Beiträge von Bibliothekar

    Hallo Nobi,


    vermutlich wurde bei einem Update eine Datei im Betriebssystem beschädigt, die zum Start der Forensoftware im Browser benötigt wurde. Beide Foren, die Du nennst sind ja von WoltLab. Etwas später erkennt so etwas das Betriebssystem und repariert sich selber. Die Software ist auch nur ein Mensch. :gkopfkratz:


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo gofabio,


    örtlich sind die Waschbären schon zur Massenware geworden. Da meine ich auch richtig die Ortschaften damit und nicht nur die Wälder ringsum.


    Hier mal 2 Jungtiere von 2018, die ihre Mutter verloren hatten, aber trotzdem das Familienquartier, Nachbars Gartenhaus, der letzten Jahre nutzten. Die Jahre zuvor waren es 3 bis 4 Jungtiere. Ohne die Mutter ist nun vorläufig Schluß.


    Hallo Frank,


    Pilze gehören auch in einem Kindergarten zur normalen Natur. Bei giftigen Pflanzen und deren Früchten macht man da nicht so eine Panik. Die Kinder müssen lernen damit richtig umzugehen. Die Alternative sind Betonflächen und Kunstrasen, gesäumt von Kunstpflanzen oder die sichere Aufzucht der Kinder in überwachten Kinderrarien. Mit 3 Jahren können Kinder schon sehr viel verstehen und begreifen, auch wenn sie es selbst noch nicht so gut ausdrücken können.


    Beste Grüße

    Stefan

    Liebe Pilzfreunde,


    es ist ja alles sehr ehrbar, was ihr hier vorbringt. Aber beim genauen Hinsehen werden wieder die kleinen "Verbrechen" ganz groß geschrieben. Sind denn wirklich schon die Sammelkolonnen in den sächsischen Wäldern mit Stapelkisten unterwegs? Trefft ihr denn bei euren Waldgängen ständig Sammler mit Betonbottichen und Wäschekörben? Ich sehe da meist nur die Erdbeerkörbchen aus Holzspänen. Gesetze sind toll, aber nur nützlich, wenn kontrollier- und durchsetzbar. Die, die sie mißachten, werden sie auch besonders gründlich gelesen haben. Es ist unsere Aufgabe den Bürgern klar zu machen, dass der Wald nicht zur Plünderung freigegeben ist, aber Schönes und eben auch Leckeres zu bieten hat. Kontrollpunkte an den Waldausgängen mit Quittungsblock für Bußgelder sind doch Illusion. Ist der Pilzfresser am Pranger wirklich unser Ziel? Wir sollten besser auf den Erhalt der Biotope achten und weniger in die Zeitungen und Pilzpfannen der Bürger schauen.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo Jan,


    wenn Du mit Ackerling nicht zufrieden bist, könntest Du ja noch die Hebel-Omas besuchen. Da gibt es schon mal braunes Sporenpulver und gelegentlich auch schartige Lamellen. Aber so ein häutiges Ringlein ...?


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Liebe Claudia,


    ganz herzlichen Dank für deinen tollen Bericht von der sehr gelungenen Exkursion. Das beste waren die vielen maskenlosen Nasen, die man endlich wieder begrüßen durfte. Der Schwatz untereinander war noch viel besser, als das Fundergebnis.


    Der LBM zu dem Du nichts ohne deinen Anwalt sagen willst, hat sich nebst seiner vielen Kumpels vom Weg als Moos-Schwefelkopf Hypholoma polytrichi herausgestellt. Der Rotschneidige Helmling hat sich bei näherer Betrachtung zum Braunschneidigen Helmling Mycena olivaceomarginata gewandelt. Da passte auch der Fundort besser.

    Ich freu mich schon auf die nächste Tour mit diesem lustigen Trupp.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo,


    bei allen berechtigten Zorn auf bestehende Verhältnisse, sollte man vielleicht auch Folgendes bei der Disskussion beachten. Für die Entwicklung und Gestaltung der jetzigen Wälder und Forsten sind viele Generationen zuständig und ursächlich. Die Holznutzung hatte über die Jahrhunderte immer wieder andere Ausmaße und auch Notwendigkeiten. Man bedenke nur den Zustand des Waldes bis zur sogenannten nachhaltigen Forstwirtschaft. Das ist gut auf Gemälden des 17. bis 19. Jahrhunderts zu sehen. Streng genommen hat auch die Kohle dazu beigetragen, dass wir wieder größere Waldgebiete haben. Schnellwachsende Hölzer waren schon das Ziel im 19. Jahrhundert. Dies sind nun mal, auch vom Nutzwert her, die Nadelbäume.


    Ohne den Menschen würde in Mitteleuropa die Buche weit überwiegen. Diese braucht aber einen sehr langen Wuchszeitraum und würde nur wenige Nebengehölzer und Unterwuchs zulassen. Nadelwälder wären auf die Gebirgsregionen beschränkt. Man sollte mal alte Buchen suchen. Die mit der schönen, glatten Rinde sind oft noch keine 200 Jahre alt. Die wird erst so ab 200 Jahre rissig. Die Veränderungen, die wir jetzt fordern, können wir selber also nie auf den Erfolg hin kontrollieren. Dafür braucht es dann wieder viele Generationen.


    Sehr wichtig ist auch die genetische Vielfalt des Pflanzgutes. Das Klonieren bewirkt ja gerade, dass alle Bäume dann an einer Krankheit eingehen werden. In guten Gebieten, wie zum Beispiel im Hainich in Thüringen, kann man gut beobachten, dass nicht alle Eschen vom Triebsterben befallen sind. Das hat wohl etwas mit der dort vorhanden genetischen Vielfalt zu tun. Diese könnten sich dann vielleicht langfristig durchsetzen und für den Erhalt der Esche an den Rändern des Buchenwaldes sorgen.


    Wie gehen wir mit der Forderung nach nachwachsenden Rohstoffen um, wenn diese das gar nicht bedarfsgerecht gewährleisten könnten? Ich las vor einiger Zeit zum Beispiel die extreme Forderung, Wohnhäuser generell nur noch aus Holz zu bauen. Lassen wir hier keine Forsten zu, dann kommt das Holz schnell von woanders her. Das internationale Holztauschgeschäft zwischen den europäischen Länder ist gar nicht so gering. Unser Buchenholz wird sehr gern in Asien genommen.


    Es sind also viele Aspekte beim Thema Wald und Forsten zu berücksichtigen. Dem Wald generell freien Lauf zu lassen, wird nicht überall gehen. Dann würden auch andere Biotope, wie Orchideenwiesen teilweise verschwinden, die ja gemäht oder extensiv beweidet werden müssen. Statt die Forstwirtschaft generell als geldgierig und skrupellos zu beschimpfen, sollten wir uns bemühen sie fachlich und sachlich im Ton zu unterstützen. Haben wir denn schon alle langfristigen Zusammenhänge vom Wald verstanden?


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Lieber Christoph,


    selbstverständlich ist der deutschlandweit aktive Verein, Du darfst gern die DGfM beim Namen nennen unterstützend mit beteiligt. Hier die Ergebnisse einer Untersuchung von Andreas Gminder.


    Schuderbachwiese_Rote-Liste-Arten.pdf


    In meinem Bericht über einen Pilzkurs, dort vor Ort, wird in den nächsten DGfM-Mitteilungen ebenfalls auf diese Problematik hingewiesen.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo Oehrling,


    ich denke, wir sind uns da einig. Wer schläft sündigt nicht! Lassen wir also unser sündiges Waldtreiben wenigstens in der Nacht ruhen und legen wir uns artig in die (Pilz)Körbchen. Bei Tageslicht kann man unsere Waldplündereien auch viel besser beobachten und mit der Bußgeldverordnung vergleichen. Also, bleibt auf dem rechten Weg!


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo Oehrling,


    hast Du denn eine Quelle für dein Nachtbetretungsverbot? Ich habe nur finden können, dass unter bestimmten Umständen solche Ausnahmen möglich sind und das man Nachts nicht die Wege verlassen sollte um das Wild nicht zu beunruhigen. Wichtig ist zu beachten, dass man zu solcher dunklen Zeit und auch bei sehr schlechter allgemeiner Sicht (Nebel etc.) nicht den Waldbesitzer für einen Schaden verantwortlich machen kann. Alle 16 Bundesländer habe ich jetzt aber nicht abgeklappert. Solche Dinge wären Ländersache.


    Beste Grüße

    Stefan F.