Beiträge von Wutzi

    Hallo Jann,

    dann achte auch einmal genau darauf, wie die Lamellen am Stiel angewachsen sind. Das ist für die Bestimmung aller Saftlingsarten wichtig.

    Ansonsten ist hier aber tatsächlich entscheidend, ob sich der Stiel auch bei Trockenheit richtig schmierig-schleimig anfasst, oder nur feucht und ein bisschen schmierig. Deshalb heißt H. glutinipes auch Schleimfußsaftling.


    Für den Hut gilt dasselbe. Bei H. ceracea ist der nie schleimig, höchstens klebrig. Richtig beurteilen kannst du das nur, wenn die Pilze nicht regennass sind.

    Hallo Björn, Entoloma verae ist eine wirklich hübsche Vertreterin ihrer Gattung. Der tät ich auch gern einmal über den Weg laufen.


    Schade, dass dir Hygrocybe insipida nicht begegnet ist. Da könnte ich jetzt Referenzmaterial gebrauchen, so schön aufgearbeitet, wie du das immer zusammenträgst. Naja, frau kann nicht alles haben, schicke Saftlinge und gutes Vergleichsmaterial ist einfach zu viel verlangt.

    Moin, auf die Art kann ich mich nicht festlegen, weil ich keine Ahnung habe. Aber Schirmlinge sind das definitiv. Irgendwas in Richtung Lepiota cristata vielleicht. Es gibt mehrere recht ähnliche Arten. Unter diesen kleinen Schirmlingen sind amanitinhaltige, tödlich giftige Arten. Also generell nix für die Pfanne.

    Hallo Björn, das sind doch wunderschöne Pilze. Da können die Phytos nicht mithalten. Gibt zu🥴.

    Du solltest übrigens öfter bei Karl wildern und mikroskopieren und deine Bilder in die von Pablo initiierten Artenportraits einstellen. Das ist ein völlig uneigennütziger Vorschlag. Nun ja, obwohl....ich hätte dann wohlsortiertes und zuverlässiges Referenzmaterial ==Gnolm7 .

    Moin,

    ich hab das alles auch probiert. Diverse Einreibemittelchen, Zeckenschutzhose. Das mag funktionieren, wenn man gelegentlich in den Wald geht. Nicht aber, wenn man quasi im Wald wohnt - wobei im Garten wahrscheinlich genauso viele Zecken unterwegs sind, wie im Wald. Auf die Dauer von April bis Oktober 7 Tage die Woche ist das nicht praktikabel. Die Zeckenschutzhose im Hochsommer bei 30 Grad geht gar nicht. Zumal Hund und Katze die Zecken trotz ihres Zeckenschutzes auch ins Haus tragen. Als irgendwann mal eine Zecke an Wand neben der Kaffeemaschine herumkroch ist mir klar geworden, dass ich ein anderes Leben führen müsste, um mich sicher vor Zecken zu schützen. Zu allererst wohl Hund und Katze abschaffen. Das geht gar nicht.


    Inzwischen beschränke ich mich auf's Absammeln und Meucheln der Plagegeister. Wenn sich doch mal eine festgebissen hat - das passiert schon ein paar Mal im Jahr - wird sie entfernt und die Stelle mit Rotöl eingerieben, auch noch ein paar Tage nach dem Stich. Seit ich so verfahre, hatte ich keinen Ausbruch einer Borelliose mehr. Ansonsten tu ich nach einem Zeckenbiss ein bisschen was für mein Immunsystem und gegen FSME bin ich geimpft. So lebt es sich recht entspannt - trotz Zecken.

    Hallo Schanguu,


    (welcome). . Ein schöner Einstieg mit einem hübschen kleinen Pilz! Ich tät den auch für eine Entoloma halten. Auch weil ich nicht wüsste, was es denn sonst wäre. Aber das wars dann schon. Habe Null Ahnung von der Gattung. Ein bisschen was über genauere Bestimmungsanfragen kannst du hier nachlesen. Du könntest z.B. auch einen Sprorenabwurf machen. Der sollte bei Entoloma rosa sein. Das wäre ein weiteres Indiz, dass der rosa Farbton in den Lamellen von der Sporenfarbe herrührt und du in der richtigen Gattung bist.

    Moin, es gibt ein weiteres Problem, Olli. Niemand kann mit Bestimmtheit sagen, was sich unter deinen Trompetenpfifferlingen im Korb befindet.


    Ich sehe obenauf Trompetenpfifferlinge. Aber um sicher gehen zu können, dass du die verzehren kannst , musst du dir das OK vom PSV holen. Eine Verzehrfreigabe gibts im Forum nicht.

    Aber dass es vor 45 schon eine DDR gab, halte ich für ein Gerücht. :grofl:

    Hallo Mik,

    dass ist keine Freigabe zum Verzehr sondern nur ein Test, wie sich der Pilz unter Hitzeeinwirkung verfärbt! Der Pilz ist gammelig und definitiv nichts mehr zum essen.

    Moin Karl,


    das ist eine schöne Beschreibung des Wiesenpilztreffens mit noch schöneren Fotos! Diese wecken in mir das dringende Bedürfnis, mich ernsthaft meinem Fotoapparat zu beschäftigen. Mal sehen. Vielleicht nächstes Jahr. Meine Wunderwiese kenne ich ja ganz gut, aber dass die Pilze so schön sind, konnte ich erst auf deinen Fotos sehen.


    Dass der stumpfrote Saftling vermutlich eine unbeschriebene Art ist, entspannt mich ein bisschen. Ich hab immer gerätselt, warum ausgerechnet die Pilzkollektion immer irgendeinen Frostschaden haben könnte. Vielleicht entpuppt er sich das auch nur als schleimiger Coccinea-Bruder. Hygrocybe wutzii ist ein ziemlich verwegener Arbeitstitel :grofl:, ich habe mich köstlich amüsiert. Ich dachte immer die Mykologen seien ein ernsthaftes Völkchen ==Gnolm7 .


    Leider konnte ich dir nicht alle Arten vorstellen, weil die zu unterschiedlichen Zeiten auftreten. Einiges ist leider schon durch gewesen. So auch der große schmierige orangerote Saftling mit dem breiten gelben Rand. Um den wird sich Wolfgang wahrscheinlich kümmern. Er hat Exsikkate von dem Pilz. Es ist toll, dass durch deinen Besuch die kleinen Keulchen richtig bestimmt werden. Die Entolomas schicke ich heute zu Kai. Er wird sich ihrer annehmen.


    Lustig ist mittlerweile, dass die Leute aus dem Haus gelaufen kommen, wenn schon wieder ein Pilzfreund
    seinen Gebetsteppich davor ausrollt, um zu fotografieren. Chris hatte bei seiner Rückreise einen Abstecher über mein Dorf gemacht und Glutinoglossum glutinosum fotografiert, die er noch nicht in seiner Raupensammlung hatte. Die Hausbewohner sind erst erstaunt, dass es um Winzlinge wie Erdzungen geht, die sie bewusst noch nie wahrgenommen haben. Und sie sind ein bisschen stolz, dass es in diesem verwahrlosten Dorf doch auch etwas Besonderes gibt, was so interessant ist, dass es Menschen veranlasst, aus dem fernen NRW oder aus Hessen hier herzukommen.

    Suchtreffer zu Lila Lacktrichterling sagte (so in etwa): guter Speisepilz und ungiftig wie alle Trichterlinge.

    Moin PilzPeter,

    also ich würde mein Leben und und meine Gesundheit nicht in die Hände von irgendwelchen Links oder Apps legen. Das ist lebensgefährlich, wie du inzwischen von Stephan und Michael lernen konntest. Und zur Geschmacksprobe: Die Leute, die ihre Grüne Knollenblätterpilzmahlzeit überlebt haben berichten, dass diese wohlschmeckend waren.

    Geschmacksproben können bei Täublingen und Dickröhrlingen sinnvoll sein. Dazu solltest du dir vorher aber wirklich absolut sicher sein, dass du diese Gattungen vor dir hast.

    Exemplare nur um die 12-15cm groß und die Hutschuppen gehen auch am Rand leicht ab.


    Außerdem röten die alle nicht am Fleisch und wie schon gesagt, stinkt auch keins davon. Haben alle eher einen milden pilzigen Geruch. Das schließt doch den "Chlorophyllum brunneum" so ziemlich aus, oder?

    Na den hast du doch gerade mit deiner Beschreibung ausgeschlossen, oder? ==Gnolm7

    Moin, also ich sehe da die Natterung. Die muss ja nicht überall zu sehen sein und ist selten wie im Bilderbuch. Üben, vergleichen, mal mit nem PSV die Funde besprechen, das schafft die nötige Sicherheit.

    Moin, also beim ersten Pilz tippe ich auf irgendeinen der Tintlinge. Die enthalten Coprin und wären in Verbindung mit Alkohol für Menschen giftig. Ich vermute, dass dein Pferd keinen Alkohol konsumiert.

    Der zweite könnte aus der Mürblings/Faserlingsgattung stammen. Da habe ich noch von keinen spezifischen Giften gehört. Und jetzt das berühmte ABER: Pferde sind weder Riesenmäuse noch Menschen und daher sind diese Erkenntnisse nicht 1:1 auf Pferde übertragbar. Ausschließen würde ich gar nichts, auch nicht den Einfluss der Pilzr, obwohl ich ihn für unwahrscheinlich halte. Immerhin gibt es immer die Möglichkeit von Allergien und Überempfindlichkeiten, sicher auch bei Pferden.

    Ich würde dem Rat der Tierärztin folgen. Beobachten, abwarten. In ein paar Tagen oder Wochen sind die Pilze wieder weg. Dann kannst du zumindest sie ausschließen.

    so richtig nachgeben tut er nicht … das er gelb oliv ist dürfte normal auch kein problem sein.. zumindest noch nicht - doch warum ist er so schwarz ? könnte das einfach dreck sein ? oder schlimmer - scimmel ?



    lg pilzfreude

    Hallo Pilzfreude,

    mal ehrlich, würdest du im Laden so einen Pilze kaufen? Wohl nicht. Wahrscheinlich erst du empört, dass dir so ein oller Schlappen angeboten wird. Und genau das sollte der Maßstab sein. Würdest du für so einen Pilz Geld ausgeben wollen. Wenn nicht, solltest du ihn nicht essen.

    Moin,

    die wachsen ja eigentlich immer an Wegrändern und so. Ich hätte an Straßen und Hundepipistrecken Bedenken. In der Nähe von Pferdekoppeln eher nicht. Da dürfte mensch ja auch keine Champignons oder Parasole sammeln, denn die wachsen regelmäßig zwischen Kuh-, Pferde- oder Schafkacke.