Hallo Emil, klasse Ergebnis, wenn man bedenkt das Du diesmal mit extremen Bedingungen zu tun hattest (Text unten). Herzlichen Glückwunsch!
Alles anzeigenAlles anzeigenGnallo,
nachdem ich lange Zeit zurückgehalten wurde, melde ich mich mal wieder zurück. Ich habe die Pilze als Hobby jetzt aufgegeben und bin vom Unhold zum Sanftmütigen geworden.
Ich stricke jetzt Socken und Handschuhe. Sogar Schals.
Also eine entspannte und angstfreie Adventszeit euch.
Emil
Ich hoffe, das war glaubwürdig, gnahahahahahahahah!
Es war einmal, vor langer, langer Zeit. Da gab es einen ziemlich unholden Unhold. Sein Hobby war das Sammeln, Bestimmen und das Ausweiden von Pilzen mit einem krummen, scharfen und spitzigen Pilzmesser.
Dieser Unhold hatte sich bei einem Rätzelwettbewerb angemeldet und wollte den Wettbewerb unbedingt gewinnen. Um das zu erreichen, war er zu allen Schandtaten bereit. Deshalb war sein Ruf nicht der allerbeste und so tauchte er für einige Zeit ab, in der Hoffnung, dass er in Vergessenheit geraten würde.
Doch dann, in einer feuchtkalten, finsteren Adventsnacht tauchte der Unhold plötzlich in der Runde der völlig erschöpften, konfusen Pilsnerds auf, die schon seit Tagen nicht mehr in der Lage waren, einen klaren Gedanken zu fassen und er säuselte mit sanfter Stimme: Ihr Lieben, seht her! Ich bin gewandelt in Gnemil den sanftmütigen Stricker. Entspannt gemeinsam mit mir in der Adventszeit. Wir wollen doch alle dasselbe.....
Fortsetzung folgt.
Ich hatte ja die Fortsetzung versprochen. Da ist sie:
Doch einige der Tribünensitzer wollten den säuselnden Worten des Sockenstrickers nicht so recht glauben, obwohl dieser auf den ersten Blick arglos schien und lediglich Wollige Scheidlinge und Pappel-Raufüße zu Sockenwolle verspann. Aber unter seinem Gewand lugte ein Purpurfleckender Klumpfuß hervor und in seinen Augen glomm noch immer ein diabolischer Feuerschüppling.
Sie waren überzeugt, dass Gnemil es auf die APR-Lösungsliste abgesehen hatte, so wie all die Jahre zuvor und dass man diesen Trügerischen Schönkopf stoppen müsste. Dazu musste man zuerst einmal Dobby, Gnemils eingeschüchterten Hausgeistgnolm von der dunklen Seite der Macht ins Licht bewegen. Dazu brauchte es ein paar entschlossene Gnolme.
Weiter war ihr Plan, den dann zwar gnolmgeistlosen aber immer noch ruchlosen Unhold einen Zaubertrank zu verabreichen, der ihn seine diabolischen Pläne vergessen ließ. Doch auch dies ließ sich nur mit Hilfe der Gnolme bewerkstelligen und die waren aufgrund des APR in der ganzen Republik verteilt. Guter Rat war teuer. Da hatten die Tribünensitzerinnen die Idee, beli, den tapferen Ritterling um Hilfe zu bitten. beli war sofort bereit. Er griff sich Exkalibur, setzte seinen Helmling auf, schwang sich auf die Sattellorchel seines fliegenden Zauberrosses Pegasus und verließ den Hof in fliegendem Galopp. Zielstrebig flog er zu den Gnolmen, aber immer mit einem Blick auf die Erde, in der Hoffnung, doch noch einen Perser zu finden.
Während beli nach arbeitslosen APR-Gnolmen suchte, brauten Ipari, Tuppie und Wutzi ihren i-Zaubertrank. Der hieß nicht nur so, sondern schmeckte auch ieee, weil Kahlköpfe allein eben nicht wirklich Leckerbissen sind. Den würde weder Gnemil der Unhold noch der harmlose Stricker trinken. So beschlossen sie, vom Trank auf Keks umzuschwenken. Also rasch Kahlkopfsud extrahiert und zu Weihnachtsplätzchen verarbeitet. Dabei sangen sie gemeinsam die geheime Zauberformel: Oh es riecht gut, oh es riecht fein, jetzt lullen wir den Unhold mit Plätzchen ein…
Inzwischen war auch beli zurück. Er hatte seinen Perser - nämlich ein siecher bestimmtes Hakentragendes Eschenblattstielstengelbecherchen - und drei arbeitslose Gnolme entdeckt, die er sogleich aus seinem Beutelstäubling zog. Dafür erntete er von Ipari, Tuppie und Wutzi dankbare Blicke aus sechs Bewimperten Erdsternen.
Die arbeitslosen Gnolme waren sofort bereit, Dobby für den Rest der APR-Zeit Gesellschaft zu leisten und ihn zum Guten zu beeinflussen, zumal die Aussicht bestand ein paar von den Zauber-Plätzchen abzubekommen.
Der Plan funktionierte. Das Diabolische in Don Gnolmios Antlitz wich unmittelbar nach dem Genuss der i-Plätzchen und es zeigte sich das sympathische Gesicht eines freundlichen Menschen, ohne Arglist und unlautere Absichten. Aus dem einsamen Stricker war ein Geselliger Rübling geworden. Und so verbrachte der nunmehr tatsächlich sanftmütige Stricker die weitere Vorweihnachtszeit in Gesellschaft einer attraktiven Amanita und weil sie so viel strickten und redeten und redeten und strickten, verschwendete der gewandelte Gnemil keinen Gedanken mehr an die Entwendung von Lösungslisten und das APR.
So ist das nämlich mit Gnemils Platzierung gekommen.
