Beiträge von Wutzi

    Hallo Sebastian,

    das sind ja Hammerfunde! Genial. Den Runzeligen Samtschneckling habe ich hier auch, nach den anderen halte ich bislang vergeblich Ausschau. Hier sind nach ergiebigem Regen und der späten Mahd tatsächlich auch noch ein paar Saftlings-Jungpilzköpfchen zu sehen. Aber die letzte Nacht war frostig und Schnee ist angekündigt. Ich hoffe, dass die Kleinen es noch schaffen. Aber selbst dann ist die Artenvielfalt nicht mit deiner neuen Wiese vergleichbar. Pass gut auf sie auf! 🥴

    Danke Schupfi, ich kenn die nur schwergewichtig und ziemlich groß- auch in jung.

    Können die so klein daherkommen, Schupfi? Das ist doch nur ein Blumentopf.

    Hi Benjamin,

    das Rätselgerate, ob ein olivieri hier zu hellen Untergrund hat, oder ob sich ein rhacodes in den Nadelwald verirrt hat, lässt sich beliebig lange ohne Ergebnis führen.

    Zumal die die nicht mehr taufrisch sind- eher was für die Pathologie. Die Huthaut beider unterscheidet sich schon. Wenn rhacodes und olivieri frisch aufgeschirrt sind, finde ich olivieri immer etwas schuppiger als rhacodes. Dann riecht rhacodes unangenehmen im Fichtenwald würde ich ihn nicht vermuten.

    Hallo Ihr Saftlingsfreunde, hier kommen die Fotos von Tag 2 nach dem Gemetzel.


    ==Gnolm6

    1. die rasierte Wiese mit einem einzigen noch intakten Fruchtkörper von H. aurantiospendens


    2. Saftlingsleichenfragmente


    3. Saftlingsstielfragmente


    Mal sehen wie das jetzt weitergeht. Morgen soll es ja endlich regnen. Der September war ziemlich trocken, der Oktober bis jetzt leider auch.

    Hiobsbotschaft! Sämtliche Orangesaftlinge fielen gestern den Aktivitäten der Bauhof-Arbeiter zum Opfer. "Meine" kleine Magerwiese wurde kurz geschoren mit der Motorsense. Den Grünschnitt haben die Arbeiter weggeräumt, immerhin. Ich habe die Arbeiter zufällig dabei getroffen und mich bedankt, dass sie Wiese pflegen. Sie haben schließlich nur getan, was ihnen aufgetragen wurde. Dass da seltene Pilze wuchsen, war ihnen gar nicht aufgefallen. Die Fotos der Saftlinge auf meinem Handy fanden sie ganz interessant und meinen Vorschlag, im nächsten Jahr nur einmal im Juli zu mähen, fanden sie sehr gut. Miteinander reden hilft ja manchmal.

    Mal sehen, ob in diesem Herbst noch ein paar Saftlinge nachwachsen.

    Jetzt muss ich doch nochmal nachfragen: wie kann ich denn bei zukünftigen Funden herausbekommen, ob ich es mit echten Stacheln zutun habe oder mit aufgeschlitzten Poren? Gibt es da irgendetwas zu beachten, was bei der Unterscheidung hilft?

    Übung macht den Meister🥴

    Hallo Franzi, das kann schon sein, aber bei den Lichtverhältnissen auf dem Foto bin ich nicht sicher. Kannst du vielleicht das nächste Mal Fotos bei Tageslicht machen, einfach vor Ort oder aber zu Hause im Freien. Die Farben sind unter Künstlich immer sehr verfälscht.

    Hallo Cornelius,

    wenn du die Überschrift änderst in Saftlinge und Wiesenpilze im Westerwald, schaut bestimmt auch einer der Wiesenpilz-Experten nach deinen Bestimmungsvorschlägen. Bei Nummer 4 fällt mir z.B. Hygrocybe mucronella ein. War der bitter? Der hübsche rosafarbene ist vermutlich ein Helmling.

    Man sieht jedenfalls bei dir gabs Regen. Der fehlt hier leider immer noch, deshalb ist nix los. er Stachelbart ist wunderschön und einen Kornblumenröhrling möchte ich auch endlich mal finden. Danke fürs Mitnehmen.

    Was mal wieder beweist, dass die Angaben aus 123-Pilze kritisch zu hinterfragen sind.


    l.g.

    Stefan

    So isses, Stefan. Trotzdem hat es die 123-Pilze Suchmaschine bei den meisten Arten ganz nach vorn geschafft. Und die meisten Menschen, die nach einem Pilz suchen landen zwangsläufig dort. Vielleicht sollten wir dem ja Rechnung tragen und irgendwo den Hinweis anpinnen, das Fotos und Angaben bei 123-Pilze von einer großen Community erstellt werden, auch mal Fehler Haft sein können und die Admins die Seiten nicht immer auf dem Stand der Technik, äh, besser Stand der Funga halten können. Dann können die Ratsuchenden das dort zu lesende besser einordnen.

    Huhu Niclas,

    auf Foto 1-4 sehe ich außerdem die hier nicht so sehr beliebten Pratzen🥴.

    Bei 5 kommt als Alternative zu dem von Jörg vorgeschlagenen vielleicht auch Mycena galericulata infrage. Foto ist nicht so aussagekräftig und Beschreibung fehlt.

    Hallo Stefan, bei mir wächst er mit Vorliebe an Fichten🥴.

    Hallo Pablo,

    die allerbesten Wünsche zum Geburtstag nachträglich.

    Bleib gesund und genieße das Leben!


    Deine Beiträge waren immer fundiert, durchdacht und du hast hier viel Zeit investiert. von dir konnte ich sehr viel lernen.

    Ich verstehe sehr gut, dass du dich zurückgezogen hast, aber kannst du nicht mal ein ganz klitzekleines Lebenszeichen von dir geben, damit ich weiß, dass es dir gut geht.🥴


    Einen Geburtstags-Pilzstrauß gibts natürlich auch.


    Wanderröte krieg' ich immer, wenn's bergauf geht :grotwerd: .

    Im Ernst: bei Lyme Borreliose zeigt sich längst nicht immer eine Wanderröte. Fehlt diese, heißt das nicht, keine Infektion mit Borrelien vorliegt. Soweit ich weiß, gilt aber anders herum: Wanderröte ist ein sicheres Infektionszeichen. Spätestens damit würde ich auch ohne weitere Symptome zum Arzt gehen. Bei grippeähnlichen Symptomen in zeitlicher Nähe zu einem Zeckenbiss auch. Eine verschleppte Borreliose ist fies und hartnäckig.


    LG Michael

    Ja klar, wenn Infektionszeichen im zeitlichen Zusammenhang mit einem Zeckenbis stehen, dann unbedingtzum Arzt. Aber wenn du symptomlos bist, hilft dir auch der Arztbesuch nicht. Schon gar nicht unmittelbar nach dem Stich.

    Hallo Racoon,

    auf den letzten 7 Fotos sehe ich Parasole. Bei den Fotos am Anfang scheint es sich um eine rötende/bräunende Art zu handeln, obwohl die Huthaut nach dem Sternschuppigen Schirmpilz aussieht.

    Leider schreibst du nichts zu den Fundumständen und ein Blick auf die Stielbasis wäre auch erhellend.

    Ich denke auch, dass man die Kirche im Dorf lassen sollte. Wozu bei einem Zeckenbiss zum Arzt? Der kann die Zecke auch nur entfernen. Übrigens gibts da so kleine Plastikwerkzeuge, die aussehen wie Kuhfüße. Ich finde, die eignen sich am besten zur Entfernung. Sogar Hund und Katze lassen sich damit freiwillig die Zecken herausdrehen. Zecken haben zwar kein Gewinde, aber tatsächlich lassen sie los, wenn man die ins Werkzeug eingeklemmte Zecke "herausschraubt".


    Wer hier in meiner Region unterwegs ist, fängt sich zwangsläufig Zecken ein. Es reicht der Weg in den Garten, Wegbringen des Komposteimers um sich einen dieser lästigen Achtbeiner einzufangen. Die Nymphen sind anfangs rosa. Man sieht man erst, wenn sie sich vollgesaugt haben. Um Zeckenstiche zu verhindern, müsste man sich ständig umziehen und untersuchen. Nee. Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade. In diesem Jahr hatte ich bis heute nur 6 Zecken. Zwei Nymphen, zwei Adulte. Zecke raus, ein Tropfen Rotöl auf den Stich und gut. Passiert ist dieses Jahr nichts. Mein Immunsystem scheint gut zu funktionieren, oder die Zecken waren borrelienfrei.


    Mit einem frischen Zeckenstich zum Arzt zu gehen nutzt nichts. Blutuntersuchungen sind erst einige Wochen nach der Infektion aussagekräftig. Der Arzt handelt, wenn sich die Wanderröte zeigt. Das dauert ein paar Wochen. Also auch ein mückenstichgroßer oder größerer roter Fleck an der Stichstelle ist noch kein Grund für Antibiotikagaben. Erst wenn der Fleck wächst und vor allem, wenn das Innere des Flecks wieder hell wird und sich ein roter Ring manifestiert, werden Antibiotika verschrieben.


    Problematisch sind allerdings unentdeckte Infektionen, wenn das Stadium der Wanderröte übersehen wurde. Insofern habe ich schon Respekt vor den Biestern.

    Hallo Chris,

    die Pilze auf den ersten zwei Fotos habe ich hier auch, die anderen habe ich noch nie gesehen. Danke fürs Zeigen, so kann ich sie wenigstens virtuell bewundern!