Schlagzeile in der BILD: Russischer Bioterror in beschaulichem deutschen Garten!
Björn
Ich bin am Boden zerstört!
Hallo Claudia,
so wie ich das sehe, gibt das am Ende keinen Artikel in der Z. Mykol., sondern eher eine große Seite-1-Schlagzeile in der BILD: Russischer Bioterror in beschaulichem deutschen Garten!
Björn
Ich bin am Boden zerstört!
Danke Sandra,
nicht nur deine Omi, auch die Insekten lieben die Phloxe ganz besonders🥴. Ich hab ja auch einige für Insekten weniger interessante Pflanzen. Die kleinen Phloxe kompensieren das ein bisschen. Jetzt hab ich erst mal die befallenen Pflanzen abgeschnitten und dann schaun wir mal. Vermutlich werde ich alle möglichen Register ziehen. Manchmal denke ich, dass es der Fluch der bösen Tat ist. Ich fing an, mich mit Phytos anzufreunden.
Das ist zwar Quatsch, aber im Moment nerven diese Phytos nur. Wenn du die kleinen Phloxe magst, weißt du, wie frustrierend es ist, endlich flächendeckende Bestände zu haben, dich auf die Blüten zu freuen und die dann an die Phytos zu verlieren.
Ich bin dankbar für Thorbens Hinweise. Sie werden mir irgendwann sehr nützlich sein. Im Moment hat allerdings die Rettung der Bestände Priorität.
Heute habe ich tatsächlich noch mal einen scharfen Blick auf die befallenen Pflänzchen geworfen und ein schönes, wie Werner angeregt hat, komplettes Pflänzchen mit Wiedererkennungswert mit falschem und vermutlich auch echtem Mehltau für Björn herausgesucht. Das lasse ich noch ein paar Tage trocknen. Dann geht es auf die Reise.
Ich hoffe ja, dass sich die falschen Phloxmehltaue hierzulande versehentlich ausgebreitet haben und nicht etwa Nebenprodukte der St. Petersburger Trollfabriken sind. Wie auch immer. Ich bin ganz sicher, Björn wird die Pflänzchen unter Laborbedingungen, mindestens Sicherheitsstufe 3 begutachten und Emissionen in NRW verhindern.
Gut gefunden, Wolfgang. Ist sicher gleich weg🥴.
Wichtig wäre auch, daß man anhand des Belegs den Wirt erkennen kann, also bitte nur nur ein Blattschnippselchen raussuchen.
Björn
Schade, nur ein Schnipselchen. Wieder nix mit Entsorgung des Müllsacks. Die Pflanzen sind so gut wie trocken. Daher gelingen mir auch keine anständigen Präparate. Ich such mal ein paar schöne Schnipsel raus. Die meisten „Bäumchen“ fand ich an den befallenen Knospen. Vermutlich findest du noch ungefähr 10 andere Phytos an den beklagenswerten Pflanzen.
Moin Max,
. So harmlos hat das bei vielen von uns angefangen. Ziemlich harmlos. Lass dich überraschen, wohin es dich führt! Aber auch eine echte Pilzmacke ist gar nicht so schlimm. Es gibt schlimmere Infektionen als die mit dem Pilzvirus.
Hallo zusammen, erst einmal danke für eure Hinweise. Ich hab ein paar Fotos gemacht und ein bisschen mikroskopiert. Das Kraut ist jetzt weitgehend abgeschnitten und harrt im Müllsack der Entsorgung.
thorben96, Mycosphaerella kann schon hinkommen. Ein ganz böser Pilz! Der hat in Julia Kruses Buch (mein einziges zum Thema) keinen Einzug gefunden.
Schwarze Punkte sind auf den Blättern, auch silbrige Beläge. Vernünftige Präparate hab ich nicht hinbekommen.
Ob da nun tatsächlich Falsche Mehltaue dran sind, kann ich nicht beurteilen, lieber Björn. Ähnlichkeit zumindest ist vorhanden. Aber vernünftige Sporenpräparate sind mir nicht gelungen. Ich kann dir gern ein Paket abgestorbenen Teppichphlox schicken, gern auch den Müllsack, wenn du Erstbestimmer in Deutschland werden möchtest😆.
Hier mal alles, was an Fotos einigermaßen aussagekräftig ist.
Hallo zusammen,
Hilfe! Pilzfrust auf der ganzen Linie! Dabei war ich dabei, mich mit ein paar Phytos anzufreunden. Falsche Mehltaue z. B. fand ich ganz hübsch. Bis heute, als ich der Ursache für das erbärmliche Aussehen meiner Teppichphloxe auf den Grund ging.
Normalerweise sieht mein Garten um diese Zeit so aus.
Wenn der Phlox abgeblüht ist, blühen andere Gehölze.
Derzeit ist vom Teppichphlox nicht viel zu ahnen.
Die Triebe sind ausgeblichen und sterben ab, ebenso die Blüten. Traurig.
Ich hab mal ein paar Blättchen unters Mikroskop gelegt. Das Ergebnis war ernüchternd. Phytoparadiesische Verhältnisse. Ich habe keine Ahnung, welche Pilze ihr Unwesen auf den Phloxen treiben und vor allem, was dagegen hilft - außer Fungiziden.Vielleicht hat jemand von euch eine Idee.
Hier ein paar Mikrobilder.
Vermutlich irgendwelche Konidien.
Sieht nach nem Falschen Mehltau aus.
Und hier fette Ascoschläuche mit Inhalt.
Asci und Sporen.
Eine Idee - vor allem für geeignete Gegenmaßnahmen - wäre wirklich hilfreich.
Hallo Claudia,
das ist aber kein Baumweissling - sondern ein Grünader-Weissling.
Danke Frank. Den kannte ich noch gar nicht!
Moin zusammen,
die ersten Flattermannbilder sind auch mir geglückt. Leider konnte ich den Kaisermantel nicht zum Stillhalten bewegen. Daher erst einmal nur Baumweißling und Schwalbenschwanz.
Und hier noch etwas Skurriles. In den Hohlkammern des Gewächshauses haben sich winzige grüne Raupen eingerichtet. Mal sehen, was bzw. ob was daraus wird.
Hallo Sebastian, Respekt vor deiner Akribie und Ausdauer bei der Recherche. Das unterscheidet echte Profis von den faulen Einäugigen wie mich, die sich mit der Bestimmung auf Gattungsebene zufriedengeben.
Hallo Christian,
probier das doch einfach mal aus und mach einen Thread „Flechtenliteratur“ oder wie immer du ihn nennen willst und schau, was passiert. Ich glaube nicht, dass allzuviele Leute dort inhaltsleere Beiträge einstellen. Das wäre ein schönes Nachschlagewerk, das sich leicht über die Suchfunktion finden ließe.
Moin Schrumz, tatsächlich ein kryptischer Pilzfund. Werners Idee wär ganz schön, wenn du ein Problem mit deinem Riechorgan hättest. Blausäure und gammeliger Kohl riechen schon sehr verschieden. Kann eigentlich so eine Gelbfärbung durchs vergammeln entstehen? Wenn die Fragmente weiß oder grau wären, könnt ich mir auch eine Weißtäublingsmumie vorstellen.
Moin zusammen,
kranke Brombeeren sind mir begegnet. Sonst nichts Neues und Vitales am Kältepol. Nicht mal Zecken.
Die Innereien des Gewächshauses kämpfen ums Überleben😩 und ich unterstütze sie nach Kräften.
Wenn außer Björn niemand was Spannendes hat, kann ich euch mit meinem Heilpilzvortrag unterhalten.
Ich denke, das sollten wir tatsächlich gemeinsam entscheiden - in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Quartiers. Ich werde demnächst mal mal einen Fred dazu aufmachen und schauen, ob überhaupt genug Leute Lust haben mit mitzumachen.
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Hallo,
prima, Forumstreffen 2025 in Thüringen!
Ich bin sicher, es finden sich Verrückte die mitmachen wollen...
Hm, wollten wir das Treffen nicht im Frühjahr machen? Quais vor der Saison? So gegen Ende Mai?
LG,
Steffen
Das könnten wir auch machen, Stefan. Ich hatte den Spätsommer in Betracht gezogen, weil es da mit ein bisschen Glück schon Wiesenpilze gibt. Im Mai ist außer bei den Pyrenos, Phytos, irgendwelchem Zeugs im Wasser und Rindenpilzen meist nicht viel los. Die Chancen auf interessante Pilze sind ab August besser. Wobei das natürlich auch immer witterungsabhängig ist.
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Hier bei mir um die Ecke in Neustadt am Rennsteig feiern die Schwämmeklopfer jedes Jahr ein Fest und verarbeiten den Zunder traditionell. Das Museum des Ortes widmet dem Pilz angemessenen Raum. Wenn du Lust hast nachzulesen, hier.
Hallo,
ja genau. Und in diesem Museum sind etliche Exponate vom "Zunderpabst" Hans Schaub zu sehen. Hans ist mittlerweile hochbetagt, es war ein Freude sich mit ihm über den Zunder zu unterhalten. Und von daher weiß ich, das vielw asin dem Museum von ihm stammt.
Grüße,
Steffen
Hallo Steffen, und das Beste:
Neustadt ist nur 7 km von Großbreitenbach entfernt, dem Ort wo das Forumstreffen im August 2025 stattfinden kann, wenn genug Pilzverrückte Lust haben, sich in Thüringen zu treffen.
Sag' mal Wutzi ...
Wovon könnte sich der bayrische Name "Hoadernsau" ableiten?
Ich habe dazu keine Idee, bin aber neugierig.
Moin, Thorwurf war schneller.
Ich hab die Gelegenheit gleich mal genutzt, um meinen Tippfehler zu korrigieren. ![]()
Hier bei mir um die Ecke in Neustadt am Rennsteig feiern die Schwämmeklopfer jedes Jahr ein Fest und verarbeiten den Zunder traditionell. Das Museum des Ortes widmet dem Pilz angemessenen Raum. Wenn du Lust hast nachzulesen, hier.
Der Schmetterling hat was.
Da kann man mit Resin bestimmt auch Kunstwerke machen. Las s mich probieren.
Hallo Michael, Steffen und Sandra,
danke fürs Mitkommen und Kommentieren.
Der Schmetterling ist quasi beim Scheibchenschneiden von allein entstanden. Der drängte sich sozusagen auf und bedurfte nur noch einer Schere zum Feinjustieren.
Da kannst du hier ja bald mal Resin-Zunderschwammkunst vorstellen Sandra. Bin gespannt.
Blöd ist nur, dass du aus Resinkleinkunst dann keinen Tee mehr kochen kannst. ![]()
Hallo zusammen,
abgesehen davon, das der Zunderschwamm selbst ein kleines Kunstwerk darstellt, gehts hier eher um Kleinkunst🥴.
Passend zum Wintereinbruch ist das auch eine schöne Beschäftigung mit Pilzen.
Frau nehme einen Gummihammer und Stechbeitel und wetterfeste Kleidung.
1. Solche Exemplare sollte man stehen lassen. Sie sind schwer zu verarbeiten und einfach zu schade.
2. Manchmal ist es nicht so einfach wie hier, den Rotrandigen vom Zunder zu unterscheiden.
3. Da hilft dann ein Querschnitt. Der Rotrandige ist cremefarben bzw. hellocker, der Zunder richtig braun.
4. Wenn es gelungen ist, die Hodernsau (bayrisch) zu erlegen bzw. Den Zunder zu zerlegen, treten interessante Strukturen zutage. Rechts oben die Kruste, darunter Trama und der Mycelialkern, darunter die Röhren der Fruchtschicht.
5. Die Querschnitte sehen recht unterschiedlich aus. Manchmal sind Jahresringe zu erkennen und oft zeigt die Trama schöne Maserungen.
6. Und wenn dann so die Zunderschwammscheiben auf dem Tisch liegen, entstehen hübsche Gebilde. Da muss nur wenig nachgeholfen werden, damit ein Schmetterling daraus wird. Das beste ist: am Ende müssen aus den Kleinkunstwerken keine Stehrümchen werden. Sie können hervorragend zu Tee weiterverarbeitet werden🥴.
Danke fürs Mitkommen. Und schön auf die Finger aufpassen beim Basteln.
Alles anzeigenes gab auch Erfreuliches : die Anemonen sind alle krank da
noch besser: auch der Giersch ist krank !
Ob Wutzi das auch erfeulich findest ist zu bezweifeln
.
VG Jörg
![]()
Für den Trüffelpfad hätte ich vielleicht noch eine kleine Hacke im Rucksack benötigt
Björn
Pssst, pass auf, dass das niemand liest. Sonst wirst du noch wegen versuchten Trüffeldiebstahls eingesperrt.
Aber wenn schon Trüffelsuche, dann wäre ein Schweinchen sicher nützlicher. Wo willst du sonst mit dem Buddeln anfangen. Ein Minischwein könntest du sogar mit etwas Umdekoration mit Maulkorb in der Bahn mitnehmen.
Hallo Lima,
. Klasse Fund, herzlichen Glückwunsch und poste gern mehr so schöne Sachen. Ich freu mich drauf.
Hallo Björn, schwer zu entscheiden ob
oder
.
die ersten (zweiten) Orchideen, wie schön! Das Bleiche Knabenkraut ist wohl noch etwas früher dran, als die von dir gezeigten und ließ sich auch hier im Land schon blicken. Aber die anderen brauchen hier noch ein Weilchen.
Die rosa Buschwindröschen gönne ich euch im Westen gern. Ihr sollt ja auch mal ein paar schöne Dinge zu Gesicht bekommen und euch freuen dürfen. Aber pass auf, dass du es nicht mit den Buschwindröschenpilzen infizierst.
Sicherlich bist du hochzufrieden, dass deine Lieblinge die Fungizidbehandlung so gut überstanden haben.
Bei deiner Euporbia lathyris hab ich ein Weilchen überlegen müssen, was wohl ein Garnteflüchtling seien könnte. Da die bei mir im Garten wächst, konnte ich dieses Rätsel dann aber ganz leicht lösen. Meine Pflanzen sehen übrigens genau so rostig aus. Vermutlich sind die auch krank. Immerhin komme ich durch deinen Beitrag zu einer Vermutung, wer der Erreger ist.
Die Euphorbia cyparissias erinnern mich auch an die, die ich letztens bei meinem Ausflug gesehen habe. Die Pflänzchen sahen tatsächlich genauso vergilbt aus. Da muss ich das nächste Mal wohl genauer hinschauen.
Ich gebe es ja ungern zu, die Sporen von Urocystis colchici sind wirklich schön, auch wenn er die Herbstzeitlosen erbärmli Claudia Hämmerling Ich denk mal, der Ausflug hat sich wirklich gelohnt, auch wenn der Trüffelpfad nichts Erhellendes zu bieten hatte.
Ich find es interessant, dass Du nur von Außen fotografiert hast und das Ding nicht aufgeschnitten hast. Bei mir hätte es da in den Fingern gejuckt ...
Wie sieht das Teil von Innen aus? Sind da "Kugeln" drin?
Nee, Schokoladenpudding
. Wenn die Sporenmasse reif ist, wird er komplett braun und staubt. Frau kann dann Fingerabdrücke darauf hinterlassen.
