Hallo Andi,
Safranschirmlinge würden an den Bruchstellen safranfarben-rötlich anlaufen. Damit sind sie raus. Außerdem haben deine Pilze einen genatterten Stiel, insofern sind wir hier beim Parasolpilz.
Hallo Andi,
Safranschirmlinge würden an den Bruchstellen safranfarben-rötlich anlaufen. Damit sind sie raus. Außerdem haben deine Pilze einen genatterten Stiel, insofern sind wir hier beim Parasolpilz.
Am Anfang ist er weiß, aber später wird er goldig
. Der Pilz sollte dann aber wirklich schon sehr weich und im Zerfall sein. Das lässt sich auf dem Foto nicht einschätzen.
Hallo Wastl, vergleich das mal mit Goldschimmel.
Hallo,
der genatterte Stiel ist typisch für den Parasol, auch der verschiebbare Ring. Aber eine Verzehrfreigabe im Forum kann es nicht geben. Für Bestimmungsanfragen solltest du immer den gesamten Pilz fotografieren. In diesem Fall ist es ziemlich eindeutig, aber bei anderen Pilzen ist die Stielbasis oft das wichtigste Merkmal.
Alles anzeigenMein lieber Scholli!!!!
Das war ja eine bärenstarke Ausstellung, Claudia.
Sowas habe ich noch nie gesehen, finde ich äußerst spannend.
...Das nächste Mal verbreite ich den Termin rechtzeitig im Forum - mit einem Hinweis auf die zu erwartete Pilzvielfalt. vielleicht machst du dich ja dann wirklich einmal auf die Socken ins Nachbarland
....
Das will ich hoffen, für sowas würde ich mich durchaus auf den Weg machen.
(Wenn ich dann mein Heimatland verlassen darf!)
Du kennst solche Pilzausstellungen nicht, Hans? Da musst Du sofort umziehen! Hab ich auch gemacht, in Berlin gab so etwas nämlich auch nicht
. Und ich garantiere dir eine herzliche Aufnahme unter den Pilzverrückten vor Ort. Die Saalfelder Pilzgruppe freut sich über jeden Neuzugang
.
Es war eine super Ausstellung.Es gab wirklich viele interessante Pilze zu bestaunen.Vorallem gab es nette Gespräche mit tollen und freundlichen Fachleuten.
Dafür und auch für die Mühen der zusammengetragen Kollektion bedanke ich mich nochmals recht herzlich.
Mit freundlichen Grüßen Paul
Hallo Paul, hab mich gefreut, dich kennengelernt zu haben! Du stehst ja gut im Pilzstoff - und damit meine ich jetzt nicht die Psilocybe
. Vielleicht magst Du ja regelmäßig bei den Saalfeldern mitmachen. Die Gruppe adoptiert (annektiert?) auch gern mal Menschen aus den Nachbargebieten, wie z.B. Wernburg. Den Risspilz habe ich noch nicht bestimmt, ich brauch gerade mal eine Bestimmungspause
.Wenn ich ihn habe, schreib ich dir. Ich habe heute jede Menge schöne Saftlingswiesenerlebnisse gehabt, die müssen auch noch nachbearbeitet werden.
Danke für das Lob, Oehrling. Ja, das ist schon erstaunlich, was in der Region so alles zusammengekommen ist. Dabei gibt es immer auch Arten, für die Stefan noch keine Kärtchen vorbereitet hat, wie z.B. für meinen Zweispurigen Nitrathelmling. Solche Pilzkärtchen bereitet er dann für die nächste Ausstellung vor. Aber auch dann gibt es wieder Arten, die wir zuvor nicht hatten.
Pilzemäßig ist es im Allgemeinen hier aber auch so wie bei euch, die Arten und Mengen der Speisepilze gehen zurück, auch wenn man immer noch bequem eine Mahlzeit zusammenbekommen könnte, wenn man das vorhätte. Dafür tauchen aber jetzt die Ritterlinge, Rötelritterlinge, Saftlinge, Helmlinge auf. Helmlinge in Massen. Eigentlich müsste man jeden Tag Helmlinge bestimmen. Aber es harren immer noch einige Risspilze und Saftlinge der Bestimmung, die auch im Kühlschrank nicht ewig halten. Der Herbst ist einfach zu kurz.
Eine wunderbare Ausstellung, diese Vielfalt. Danke für eure Mühe und das Zeigen. Gruß aus Brandenburg Bärbel
Danke fürs mitkommen, Bärbel!
Hallo Claudia,
herzlichen Glückwunsch zur tollen Pilzausstellung! Über 200 bestimmte Arten sind schon eine Hausnummer! Und die Idee, einen so gut frequentierten und nicht nur von "Pilzfreaks" angesteuerten Ort zu wählen, gefällt mir gut!
Unsere Pilzausstellung konnte dieses Jahr nicht stattfinden, irgendwie fehlt mir was...
LG Irmtraud
Ja Irmtraud, so ist das auch bei uns in Thüringen. Die große Pilzausstellung kann auch hier nicht stattfinden. Insofern sind die traditionell in jedem Jahr stattfindenden Pilzausstellusstellungen der Saalfelder Pilzgruppe eine gute Alternative. Ich war auch nicht gänzlich davon überzeugt, dass eine Ausstellung vor dem Baumarkt die Menschen erreicht. Aber das tut sie tatsächlich. Am Sonnabend Nachmittag waren da unglaublich viele Leute. Ich käme gar nicht auf die Idee sonnabends ins Einkaufszentrum zu gehen, aber offenbar wird Einkaufen als echtes Event betrachtet. Insofern waren die Pilze für viele eine gute Bereicherung. Und es gibt wohl auch schon jahrelang eine gute Beziehung zur Geschäftsführung des Baumarktes, so dass sie in der Woche zuvor Werbung für die Ausstellung gemacht und uns zur Ausstellung 6 Biertische zur Verfügung gestellt haben, die wir tatsächlich voll bekommen haben.
Alles anzeigenDanke für den stimmungsvollen Bericht über eine gelungene Ausstellung, Claudia!
Dafür hätte es sich ja gelohnt, einmal über die Landesgrenze zu fahren.
"Riesen"flämmling neben Rotkäppchenkorb - das sind in der Tat zwei echte Hingucker.
Liebe Grüße,
Nobi
Danke fürs Mitkommen, Nobi. Ja, das hätte sich bestimmt gelohnt. Es waren auch einige Pilzexperten zum Fachsimpeln gekommen. Das ist dann auch ein bisschen Lohn für die Mühe. Solche Gespräche sind wie Goldstaub. Da gibt es so viel zu lernen, was ohne den Austausch mit Experten einfach nicht möglich wäre.
Beim Wiedereinsortieren stellte sich heraus, dass wir 227 Arten mit Kärtchen ausgeschildert hatten. Hinzu kamen diverse makroskopisch nicht bestimmbare Risspilz-, Schleierlings-, Saftlings- und Trichterlingsarten. Also waren wir weit über 250 Arten. So macht eine Pilzausstellung richtig Spaß.
Das nächste Mal verbreite ich den Termin rechtzeitig im Forum - mit einem Hinweis auf die zu erwartete Pilzvielfalt. vielleicht machst du dich ja dann wirklich einmal auf die Socken ins Nachbarland
.
Hallo Claudia!
Wow, was für eine Artenvielfalt! Einfach toll
Der Beringter Flämmling ist Wahnsinn!
Hallo Alexander, schön, dass dir unsere Ausstellung Spaß gemacht hat. Wir waren zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn die Stimme vom vielen Erklären wieder angekratzt war.
Und so was wie der gigantische Flämmling war wohl für alle das Highlight schlechthin. So einen Kavenzmann hatten wir alle noch nicht gesehen.
Hallo zusammen,
heute fand die traditionelle Pilzausstellung für jedermann(frau) im Vorraum eines großen Bau- und Supermarktes in Schwarza, einer kleinen Stadt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen, statt. Die hiesige Pilzgruppe verfolgt die Idee, auch jenen Menschen Pilze nahezubringen, die sonst nicht zu Pilzausstellungen gehen. Ich war zum ersten Mal dabei und muss sagen, die Idee ist aufgegangen. Die meisten Kunden des Baumarktes warfen zumindest einen interessierten Blick auf die Ausstellung, viele blieben stehen und vergewisserten sich der Pilznamen oder stellten Fragen zu den verschiedenen Arten und ihren Verwechslungspartnern.
Um die 227 namentlich beschriebenen Arten zusammenzutragen haben wir am Freitag und z.T. auch schon am Donnerstag etliche Stunden bei Wind und Dauerregen in unseren Gebieten gesammelt. Es ist schon beeindruckend was da zusammengekommenen ist, obwohl wir gerade keine Pilzschwämme haben. Zählt man die zahlreichen makroskopisch nicht bestimmbaren Risspilz-, Schleierlings-, Saftlings- und Trichterlingsarten zu den namentlich ausgewiesenen Pilzen, waren wir bel weit über 250 Arten. Doch seht selbst:
Die Vorbereitung ging so:
Jede/r von uns suchte in seinem Revier, was Wald und wiesen hergaben. Nach der Steinpilzinvasion von vor 4 Wochen war am Freitag die Begeisterung über dieses ältliches Exemplar schon groß.
So sah das dann vorsortiert aus zu Hause. Die Pilze durften abtrocknen, während die vom Wasser verschrumpelten Füße allmählich wieder in ihre ursprüngliche Form zurückfanden.
Ab 10:00 Uhr war die Ausstellung dann so weit aufgebaut, dass die ersten Beratungsgespräche stattfinden konnten.
Am Anfang und Ende der Tische hatten wir Hingucker platziert. An denen kam kaum jemand vorbei. Hier der Riesenporling.
Auf der anderen Seite markierte ein spektakulärer Beringter Flämmling mit 38,5! cm Hutdurchmesser das Ende.
Flankiert wurde dieser "Riesen"flämmling vom Rotkäppchen-Pilzkorbchen.
Für mich war die Ausstellung auch informativ. Wo findet man sonst schon einmal die Gegenüberstellung von verschiedenen Arten, von denen man sonst jeweils immer nur eine zu Gesicht bekommt. Hier Mehlräsling und Bleiweißer Trichterling.
Oder hier der dunkle und der Honiggelbe Hallimasch.
Oder Hier der Bärtige Ritterling und der Dunkle Hallimasch.
Die verschiedenen Riesenschirmlinge waren auch von großem Interesse.
Auch die Krause Glucke war wiederkehrend Pilz der Begeisterung. Das kann ich übrigens sehr gut verstehen
.
Besonders schön ist auch der Glänzende Lackporling und wieder dabei ein Stückchen vom Bergporling, den es hier selten gibt, weil es nur wenige Tannen gibt.
Hallo Rätzelbande, ich hab Hans meine Lösungsfragmente geschickt. Morgen komme ich nicht zum Grübeln und Googeln, da bin ich zur Pilzausstellung in Schwarza. Pilze sammeln und zeigen ist übrigens noch besser als Pilze rätseln
. Die heutigen Räzel hab ich daher etwas stiefmütterlich behandelt (ich hätte sie eh nicht herausbekommen
). Dafür hab ich aber schöne Beute für unsere Ausstellung gemacht. Ich bitte um Absolution und rätselt schön weiter.
Ich freu mich auf die Auflösung, die Ehrenmedaille und die Rote Laterne, Hans. Dein Video guck ich Sonntag Abend an.
Zur Entschuldigung- sind meine Exponate. Mal sehen, was wir morgen zusammenbekommen für die #ausstellung. Im Moment wächst leider nicht so wahnsinnig viel Frisches. Röhrlinge sind rar obwohl es von früh bis spät regnet. Der Preis für 4 Stunden triefnasser Wald sind Schrumpelfüße und ein eingeschnappter Hund.
Du hast vielleicht ne Ahnung, Hans. Ich sammle seit gestern Pilze wie verrückt. Morgen haben wir wieder eine Pilzausstellung. Da ist nix von wegen Zeit.
Und außerdem: fürs Mitmachen haben Cratie und ich mindestens! je einen Joker verdient.
Und ich könnte mir in den Hintern beißen, dass ich nicht zum Mitmachen habe hinreißen lassen, statt von der Tribüne aus das Spektakel zu genießen. Ich finde, dass 5 Rätzel den Spaß trüben, weil es entweder kaum Pfähle gibt, oder sie nicht recht zuzuordnen sind. Ich bin jedenfalls total überfordert. To much für Grüne Hörner.
Jetzt kommt ´was Fieses.
wieso jetzt?![]()
Alles anzeigenIch habe heute Nachmittag noch einen außerplanmäßigen Zahnarztbesuch.
Gequält sollst du da werden, so wie du uns folterst,
Zahn um Pilz, Pilz um Zahn. Damit kommst noch glimpflich davon, mit deinen 32 Beißerchen. Wir müssen uns von deiner 35er Peitsche geißeln lassen,
Total cooles Rätzel mit Hirschmalz,
LG
Peter
Genau Habichtspeter, nur einer soll ihm verbleiben für Zahnschmerzen! Heute habe ich eine einzige Idee zu 5 Rätseln und den Totalfrust. Warum hab ich mich nur darauf eingelassen, wo ich doch weiß dass ich Bilderrätsel, Logikrätzel undB-Rätzel nicht verstehe - und Pfähle sowieso nicht
.
Du irrst, Hans. Ich bereue zutiefst mich auf die Rätzelei eingelassen zu haben. Zu zeitaufwendig, viel zu schwierig für mich.
Deine Rätzel kommen noch, da bin ich sicher.
Wieso? Und ich dachte, das bisher wären schon alles Fotos von Index. gewesen😂
Ihr seid alle noch sehr optischmal unterwegs.
Du irrst, Hans. Ich bereue zutiefst mich auf die Rätzelei eingelassen zu haben. Zu zeitaufwendig, viel zu schwierig für mich.
Alles anzeigenHallo Claudia,
die Bilder sind nicht sooo schlecht. Das mit dem 40er ist okay.
Das mit der geschlossenen Blende am Kondensor ist grauenvoll - aber die sehen an allen Mikroskopen so aus!
Die letzten drei sind noch ein wenig "vernebelt".
Die Blende am Kondensor muss beim 100er Objektiv (fast) ganz geöffnet sein, damit man ein scharfes Bild erreicht. Tiefenschärfe gibt es dabei nicht - das ist immer so.
Die Kunst ist, eine geeignete Stelle im Präparat zu finden, bei der man scharfe Stellen an der Sporenoberfläche und an anderen Sporen scharfe Stellen am Rand sieht.
Meine Tipps:
- Das Präparat muss dünn sein (gut quetschen!)
- Überflüssiges Wasser an der Seite mit Papier herausziehen. (Das Deckgläschen drückt dann von selber alles platt, die Sporen bleiben unbeweglich liegen)
- Linse vom 100er Objektiv mal putzen (feuchte Einmalbrillenputztücher, Isopropanol, Äther oder so was, auch Spucke geht (ernsthaft!))
- sauberes Immersionsöl verwenden (darf keinen Kontakt mit Wasser bekommen)
- Kondensor ganz noch oben drehen, dann ein winziges Stück zurück
- Kondensorblende öffnen
- Weißabgleich an der Kamera einstellen (bei dir ist der Hintergrund blau)
- nicht verwackeln
Viel Erfolg!
Peter
PS: Alle(!) guten Mikrofotos sind mit Fotoprogrammen nachbearbeitet.
wichtig ist die Kondensoreinstellung-wie Peter schon geschrieben hat
Zur Höheneinstellung des Kondensors wird die Leuchtfeldblende soweit geschlossen bis sie im Bild sichtbar wird.
Nun wird der Kondensor in der Höhe so eingestellt, dass der Rand der Leuchtfeldblende scharf abgebildet wird. Wenn du alles scharf eingestellt hast, öffne die Leuchtfeldblende nur so weit bis sie aus dem sichtfeld weg ist. Also nicht ganz zum Anschlag öffnen.
Hallo Peter und Peter
,
vielen Dank für Eure Gebrauchsanweisungen. Ich werde sie Schritt für Schritt befolgen, sowohl beim Präparieren, als auch beim Köhlern. Mal sehen, was dabei herauskommt.
Ich glaube der Weißabgleich im Mikroskop stimmt. Da muss ich wohl die Kameraeinstellung verändern, da siehts die Farbe nämlich anders aus als beim Durchschauen. Die Kondensorblende war nach meiner Erinnerung völlig geöffnet, aber das muss ich noch einmal genau kontrollieren.
Ich hatte das 100er extra vorher noch einmal gereinigt - mit Wundbenzin übrigens, das wurde für mein Mikroskop empfohlen, als es gekauft wurde - insofern kann ich mich an der Diskussion nicht beteiligen, ob und womit am besten gereinigt werden soll.
Bevor es an weitere Präparate geht, muss ich erst mal in den Wald, geeignete Opfer suchen. Das Ganze soll ja am Ende auch einen praktischen Nutzen haben. Ich werde Bescheid geben, wenn ich etwas zustande gebracht habe.
Hallo Markus, Saftlinge sind immer wieder ein Augenschmaus. Insofern hat mir dein Beitrag viel Spaß gemacht. Aber der Gelbe Samtschneckling ist ein ganz besonderes Schmankerl. Den würde ich gern einmal life sehen. Danke fürs Zeigen!
Die Auflösung ist rund 42 und für Eberhard: die Farbe des Hundes ist zweifelsfrei rosa.
Alles anzeigen... Entweder ich hab falsche Lösungen, oder ich hab richtige....
So isses, Grüni!
Lass Dich bloss nicht irremachen.
Da ist noch reichlich Zeit bis zur Listenabgabe.
Und das Eine oder Andere fällt einem auch noch ein.
Oder man hat es schon und traut seinem eigenen A**ch nicht.
Oder plötzlich begreift man einen Pvaal.
Und weitere Rätsel lauern am Horizont.
Wir sind alle Masoschisten, glaubich.
Das sagt der richtige. du hast dir die Sadorätzel doch ausgedacht und wir Blödmänner und Frauen sind dir in die Falle getappt.
![]()
Vielleicht hilft tatsächlich Eberhards modifizierter Unkenruf bei einem der Pilze. Bei denechtpilzen gibts die Qual der Wahl, aber diese B-Rätzel sind echt die Pest, lieber Hans! Mach einfach mehr Pilzsudokus statt B-Rätzeln, die mag ich. Da darfst du auch die Arten wechseln
.
So, liebe Verena, Drosophila, rüberbeamen wäre in der Tat klasse
. Chromatische Aberrationen habe ich auch gegoogelt, gut zu wissen, aber hilft mir jetzt leider nicht konkret. Jetzt habe ich einen alten Schleierling (Cortinarius anomalochrascens) als Opfer gewählt. Hier ist ein gutes Vergleichsfoto der Sporen: The Genus Cortinarius (MushroomExpert.Com).
Ich bin Deiner Empfehlung gefolgt, habe zwar hellere Bilder gemacht, aber auch wieder nur so matschiges Zeug mit dem 100er Objektiv produziert. Mit dem 40er dagegen scheint die Welt noch in Ordnung.
Hier die Bilder im Vergleich (der den Fotos unterlegte Name ist natürlich Unsinn):
mit dem 40er
geschlossene Aperturblende - hier sieht man möglicherweise die würzige Struktur der Sporen
3 folgende Fotos bei geöffneter Aperturblende - mit Tiefenschärfe gespielt, alle schlecht
Das folgende Bild habe ich noch einmal geschärft und den Kontrast erhöht. Viel besser ist es davon nicht geworden.
Vielleicht ist das Objektiv dahin?
Schade, dass ich mich nicht eben rüberbeamen kann zum gemeinsamen Probieren
Auf einen ordnungsgemäßen Sporenabwurf würde ich ja zu Testzwecken verzichten. Patsch duch einfach ne Lamelle über den Objektträger, Tropfen Melzer auf Deckglas und duff damit. Gibt mehr als genug Sporen
mach ich jetzt sofort
Hallo Verena, hallo claus, das habe ich gerade bei Cortinarius-Sporen probiert. Aber die Aufnahmen werden dann ziemlich dunkel. Am Ende hab ich es doch wieder heller gemacht, um ein brauchbares Foto zu erzielen.
Hallo Claudia,
mein Tip war ja, immer mit offenener Aperturblende die Sporenornamente zu befunden (Du verwechselst aber nicht Aperturblende mit Leuchtfeldblende, gell?). Jedenfalls wird es dann heller, nicht dunkler. Die Auflösung steigt, dafür weniger Kontrast (ungefärbte Sporen kaum noch zu sehen, aber Russulasporen mit Melzer toll) und die Schärfentiefe nimmt ab. Letzteres heißt, du bist beim Anschauen kontinuierlich am Durchfokussieren der Probe, erhälst einen aufschlussreichen Live-Eindruck des Präparats - und verzweifelst beim Fotografieren. Dafür müsste man dann stacken.
Ferndiagnosen sind jedenfalls schwierig. Und Fotos machen eine andere Hausnummer als Live durchs Okular zu mikroskopieren. Ich kenne auch dein System nicht (hattest du es hier mal vorgestellt?). Du scheinst Probleme mit chromatischen Aberrationen zu haben, das bezahlt man natürlich auch mit Auflösung.
Hallo Verena, hab Dank für die guten Hinweise. Ich mikroskopiere mit einem Primostar mit eingebauter Kamera und habe mich gerade schlau gemacht und in der Bedienungsanleitung den Unterschied von Aperturblende und Leuchtfeldblende nachgeschlagen. Ich habe bei den letzten Bildern an allen denkbaren Hebeln herumgestellt, also auch an der Aperturblende. Ich glaube, ich hatte die Kondensorstellung verändert, um das dunklere Bild mit der Basidie oben zu machen. Deinen Vorschlag, es mit vollständig geöffneter Aperturblende zu versuchen, werde ich nachher an einem Sporenabwurf ausprobieren. Leider sport die Russula von gestern nicht, so muss es ein Weichritterling tun
Wenn ich die Schärfentiefe verändere, kann ich übrigens ein räumliches Bild von der Spore erkennen, aber leider keine Ornamente bei Russulasporen. Beim Foto davon dagegen bleibt nur eine Ebene scharf, der Rest verschwindet in der Unschärfe. Ich probiere das heute weiter aus.
Moin,
ich teile die Auffassung von Cratie. Es wäre schön, wenn wir in der Art "Angaben zur Pilzbestimmung" einen Fred hätten: "keine Diskussionen über Rauschpilze im Forum". Es gibt unterschiedliche Motive für Anfragen nach psilocybinhaltigen Pilzen und wir reagieren immer nur mit der Keule, ohne ausführlich zu begründen. Das verstehe ich ja, niemand hat Lust, das 67. Mal dasselbe aufzuschreiben. Mit dem Verweis zu einem Link mit einer sachliche Begründung zur Schließung des Themas hätten wir dasselbe erreicht aber es käme freundlicher rüber.
