Beiträge von Wutzi

    Hallo Dani,

    Ja es regnet ganz wunderbar. Ich kann gar nicht genug bekommen!


    Aber: Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten. Goldröhrlinge vermute ich auch. Aber sicher bestimmbar wäre der nur, wenn du auch ein Foto von unten gemacht hättest. Guck mal hier: Angaben zur Pilzbestimmung.


    😉

    Hallo Claudia,

    Der Graue Wulstling gibt nur in Kombination mit Vorwilenden Ackerlingen, Ockertäublingen und Samtfußkremplingen ein leckeres Gericht.

    da hast Du aber noch eine Art vergessen. Erst mit ein paar Düsteren Röhrlingen extra wird das Dinner wirklich perfekt.


    VG Jörg

    Stimmt Jörg, die Aufzählung war unvollständig. Tut mir leid ==Gnolm7 .

    Hallo Christopher, schöne Sachen gibt’s schon bei dir.

    Jörg hat alles Wichtige gesagt. Der Graue Wulstling gibt nur in Kombination mit Voreilenden Ackerlingen, Ockertäublingen und Samtfußkremplingen ein leckeres Gericht. ;) Besser, die bleiben alle im Wald. Das Leben ist zu kurz für grauenhaftes Essen.

    Mach dir keine Sorgen, lieber Jörg, @Hannes2😆. Eigentlich hatte ich ja gestern die Wiesen auf der Suche nach Trollblumen und Knabenkräutern durchstreift. Da gibt es leider nur noch wenige. Der schwarze Pilz wäre allenfalls Beifang gewesen🥴.


    Er hört auf den Namen Nyssopsora und sport mit Telien. ==Lehrer

    Wo du Recht hast, hast du Recht, Bummel. An meiner Liebe zu Pflanzenschädlingen muss ich noch arbeiten. ==Gnolm4

    Hallo zusammen,


    vor kurzem fand ich wieder einmal diese kleinen schwarzen Pflanzenpilze an Bärwurz. Im Gegensatz zu einigen anderen Phytoparasiten ist dieser Pilz eher selten, verursacht keine Totalausfälle und ist zudem recht hübsch anzuschauen - zumindest mikroskopisch. Nachdem boccaccio letztens enttäuscht war, da er an einem kleineren Bärwurzbestand keine solche Pilze entdecken konnte, will ich hier einmal erklären, wie man ihn am besten entdecken kann.


    Also:

    Man suche einfach nach einem etwa waldameisenlangen schwarzen Strich im Bärwurzkraut. Diese Striche sehen etwa so aus.



    Dazu sind allerdings mindestens ca. 35000 irrtümliche Blicke nötig, da die vermeintlichen Pilze sich beim genauen Betrachten als Käfer, kleine Raupen, Fliegen etc. erweisen.


    Die Bestände sollten nicht zu klein sein. Am besten etwa so groß, schätzungsweise 7 ha.


    oder so.



    Etwas kleiner geht's natürlich auch, dieses Tal ist nur 800 m lang. Da fand ich den Pilz erstmals vor 5 Jahren und hielt ihn für Vogeldreck.


    In anderen Tälern wächst er vielleicht auch, aber ich hab ihn da noch nie gefunden. Gestern hab ich mich im Tal der Weißen Schwarza redlich umsonst bemüht.

    Ganz umsonst war es ja nicht. Es gab zumindest viele schöne Wiesenblumen zwischen den toten Fichten.



    Eigentlich finde ich diesen Pilz nie, wenn ich ihn suche. Es ist anders herum, er findet mich. Wenn ich z.B. einen Käfer fotografieren, oder ein paar Stängel vom Kraut für den Salat zupfen will.


    Aber der Blick durch die scharfen Augen lohnt sich dann wirklich. Kleine Morgensterne, manche mit drei oder vier Augen.






    Meine Empfehlung für alle, die Nyssospora echinata suchen. Fahrt einfach mal ins Schwarzatal in Thüringen. So ab 400 Höhenmeter gibt es die Bärwurz und so zumindest eine Chance ihn zu finden.

    Und wenn das nicht klappt, sind die Bärwurz- bzw. Saftlingswiesen, wie ich sie lieber nenne ==Gnolm7 , auch ein lohnendes Ziel.

    So lange es noch Fichten gibt, stehen da übrigens ab Spätsommer auch gern die Königsfliegenpilze.


    Diese Wiesen sind einfach großartig. Auch ganz ohne Pilze, findet jedenfalls der Pilzspürhund.



    Danke fürs Mitkommen und nein, das war jetzt nicht der alternative Werbeblock vom Fremdenverkehrsamt. Ich wollte einfach nur meine Begeisterung für diese Habitate mit euch teilen.

    Moin, wobei der Knoblauchschwindling nicht unbedingt auf Moos wachsen muss. Ich hab ihn im Garten zwischen den Stauden. Allerdings lebe ich am Waldrand.

    Genau Wolfgang. Also so was von trivial. Ich schätze mal ca.80% mehr als hier gerade zu finden ist :gpfeiffen: . Aber das muss der Jörg ja nicht wissen.

    Moin zusammen. Wir haben ein neues Haustier. Horni hat wohl angenommen, dass die große Kiste im Garten ein Nistkasten ist.

    3 Nester hat das Tier gebaut. Eins ist gerade in Arbeit. Die Eier darin sind in der Vergrößerung zu erkennen.








    Mist, schon nach Mitternacht. Hab das richtige Bild nicht gefunden😬 .


    Dann eben nachträglich alles Gute, liebe Grüni!

    Lass dich feiern und nimm dir Zeit, die Dinge zu genießen. Auch die ganz kleinen.🥴

    Wann findet die nächste öffentliche Begehung statt, sagtes du?

    Am Tag der offenen Gärten, Brummel. Unter Vollschutz dürfen die geneigten Kranke-Pflanzen-Freunde nach dem Gang durch ein Desinfektionsbecken diverse mit Phytos befallene Pflanzen anschauen. ==Gnolm4

    Moin zusammen,

    hab lieben Besuch und kann wahrscheinlich nicht dabei sein😩. Aber falls ich mich zwischendurch abseilen kann, linse ich doch mal rein.

    Schade, so verpasse ich den Jahrhundertbeitrag von Björn.

    Aber auch euch entgehen auch neue Widerlinge an Miere und Giersch sowie der erste Phaeolus schweinitzii des Jahres, ein paar hübsche Orchideen und besonders schicke Sporen eines Pilzes.


    Kleine Kostprobe

    Hallo Bernhard,

    das seh ich genau wie Tuppie: junge Feuersalamander. Die hellen Flecken am Rumpf, wo die Gliedmaßen angewachsen sind, sind ganz typisch.

    Hallo Claudia,

    was für ein toller Garten!

    Im letzten Jahr konnte ich den Mehltau an den Gurken erfolgreich mit der Molke von selbstangesetzten Milchkefir bekämpfen.

    Herzliche Grüße

    Pilzkörble

    Danke Pilzkörble, ich bin dankbar für jeden Strohhalm. Mittlerweile kapiere ich, dass die Pflanze durch irgendetwas geschwächt sind. Sonst wären sie nicht so anfällig. Vielleicht muss ich sie mal richtig düngen. Ich werde mal ein schönes Gebräu aus Schachtelhalmsud und Brennesseljauche machen, ergänzt um eine Milchkefirbehandlung. Irgendwie muss die Kuh doch vom Eis wegkommen.


    Aber den Mehltau mikroskopiert und kartiert man doch anstatt ihn zu bekämpfen.

    Hallo Stefan,

    bei in Maßen vorkommendem Mehltau magst du Recht haben. Aber wenn er dir das Werk von ein paar Jahren Gartenarbeit komplett zerstört und dich um die Blüten deiner Blumen bringt, ist dir das Kartieren vollkommen wurscht. Da willst du einfach nur gesunde Pflanzen.

    Hallo Claudia,


    so wie ich das sehe, gibt das am Ende keinen Artikel in der Z. Mykol., sondern eher eine große Seite-1-Schlagzeile in der BILD: Russischer Bioterror in beschaulichem deutschen Garten!


    Björn

    Ich bin am Boden zerstört!

    Danke Sandra,

    nicht nur deine Omi, auch die Insekten lieben die Phloxe ganz besonders🥴. Ich hab ja auch einige für Insekten weniger interessante Pflanzen. Die kleinen Phloxe kompensieren das ein bisschen. Jetzt hab ich erst mal die befallenen Pflanzen abgeschnitten und dann schaun wir mal. Vermutlich werde ich alle möglichen Register ziehen. Manchmal denke ich, dass es der Fluch der bösen Tat ist. Ich fing an, mich mit Phytos anzufreunden.


    Das ist zwar Quatsch, aber im Moment nerven diese Phytos nur. Wenn du die kleinen Phloxe magst, weißt du, wie frustrierend es ist, endlich flächendeckende Bestände zu haben, dich auf die Blüten zu freuen und die dann an die Phytos zu verlieren.


    Ich bin dankbar für Thorbens Hinweise. Sie werden mir irgendwann sehr nützlich sein. Im Moment hat allerdings die Rettung der Bestände Priorität.


    Heute habe ich tatsächlich noch mal einen scharfen Blick auf die befallenen Pflänzchen geworfen und ein schönes, wie Werner angeregt hat, komplettes Pflänzchen mit Wiedererkennungswert mit falschem und vermutlich auch echtem Mehltau für Björn herausgesucht. Das lasse ich noch ein paar Tage trocknen. Dann geht es auf die Reise.


    Ich hoffe ja, dass sich die falschen Phloxmehltaue hierzulande versehentlich ausgebreitet haben und nicht etwa Nebenprodukte der St. Petersburger Trollfabriken sind. Wie auch immer. Ich bin ganz sicher, Björn wird die Pflänzchen unter Laborbedingungen, mindestens Sicherheitsstufe 3 begutachten und Emissionen in NRW verhindern.

    Wichtig wäre auch, daß man anhand des Belegs den Wirt erkennen kann, also bitte nur nur ein Blattschnippselchen raussuchen.


    Björn

    Schade, nur ein Schnipselchen. Wieder nix mit Entsorgung des Müllsacks. Die Pflanzen sind so gut wie trocken. Daher gelingen mir auch keine anständigen Präparate. Ich such mal ein paar schöne Schnipsel raus. Die meisten „Bäumchen“ fand ich an den befallenen Knospen. Vermutlich findest du noch ungefähr 10 andere Phytos an den beklagenswerten Pflanzen.

    Moin Max,

    (welcome) . So harmlos hat das bei vielen von uns angefangen. Ziemlich harmlos. Lass dich überraschen, wohin es dich führt! Aber auch eine echte Pilzmacke ist gar nicht so schlimm. Es gibt schlimmere Infektionen als die mit dem Pilzvirus.

    Hallo zusammen, erst einmal danke für eure Hinweise. Ich hab ein paar Fotos gemacht und ein bisschen mikroskopiert. Das Kraut ist jetzt weitgehend abgeschnitten und harrt im Müllsack der Entsorgung.

    thorben96, Mycosphaerella kann schon hinkommen. Ein ganz böser Pilz! Der hat in Julia Kruses Buch (mein einziges zum Thema) keinen Einzug gefunden.

    Schwarze Punkte sind auf den Blättern, auch silbrige Beläge. Vernünftige Präparate hab ich nicht hinbekommen.


    Ob da nun tatsächlich Falsche Mehltaue dran sind, kann ich nicht beurteilen, lieber Björn. Ähnlichkeit zumindest ist vorhanden. Aber vernünftige Sporenpräparate sind mir nicht gelungen. Ich kann dir gern ein Paket abgestorbenen Teppichphlox schicken, gern auch den Müllsack, wenn du Erstbestimmer in Deutschland werden möchtest😆.


    Hier mal alles, was an Fotos einigermaßen aussagekräftig ist.








    Hallo zusammen,


    Hilfe! Pilzfrust auf der ganzen Linie! Dabei war ich dabei, mich mit ein paar Phytos anzufreunden. Falsche Mehltaue z. B. fand ich ganz hübsch. Bis heute, als ich der Ursache für das erbärmliche Aussehen meiner Teppichphloxe auf den Grund ging.


    Normalerweise sieht mein Garten um diese Zeit so aus.


    Wenn der Phlox abgeblüht ist, blühen andere Gehölze.


    Derzeit ist vom Teppichphlox nicht viel zu ahnen.


    Die Triebe sind ausgeblichen und sterben ab, ebenso die Blüten. Traurig.


    Ich hab mal ein paar Blättchen unters Mikroskop gelegt. Das Ergebnis war ernüchternd. Phytoparadiesische Verhältnisse. Ich habe keine Ahnung, welche Pilze ihr Unwesen auf den Phloxen treiben und vor allem, was dagegen hilft - außer Fungiziden.Vielleicht hat jemand von euch eine Idee.

    Hier ein paar Mikrobilder.


    Vermutlich irgendwelche Konidien.


    Sieht nach nem Falschen Mehltau aus.


    Und hier fette Ascoschläuche mit Inhalt.


    Asci und Sporen.


    Eine Idee - vor allem für geeignete Gegenmaßnahmen - wäre wirklich hilfreich.

    Moin Steini,

    Also da bin ich ganz bei Mausi. Bei schön viel Maipilze würde ich noch mitgehen. Aber eigentlich sind Maipilze quasi nur der Pilzanstich. Nichts für den langfristigen Gebrauch. Eben keine Steinis🥴.