die spannung halte ich nicht aus!!!
vielleicht es doch der punzlige????
Du hast zu Ende gelesen, gnihii
die spannung halte ich nicht aus!!!
vielleicht es doch der punzlige????
Du hast zu Ende gelesen, gnihii
Die anderen sagen wiederum, dass die Angelei ohne Verzehrabsicht Tierquälerei darstellt, da die Fische nur zum eigenen Spaß beangelt werden, von vornherein ohne Verzehrabsicht. Letzteres wäre laut Tierschutzgesetz in Deutschland eigentlich auch verboten, da ein "vernünftiger Grund" für das Ausüben der Fischerei vorliegen muss. Eigenverzehr zählt da dazu. "Zum Spaß" oder zur Fototrophäenjagd ist dagegen recht umstritten.
Hallo Schupfnudel,
es ist in der Tat so, dass es in Deutschland verboten ist, Tiere ohne einen vernünftigen Grund zu töten. Artikel 26 TSchG zählt Tatbestände der Tierquälerei und Misshandlungen auf. Darunter fallt jede Handlung mit der einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden und Angstzustände zufügt. Und für einen mehrere hundert Kilo schweren Kiemenatmer ist ein Landaufenthalt so gar kein Spaß. Der hat Todesangst. Ich wünsche mir einfach mehr Empathie gegenüber anderen Lebewesen.
Hallo Fredo!
Wie alt ist so ein Wels wohl? Der ist ja enorm groß... möcht man den nicht lieber wieder schwimmen lassen? (Nur zur Erklärung: Ich hab nix gegen Angeln und Fischen, esse selbst wirklich gerne Fisch)
Seh ich auch so. Den Wels wird doch niemand mehr essen wollen. Wozu sonst tötet man so ein Tier?
Hallo Umossoh,
wie hast du so eine Minimenge von 13 g Pilze zubereitet? Das ist nur eine homöopathische Dosis Pilz gewesen. Wenn das wirklich nur 7 Gramm waren, könntest Du dir eine "falsche" Pilzvergiftung geholt haben - also das Ganze war vielleicht eine Kopfsache oder aber Du bist auf irgendetwas allergisch. Ich würde an Deiner Stelle die Finger von den Pilzen lassen, zumal für 13 g Essen mach ich keine Pfanne sauber.
... ist hart, liebe Forianer. Aber interessant. Als ich die beiden ineinander verbissenen Schleichen sah, glaubte ich zunächst an rivalisierende Männchen. Die prügeln sich ab und zu. Aber die beiden hatten sich regelrecht ineinander verbissen und wollten sich gar nicht wieder loslassen, sahen auch ganz unterschiedlich aus. Vielleicht Blindschleichensex? Und ja ein Blick in die einschlägige Literatur bestätigte: Blindschleichen bei der Paarung. Das Männchen beißt dem Weibchen in den Kopf und versucht dann, es zu umschlingen, bis es nach stundenlangen Bemühungen endlich zur Kopulation kommt. So lange habe ich nicht zugeguckt, denn schließlich ist es nicht nett, beim Geschlechtsakt beobachtet zu werden, gelle.
Das Männchen finde ich besonders schön mit seinen blauen Flecken. Das habe ich so noch nie gesehen. Interessant ist auch das Schwanzstück, was dem Gigolo nachgewachsen ist, nachdem ihm das Original abhanden gekommen ist. Vielleicht hat der Schwanzabwurf ihm einst das Leben gerettet. Er ist zwar kürzer, aber offenbar gar nicht beeinträchtigt. Ein kräftiges Kerlchen. Die Dame seiner Wahl scheint ihn jedenfalls zu mögen.
Übrigens, exotische Reptilien können Salmonellen übertragen. Ob die Blindschl's das auch tun, weiß ich nicht. Also, solltet Reptilien in die Hand nehmen, danach Hände waschen.
Von mir kommt da nix. Keinen Schimmer.Die Wortschöpfungen die ich mit den Bildern assoziiere möchtet Ihr nicht lesen![]()
Gut finde ich auch, dass die Wahlbeteiligung gestiegen. Mich würde der Wahlausgang im Vereinigten Königreich brennend interessieren - was gelernt oder nicht![]()
Danke Pablo,
den Hutrand fand ich auch besonders. Der Sporenabwurf von den beiden sieht schon mal gleich aus. Jetzt guck ich mir das mit den scharfen Augen an. Vielleicht bekomme ich wenigstens die Psathyrtella festgenagelt. Einen sonnigen Wahlsonntag
.
Hallo Alexander, ganz schön was los bei Dir! Danke für die schönen Bilder. Ich muss mich noch mit kleinen weißen und braunen begnügen, aber heute hat es wieder geregnet. Bin hoffnungsfroh
.
An Maipilze hab ich mich noch nie rangetraut. Ich hab Angst die zu verwechseln.
Vielleicht solltest Du mal mit einem pilzaffinen Menschen in den Wald gehen, der sich besser auskennt. Alternativ 2 Jahre täglich Pilzforum.eu lesen, dann bekommst du das auch vergiftungsfrei hin
.
Hallo zusammen, gerade komme ich aus dem Wald. Eigentlich wollte ich nur nach dem Knabenkraut sehen. Unter anderem habe ich zwei aber Pilze gefunden, die ich nicht kenne. Könnten es Schmalblättrige Faserige sein, oder sind das
jeweils unterschiedliche und ganz andere Arten? Habe gerade keine Zeit fürs Mikroskop. Vielleicht erkennt Ihr es auch schon so, was das für Pilze sind.
Pilz 1 ohne Geruch, Geschmack mild, hygrophan, am Wegrand 6cm Hutdurchmesser
Pilz 2 ähnlich wie 1 nur kleiner, vielleicht dieselbe Art?
Die Voreilenden Ackerlinge durften im Wald bleiben, da ich jetzt weiß, wie sie schmecken.
Dieser Langstielige Dufttrichterling hatte den Trichter in die falsche Richtung. Sachen gibts...
Die Knabenkräuter sind schon da. Da kann wohl bald eine Orchideenwanderung unternommen werden.
Schöne Funde Claudia
und natürlich auch sehr willkommene Antworten. Da ich nicht so häufig Ascomyceten bearbeite, ist es immer gut mal wieder einige Beispiele zu sehen.
LG Karl
Danke Karl, ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, so viele Becher zu entdecken. Ich hatte einfach die Idee, mal im Wasser nachzusehen und bin sehr zufrieden mit der Entscheidung.
Alles anzeigenServus Claudia,
Der wird wahrscheinlich auch unbestimmt bleiben.
Ich halte ihn zumindest für eine , leider unreife, Peziza.
Es gibt da ein paar die an krautigen Substraten wachsen können/ -nicht müssen!-
Teste doch mal mit Lugol o. Melzers.
Waren da überhaupt keine farbigen Guttulen in den Paraphysen ?
Hallo Felli,
danke für die Info, aufgefallen war mir sonst nichts. Wenn das eine unreife Peziza ist, müssten die Sporen ja noch größer werden. Erstaunlich. Ich fand die kopfigen Zellen und die relativ großen Sporen schon jetzt bemerkenswert. Inzwischen sind die gesammelten Becherchen leider vergangen. Aber immerhin weiß ich jetzt schon, was ich noch hätte untersuchen können. Ich muss das nächste Mal nachsehen, ob da noch mehr herumstehen, dann werde ich Deine Vorschläge umsetzen.
Hallo Arne,
die Sorge vor giftigen Pilze verstehe ich auch nicht. Die Leute haben die ganze Hausapotheke voll mit Gift. Auch Salz ist in größeren Mengen giftig und niemand zwingt Deine Nachbarn, die Pilze aus dem Garten zu verspeisen und ein Hautkontakt mit giftigen Pilzen ist völlig ungefährlich. Händewaschen vorm Essen setze ich mal voraus. Nimm Deinen Nachbarn ihre Sorge, vor Maiglöckchen haben sie schließlich auch keine Angst.
Hallo Schupfnudel, eine schöne Strecke hast Du vorgelegt
. Leider kann ich nicht zur Aufklärung beitragen. Zu den Rüsselkäfern habe ich kein entspanntes Verhältnis. Die fressen mir regelmäßig meine Pflanzen an.
Und jetzt die Auflösung, Ihr Lieben
.
Die gute Nachricht zuerst, die Mahlzeit ist 7 Stunden her und das Versuchskaninchen erfreut sich bester Gesundheit. Also scheinen Ackerlinge zumindest kurz und mittelfristig gesundheitlich keine Schäden zu verursachen. Langzeitwirkung muss ich noch sehen.
Und nun zum Geschmack des Voreilenden Ackerlings. Ich habe verschiedene Varianten getestet.
a) mit Pfeffer und Salz gewürzten Hut in Mehl gewendet und scharf gebraten. Der Geschmack war nicht aufregend aber auch nicht schlecht. Wer es gern fett mag, kann den Pilz so essen.
b) geschnippelt, gewürzt mit Pfeffer und Salz und geschmort - braten wollten die Pilze nicht, es war unglaublich viel Wasser in den Pilzen und dann blieb nur eine kleine Menge übrig, als das Wasser verdampft war. Der Geschmack war eigenartig und schmeckte auch noch durch, als ich 3 (in Worten DREI) große in Butter gedünstete Zwiebeln dazu gegeben hatte, obwohl wie gesagt, nur noch eine Kleinstmenge in der Pfanne verblieben war.
c) Da ich meinen Mann nicht vergrätzen wollte, hab ich in die Kühltruhe gegriffen und ca. dieselbe Menge an gefrorenen Mischpilzen dazugegeben und siehe da, als Mischpilze waren die Pilze mit den Zwiebeln richtig lecker. Das Problem ist nur, dass jetzt, wo Agaricus praecox in größeren Mengen zu finden ist, wenig Pilze zum Mischen wachsen.
Fazit: Als Mischpilz acht, scharf gebraten 5 und allein 2 Punkte. Kannst Du bitte die Tabelle ergänzen, Cratie, der Pilz steht da nicht drin.
Ich hatte mir nur überlegt, ob das vielleicht sogar zum Erwartungshorizont bei so einer Frage gehören könnte: Also daß man zB 5 eher allgemeine Merkmale nennen soll, verbunden mit dem Hinweis, daß das für eine 100% sichere Gattungsbestimmung möglicherweise gar nicht ausreicht.
Hallo Pablo,
ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass die Mehrheit der Prüflinge im Stress einer Prüfungssituation solche Überlegungen anstellen kann. Ich denke, dass der Grund für diese Fragestellung simpler ist. Ich vermute, dass einfach Prüfungsfragen zusammengetragen wurden, die wahrscheinlich nicht in jedem Einzelfall von den Prüfern auf Herz und Nieren untersucht wurden. Ich bin übrigens großer Fan von klaren Fragestellungen. Hier geht es darum, das theoretische Wissen der zu Prüfenden abzufragen. Die Fähigkeit zu bewerten, einordnen zu können, Zusammenhänge zu erkennen, gehört dann in den praktischen Teil, der ja auch ein Prüfungsgespäch beinhaltet. Ich bin gespannt, welche Fragen nach der Überarbeitung rausgefallen oder anders formuliert worden sind.
Da ist ja ganz schön was los bei Dir, Mausmann. Und die Schmuckschildkröten haben Dein Biotop ordentlich vereinnahmt. Irgendwann sind die heimischen Arten ganz weg.😔
Mein Vorschlag?
Gib sie deinem Mann und iss lieber ein Stück Brot.
![]()
Ok, ich brate mir ein Ei. aber kosten will ich schon mal. Wie soll ich die für meinen Mann zubereiten, Mausmann?
Hallo zusammen,
heute habe ich recht ansehnliche Ackerlinge gefunden und denke darüber nach, sie zu verkosten. Gelesen habe ich, dass sich der bitterliche Geschmack beim Erhitzen verflüchtigt und dass scharf braten eine Option ist. Über Vorschläge freue ich mich und werde selbstverständlich berichten.
Hallo Mausmann, dann bessere Dich und übertreib es nicht gleich. Du hängst sonst nur unnötig Zeit dran. Wir könnten uns übrigens gerade zusammentun. Ich habe mein Knie auch vergurkt. Aber das tut nur weh, wenn ich sitze oder liege. Ich werte das mal als Zeichen zum Aufbruch
. Aber es ist auch ziemlich doof.
Hallo Pilzfreund 78, erst einmal
.
Wenn Du möglichst genaue Antworten auf Deine Bestimmungsanfragen bekommen möchtest, solltest Du Dir diesen Beitrag durchlesen. Je mehr Infos Du lieferst, desto zufriedenstellender die Vorschläge.
Die ersten beiden sind aus der Gattung Myriosclerotinia . Welche ganz genau müsste ich selber nachschauen habe bis jetzt nur eine Kollektion von der Gattung untersucht.
LG,Eike
Danke Eike! sieht gut aus.
Alles anzeigenDa sollte der Seggen-Sklerotienbecherling (Myriosclerotinia sulcata) passen. Vergleiche hier.
Ich habe das allerdings jetzt noch nicht mikroskopisch abgesichert.
Die zweite Pilzart hatte ein kurzes Stielchen und war oben rund und flach kreislingsähnlich, cremefarben, ca 3 mm Durchmesser maximal. Der Pilz wuchs auf den Blättern der Segge.
Mit den kurzen, gedrungenen Stielchen geht das in die Richtung Rutstroemia paludosa. Siehe bei asturnatura.com.
LG, Nobi
PS. Oh. Rudi und Eike waren schneller! Aber inhaltlich sind wir uns +/- einig.
Danke Nobi, Ihr seid schon genial
. Wenn man erst einmal einen Namen hat, gibts gute Chancen, die Pilze wiederzukennen,. Jetzt fehlt nur noch der letzte, der Plattpilz mit den großen Sporen und dem auffälligen Innenleben.
Du hast völlig Recht, Pablo, wenn es knifflig wird müsste ein PSV eigentlich mikroskopieren können, einige geniale Pilzler mit großer Erfahrung vielleicht einmal ausgenommen. Aber das wird von den Prüflingen nicht gefordert, weil man sich in der DGfM für einheitliche Prüfungsbedingungen entschieden hat.
Das kann man sicher so machen, aber ich würde auch die Alternative - Korbsortierer und PSV mit Kenntnissen in der Krankenhausdiagnostik befürworten. Ich kenne einen alten PSV aus der Ex-DDR, der bis vor kurzem den Leuten die Pilzkörbe aussortiert hat. Er hat konsequent das getan, was auch heute noch jede/r PSV tut: Unbekanntes aussortieren. Auch wenn bei ihm etliche essbare Pilzarten nicht in den Topf gekommen sind, hatten die Pilzsammler Sicherheit.
Ich glaube, schwierig wird es erst, wenn ein PSV den Ehrgeiz hat, möglichst viele essbare Pilze freizugeben. Das würde zu einem ungesunden Ehrgeiz führen, auch nicht hundertprozentig, also eindeutig bestimmte Arten freizugeben und 99,5 % können eben im Zweifel doch mal tödlich sein bzw. krank machen. Das ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, weil natürlich auch PSV nicht vor der menschlichen Schwäche gefeit sind, den Eindruck zu erwecken, sie würden alles wissen.
Die PSV-Prüfung beinhaltet derzeit jede Menge nützliches Wissen. Aber es ist eine anspruchsvolle Prüfung, die nicht nur die berüchtigten 25 aus 582 Fragen beinhaltet, bei denen nicht nur alle denkbaren Fachgebiete dabei sind, sondern auch praktische Fertigkeiten bei der Zuordnung von Pilzen zu ihren entsprechenden Gattungen und beim Sortieren von Pilzkörben gefordert werden. Das schreckt diejenigen ab, die durchaus in der Lage wären, unsichere Menschen bei der Einschätzung ihrer essbaren Pilzfunde zu beraten.
Deine Sorge, dass die geprüften PSV leichtfertig oder ohne Problembewusstsein mit der Einschätzung umgehen könnten, würde ich so nicht teilen. Ich habe ein paar Kurse bei Andreas gemacht und bei jedem hat er den Teilnehmern eingetrichtert: Nur das freigeben, was Du ganz genau kennst.... ganz genau kennst... ganz genau kennst.....
....da würden bei mir nicht so viele übrig bleiben.
Zumindest beim ersten hätt ich eine Idee:
vergleich mal mit:
myriosclerotinia-sulcatula(micro).html
LG Rudi
Hallo Rudi, der Sumpf-Sklerotienbecherling passt. Vielen Dank!
