Hallo Vnna,
. Von irgendwas wirst Du schon Ahnung haben, immerhin hast du das Forum gefunden
. Wenn schon der Stiel fehlt - ist ja ziemlich stillos - gibts denn sonst noch ein paar Infos - so zur Größe, oder wo du über den gestolpert bist, welche Bäume da standen oder ob er an Holz wuchs. Auf dem Küchentisch wirst du ja nicht gestolpert sein.
Beiträge von Wutzi
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Hallo Claudia,
da werde ich dich kommendes Jahr wohl besuchen müssen. So viele wunderschöne Saftlinge, die ich noch nie zu Gesicht bekommen oder
Kugelige Saftlinge
von denen ich noch nie etwas gehört habe
kann es doch gar nicht auf einer einzelnen Wiese geben und dann wachsen dort noch Steinpilze, die es hier nicht einmal mehr in meinen Parks gibt. Das ist einfach nur beneidenswert. Dein Ratepilz dürfte ein Kuhmaul sein. Zumindest passen Kuh und Wiese sehr gut zusammen.Vielen Dank fürs Mitnehmen.
VG Jörg
Hallo Hannes,
nur zu, dann muss ich nicht immer alleine meine Pilzgründe heimsuchen. Allerdings musst du dein Knie vorher pflegen. Es geht teilweise schon etwas unwegsam bergan und danach blöderweise wieder bergab. Nicht sehr gelenkfreundlich.
Tja meine Autokorrektur hat mich wieder einmal überlistet und aus dem Kegel eine Kugel gemacht
. Ich stelle sie trotzdem nicht ab, weil sie auch immer wieder einmal Quell der Erheiterung ist.Ja komisch ist das mit den Steinpilzen dort schon. Es gibt auch hier nirgends welche, nur dort oben auf der Wiese in allen Altersstadien. Aber es gab da keine, als sie überall wuchsen. Vielleicht ist das die Erklärung. Vielleicht haben sie auch nochmal einen späten Lauf, wir werden es ja die nächsten Tage sehen. Das Kuhmaul passt perfekt, auch wenn auf dieser Wiese nie Kühe stehen. Das ist ganz interessant im Vergleich zur anderen Wiese. Es gibt keine Düngerlinge undmkeine Parasole, das ist logisch, aber auch keine Korallen oder Wiesenkeulen und auch nicht alle Saftlingsarten, die auf der anderen Wiese vorkommen. Vielleicht habe ich sie auch übersehen. Ich schau mir das demnächst noch einmal an, wenn man nicht bis zum Knie nass wird.
Also die Saftlinge scheinen heuer sehr launisch zu sein.
Irisle und ich haben gestern einen Umweg durch den Nordschwarzwald gemacht um welche zu finden. Aber Null!
Wir mussten uns mit frischen Parasolen und einem Steini zufrieden geben - nebst nassen Füßen
Gruß AlisHallo Alis,
offenbar sind Saftlinge Sensibelchen. Ich hatte in den letzten beiden Jahren auch nur wenige Saftlinge, während es jetzt richtig viele gibt. Teilweise musst du aufpassen, sie nicht zu zertreten. Ich habe vorgestern im Ort auf einem unbebauten Grundstück richtige Ellerlings-Hexenringe und Unmengen überständige Saftlinge gefunden. Aber da es so geschüttet hat, konnte ich keine besseren Bilder machen als diese.
Die Wiese sieht ja eigentlich völlig unspektakulär aus.
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Hallo Rotfuß, ziehst du um und brauchst Platz? Die sind doch viel zu schade, um sich davon zu trennen.
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Hallo Karl, bei diesem Fund hätte ich wahrscheinlich schon Schwierigkeiten mit der Gattungsbestimmung bekommen, wenn kein Exemplar mit schokobraunen Lamellen dabei war. Aber die Wahrscheinlichkeit den selbst zu endecken ist wohl ähnlich, wie den 6er im Lotto zu tippen. Danke für's Zeigen:
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Hallo Noobmaster,
. Deine Frage lässt sich aus der Ferne nicht leicht beantworten, weil niemand weiß, wie stark der Befall war, wie lange die Pilze zusammen lagen, wie die Temperaturen waren, wie die Beschaffenheit deiner anderen Goldröhrlinge war, wie dicht die Pilze lagen. Also wenn du auf Nummer sicher gehen willst, wirf die Pilze weg und such dir neue. Selbst wenn sie in Ordnung wären, wirst du beim Essen immer überlegen, ob sie nicht vielleicht doch schon schimmlig waren. Das verdirbt den Appetit, macht graue Haare und Sorgenfalten. -
Hallo Thomas,
Kalkbuchenwälder habe ich hier leider nicht. Schön, dass du deine Funde zeigst. So hab kann wenigstens virtuell einige der Bewohner kennenlernen. Die Herkuleskeule würde ich gern mal selber finden und Grüne Knollenblätterpilz wenigstens wieder einmal life sehen.
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Hallo matt, vielleicht wirst du hier fündig: Pilzsachverständige finden / DGfM
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Hallo zusammen,
eigentlich wollte ich nur einmal kontrollieren, ob auf der Südwiese die Saftlinge wiedergekommen sind. Ein Bauer hatte dort vor zwei Jahren gedüngt. Nicht in böser Absicht, er wollte nur die Erträge seiner einmaligen Mahd auf der Magerwiese steigern. Nach der Aufklärung über den Naturschutzwert der Wiese bei einem Ortstermin versprach der Bauer, nicht mehr zu düngen und bekam dafür die Zusage auf Fördermittel. Dennoch blieben die Saftlinge 2018 und 19 komplett aus, aber vermutlich auch, weil es zu trocken war.
Heute waren die Saftlinge wieder da. Aber nicht nur sie:
1 Bis zur Wiese ist ein längerer Weg zurückzulegen. Da gibt es allerlei zu sehen. Zum Beispiel die hier recht seltene Rentierflechte.
2 Unterwegs begegnet mir ein kleiner Schleierling? im dichten Moos.
3 Von weitem vermutete ich Stockschwämmchen. Doch die Stockis erwiesen sich als ihre gefährlichen Doppelgänger - Gifthäublinge - Galerina marginata
4 Pfifferlinge hätte man sich gut und gerne noch eine Mahlzeit ernten können.
5 Jetzt aber raus aus dem Wald auf die Wiese. Da sind erst einmal keine Saftlinge sondern Steinpilze.
5a Jede Menge junge Steinpilze. Einige mussten mit, obwohl das nicht auf meiner Agenda stand. Sie waren völlig madenfrei.
6 Nebelkappen wuchsen in großen Hexenringen, ebenso wie verschiedene Schleierlingsarten. Zwar waren viele bereits überständig, aber die nächsten Arten stehen schon am Start.
7 Junge Schleierlinge
8 Dann endlich der erste Gelbe Saftling -Hygrocybe chlorophana.
8a
8b
9 Und hier der zweite. Der Prächtige Saftling - Hygrocybe splendissima. Ich finde, dieser stattliche Pilz macht seinem Namen alle Ehre.
10 Wieder Schleierlinge
11 Ein junger Hasenstäubling und
11 a Gleich daneben ein ganz alter Hase. Der Fuß - also der sterile Teil - des Hasenstäublings wird wieder überwintern und im Frühjahr als Pappmumie vom Wind auf der Wiese hin und her geweht werden.
12 Ein Körnchenschirmling. Wie ich finde, ein besonderer.s hübscher Es ist der Zinnoberbraune Körnchenschirmling - Cystodermella cinnabarina
13 wieder junge Schleierlinge
15 An solchen Fliegenpilzen komme ich einfach nicht vorbei ohne Foto.
15b Naja
16 Die sind auch zum Vorzeigen, insbesondere der hintere Pilz. Die großen durften stehenbleiben
16a Ein Doppelwhopper mit Ministeini huckepack. Die Kuriosität musste natürlich mit.
17 Und wieder junge Schleierlinge.
18 Ein großer schleimiger Ratepilz - ein Kuhmaul Gomphidus glutinosus
19 Drei Schnecklingsarten fand ich. Hier ist der Natternstielige Schneckling - Hygrophorus olivaceoalbus
20 Zimthautköpfe - Cortinarius cinnamomeus
21 Kirschrote Saftlinge Hygrocybe coccinea
21 a
22 K
uegelige Saftlinge Hygrocybe conica22a
23 Einige wenige Honigsaftlinge - Hygrocybe reidii fand ich auch.
24 Mein absoluter Lieblingssaftling. Endlich habe ich ihn einmal in seiner grünen Jugendform gefunden - der Papageiensaftling - Hygrocybe psittacina
24a
24b
25 Es gab also doch noch Steinpilze in den letzten Wochen - nur eben nicht überall.
Wie immer traf ich keine Menschenseele im Wald. Nur in der Hauptpilzsaison sehe ich im Wald ein paar Autos mit Menschen, die waschkörbeweise Pilze herausschleppen. Dann ist er wieder 360 Tage menschenleer, abgesehen von den Waldarbeitern, die immer mehr Fichten absägen.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum Menschen hier keinen Urlaub machen. Noch ist der Wald ja da. Vielleicht gibt es einfach zu viel Wald und zu viel Ruhe.
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Hallo Hauke,
zunächst einmal. Beim letzten liegst du etwas daneben. Das ist kein Steinpilz sondern eine Marone. Die müssen nicht immer blauen. Ein Steinpilz hätte ein weißes Stielnetz an der Stielspitze. Vergleich das mal mit Fotos und deinem Pilz. -
Hallo Roland, prima, jetzt verrät sich der Karbolchampignon😂. Die kleinen sind wirklich trügerisch.
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Ich hatte lange keine Ascos unter dem Mikroskop, aber ich habe wieder einmal festgestellt, dass mir die Ascos nach wie vor besser gefallen als die Ständerpilze.
Die haben natürlich auch viel schönere Sporen, Claudia!
Und welch Vielfalt man da zu sehen bekommt.
Schön, dass die Erdzunge nun noch einen Namen bekommen hat.

Neben den 7-zelligen Sporen (aber das können andere Arten auch) sind für Geoglossum umbratile die schlanken, gebogenen und wenig dicht septierten Paraphysen typisch. Nach Benkert und auch meiner bescheidenen Meinung nach ein ganz wichtiges Bestimmungsmerkmal, was auf Deinen Bildern schön zu sehen ist.
Liebe Grüße,
Nobi
Als Pilzgreenhorn weiß ich zwar nicht, wer Benkert ist, aber auf deine Meinung vertraue ich voll und ganz, Nobi
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Hallo Claudia,
deine Erdzungen erinnern mich sehr an meine Funde vom Vorjahr und wurden von Nobi als Trichoglossum hirsutum benamst.
VG Jörg
Alles anzeigendeine Erdzungen erinnern mich sehr an meine Funde vom Vorjahr und wurden von Nobi als Trichoglossum hirsutum benamst.
Mittels Lupe kann man die Gattung aufgrund der auffälligen Härchen bereits von Geoglossum trennen.
Zur Artbestimmung ist natürlich eine mikroskopische Bearbeitung unumgänglich.
Liebe Grüße,
Nobi
Hallo Jungs, gestern war das Wetter so schmuddelig, dass Muße hatte mir. die inneren Werte der Erdzungen zu Gemüte zu führen. Die Härchen fehlen - die hätten abgewaschen sein können, immerhin hatten wir 50 Liter, aber auch die Sporen haben mir verraten, dass es sich um Geoglossum umbratile, also die Schwarze Erdzunge handelt. Nobi, du hattest Recht. Manchmal ist so ein Mikroskop ganz nützlich
. Ich hatte lange keine Ascos unter dem Mikroskop, aber ich habe wieder einmal festgestellt, dass mir die Ascos nach wie vor besser gefallen als die Ständerpilze. -
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Hallo Claudia
Gratuliere, wirklich ein bemerkenswerter Fund, wovon ich bisher nur träumen kann.
Vielen Dank für die ausführliche Dokumentation!
Lg, Raphael
Hallo Raphael,
danke für die Glückwünsche. Das geht ja heute wie beim Geburtstag
. Die Dokumentation war ich euch schuldig, denn ohne das Forum hätte ich den Pilz gesehen und gleich wieder vergessen.Alles anzeigenHallo Claudia,
das ist ein super Fund. Für mich mit das Beste, das man in der Natur überhaupt finden kann.
Am 13.Oktober 2020. Hier sehe ich auf dem Foto eine Verfärbung der Häublinge rechts. Zwei Tage vorher waren es noch ganz normal gefärbte Häublinge s.o. Beginnt hier vielleicht der nächste Parasitismus?
Ich weiß gar nicht, ob die Entwicklung dieses Pilzes überhaupt so genau bekannt ist. Er soll ja auch direkt auf den Hüten des Wirtes wachsen können. Möglicherweise ist das aber auch eine andere Art. Ich könnte mir aber vorstellen, dass diese Fruchtkörper auch befallen sind. S. paradoxa wächst anscheinend auch von innen aus vollständig entwickelten Cystoderma-Fruchtkörpern. Es wäre auf jeden Fall interessant, wenn du das mal beobachten könntest.
Kannst du Mikrobilder vom Übergang des Parasiten in den Wirt machen?
Viele Grüße
Steffen
Hallo Toffel,
ja, spannend sind die schon. Ich würde gern Fotos machen, wenn ich a - den Ort wiederfinde, wo der Pilz stand und b - es tatsächlich einen Übergang gibt. Bei Andreas Gminder hatte ich glaube ich gelesen, dass Squamaria sich nur auf dem Stiel breit macht. Aber wie sicher das ist, weiß ich auch nicht. Ich werde mein bestes tun, den Ort wiederzufinden und berichten, wenn es etwas zu berichten gibt. .
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Hallo Claudia,
wirklich schöne Auswahl an Pilzen.
Danke für Deinen Einsatz!
Danke Peter!
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Wow, Claudia!
Was für eine tolle Vorstellung dieser überaus interessanten und seltenen Art.

Die größeren warzigen Sporen im unteren Stielbereich sind die in Andreas' Aufsatz erwähnten Chlamydosporen.
Sehr schön, dass Du diese auch gefunden und uns gezeigt hast.
Liebe Grüße,
Nobi
Danke Nobi für die Nachhilfe. Von Chlamydosporen habe ich noch nie gehört. Ich hielt sie für herabgefallene Sporen und habe mich gewundert, dass sie so stark von denen an den Lamellen abweichen. Es ist schon verrückt, was das Pilzreich alles zu bieten hat.
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Hallo Ihr Lieben!
Nachdem das Treffen mit dem lieben Nobi zwar (nur wettermäßig) ins Wasser gefallen ist, habe ich heute, als der Regen etwas nachließ, einmal die Saftlinge zu inspizieren, die ich am Montag hier fand.
Und es gab nicht nur die Saftlinge, es ist erstaunlich, was man im Umkreis von gut 50 m so alles finden kann!
Ich fange mit den größten Pilzen an, und arbeite mich nach unten weiter vor.

05. Winzling 1 ?
06. Winzling 2?
07. Winzling 3? Sieht aus, wie ein wiiiinziger Krempling
08. Ellerling? Schneckling?
09. Hygrocybe conica, Schwärzender/Kegeliger Saftling
10. Entoloma sp.
11. Winzling 4?
12. Gelber Saftling, Hygrocybe sp., könnte das der Stumpfe Saftling sein? Sie waren so klein, dass ich erst dachte, es hätte jemand Maiskörner verstreut.
Den liegenden hatte ich aus Versehen umgetreten, er wuchs auf dem Fußweg. Da hat er es wenigstens ins Foto geschafft.
Fein, dass Ihr mit mir über die nasse Wiese gekrabbelt seid.

Ein Bericht über den kompletten Urlaub folgt später noch.
Hallo Tuppie, den Urlaubsort habt ihr wirklich gut gewählt. Da sieht es fast so aus, wie vor meiner Haustür und Saftlinge machen so gute Laune, mit ihren quetschbunten Farben. Die Parasol-Doku gefällt mir ganz besonders. Vergleich deinen Stäubling mal mit dem Flaschenstäubling, bei denen entstehen solche Dellen, wenn die Krümel abgehen. 3 halte ich für einen Fälbling, aber mehr geht bei mir nicht. Schnupper mal an ihm, wenn du ihn wiedertriffst. Von den Winzlingen habe ich keine Ahnung, aber mir fällt auf, dass die Entoloma auch zwischen Habichtskraut steht. Das tun sie hier bei mir auch, dieselben Pflanzengesellschaften. Mit dem schwärzenden, sitzgebuckelten schlage ich mich gerade herum. Der ist manchmal gelbgrün, manchmal orange - oder ich hab hier zwei Arten. Deshalb bin ich gespannt, ob den jemand mit H. conica benamst, oder wie der/die sonst heißen. Bei
EllenlangenEllerlingen gibt es keinen solchen abgesetzten Lamellenrand zum Stiel, glaube ich. Aber einen Namen hab ich für die weißen Pilze auch nicht.
Ich komme gerade von der Gassirunde mit Dorf-Hygrocyben zum Bestimmen zurück (die waren alle umgefallen, wahrscheinlich starker Wind). Ich muss gar nicht mehr auf die Wiesen gehen, die wachsen schon in den Vorgärten. Will sagen: den nächsten Urlaub kannst du zumindest aus pilztechnischer Sicht auch ins Schwarzatal verlegen
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Hi Claudia,
herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Fund. Mein Pilzfreund Steffen=Toffel hier im Forum hat sich auf Pilzparasiten spezialisiert. Darf er deine Bilder verwenden? Ich werde ihn mal auf deinen Fund aufmerksam machen.
Ansonsten freue ich mit dir über den Fund.
Ich werde wunschgemäß deinen Beitrag an die entsprechende Stelle verschieben; bzw doch nicht. Er steht genau dort, wo er stehen soll.Danke fürs Zeigen.
l.g.
Stefan
Danke Stefan, ich hab mich auch sehr über den Pilzzwerg gefreut, als ich erfahren hatte, was das für eine Kostbarkeit ist. Und die Biologie des Pilzchens ist ja auch recht speziell.
Die Bilder kann jeder verwenden, der sie verwenden möchte. Der Pilz hat nichts dagegen
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Hallo zusammen, vorab eine Bitte an die Moderatoren: Ein richtiges Artenprofil ist das jetzt nicht, eher so eine Prosa- Artenbeschreibung von Laien für Laien. Bitte verschiebt den Beitrag dahin, wo er hingehört.
Auf einer extensiv bewirtschafteten Wiese oberhalb von Katzhütte entdeckt ich bei der Saftlingsschau einen Pilz, den ich nicht zuordnen konnte und den ich für selten hielt. Deshalb ließ ich ihn zunächst stehen. Als ich hier im pilzforum.eu die Fotos zeigte, machte mich Ingo ( Sennepilz) darauf aufmerksam, dass ich vermutlich eine Rarität gefunden hatte. Mit etwas Glück fand ich den Pilz dann am 13. Oktober wieder und nahm ihn zur Bestimmung mit. Es handelt sich tatsächlich um den Häublings-Schuppenwulstling - Squamanita contortipes, der in Deutschland erst zwei mal kartiert ist.
Squamanita contortipes hat eine im Pilzreich nicht allzu häufige Lebensweise, denn er lebt parasitisch auf einem anderen Pilz, dem Gestiefelten Häubling (Galerina pumila). Der grauviolette Pilz hat einen Hutdurchmesser von nur 1 cm. Die untere Hälfte des 6 cm langen Stieles ist ockerfarben und erweckt den Eindruck eines Sklerotiums. Tatsächlich handelt es sich hierbei aber um den parasitierten Gestiefelten Häubling (Galerina pumila), der durch den auf ihm lebenden Schmarotzer zur Unkenntlichkeit deformiert wurde und von dem nur noch die Farbe erkennbar ist.
Für alle, die mehr über den Häublings-Schuppenwulstling und seine Verwandtschaft wissen wollen, gibt es einen ausführlichen Beitrag von Andreas Gminder.
Hier einige Makro- und Mikroaufnahmen:
Der Fundort
Am 11. Oktober 2020
Am 13.Oktober 2020. Hier sehe ich auf dem Foto eine Verfärbung der Häublinge rechts. Zwei Tage vorher waren es noch ganz normal gefärbte Häublinge s.o. Beginnt hier vielleicht der nächste Parasitismus?
Der Stiel ist hohl, die Lamellen waren breit angewachsen
40fache Vergrößerung
400fache Vergrößerung - ein Blick auf die Lamellen, Basidien mit 4 Sterigmien
1000fache Vergrößerung mit Sporen
400fach Hutdeckschicht
400 fach Stielspitze
400fach Stielbasis
400fach Stielbasis, hier kleben erstaunlich viele Sporen, die nicht mehr so kreisrund, dafür aber etwas größer und körniger in der Oberflächenstruktur sind. edit: Nobi wies darauf hin, dass es sich hierbei um Chlamydosporen handelt.
1000fach Stielbasis
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Hallo Thomas,
Donnerwetter, ihr hattet 320 Arten ausgestellt. Das ist beeindruckend. Vermutlich habt ihr da auch diverse Helmlinge und andere Winzlinge gezeigt, oder? Wenn ja, wie habt ihr die ausgestellt, ohne dass sie euch weggetrocknet sind?
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Da werd ich mich mal in die Douglasien stürzen, Bummel. Bislang hab ich den noch nicht entdeckt. Allerdings auch nie den Schmierlingen besonderer Beachtung geschenkt. Schaun mer mal.
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Hallo!
Ich übe gerade bei meinen Milchlingsfunden mit dem Schlüssel aus dem Buch "The Genus Lactarius" (Heilmann-Clausen, Verbeken, Vesterholt, 1998) umzugehen. Ich mag Milchlinge total, möchte mein WIssen in dieser Gattung gerne vertiefen.
Gerne versuche ich es auch mit den von Dir gezeigten Bildern:
MAIN KEY:
1) Milch nicht orange > 2
2) Milch wird nicht lila/rosa (Bild #4 zeigt evtl. gilbende Milch, sehe ich das richtig?) > 4
4) Zottiger Hutrand, zumindest wenn jung (Bild #3) > 5
5) Milch schnell gilbend, Hut gelblich oder weißlich (nicht Lachs/ziegelrot/tonfarben) > Key D
KEY D:
1) Hut gelb/gelblich, nicht weiß /weißlich, mit Picea abies (Gemeine Fichte) > 4
Kommt Fichte als Partnerbaum witrklich in Frage? Ich glaube auf den Bildern Kiefernnadeln zu sehen.
4) Stiel grubig (Bild#3) > 5
5) Gelbe Hutfarbe gelb/ledergelb/sandfarben (englisch: buff-yellow), insensiver gefärbt als blass-chromgelb oder zitronen-chromgelb, +- deutlich gezont (Bild #1 zeigt für mich eine deutliche Zonierung am Hutrand) > L. scrobiculatus. Die einzige Alternative Option hier wäre mit ehere chromgelben Farben L. leonis.
Daher wäre meine unverbindliche Bestimmung auch der Grubige Milchling (Lactarius scrobiculatus), vor allem wenn meine Annahmen über schnell gilbende Milch und Fichte als Partner richtig sind.
Hallo Alexander, perfekt, jetzt habe ich schon 20% des Laktarius-Schlüssels

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Hallo Daliah, aus meiner Sicht sieht das auch nach den Gespinsten von Insektenlarven aus. Zieh das doch mal mit einer Pinzette auseinander und schau es mit der Lupe an. Wenn es Kokons wären, sollten sie hohl sein. Pilze kämen übrigens nur infrage wenn es nass ist auf deinem Dach.
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Hallo Ogni, vor kurzem habe ich meinen ersten Bergporling an Tanne gefunden. Der schmeckt bitter adstringierend. Die Poren sind deutlich größer als beim Riesenporling und die Porenöffnungen sind unregelmäßig.
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Hallo,
vergleich doch einmal mit dem Weißen Semmelstoppelpilz.
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Hallo Claudia,
Von der Koralle habe ich nichts mitgenommen, weil sie die einzige war. Falls ich sie noch einmal treffe, schneide ich ein Kästchen ab. Jetzt macht es sinn, weil ich eine Idee habe, wonach ich suchen soll
ich meinte mit Clavulinopsis corniculata übrigens nicht Nr. 2 sondern Nr. 3. Es ist eben blöd, wenn man sich wegen starken Lungenproblemen nicht richtig konzentrieren kann.
VG Jörg
Ach die kleinen Butzelchenn meinst du, Jörg. Da hol ich mir ein Pilzlein, wenn der Regen aufgehört hat. Im Moment bekommst du Schwimmhäute und ich hab einen kleinen Infekt, da wäre nass werden blöd. Pass auf dich auf!
