.... wenns um Pilze geht.
Es pilst u. pilzt hier und vielerorten, wie mir scheint....
Das Pils hat mir die Autokorrektur vermurkst. ![]()
.... wenns um Pilze geht.
Es pilst u. pilzt hier und vielerorten, wie mir scheint....
Das Pils hat mir die Autokorrektur vermurkst. ![]()
Hallo Claudia,
Obwohl - Karthäusertrüffelnwurden an Douglasien gefunden. Hast du die auch im Angebot, oder etwa nicht?
Außerdem würde er am Fundort (Friedhof) eher auf andere Sachen stoßen
. Die möchtest Du bestimmt nicht sehen.
VG Jörg
Och, warum eigentlich nicht. bin vielseitig interessiert ![]()
Ist ja irre, wie das müde Forum wieder munter wird, wenns um Pilse geht.
Wieso, hast du denn schon schlechte Erfahrungen mit dem Buchen-Schleimrübling gemacht?
Nö, aber ich hab mich nicht getraut und finde es klasse, dass du das Versuchskaninchen machst.
Was den Transport per Fahrrad betrifft: bei weniger robusten Pilzarten kann das ganz schön ruppig sein, fand ich. Sowohl Pilze als auch getopfte Pflanzen, die ich im Fahrradkorb transportiert habe, sahen hinterher ziemlich ramponiert aus. Ich würde empfindliche Dinge nach Möglichkeit eher am Fahrer befestigen als am Fahrrad (dann wirkt dessen Wirbelsäule als Stoßdämpfer).
Ja, da hast Du auch wieder Recht. Aber wie befestige ich jetzt einen Korb oder eine sinnvolle Alternative am Fahrer? Rucksäcke scheinen mir da jetzt nicht die Lösung zu sein …
Also wenn du nicht dem Beispiel von Nobi folgen möchtest, würde ich dir bei langen Strecken auch empfehlen, dir etwas Maßgeschneidertes für einen Rucksack zu besorgen. Entweder einen Rucksack zum Korb umbauen, oder einen maßgeschneiderten Korb in den belüfteten Rucksack stellen. Die meisten Räder haben ja einen Sattel mit Stoßdämpfer. Weitere Erschütterungen fängt dein Körper ab. Immer solltest du die Pilze sauber verputzen, bevor du sie einpackst. Das ist die halbe Miete.
Hmm, da bekanntlich die Menge das Gift macht, würde ich hier auch Entwarnung geben. Aber so einfach ist das nicht. Nur, weil der Pilz kein für ´Menschen bekanntes potentes Gift enthält, muss dies nicht zwangsläufig auch für Hunde gelten.
Bekanntlich sind Bitterschokolade, Weintrauben und Rosinen für Hunde in großen Mengen lebensgefährlich, obwohl wir drei gut vertragen. Wie das beim Panzerrasling ist, weiß schlichtweg niemand, weil es bislang unerforscht ist.
Hallo Geero, Versuch den mal scharfe Fotos zu machen (1. Foto). Der Berindete kam mir zwar in den Sinn, aber ich hätte es nicht gewagt, ihn vorzuschlagen, weil mir die Erfahrung von Werner fehlt und ich unscharfe Fotos nicht interpretieren kann.
Also nach 2 Stunden noch keine Symptome bemerkbar, aber morgen früh der Abschlusstest auf dem Klo... ihr wisst schon, was ich meine.
FG
Oehrling
Das interessiert mich brennend! ![]()
Hallo Brummer, also Douglasien kann ich anbieten. Jede Menge. Die sind sogar ziemlich Dürre und borkenkäferresstent. Das wars dann aber auch. Obwohl - Karthäusertrüffelnwurden an Douglasien gefunden. Hast du die auch im Angebot, oder etwa nicht?
Hallo Stephan, sag mal morgen bescheid, wie sie dir bekommen sind.
Der zeitliche Aufwand sich zum Pilzsachverständigen ausbilden zu lassen, auch der finanzielle Aufwand! ist enorm und jeder PSV hat das Recht sich etwas zurückzuholen, wenn er Pilzwanderungen anbietet und sich einen Obolus dafür erbittet. Auch ich gehe heute noch bei solchen Wanderungen mit und drücke ab dafür, nichts ist umsonst.
Hallo Frank,
da bin ich ganz bei Cratie Craterelle. Climbingfreak ist unter den PSV sicher die Ausnahme. Die meisten von uns investieren schon Einiges in die Ausbildung. Ich nehme nichts für Pilzwanderungen, aber ich bitte um Spenden für meinen Verein (ThAM). Die Vereine stellen ja Einiges auf die Beine an Ausstellungen und haben organisatorische Aufwendungen bis hin zu Website auf denen die Erreichbarkeit der thüringer PSV und andere Informationen zu finden sind. Und die Vereine leben eben auch nur von Mitgliedsbeiträgen und Spenden, sind also chronisch unterfinanziert.
Ich finde das Verhältnis von Verantwortung und Finanzierung von allen PSV, die unentgeltlich für die Giftnotrufzentrale arbeiten, übrigens sehr unfair. Die Krankenhäuser rechnen ab, die PSV zahlen drauf. Was ist eigentlich ein Menschenleben wert und die viel Wert hat die Einschätzung des PSV, ohne dessen Expertise schwer die geeignete Therapie gefunden werden könnte.
Aber zurück zu unseren Wildschytzen. Auf deren Website fand ich nichts wirklich Erhellendes aber auch nichts wirklich Irreführendes.
Eine Pilzwanderung ist bei Wildschytz keine klassische Pilzexkursion, sondern ein ganzheitliches Naturerlebnis. Ein ganzheitliches Naturerlebnis kann jeder Erklärbar auch ohne tiefergehendes Pilzwissen vermitteln. Und: Wer Pilze mitnimmt, tut das bei Wildschytz auf eigene Verantwortung. So deutlich es allerdings erst bei genauem Lesen. Damit wird sicher die Haftung ausgeschlossen. Wer Pilze sammelt und isst, tut dies schließlich auf eigenes Risiko.
Die Veranstalter bezeichnen sich selbst als geschulte Fachleute mit Kompetenz für Pilze, Wildkräuter und die Natur. Sie versprechen ein gemeinsames Naturerlebnis. Die Art der Kompetenzen wird nicht angegeben und erschließt sich nicht.
Wenn ich das so lese, weiß ich, dass das nichts ist für Leute, die Maronen von Reizkern unterscheiden könnend die ihr Pilzwissen vertiefen wollen. Sie sollten einen richtigen Pilzkurs bei einem Profi besuchen, meine ich. Die Wildschützen verdienten Geld mit Waldspaziergängen auf denen Pilze entdeckt werden können und Erklärungen gibts sicher auch dazu, wenn der Erklärbar den Pilz gerade kennt. Größere Pilzkompetenzen würde ich da tatsächlich aufgrund der Website tatsächlich nicht erwarten. Aber es gibt sicher Schlimmeres, wofür Menschen ihr Geld ausgeben können.
Moin Kai, unfassbar!
Dass es selbsternannten Pilzkundige gibt, war mir bekannt. Nicht bekannt dagegen, dass sie sich organisieren und bezahlte Pilzwanderungen anbieten. Ich denke, dass du durchaus Ross und Reiters benennen kannst, denn ich finde es überaus erhellend, wie du die Kompetenzen deines Pilzkundigen beschreibst.
Es ist ja nicht auszuschließen, dass in diesem Verein auch kompetente Pilzkundige aktiv sind. Aber ein Recht zu erfahren, dass dort offenkundig Unwissende unterwegs sind, haben die Leute schon, die sich auf eine Pilzwanderung begeben.
Ich stelle mir gerade vor, die Gruppe hätte Stockschwämmchen gesucht und Gifthäublinge gesammelt.
Hat du denn im Nachgang den Verein bzw. deinen Pilzführer befragt, wie er auf die Idee kommt, Menschen ohne ausreichende Kenntnisse mit Pilzexkursionen zu betrauen? Ich stelle mir gerade vor, die Gruppe hätte Stockschwämmchen gesucht und Gifthäublinge gesammelt. Haftungsrechtliche Fragen will ich gar nicht ansprechen.
Hab ne neue Wiese entdeckt😆
Hallo Martin, interessant. Meine Salamander leben 350 km nördlich von deinen, im Thüringischen Schiefergebirge. Da ist es kälter und die Natur spart offensichtlich auch mit den warmen Salamanderfarben.
Hallo Martin,
letztes hatte ich ähnliche Erlebnisse. Hier habe ich über meine kleinen Lurchis berichtet. Stimmt, wenn man Feuersalamander trifft, werden Pilze unwichtig
. Mir fällt auf, dass deine Feuersalamander mehr oder wenige lange gelbe Streifen haben sind. Interessant. So habe ich hier noch keine entdeckt. Die hiesigen haben immer nur Flecken oder kurze Streifen.
Hallo zusammen,
wo auf Foto 3 ein Stielnetz zu sehen sein soll, erschließt sich mir nicht. Das Foto ist doch an dieser Stelle total unscharf. Und dass bei jedem Röhrling die Röhrenschicht ein wenig am Stiel herabläuft, macht mMn noch kein Stielnetz.
FG
Oehrling
Wenn du Foto 1 und 3 in ganzer Vergrößerung auszoomst, siehst du an der Stielspitze Reste vom Netz. Zugegeben nicht weit herab, aber herablaufende Röhren sind das nicht mehr.
Huhu OOOtfuß, hab ordentlich einen auf dich gebechert. Glückwunsch! Tolle Sache, wenn frau's hinter sich hat🥴.
Hallo Karle,
was traust du dich nicht? Einen Pilz zu essen, den du nicht kennst? Das ist nicht ängstlich, das ist klug.
Bevor du eine Art auf deinen Speiseplan aufnimmst, musst du sie zu 100%. bestimmen können. Hallimasch sind roh ziemlich giftig. Wenn du die nicht anständig durchgarst (20 Minuten) kann das im Krankenhaus enden.
Und so etwas wie Bestimmungsmethodik lässt sich auf diese Weise sowieso nicht lernen, und einen verständigen Überblick über die Pilze erlangt man auch nach Jahren nicht.
FG
Oehrling.
Hallo Stephan, das denke ich ist neben der Unsicherheit das zweite große Manko von Pilzapps.
Schicke Abhöranlage!
Moin, da bin ich ganz bei Jan. Boletus edulis bzw. Fichtensteinpilz würde ich den nennen. Wenn man am Stiel rumlungert verändert sich die Oberfläche und das Stielnetz wird dunkel. Auf dem ersten Schnittbild sieht man, dass die Röhrenschicht gelblich ist.
War der Pilz denn richtig fest, oder schnell ein bisschen weichfleischig?
Hallo Thomas, eine schöne Gegenüberstellung! Ich hatte vor einiger Zeit kleinere Büschel Gifthäublinge, so mit je vier und fünf Fruchtkörpern. Da konnte man sich streiten, ob das nicht noch unter geselligem Wachstum abgehandelt werden könnte. Aber bei deiner Gegenüberstellung wird klar, dass die Begriffe gesellig oder büschelig ziemlich irrelevant sein können.
Hallo Jasmin,
die Rotfüße wurden von Experten in verschiedene Aren aufgesplittet. Sie zu unterscheiden fällt nicht leicht und du hast hier ein nicht mehr ganz taufrisches Exemplar. Die Röhren sind schon bräunlich. Ein Schnittbild ist bei Rotfüßen oft ganz hilfreich bei der Artbestimmung und manchmal auch ein Mikroskop. Deshalb schrieb Stefan von außen.
passt
