Beiträge von Wutzi

    Guck mal Thilo, je mehr Infos du lieferst, desto genau wer sind die Ergebnisse.

    Moin zusammen,

    da könnt ihr euch noch so anstrengen: Schnecken kommen gleich nach Phytopatasiten. Hier nicht! Obwohl ich gestehen muss, dass ich durchaus differenziert mit Schnecken umgehe. Die Spanische Wegschnecke muss immer und überall weg. Im Garten müssen darüber hinaus alle Nacktschnecken final weg, außer dem Tigerschnegel. Mit den Häuschentragenden habe ich einen Kompromiss vereinbart. Die Weinbergschnecken werfe ich grundsätzlich hangabwärts. Sie brauchen dann eine Weile, bis sie wiederkommen. Die kleinen Schnirkel und andere dürfen bleiben, es sei denn, sie nehmen bei feuchter Witterung überhand, dann folgen sie den Weinbergschnecken.

    Geraspelt wird bei mir nicht. Neulich las ich, dass Schneckenschleim kosmetisch Verwendung findet. Hmm. Das überzeugt mich jetzt auch nicht. Mal sehen, ob ich ein Experiment wage🥴.

    Hallo zusammen,


    die C. friesii kamen mir irgendwie bekannt vor, ich bildete mir ein, die vor kurzem schon mal gesehen zu haben. Und in der Tat: Bei obsidentify hab ich sie validiert :D


    Björn

    Hallo Björn, stimmt Obsidentify ist eine wirklich eine segensreiche Erfindung. Vor allem schätze ich den Unterhaltungseffekt. Probier mal den😆.Das Ergebnis ließ mich mal wieder schmunzeln.

    Manchmal wünsche ich mir, der KI auf die Sprünge helfen zu können.

    Hallo Steffen, graue Wulstlinge stehen bei mir gleich hinter dem Garten, wo der Wald beginnt. 😆

    Die Niederschläge sind glaube ich in diesem Jahr überall umfangreicher als in den vergangenen. Trotzdem geht’s mir so wie dir, ich bestehe auf den prognostizierten Regenmengen. Das müssen wir als Pilzfans auch.

    Hallo zusammen,

    die meisten meiner Bekannten und Freunde haben nicht verstanden, warum ich dem Leben in der Stadt den Rücken gekehrt und mir meinen Kindheitstraum vom Leben im bzw. am Wald erfüllt habe.

    Einer der Gründe: Ich erlebe fast jeden Tag ein Naturabenteuer, manchmal sogar zwei und ich muss dazu nicht einmal in den Wald gehen. Der Garten reicht völlig aus.

    Hier mal die Ereignisse der letzten Woche in unserem wilden Garten.

    Letzten Sonnabend marodierte ein Waschbär im Futterhäuschen.


    Am Sonntag kam ein Jungfuchs zur Stippvisite.


    Wenn nicht gerade der Waschbär im Vogelhaus sitzt, fressen sich die Vogelscharen satt. Die Gimpel sind inzwischen Dauergäste.

    Orangehelmlinge belohnten meinen gärtnerischen Aktivitäten. Ein Erstfund für mich. Es lohnt sich also auch aus mykologischer Sicht, das Unkraut gelegentlich zu entfernen.


    Beim Lichten des Urwalds am Hang gab’s weitere Erstfunde - Samtige Pfifferlinge.


    Da wachsen auch immer ein paar Echte Pfifferlinge. Für den Vergleich hab ich sie mal nebeneinander gelegt.


    Grünblättrige Schwefelköpfe leisten Pionierarbeit bei der Aufarbeitung alter Baumstümpfe und Äste.


    In der Woche dann noch eine Blindschleiche.


    Und am Folgetag ein ganz besonderer, seltener Gast. Eine junge Schlingnatter.


    Rotfüße wachsen gerade an allen möglichen und unmöglichen Stellen.


    Heudüngerlinge zieren die frisch gemähte Wiese.


    Diese Kahlstelle in meinem Teppichphlox habe ich einem Falschen Mehltau zu verdanken, der nach Angaben von boccaccio bislang nur bei Sankt Petersburg kartiert wurde. Ein Erstfund für Deutschland also, aber auf den Phytoterrorangriff hätte ich gern verzichtet. Nun ja, das Leben ist halt kein Wunschkonzert🥴, nicht mal im wilden Garten.


    Und wie ganz richtige Gärtner habe ich auch richtige Erdbeerpflanzen - zwei Stück. Also Hangerdbeeren. Die Früchte teile ich unfreiwillig mit Waschbären, Füchsen, Schnecken, Vögeln, Asseln. Heute sind es mal meine.


    Momentaufnahme vom Hang hinterm Haus. Bis auf den Teppichphlox machen alle, was sie sollen. Ich bin schon neugierig, welche Überraschungen die nächste Woche bereithält.


    So aufregend kann also das Dorfleben sein. Schön dass ihr mitgekommen seid.

    Edit: Oehrling Das Trocknen von leicht vermadeten Exemplaren funktioniert schon. Beim Schneiden einfach Würmchen die man erwischt, entfernen oder die Gänge etwas auskratzen. Was man übersehen hat, geht dann im Dörrautomaten bei 40 bis 50 Grad sehr schnell hops. Da wird nichts aufgefressen.


    Gruß

    Christopher

    Moin Christopher,

    blöderweise bleiben die Madenexkremente immer im Pilz. Die Maden/Insekten stellen lediglich eine zusätzliche Portion Eiweiß dar. Madenkacke ist nicht nur eklig sondern führt auch rasch zur Zersetzung und damit zu Gammelpilzen mit ihren unangenehmen Begleiterscheinungen. Ich gönne den Maden daher ihre Beute und lasse solche Exemplare im Wald.

    Und hier noch der Senf aus dem Thüringer Schiefergebirge.

    Auch hier tut sich einiges, wenn auch nicht im Umfang von Karls Pilzgründen. Gestern hatte ich die ersten „Pfifferlinge“ Hygrocybe cantharellus. Andere aus der Gattung allerdings noch nicht, bis auf eine sehr einsame H. Conica.


    Ich verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht. Suku hat ja den Text des Beschlusses freundlicherweise verlinkt. Mein Opinel-Pilzmesser lässt sich nicht arretieren, fällt also nicht darunter. Ich schätze mal, dass es dem Gesetzgeber bei der Vorlage auch nicht in erster Linie um Pilzsammler geht. Ich denke vielmehr, dass man nach erfolgter Beschlussfassung die entsprechenden Messer nicht in öffentlichen und fremden privaten Räumen mit sich führen sollte. Und ein Grund, warum ich an solchen Orten ein Messer mit stehender Klinge länger als 6 cm bei mir haben müsste, fällt mir nicht ein. Ob so ein Gesetz die Verrohung der Sitten aufhalten kann, weiß ich nicht.

    Jedenfalls ist das Argument, dass es nicht kontrollierbar ist, kein echtes Gegenargument. Tempo 30 ist auch nicht kontrollierbar, funktioniert aber auch mit Stichproben ganz gut.

    Auch wenn es keinen Beitrag von mir über Calamagrostis gibt, stehe ich als Geheimwaffe im Zoom-Meeting natürlich zur Verfügung.... und kann auch wieder wunderbar kranke Pflanzen beisteuern.


    Björn

    Was für ein Elend!

    Hallo Ulla,

    krass!

    Ein schönes Beispiel, wie mensch immer wieder Dinge tut, deren Auswirkung er nicht beurteilen kann. Der Waschbär kann ja nix dafür. Er tut nur das, wofür er genetisch programmiert ist. Bei den Stadttauben gibt's inzwischen ganz wirkungsvolle Maßnahmen zur Eindämmung, ohne dass die Tiere verletzt oder vergiftet werden müssen. Für freilebende Streunerkatzen gibt's Kastrationsprogramme, um die unkontrollierte Vermehrung einzuschränken. Ein bisschen Gehinrschmalz, um die weitere Ausbreitung der Waschbären einzudämmen, wäre wohl nicht schlecht.

    Hallo zusammen,

    Suillus heißt ja eigentlich gar nicht Schmierröhrling, sondern Schweinchen bzw. Ferkel. Vielleicht erhellt das das Motiv, sich so zu nennen.

    Edit: nach meiner Recherche ist in Schwaben/Oberschwaben der Nachname Schweinle gar nicht so selten.

    FG

    Oehrling

    Und es soll ja sogar Forianer geben, die sich den Namen Wutz bzw. Wutzi im Forum direkt ausgesucht haben. ==Gnolm7

    Auch von mir. (welcome)

    Irgendwas frisst immer meine Beiträge. Also noch mal:

    Da sind wir schon zu dritt. Ich brauch mal wieder Nachhilfe in „schlimme Gräser“, Scutellinia und Russula. Enttäuschenderweise findet sich kein Beitrag von Björn - also meiner Phyto-Geheimwaffe - wo ich was über Calamagrostis arundinacea nachlesen kann. ==Gnolm21

    Ansonsten hätte ich wieder buntes Allerlei.

    Moin, hier ist es gerade ein bisschen wie in Brehms Tierleben.

    Findet den Fehler!


    Richtig, ein einsamer ausgehungerter Fuchswelpe.


    Kater Manfred hält das Ganze wohl für Katzenkino und folgt mit Interesse.


    Fuchsi auf dem Weg zum Komposteimer, den ich gerade mit Küchenabfällen gefüllt habe. Den Deckel bekam er dann zu seinem Kummer nicht geöffnet.


    Später begab er sich in den Garten, zielgerichtet zum Komposthaufen. Der war sicher nicht das erste Mal hier. Hoffentlich kommt er durch.

    Ich kann auf das Tierchen auch gern verzichten, schon wegen der Vögel, nur sehe ich keine Chance den loszuwerden.

    Moin, irgendwie sah das Futterhäuschen von Ferne anders aus als sonst.


    Ach so. Deshalb saß die Vogelschar also ratlos in den Bäumen, statt zu frühstücken.


    Fenster auf. Langsam und unwillig trollte sich der Dicke.




    Den Blick zurück aus angemessener Entfernung interpretiere ich mal mit „verärgert“.