Beiträge von Wutzi

    Hallo Climby, so gibts die hier auch nur im Tal der Könige==18. Freut mich, dass sie Dir gefallen.

    So richtig verstehe ich das nicht. Findet der Geschlechtsakt denn nur bei vollgesoffenen weiblichen Zecken statt? Dann müssten die doch mal aussterben, denn so viele davon liegen ja doch nicht in der Gegend herum, oder passiert das immer auf dem Wirtstier? Ich habe schon einen solchen Doppelwhopper auf dem Hund entdeckt und in meiner Naivität angenommen, das es für die Zecken praktischer wäre, an derselben Stelle zu saugen, weil da die Haut ohnehin schon durchstochen ist.

    Unschlüssig bin ich mir bei der Frage, wer ihn gefunden, sich mehr gefreut hat, das Hundsi oder ...

    Oh, danke für dies edle Gefäß==11.

    Tja Habicht. Das ist ziemlich leicht zu beantworten. Auf dem ersten Bild grinst der Pilzspürhund nur, weil er weiß, dass er nach dem Sitz ein Leckerli bekommt. Und auf diesem Foto kannst Du erahnen, welche Beziehung der Pilz-Überflieger-Hund zu Pilzen hat.


    Hallo Hannes, danke fürs Mitkommen. Die gibt es hier tatsächlich so oft wie andernorts Graue Wulstlinge oder Fliegenpilze. Aber dass sie so in allen Altersstufen stehen, ohne von Schnecken und anderem Getier angefressen zu sein, passiert auch nicht alle Tage.

    Danke beli, der runde Pilz staubt schon. Das ist ein alter Blutmilchpilz.

    Hallo zusammen,

    das war so nicht geplant, aber manchmal sind Überraschungen ja auch richtig gut und deshalb möchte ich sie mit euch teilen. Ich war in meinem Haus- und Hoftal am Schwemmbach, das ab heute Tal der Könige heißt. Der Grund:

    Amanita regalis in allen Altersstadien - wie gemalt. Sind sie nicht schön==11!







    Neben vielen anderen Arten. mit Hut und Stiel gab es auch ein paar hübsche Schleimer:





    Hallo Pablo, ich habe Bilder vom Innenleben der Lorchel gemacht, habe aber keine gescheiten Vergleichsbilder gefunden. Das Innenleben sieht so aus. Was meinst Du?





    Bei einem Pilzbestimmungsbuch geht es für mich als Bestimmer letztlich auch nur darum, ob ich mit des Buches Hilfe oft zum befriedigenden Bestimmungsergebnis komme. Ist das der Fall, taugt mir das Buch etwas. Ist das nicht der Fall, taugt mir das Buch nicht viel, ganz egal, wie richtig und hochwissenschaftlich das sein mag, was drinsteht. Im konkreten Fall Pilze der Schweiz kann ich nicht weiter mitreden, da ich das Werk nicht habe, und auch bestimmungstechnisch noch nie vermisst habe.

    FG

    Oehrling

    Hallo Jungs, schön, dass Ihr mich aufbaut. Meine Hausaufgaben habe ich jedenfalls gemacht. Mit dem Wieseltäubling. Ich habe alles untersucht, was untersucht werden muss, glaube ich und bin tatsächlich beim Wiesel angekommen==Gnolm13:

    Danke Karl, das ist sehr hilfreich aber auch ein bisschen entmutigend.

    An dem Punkt war ich auch mal aber das ändert sich rasch wieder:) Hilfreich ist es auf jeden Fall, mal einen gut bekannten Täubling komplett durchzuarbeiten und die festgestellten Merkmale mit der Literatur zu vergleichen.

    LG Karl

    Hallo Jungs, meine Hausaufgaben habe ich jedenfalls gemacht. Mit dem Wieseltäubling. Ich habe alles untersucht, was untersucht werden muss, glaube ich und bin tatsächlich beim Wiesel angekommen.

    So sieht das aus.














    Eine Frage und eine Anmerkung habe ich noch:

    Die einzelnen Sporen am Ende habe ich in Melzers fotografiert. In der HDS waren auch welche, die allerdings nur in Wasser. Hier ist eine Art Corona zu erkennen. Wie misst man eigentlich die Größe? Mit Corona oder ohne in Wasser oder in Melzers?


    Die Anmerkung: Es ist tatsächlich so, dass wenn man alles untersucht hat geeignete Vergleichsliteratur da sein muss. In diesem Fall hat PdS genutzt. Das passt alles. Aber offenbar nicht immer. Ich denke also über einen USB-Stick von Helga Marxmüller nach. Mal sehen, wann ich weichgeklopft bin.

    MoinMoin!


    Hui, aber auch der sieht wieder recht ungewöhnlich aus für einen Lärchenritterling (Tricholoma psammopus). Insbesondere das grauende, zur Basis hin sogar schwärzlich verfärbende Stielfleisch ist ja mysteriös. Bräunend ja, das kommt vor, aber dieser Farbton ist erstaunlich. Mit so deutlich gerippten Huträndern hatte ich die Art auch noch nicht, ebensowenig mit so deutlich zum Untergrund kontrastierenden Stielschuppen. Zum vergleich mal ein paar Bildchen von recht typischen Tricholoma psammopus:

    Hallo Pablo, hier kommen ein paar Bilder vom zweiten Exemplar: Gestern vor Ort und heute nach einer Kühlschranknacht aufgeschnitten. Ich denke schon, dass es der Lärchenritterling ist.







    Vielen Dank Pablo für die ausführliche Erklärung dieser mir fast völlig unbekannten Gattung. Darauf werde ich mit Sicherheit zurückkommen, wenn es mir einmal gelingt, selbst einen rötenden Baumpilz zu entdecken. Wobei ich ja immer ein Problem damit habe, die zu mikroskopieren. Aber ich weiß glücklicherweise jemanden, der das ggf. für mich tun und Zweifel ausräumen kann.==Gnolm13

    Hallo Claudia,

    bei dem letzten Pilz, der so seltsam gelb ist, könnte ich mir den Brennenden Rübling (Collybia/Rhodocollybia(?) peronata) vorstellen. Wäre gut gewesen, wenn in den jemand reingebissen und den eventuell vorhandenen scharfen Geschmack gestestet hätte. Bei den grauweißen Helmlingen und dem dunklen Waldfreundrübling (Pseudo-Panzerrasling) hänge ich mich an Werners Vorschläge dran.

    FG

    Oehrling

    Danke Oehrling, leider ist niemand auf die Idee gekommen. Aber der Pilz sah wirklich richtig quietschgelb - inclusive Stiel - aus. Kann der Brennende Rübling das?

    Hallo Werner, was für stattliche Bäume. Es ist schon beeindruckend, was die Natur alles schafft und Menschen können das auch. Toller Brunnen! Den Wulstigen Lackporling Haber ich hoffentlich erfolgreich in meinem Kopf abspeichern können. Den kannte ich noch nicht.

    Klasse Werner, dass Du ein bisschen Licht ins Dunkel bringst. Den Asco schau ich mir heute Abend durch die scharfen Augen an. Vielleicht ist er schon reif.

    Gymnopus ocior gefällt mir sehr gut. Den schau ich mir heute Abend auch noch einmal genau an und vergleiche.

    Die Helmlinge hatten überhaupt keinen Geruch. Kein Chlor, Schwimmbad, Rettich, völlig neutral.

    Zum Baumpilz kann ich nichts sagen, weil ich den nicht mitgenommen habe. Und dass Risspilz drei keiner ist, habe ich beim Reinlinsen auch geahnt.

    So sieht der aus und nicht eine schicke Zystide mit Kristallschopf.

    Den lasse ich mal aussporen.


    Risspilz 1 ist der Spindelsporige I. lacera.


    Den gefleckten Flemming habe ich noch nie so leuchtend gelb gesehen, aber vielleicht kann der das auch.


    Hallo Pablo, danke für Deine Vorschläge. Ich arbeite heute Abend nach.

    Zum Rötenden habe ich noch Informationen bekommen. Er läuft auch im Schnitt rot an und verfärbt nach Stunden an den Druckställen dunkelbraun.

    Vielleicht war er noch zu jung um ihn bestimmen zu können

    Hallo zusammen,

    die Pilzgruppe Saalfeld hat sich heute das erste mal wieder zu einer Exkursion getroffen - bei Hoheneiche in der Nähe von Saalfeld. Es gab Einiges zu entdecken und ich will nur eine kleine Auswahl der pilzlichen Vielfalt vorstellen. Natürlich nicht ohne Hintergedanken. Vielleicht könnt ihr mir bei der Bestimmung einiger Pilze helfen, derer sich niemand so recht annehmen wollte bzw. meine Namensvorschläge auf Plausibilität prüfen.


    Es fing ganz gut an mit einem kapitalen überständigen „voreilenden“ Kiefernsteinpilz. Von dieser Qualität standen auch diverse Flockis herum.


    Maipilze, Goldröhrlinge, Roftußröhrlinge, verschiedene Täublingsarten, Waldfreundrüblinge und diverse andere Arten erbauten die Speisepilzsammler. Durchaus in besserem Zustand als diese hier:


    Daneben gab es aber auch Pilze nur zum Gucken und Bestimmen:


    So wie diesen Schlauchpilz==Gnolm22


    Nachdem ich bereits vier zwar untersuchte aber noch nicht ausgewertete Risspilze zu Hause liegen habe, musste ich mit der Nase ausgerechnet auf weitere drei Arten gestoßen werden. Das gibt noch viel Arbeit.

    1a


    1b



    2a


    2b




    3a


    3b


    Orchideen gab es auch, hier ist die Vermutung, es könne sich um ein Waldvöglein handeln.


    Zu diesem hier hatte niemand eine zündende Idee. Ein Geruch war nicht feststellbar. Die Konsistenz erinnerte mich ein wenig an den Panzerrasling. Weiß jemand, wo dieses Pilzlein verortet werden könnte?



    Die Helmlinge waren auch am Start. Neben Nitrathelmling und Rosa Rettichhelmling war dieser kleine Pilz mit intensiver Stilbereifung zu finden.

    Kann es sich hier um Mycenae amicta - den Geschmückten Helmling handeln?


    Für diese weißen und ansonsten unauffälligen Helmlinge habe ich keinen Namensvorschlag



    Hier wäre ich bei Mycenae rubromarginate - dem Rotschneidigen Helmling




    Es gab Unmengen winziger Schwindlinge.


    Überall standen nebelnasse Rosshaarschwindlinge.


    Mein Highlight - allerdings nicht selbst gefunden war dieser Pilz, den ich für einen Rötenden Saftwirrling halte: edit: gerade bekomme ich die Nachricht, dass es sich um Spongiporus fragiles - den Fleckenden Saftporling handelt. WhatsApp ist doch eine feine Sache!


    Dann tauchte dieser hier auf. Das einzige was uns einfiel war der Olivgelbe Holzritterling, aber mir gefällt die Hutfarbe nicht. Nur, was soll es sonst sein. Grünling passt auch nicht, Schwefelritterling nicht.



    Am Ende hatte sich die Gruppe in kleine Grüppchen aufgelöst. Eine paar Leute fuhren früher zurück, weil sie einen Eichelhäher-Nestling aufgelesen hatten, den sie versorgen wollten. Der harte Kern durfte am Ende köstlichen Pilz-Eiersalat verkosten, der Abwechslung zu den derzeit allgegenwärtigen Hexen-Goldröhrlings-Menüs schafft. Drei Stunden Normalität, in denen Corona fast vergessen werden konnte. Das war richtig gut!

    Matthias, Du hättest schon das letzte Mal intervenieren sollen. Du bist erst bei den Habichts-Rätzeln eingestiegen. Ob Du beim Kiefernbraunporling Trostpunkte bekommen hast, weiß ich auch nicht. Fakt ist, Du warst zweimal ganz vorn!

    Das spricht halt dafür, dass der Rätzelsteller auch die Tabelle führt, weil sonst Informationen auf der Strecke bleiben. Tschuldigung Schwammelmo!

    Ha, bei deinem violetten Täubling brauchst du halt die Sporenpulverfarbe. Wenn die cremefarben ist, sollte das in Richtung R. grisea gehen. Ein anderer violetter mit cremefarbenem Spp wäre R. brunneoviolacea. Wenn die Spp-farbe weiß wäre, kämest du um den Frauentäubling fast nicht herum. Aber mit der Combo aus mildem Fleisch & schärflichen Lamellen müsste das eigentlich R. grisea sein.

    FG

    Oehrling

    Nein Oehrling, das Sporenpulver war nicht weiß sondern cremefarben. Ich habe außerdem ein paar Bilder vom Innenleben gemacht. Alles zusammen ist R. grisea ziemlich wahrscheinlich. Diesen Täubling kannte ich noch nicht und ich hätte ihn wohl auch nicht selbst gefunden, da die Huthaut offenbar ziemlich variabel ist un d oft leider nicht so violett wie in meinem Fall. Hab Dank für Deine Hilfe!



    Hallo Steffen, danke für den Hinweis. Das klingt interessant. Ich muss sehen, wie sehr ich die Täublinge noch vertiefe. Ich bin ja wirklich blutige Anfängerin und taste mich erst allmählich an die Gattungen und Arten heran.


    Scheint, als liegen BREITENBACH/KRÄNZLIN mit der Sporenpulverfarbe bei R. adusta daneben.

    Es dürfte sich ja auch mittlerweile herumgesprochen haben, dass dieses Werk nicht die ultima ratio in Sachen Täublingen ist.


    Grüße

    Harald


    ähm, nicht nur in Sachen Täublingen...

    Grüße zurück

    Oehrling

    Danke Harald und Oehrling.

    Ja ich weiß, die Pilze der Schweiz sind in vielem nicht auf dem letzten Stand und Profis wie Ihr könnt damit nicht viel anfangen. Aber Laien bieten sie ziemlich umfangreiche Vergleiche und gut finde ich auch die Mikrozeichnungen. Wie sollte ich als Anfängerin sonst überhaupt ein Gefühl bekommen, was da unter dem Objektiv liegt. Für die Feinjustierung Haber ich glücklicherweise euch und ich bin froh, dass es Pilzkundige wie euch gibt, die ihr Wissen teilen und Menschen mit gefühltem Wissen auf die Sprünge helfen.

    Oh nee Matthias, Dich hat die Tabelle gefressen. Nur ein Eintrag für Matze. Ich guck heute Abend, was ich da verbaselt hab und bringe es in Ordnung. Jetzt treff ich mich mit Pilzverrückten im RL.

    So, hier nun der Punktestand nach dem letzten Rätsel:

    Grüni und Hans 44

    Josef 42

    Werner 40

    Irmtraud 32

    Wolfgang 29

    Eberhard und Wutzi 28

    edit: Matthias 20

    richtig so?

    Der Rest der Rätzelbande ist mir irgendwie verloren gegangen. Halbe Punkte kann meine Tabelle nicht. Ich denke, wer die Rätsel stellt, sollte auch die Buchführung machen. Ich gebe jetzt ohnehin ab. Wer übernehmen möchte bitte melden, er/sie bekommt die tabellarischen Fragmente zur gefälligen Weiterbearbeitung.

    Hallo Claudia,

    sorry wenn ich schon wieder Wasser in den Wein gieße, aber meine "Bestimmungs-Bibel", der SARNARI, gibt für das Sporenpulver von R. adusta 1a an, und der EINHELLINGER ("Bibel Nr. 2"), mag da auch kein anderes Urteil abgeben. Scheint, als liegen BREITENBACH/KRÄNZLIN mit der Sporenpulverfarbe bei R. adusta daneben. Vielleicht war das auch gar nicht R. adusta, was sie da untersucht hatten, sondern es war der gleiche Pilz wie deiner (mit nicht weißem, sondern gefärbtem Sporenpulver, und ansonsten adustamäßigem Aussehen).

    FG

    Oehrling

    Hallo Oehrling, das haben schon die ollen Römer so gemacht - Wasser in den Wein ist manchmal ganz in Ordnung. Du hast wie immer Recht. Denn der Abwurf des gestern in Teilen zerlegten Pilzes ist weiß. Es ist nicht viel Sporenpulver aber eindeutig weiß. Offenbar wachsen da zwei sehr ähnliche Pilze nebeneinander. Ich hab wirklich alles gegeben und zumindest den einen konnte ich bestimmen. Der Andere wird bis auf Weiteres ein Rätsel bleiben. Ich danke Dir für Deine Unterstützung.

    Liebe Ditte,

    das klingt ganz wunderbar. Nicht nur, dass dieser seltene und Verwirrung stiftende Pilz hier wächst, sondern auch, dass ich ihn finden durfte und er den Weg zu Dir zur Bestimmung fand. Hab vielen lieben Dank für Deine Mühe! Das motiviert!

    Ich schreibe den Namen des Pilzes gleich einmal in die Überschrift, damit er wiedergefunden den werden kann.