Beiträge von Wutzi

    Hallo Alis, der Link funktioniert bei mir nicht. Die Zeit so kurzfristig bei mir auch nicht.

    Sorry, funktioniert doch, wenn man ihn herauskopiert. Kannst du bitte eine Zeit angeben, zu der du da bist, Alis.

    Hallo Karl, tolle Fortsetzung. Interessant, dass du im diesjährigen Saftlingsaufkommen eine Besonderheit siehst. Ich habe 2017 als ich anfing, mich mit Nicht-Speisepilzen zu beschäftigen, erstmalig Saftlinge gesehen. Nicht so viele wie in diesem Jahr, aber schon viele. Ich nahm an, dass das Ausbleiben in den letzten beiden Jahren der Dürre geschuldet war. Aber offenbar sind die nicht so regelmäßig am Start. Hast du eine Erklärung?

    Violette und rosa Saftlinge habe ich hier noch nicht gesehen. Insofern stopfst du wieder eine Lücke mit deinem Bericht.

    Bei mir hatte die Saftlinge heute Mittag noch Raureifmützen oder waren matschig. Schade drum.

    Du sucht einen Schlusslichtträger, gelle🤣. Nee, ich schmeiß lieber mit faulen Früchtchen von der Trinüne, das macht mir bessere Laune, Meister Gnorbert😆.
    Aber ich gebe gern zu, dass ich alle APR-Aktivisten um die Wundervollen Urkunden beneide.

    2 halte ich für Cortinarius varius. Sicherlich keiner der Calochroi, dazu passt die Knolle nicht und auch die weißen Velumfetzen am Hutrand nicht.

    Hallo Andreas,


    wie könnte ich den C.varius absichern? Fruchtkörper ist noch vorhanden, hält sich aber nicht mehr lange.

    Hallo Thomas, ich bin zwar nicht Andreas, hab aber bei ihm einen Schleierlingskurs besucht==Gnolm13. Guck mal ob der Pilz an der Abbruchkante der Lamellen eine violette Linie hat.


    Hallo Johannes, ob die Pilze nach dem Frost noch essbar sind, muss man von Fall zu Fall selbst entscheiden. Nicht alle Pilze nehmen Schaden. Ich habe heute nach zwei Frostnächten mit 3 und 4 Grad minus,auf den Wiesen Pilze in ganz unterschiedlicher Qualität gefunden. Da gab es völlig weiche Fichtenreizker, die konnte man nicht einmal mehr hochheben, ohne dass sie zermatscht sind. Es gab aber auch Violette Rötelritterlinge die waren noch völlig in Ordnung.

    Sicher Pablo, wenn man die Pilze ein paar Mal in der Hand hatte und vergleichen kann, wird man sie irgendwann gut unterscheiden können. Ich bin da aber noch beim Üben==Gnolm13.

    Die Fuchsigen wachsen ja gerade massenhaft aus allen Knopflöchern. Aber wenn ich einzelne Fruchtkörper vom Kerbrandigen, vom Ockertrichterling und dem Fuchsigen Röteltrichterling finde, bin ich nach wie vor unsicher. Aber ich bin optimistisch, dass ich das irgendwann auch hinbekomme. Beim Mehlräsling hast ja letzlich auch geklappt.

    Was für ein wunderbarer Beitrag, Karl! Bei mir gibts zwar viele Saftlingsarten, aber nicht ansatzweise so viele Wiesenkeulen und Korallen und auch so einen beeindruckenden Rötling fand ich noch nie. Und deine Granatroten Saftlinge sind nun wirklich der Oberhammer, die Art habe ich zu meinem Avatar erkoren und gemalt (Foto unten). Wenn ich dein Foto gehabt hätte, hätte ich deinen Pilz gemalt. Die hast du perfekt in Szene gesetzt!

    Ich habe mich gestern von "meinen" Saftlingen verabschiedet und nahm an, dass der Frost in der letzten Nacht Matsch aus ihnen gemacht hat. Offenbar halten die doch mehr aus, als ich annahm. Bitte mehr davon!


    Hallo David, eigentlich haben Schönfußröhrlinge rötliche Stiele. Bei deinem Pilz sind davon nur Spuren erkennbar, aber sie sind da. Ein weiteres Indiz für den Schönfuß ist, dass eine Kauprobe bitter ausfallen würde (immer ausspucken, und als Anfänger nur bei ungefährlichen Gattungen wie Röhrlingen machen).

    Hallo Azalee, weder, noch. Das sind die Röhrenmündungen. Die sind bei jungen Steinpilzen fast weiß und werden dann immer dunkler, wie auf diesem Foto zu sehen ist. Die Sporenfarbe ist olivgrün, so wie die Farbe des schon gammeligen Hutes ganz oben.


    Hallo zusammen,

    der Pilzüberschuss der letzten Zeit hat mir Kreativität bei der Zubereitung von Fichtenreizkern abgefordert. Ich hatte eine große Schüssel voll im Kühlschrank und absolut keinen Appetit mehr auf Pilze. Aber wegwerfen von Lebensmitteln geht ja gar nicht. Mir fielen die leckeren Antipasti aus Aubergine & Co. ein und so hab ich dann Antipasti- Reizker produziert. Sehr lecker und ganz einfach.
    1. salzen und von beiden Seiten in reichlich gutem Öl scharf braten

    2. abgekühlte Reizker mit dem Saft einer Zitrone beträufeln

    2. Knoblauch pressen und Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden
    3. Reizker, In eine Schüssel schichten und jeweils Zwiebelwürfel und Knoblauch dazwischen geben

    4. ein paar Stunden ziehen lassen.


    Fertig, lecker.


    Leider kann ich euch nur die traurigen Überreste zeigen. Mit etwas Petersilie angerichtet sieht das Ganze sogar einigermaßen appetitlich aus. Ich kann mir vorstellen, dass sich größere Mengen problemlos für ein paar Monate in Öl einlegen lassen. Für Menschen die kräftige Vorspeisen mögen eine echte Bereicherung.



    P.S.: Wutzi - Scheidenstreiflinge mit Ring gibt es - z. B. Amanita lactea (da ist der Ring so deutlich, dass er im Volksmund kein Scheidenstreifling ist).

    Ein anderes Beispiel ist Amanita basiana - Tulloss schreibt: "The whitish annulus is often quickly lost" - siehe Amanita basiana - Amanitaceae.org - Taxonomy and Morphology of Amanita and Limacella

    Ein weiteres Beispiel ist Amanita friabilis, der jung auch noch Reste der Teilhülle zeigt.

    Alle drei Beispiele sind europäische Arten.

    Hallo Christoph, auch wenn du damit jetzt mein Scheidenstreiflings-Weltbild zerstörst - vielen Dank für die Aufklärung!

    dann mal eine Schöne

    und den Teil hab ich geflissentlich überhört! ALLE Inocyben sind schön...;)

    Selbstverständlich, liebe Ditte. Denn wahre Schönheit kommt von innen und da haben Inocyben ja allerhand zu bieten. Diese kleinen Nervbolzen, die fast alle gleich aussehen wachsen jetzt direkt vor meinem Küchenfenster, als wollten sie an sich erinnern. Aber im Moment ist die Stunde der Saftlinge. In den nächsten Nächten wird es Frost geben und dann ist es wieder einmal vorbei. Auf die Küchenfensterinocyben kann ich als Frostschutz eine Schüssel stellen, aber was tun mit all den wunderschönen Saftlingen.==Gnolm6

    Moin Sarah,

    der eine Käfer gehört zu meinen Lieblingskäfern, weil der schick ist und nicht sehr häufig: Der Gebänderte Pinselkäfer, der sich vor allem von Pollen ernährt. Der andere gehört zu den Rüsselkäfern und ist ein fieser Käfer. Die fressen nämlich gern und oft an meinen Blumen und Pflanzen, weshalb sie nicht zu meinen Lieblingen zählen.