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letzter Beitrag von Beorn am

Stacheling (Sarcodon) aber ich weiß nicht welcher

  • Guten Morgen zusammen!


    Interessant ist aber schon Stephans Hinweis auf die Gloeozystiden bzw. die Hyphenenden mit lichtbrechendem Inhalt in der Trame, die wir beide gefunden haben.
    Ich habe maal meine eigenen Bilder und Notizen durchgeguckt, aber bewusst notiert bzw. aufgenommen habe ich das in der Form noch bei keinem anderen Stacheling - allerdings habe ich auch kaum Arten mikroskopisch bisher angeguckt.
    Das werde ich aber bei weiteren Funden eben auch weiter beobachten, vielleicht kann es ja vereinzelt in Kombination mit Sequenzen interessant sein.



    LG; Pablo.

  • Hallo Ihr Lieben,


    ein kleines Update ...


    Ich denke, der Baumpartner ist die Rotbuche. Heute fand ich eine unglaubliche Anzahl neuer kleiner Fruchtkörper. Die meisten wuchsen wie gehabt zwischen den Bäumen des Mischwaldes, an zwei Stellen wuchsen die Pilze aber direkt am Fuße von Rotbuchen.


    Hier zwei Fotos der zwei Fundorte mit noch sehr kleinen, jungen Pilzen.




    Und dann ... ! Die Pilze veräppeln uns, aber echt. Ich hatte an verschiedenen Pilzen vor ein paar Tagen ja den KOH-Test gemacht. Dann noch einmal zusammen mit Stephan. Heute nun fand ich gänzlich andere Stachelinge direkt neben diesen hier, machte bei diesen den KOH-Test und dachte mir, dass ich ja Vergleichsfotos mit den direkt daneben wachsenden hier gezeigten Stachelingen machen könnte. Nachfolgend die Fotos mit der KOH-Reaktion am Hut die bisher negativ ausfiel. Nun aber war die auf einmal grün!


    Links ist jeweils der neue Stacheling mit roter Reaktion, recht unserer hier.


    Beim nächsten der Stachelinge um die es hier geht war die Reaktion dann wieder eher verhalten.


    Irgendwie verrückt.


    Liebe Grüße


    Maria


    Ach so, den neuen Stacheling habe ich hier angefragt.

  • Servus beinand,


    Oehrling hat mich auf den Thread aufmerksam gemacht (2019 war ich zwischendurch inaktiv, als der Thread aktiv war). Und ich bin etwas verwirrt.

    Auf den Bildern von 2019 sehe ich das schmutzige Grünliche in der Stielbasis und auf den Mikrofotos von Pablo die klar trunkaten Warzen. Das zusammen mit ohne Schnallen ;-) und Laubwald führt zu S. scabrosus und S. lepidus (wie beim aktuellen Parallelthread). Sarcodon lepidus kenne ich aber nicht aus eigener Anschauung, nur S. scabrosus.


    Sarcodon leucopus hat Schnallen und fliegt deshalb ja raus.

    Sarcodon versipellis hat auch Schnallen und sieht ganz anders aus (Hutfarbe eher wie ein Hydnum - habe ich mehrfach gesehen/gefunden).


    Die neuere Kollektion zeigt nur ganz unten etwas graugrün (ich sehe da das Graugrüne schon, meine ich, während andere das als ohne grün interpretieren). Ich wäre daher eher bei grünlich. Die Sporen sind aber zu groß für S. scabrosus...

    Geht man davon aus, die Stielbasis sei nicht grünlich - dann käme man zu S. lundellii, der schon durch das Habitat ausgeschlossen ist.


    Ich denke wie gesagt eher an was mit etwas Grün in der Basis - und nach Maas Geesteranus, der Sarcodon lepidus beschrieben hat, hat der auch realtiv kleine Sporen (nur bis 6,3 µm - und ich vermute inkl. Ornament). Das würde passen.

    Die braunen Sekrethyphen sind spannend, aber ich denke, dass es nur ein Nekropigment ist (die Fruchtkörper schwärzen ja beim Eintrocknen/Altern ein bisserl).


    Wer weiß, vielleicht ist das Altmühltal ein Refugium für sarcodon lepidus und der ist makroskopisch dann variabler als man denkt (und die andere Kollektion wäre auch S. lepidus?!).


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Hallo Christoph,


    super dass Du Dir dies angesehen hast. Leider finde ich nicht wirklich viel über den Sarcodon lepidus, auf den Fotos von Harzpilze bzw. dem Tintling sieht der aber rein optisch schon einmal sehr ähnlich aus. Wo könnte ich denn mehr darüber lesen, erfahren?


    Es handelt sich, nur am Rande erwähnt, nicht um einen Laubwald sondern um einen Mischwald. Du warst genau dort übrigens auch schon. Vielleicht erinnerst Du Dich an den Wiesenstreifen unter der Stromtrasse an dem, von unten nach oben gesehen rechts davon, die Korallenwurz wächst und ich unbedingt nach dem Birngrün sehen wollte (und wir vor über einem Jahr keinen einzigen Pilz gefunden haben ;) ). Genau dort habe ich die beiden Stachelinge gefunden. Und dann erinnerst Du Dich vielleicht an die Stelle an der ihr direkt am Weg den einen Risspilz so ewig lang fotografiert habt (dies war neben der uralten Steinbruchmauer mitten im Wald und ein ganzes Stück oberhalb dieser Stromtrasse) - genau dort ist eine weitere Fundstelle dieses hier gezeigten Stachelings, neben weiteren Stachlingen wie dem Orangeroten Korkstacheling (Hydnellum aurantiacum) oder dem Weißen Stoppelpilz (Hydnum albidum).


    Liebe Grüße


    Maria

  • Servus Maria,


    und ob ich mich erinnere. Das Habitat ist wärmebegünstigt, potentieller Laubwaldstandort und passend mit viel Laubbäumen. Dass auch Nadelbäume (z. B. Kiefern) eingestreut sind, stört mich da nicht. Es ist Mischwald, aber eben Laubwaldstandort. Sarcodon glaucopus kenne ich selber nur aus den Alpen und dem Alpenvorland in kühleren oder kontinentaler geprägten Ecken. Den würde ich bei dir nicht erwarten. Und da passen die Sporenhöcker ja eh nicht - ich beziehe mich auf Pablos Mikros.

    Die Originalbeschreibung von Sarcodon lepidus findest du in Maas Geesteranus R.A. (1975) – Die terrestrischen Stachelpilze Europas.

    Hrouda kennt die Art auch nicht aus eigener Anschauung. Sie ist offenbar extrem selten. Den Tintlingsbeitrag kenne ich nicht. Falls der Pilz belastbar bestimmt ist, kann der ja als makroskopische Voröage dienen. Die kleinen Sporen kämen ja gut hin, der Geschmack auch und ebenso das Habitat. War da vielleicht auch eine Eiche mit dabei?!


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Hallo Christoph,


    Eichen wachsen bei der Stromtrasse zwar auch, nicht aber bei der zweiten Fundstelle. Dort wachsen nur Rotbuchen und Fichten soweit ich mich erinnere. Oehrling kannst Du Dich an weitere Bäume erinnern?


    Und dann fand ich ja vor ein paar Tagen gleich mehrere Rotbuchen an deren Fuß, eigentlich schon beinahe Stamm, diese hier gezeigten Stachlinge wuchsen - ich denke der Begleitbaum ist die Rotbuche auch wenn ca. die Hälfte der gefunden Stachlinge unter Fichten, die aber eben im Mischwald stehen, wuchsen.


    Ich werde einmal schauen, ob ich die "Die terrestrischen Stachelpilze Europas" online finde, vermutlich aber eher nicht :(


    Liebe Grüße


    Maria

  • WOW!


    Ich habe jetzt doch so einiges über den Sarcodon lepidus gefunden - also dies wäre ja ein Ding!


    Und wenn man bedenkt, dass der weltweit, wie ich gelesen habe, extrem selten ist, in Deutschland vom Aussterben bedroht ist, und hier wächst der an diesem Berg wirklich sehr zahlreich - ist ja schier unglaublich :)


    Liebe Stachlings-Experten, ich führe Euch sehr gerne in dieses Areal denn dies, so meine Meinung, sollte nun wirklich genau untersucht und dokumentiert werden.


    Liebe Grüße


    Maria

  • user='9933']Oehrling[/user] kannst Du Dich an weitere Bäume erinnern?

    Hallo Maria,

    an der ersten Fundstelle (kurz nach dem Eintauchen in den Wald, da wo auch die orangenen Korkstachelinge standen) gab es auch noch etliche Kiefern. An Eichen an dieser Stelle kann ich mich dagegen nicht erinnern. Ich habe allerdings auch nicht so sehr auf alle herumstehenden Bäume geachtet. Ein einzelner junger Baum reicht ja schon für die Mykorrhizabildung und wird leicht übersehen.


    Hallo Christoph,

    wenn man die Stielbasis der rosafarbenen Stachelinge als graugrün interpretiert (was mir halt auf den vorliegenden Fotos und vor Ort nicht gelang:(), dann fügen sich die Puzzleteile in der Tat viel besser zusammen als bei der Option "Stielbasis nicht graugrün". Alles andere passt dann gut zu dem, was über Sarcodon lepidus bekannt ist. Daher hast du mich von deinem Vorschlag überzeugen können.

    Für mich selber ziehe ich nicht nur eine makroskopische Vorstellung davon, was Sarcodon lepidus ist, heraus (schon das ist extrem viel wert), sondern auch noch, dass ein nur mit Mühe zu sehendes kleines Grüngrau-Areal in der äußersten Stielbasis bestimmungstechnisch "Stielbasis graugrün" bedeutet. Auch dass die Bitterkeit der Sarcodons variieren kann, hilft bei der Anwendung der Bestimmungsschlüssel sehr weiter.

    Daher den allerbesten Dank für die wirklich erhellenden Ausführungen.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Wer weiß, vielleicht ist das Altmühltal ein Refugium für sarcodon lepidus und der ist makroskopisch dann variabler als man denkt (und die andere Kollektion wäre auch S. lepidus?!).

    Also das, was ich bisher von diesem Wald gesehen habe, ist sensationell. Ich kenne ein paar ähnlich aussehende Stellen von der Schwäbischen Alb, aber die haben noch einmal 200 bis 300 Höhenmeter mehr als die Wälder rund um das Altmühltal und möglicherweise aufgrund rauheren Klimas eine andere Biodiversität. Das Waldstück, das mir Maria zeigte, beherbergt wahrscheinlich noch mehr seltene Stachelingsarten (ganz zu schweigen von anderen Pilzfamilien), so dass es regelmäßig begangen werden sollte. Auf einem sehr gemächlichen dreistündigen Rundgang fanden wir außerdem Arten wie Phellodon niger, Hydnellum aurantiacum, Leucopaxillus tricolor, Rubroboletus satanas, Russula maculata, Hohenbuehelia geogenia und und und. Maria berichtete auch, dass es in der Umgebung noch viele andere Habitate dieser Art gebe, so dass Stachelinge und Co. in dieser Gegend womöglich geballt auftreten und dort live und nicht nur als Exsikkat studiert werden können.

    Die andere Sarcodon-Kollektion unterscheidet sich allerdings makroskopisch erheblich von dieser hier und zeitigt mit KOH auch ganz andere Farbreaktionen.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Dort wachsen auch unglaublich viele verschiedene eher seltene Cortinarien, der evtl. Cortinarius psittacinus den ich vor ein paar Tagen anfragte zum Beispiel. Und was die Pflanzen angeht die dort wachsen ist es ebenfalls der Hammer (über die habe ich überhaupt erst die ganzen Pilze dort entdeckt). Jedenfalls begehe ich seit zwei Jahren diesen Berg regelmäßig, beinahe jede Woche, spätestens jede zweite Woche, allerdings blieb ich wegen dem doch zum größten Teil etwas unwegsamen und steilem Gelände in diesem uralten Steinbruchgebiet bisher immer brav auf den Wegen. Dies werde ich nun ändern und einmal sehen was sich abseits der Wege vielleicht noch so finden lässt.


    Der ganze Berg ist übrigens in Privatbesitz einer Stein-abbauenden Firma. Ich kann nur hoffen, dass der Abbau auch in Zukunft nur die andere Hälfte des Berges betrifft und eben nicht diese sensationelle Bergseite. Auch deswegen wäre rein vorsichtshalber eine wissenschaftliche / professionelle Begutachtung oder was auch immer sicher nicht verkehrt!


    Liebe Grüße


    Maria

  • Servus!


    Danke an Christoph und Stephan für die famosen Beiträge und Recherchen!

    Auf diesen berg bin ich schon mal reichlich gespannt - sowohl wegen den Phlegmacien, als auch wegen den Stachelingen...
    Auch wenn ich für die dann wohl im kommenden Jahr mal die Reise machen muss.



    LG; Pablo.

  • Ich freue mich jetzt schon auf Dich lieber Pablo!


    Sechs verschiedene Stachelpilze habe ich dort, in diesem relativ kleinem Areal, ja bisher schon gefunden und was ich so gut wie nie fotografiere ist das ganze "Rindengetöns" ;)


    Liebe Grüße


    Maria

  • Hallo Stefan,


    naja, Steinbrucherweiterungen, Steinbruch-Wiederbelebung etc., dies geschieht hier im Naturpark Altmühltal laufend und damit natürlich auch Rodungen. Eigentlich müsste und könnte ein großer Teil des Altmühltal unter Naturschutz gestellt werden, dies geschah aber nur in einigen wenigen sehr kleinen Habitaten, der ganze Rest ist nur Naturpark.


    Und man sollte bedenken, dass viele der Habitate, so auch das Habitat um das es hier geht, ja erst durch Menschenhand entstanden sind. Dies waren früher Steinbrüche die nun halt, in diesem Falle, wieder bewaldet sind, dort wurde eine Stromtrasse geschlagen, dort wurde ... (wenn ich dies schreibe weiß wirklich jeder wo genau der Fundort liegt ;) ), und so weiter und so weiter.


    In solchen Gebieten wie dem Altmühltal sollte man und kann man nicht überall und generell "Verbieten", hier leben und arbeiten Menschen deren Existenz, nicht nur die der Firmeninhaber, von solchen Tätigkeiten abhängt. Gezielt aber, bei ganz besonders schützenswerten und einmaligen Habitaten, sollte man dann allerdings durchaus tätig werden. Dazu sind dann aber wirklich gewichtige Gründe und wissenschaftliche und fundierte Analysen erforderlich. Und dann könnte man in diesem speziellen Fall vielleicht sogar eine kleine Chance haben, denn die Firma wirbt genau mit solchen Dingen wie zum Beispiel Naturschutz und ist hier auch durchaus in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde tätig und zwar mehrfach. Wenn ich mich allerdings an die Firma oder an die Untere Naturschutzbehörde wende, dann bringt dies gar nichts, dies muss schon von anderer, renommierter und anerkannter Seite her erfolgen.


    Liebe Grüße


    Maria

  • Liebe Maria,


    sollte konkret Gefahr bestehen, dass so eine Fundstelle gefährdet wäre, dann kann beispielsweise die BMG aktiv werden. Ich habe in ähnlichen Fällen Fachgutachten erstellt und an die entsprechenden Behörden weitergeleitet. Nötig ist natürlich als Grundlage eine Artenliste mit Informationen wie der punktgenauen Lage der Myzelien und auch der Güte der Bestimmung (Spezialist? Beleg wo vorhanden? Fund publiziert - z.B. in einer Zeitschrift oder auch im Internet wie hier im Forum). Als Argumentationsgrundlage dienen vor allem Arten, die in der Roten Liste BY oder D gelistet sind. Andere Raritäten kann man mit anführen, aber meist wird nur auf die RL-Kategorie geachtet und die Anzahl betroffener Arten. RL-1 kann sofort viel bewegen.


    Kurz gesagt: Falls Bedarf besteht, kann ich im Namen der BMG tätig werden. Die DGfM könnte auch aktiv werden - dann wäre nicht nur ein "Dr.", sondern sogar ein "Prof. Dr." aus dem Gutachten, wenn dieser Verein sowas unterstützen will (da kann ich nicht mitreden, ich kann nur für die BMG sprechen). Und ein deutschlandweit aktiver Verein wäre noch gewichtiger als ein regionaler Verein. Aber die BMG alleine kann auch viel bewirken. Bisher haben alle Gutachten gegriffen, die ich im Namen der BMG erstellt habe (klar, sooo viele waren es auch noch nicht). Oder anders ausgedrückt: da das Altmühltal in Bayern liegt, kann ich hier direkt aktiv werden, wenn Handlungsbedarf besteht.


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Super Christoph - genau dies meinte ich und genau so etwas ist dort auch nötig. Ob akut glaube ich nicht, aber vielleicht irgendwann.


    Leider ist die dort zuständige Untere Naturschutzbehörde - naja sagen wir einmal "gewöhnungsbedürftig". Vielleicht erinnerst du Dich an das Mittlere Wintergrün (Pyrola media) welches ich ebenfalls auf diesem Berg gefunden habe. Diese Pflanze ist ja auch RL2 bzw. je nach Region in Deutschland RL1. Du meinst doch nicht, dass diese zuständige UNB da irgendwie aktiv geworden wären, wissen wollten wo ich die Pflanzen genau gefunden hätte oder was auch immer. Die haben mich schlicht abgewimmelt und geschehen ist bis heute nichts, auch wurde nicht kartiert. Genau dieses Verhalten und Vorgehen wurde mir zwischenzeitlich auch von einigen anderen Menschen erzählt, bestätigt. Und ähnlich wird es, so meine Befürchtung, auch bei den Pilzen laufen. Daher geht so etwas bei Bedarf nur über Menschen und Organisationen wie die in Deinem Beitrag genannten, also zum Beispiel mit Dir :)


    Liebe Grüße


    Maria.

  • Auf diesen berg bin ich schon mal reichlich gespannt - sowohl wegen den Phlegmacien, als auch wegen den Stachelingen...
    Auch wenn ich für die dann wohl im kommenden Jahr mal die Reise machen muss.

    Hallo Pablo,

    die Phlegmacien sind in dieser Saison ja noch gar nicht draußen, die warten die jetzt kommende Herbstwetterphase (und die nächste Vollmondphase?:evil:) ab und werden in der ersten Oktoberwoche herausschießen. Auch bei den Stachelingen ist lange nicht das letzte Wort gesprochen. Z. B. Fruchtkörper von Korkstachelingen überdauern Wochen. Warum also nicht noch dieses Jahr (zusammen?) nach Treuchtlingen fahren? Ich wohne ja direkt am Weg.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Auf diesen berg bin ich schon mal reichlich gespannt - sowohl wegen den Phlegmacien, als auch wegen den Stachelingen...
    Auch wenn ich für die dann wohl im kommenden Jahr mal die Reise machen muss.

    Hallo Pablo,

    die Phlegmacien sind in dieser Saison ja noch gar nicht draußen, die warten die jetzt kommende Herbstwetterphase (und die nächste Vollmondphase?:evil:) ab und werden in der ersten Oktoberwoche herausschießen. Auch bei den Stachelingen ist lange nicht das letzte Wort gesprochen. Z. B. Fruchtkörper von Korkstachelingen überdauern Wochen. Warum also nicht noch dieses Jahr (zusammen?) nach Treuchtlingen fahren? Ich wohne ja direkt am Weg.

    FG

    Oehrling

    Wenn dies nicht eine wirklich gute Idee ist .... :)


    Also - im Moment regnet es und zwar so richtig, richtig gut, so wie man es braucht. Die Pilze dürften, ob nun Mondabhängig oder nicht, in ein paar Tagen kräftig sprießen sofern es noch ein wenig weiter regnet. Vollmond ist am 1. Oktober - passt also genau ins Pilze-wachsen-nach Regen-Schema, Vollmond hin oder her ;)


    Lange Rede, kurze Frage: wann kommt Ihr? Ich versuche dann an diesem Tag frei zu bekommen.


    Liebe Grüße


    Maria


    Oh - wäre dies schön wenn es klappt :)

  • Hallo, Maria!


    Naja... Vor dem ohnehin geplanten Termin werde ich es nicht schaffen, wegen zu viel Programm im Moment im familiären Kreis.

    Das sind auch Sachen, die sich nicht wirklich aufschieben lassen. Ich hoffe halt, daß die noch ein weilchen durchhalten. Sollte aber klappen, wenn uns kein frost in die Quere kommt. Und auf's kommende Jahr spekuliere ich ja nicht nur wegen den Stachelingen, sondern auch wegen den Röhrlingen, die es bei dir ja auch reichlich gibt - und auch viel Wunderliches, was da rum steht.



    LG; Pablo.

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