Hallo Peter, selbst wenn es keine Pilze geben würde, der Erdbeer...-Falter lohnt die Reise,
Beiträge von Wutzi
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Oh, ich liebe es, das Treibgut nach geschliffenem Glas, Fossilien, Muscheln oder schönem Holz zu durchforsten. Mein Beineid ist Euch gewiss, Theo und Malone.
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Hallo Sarah, das sieht doch richtig gut aus. Klasse, dass Du mit der Regentanzerei erfolgreich warst. Ich bin gespannt auf Eure Exkursionsberichte.
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Alexander mhm hätte ich mal die Nachricht vorher gelesen. Haben alle Pilze auf den Fotos gegessen.
Sollte ich mit jetzt sorgen machen? Merkt man wann wenn ein schlechter/giftiger dabei ist?
Warum soll man die Pilze nicht waschen. Ja ich habe sie tatsächlich mit einem Sieb abgesprült.
Hallo Julia, aromatischer ist es, Pilze nicht zu waschen, sondern bestmöglich trocken zu putzen. Aber ungesund ist das nicht.
Sorgen machen? nee, viele Pilzvergiftungen entstehen, weil sich Menschen verrückt machen und Ihnen deshalb schlecht wird, sie Herzrasen bekommen etc.
Freigaben kann es hier nicht geben, weil Du allein die Verantwortung dafür hast, ob Deine Pilzfunde frisch und lecker sind. Das ist nur mit Foto nicht auf die Ferne zu beurteilen.
Der Königsweg ist der Weg zum Pilzberater, der hilft Dir gern.
Wenn Du hier Anfragen stellst, solltest Du abwarten, damit Du ggf. das Ende einer Diskussion verfolgen kannst. Nicht jeder, der hier schreibt ist Profi.
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Die davor sollten Helmlinge sein.
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Jaja Nina, das sind die kleinen Gnubbelmaronen, wie ich sie liebe. Die sind fester im Fleisch und Du hast zu Hause kein blaues Geklebe im Korb. Ich verstehe auch nicht, warum man die Maronen nicht in mindestens zwei Arten aufteilt.
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Hallo Claudia,
das hat nichts mit der FAZ zu tun. Die Meldung wurde ja sicher in Australien geboren und dort hat dann eventuell ein Journalist etwas durcheinandergebracht bei der Recherche. Das geht dann in den Pool einer Nachrichtenagentur und wird dort in aller Welt rausgepickt, wenn man darüber berichten will. Da es, um den wohl giftigsten Pilz der Welt geht, greifen alle Blätter sofort zu und das Lauffeuer nimmt seinen Lauf.
Beste Grüße
Stefan F.
Lieber Stefan, der FAZ will ichgar keinen Vorwurf machen. Das ist ein allgemeines Problem im Journalismus. Durch die Online-Konkurrenz müssen immer weniger Journalisten immer mehr Texte produzieren. Für richtige Recherche bleibt da keine Zeit und also riskiert man Ungenauigkeit, und verfasst Beiträge, die sich gut verkaufen. Ich lese nur noch gelegentlich die Süddeutsche - aber die dann mit Genuss.
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Vielen Dank Alex, dessen bin ich mir bewusst. Das ist einer der Gründe warum ich mir das Buch geholt habe und nicht blind allem vertraue.
Ich war heute mit den Kindern Fahrrad fahren, und als ich an der Pferdeweide vorbei kam lachten mich diese weißen Schönheiten an. Bin dann heute Nachmittag nochmal mit Körbchen und Messer bewaffnet zur Wiese gefahren 😁.
Sollten Champignons sein, werde sie dann mal versuchen anhand des Buches zu bestimmen.
Hallo Jan,
den Versuch, Champignons anhand eines Pilzbuches zu identifizieren, kannst du vergessen. Es gibt mehr als 60 Arten und der giftige Karbolchampignon, den Du theoretisch an der beim anschneiden chromgelb anlaufenden Stielbasis sowie am Jodoformgeruck erkennen könntest, gilbt und riecht oft gar nicht. Ich habe in den letzten Tagen mehrfach unauffällige Champignonkollektionen getestet und erst mit Chemie (Anilin, Rauchende Salpetersäure und KOH) entlocken können, dass sie zur Karbolchampignongruppe gehören. Ich lass die jetzt einfach stehen und schön aussehen und such mir einfachere Pilze.
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Hallo Björn,
der normale Nutzer liest den Artikel und stellt die Kontaktgiftigkeit fest. Mit den Quellen wird er sich nur selten befassen.
Beste Grüße
Stefan
Ja das ist ein generelles Problem bei Wikipedia. Jeder kann dort was reinschreiben.
l.g.
Stefan
Das ist wieder einmal der Klassiker. Auf diese Weise verbreiten sich Irrtümer und setzen sich falsche Nachrichten in den Köpfen fest. Ich hatte den Beitrag in der FAZ auch zunächst nicht aufmerksam genug gelesen und war der Meinung, dass es tatsächlich eine wissenschaftliche Quelle gibt. Aber Björn hat gleich interveniert und inzwischen steht fest, dass eine Quelle für diese Aussage nicht vorhanden ist. Wikipedia verweist lediglich auf den Beitrag in der FAZ. Eins würde mich interessieren: wie ist der Journalist zu der Aussage gekommen? Hat er etwa falsch verstanden oder steckt Absicht dahinter? Denn ohne den Subhead "Der grellrote Schlauchpilz kann seine Giftstoffe schon bei Hautkontakt übertragen und bei Verzehr tödlich wirken„, wäre er deutlich weniger interessant gewesen.
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Hallo Thomas,

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Hallo Peter,
das ist traurig. Mir ist heute aufgefallen, dass meine Wälder zweigeteilt. sind. Einmal die Hänge mit den stark geschädigten und teilweise abgestorbenen Bäumen. Die sind ziemlich pilzleer, höchstens mal ein einzelner Saprobiont. Wenn ich oben auf den Hochflächen bin, habe ich meine heile Pilzwelt. Im Moment kommen sie aus allen Knopflöchern. Es macht gar keinen Sinn, alle mir unbekannten Arten mitzunehmen, weil ich nicht die Zeit habe, sie zu bestimmen.
Ich habe überlegt, ob vielleicht nicht nur die steilen Hänge eine Rolle spielen, sondern auch die Mykorhizzaschädigung durch zwei Dürresommer. Ist das Mykorhizza in der Lage zu regenerieren?
Vielleicht musst Du einfach mal aufs platte Land oder in der Nähe eines Bachs suchen. Irgendwo müssen ja auch bei Dir Pilze wachsen.
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Ich werde den Beitrag mal mit Fake news? überschreiben. Das trifft es wohl am besten
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Habe leider nicht genau drauf geachtet welche Bäume es genau waren! War eine kleine Lichtung im Fichtenwald und die Pilze standen unter eher Büschen.
Sumpfig war es dort nicht.
Ich denke ich entsorgen die Pilze lieber! Da meine Frau auch mitessen möchte gehe ich lieber kein Risiko ein
Zum Wegschmeißen wären die mir zu schade.
Warte mal noch ein bisschen, was die Profis zu der Art sagen. Ich würde erst einmal beim Moor-Birkenpilz bleiben. Der wäre ein guter Speisepilz.
Wenn Du den Zustand der Pilze nicht selbst beurteilen kann, such Dir einen Pilzsachverständigen in Deiner Nähe und lass sie Dir zum Essen freigeben.
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Auf alle Fälle ein Raufuß, kein Steinpilz. die genaue Art muss ein Profi bestimmen. Die Röhren wären z.B. beim Steini im Querschnitt gelb.
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Hallo Feldbooz,
also in der Pfanne sind mir Lamellenpilze wie diese Violetten Rötelritterlinge lieber, als die mit den Röhren. Du solltest sie von violetten giftigen Schleierlingen aber sicher unterscheiden können, bevor Du sie isst.
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Hallo Jens, wo genau standen die? Vergleich die Pilze mal mit Moor-Birkenpilzen.
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Hi,
nein die Präparate sind sehr gut.
Es ist nur so, dass es sich bei bestimmten Gattungen lohnt anstatt mit Wasser mit 3-5%igem KOH zu mikroskopieren; insbesondere bei den Cortinarien und Incoyben. Bei den Inocyben gibt es einige Arten, deren Zystiden mit KOH gelblich verfärben. Das ist z.B. bei Inocybe sindonia sehr gut zu sehen. Das ist auch ein wichtiges Bestimmungsmerkmal.Mit dem KOH schlägst du 2 Fliegen mit einer Klappe. Du siehst die gelbe Farbreaktion sehr deutlich; weißt also, wie das aussehen musst, und hast gleich noch ein wichtiges Bestimmungsmerkmal der Art.
l.g.
Stefan
Ah danke, Stefan. Das guck ich mir demnächst mal an. Ein guter Hinweis.
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Hi,
wie wärs mit Inocybe sindonia? Nimm mal 3%iges KOH als Einbettungsmedium für die Mikroskopie.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan, der passt makroskopisch und hat auch die passenden Kaulo- Cheilo-, und Pleurozystiden, prima. Den habe ich einfach überlesen, danke. Bezeichnenderweise heißt der in meiner Sprache
Unangenehmriechender Risspilz. Das kann ich mir besonders gut merken.edit: Wolligfädiger Risspilz. Das muss ich wohl noch üben. Aber dieser Risspilz ist der wirklich von allen, die mir bislang in die Hände gelangten am übelsten riechende Art.Was kann ich in 3%igen KOH besser sehen. Findest Du die Mikro-Aufnahmen schlecht? Ich denke eigentlich, dass mein Problem eher darin liegt, anständige Präparate herzustellen.
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Hallo Claudia,
der Experte sagt aber nur, daß es in Australien noch viel über Pilze zu lernen gibt. Und im Artikel selber steht eben auch nur, daß Leute durch Genuß daran gestorben sind. Vom Kontaktgift weit und breit keine Spur.
Björn
Dann ist die einzige Chance es genau zu erfahren, den Redakteur zu befragen, was seine Quelle für die Aussage: "Der Poison Fire Coral ist der einzige Pilz, dessen Giftstoffe auch über die Haut aufgenommen werden können." ist.
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Hallo Wutzi,
zu dem Pilz gibt es einen Wikipedia Artikel.
Einen Wirt braucht der Pilz nicht - er wächst wohl auf Totholz.
Viele Grüße
Thomas
Trichoderma cornu-damae
Richtig, Thomas, natürlich keinen Wirt sondern das richtige Substrat hätte es korrekt heißen müssen. Danke! Aber ich schreibe den Namen in Schlau mal in die Überschrift.
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Hallo Claudia,
gibt es irgendwelche guten Quellen für die Kontaktgiftigkeit? Steht zwar momentan in jedem Artikel, weil sich das ja gut macht, daß so ein Killerpilz auf dem Vormarsch ist und uns sicher bald alle hinraffen wird (da kann man dann schon mal den wissenschaftlichen Namen komplett vergessen und lieber die englische Poison Fire Coral erwähnen). Aber wenn man z.B. den englischen Wikipedia-Artikel liest, findet sich da nichts zu einer Kontaktgiftigkeit. Im deutschen Artikel steht es zwar drin, aber wodrauf wird verwiesen? Auf den FAZ-Artikel...
Björn
Hallo Björn,
keine Ahnung, vielleicht schreibt wieder einmal jeder vom Anderen ab. Einerseits ist die FAZ schon seriöser als die Blöd, aber Quote muss sie auch machen.
Der Artikel ist schon ziemlich sensationsheischend verfasst, und Quellen nennt die FAZ nicht. Immerhin wird aber ein Sprecher der Universität zitiert. Wenn die Pilzzeit vorbei ist, könnte man ja den Redakteur mal befragen.
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Hallo Risspilzprofis,
mit dem komme ich nicht weiter. Habt Ihr einen Rat?
Wuchsort: Hang mit Birke und Fichte
Geruch: spermatisch, ranzig, widerlich
5cm Hutdurchmesser, Stiel bis 7 cm lang, Stielbasis etwas verdickt, Stiel voll
HDS
Basidien
Pleurozystiden
Cheilo- und Pleurozystiden
noch einmal HDS
Sporen
Pleurozystide
Vielen Dank schon einmal.
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Hallo Wastl, lies Dir doch bitte mal diesen Beitrag zur Pilzbestimmung durch. Das macht die Angelegenheit für die Experten leichter und Du hast bessere Ergebnisse.
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Goldröhrlinge haben quietschgelbe Farbtöne. Die sind hier nicht vorhanden. Also kann es keiner sein.
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Hallo zusammen, den Beitrag finde ich ganz interessant. Bislang war ich der Meinung, dass Pilze nicht kontaktgiftig sind. Das stimmt wohl nach gegenwärtigem Kenntnisstand nur für unsere geografische Breiten. In Asien gibt es so einen Pilz mit Kontaktgift und er ist mittlerweile auch im Norden Australiens angekommen, so jedenfalls eine Meldung aus der FAZ
Ob er es bis zu uns nach Mitteleuropa schafft ist fraglich. Das ist am Ende wohl davon abhängig, ob er mit unseren Wintertemperaturen klarkommt und geeignete Wirtspflanzen findet.
