Beiträge von Bibliothekar

    Hallo,


    ich hoffe nur, dass sich die Prüfungsansprüche nicht im Selbstlauf und im Wettkampf weiter hochschaukeln. Fünf, mit allen Wassern gewaschene, Super-PSV für Millionen Pilzsammler ist nicht das angestrebte Ziel. Geprüfte PSV sollten solide und sicher sein in ihren Kenntnissen. Perfektion können sie sich dann gern in der Praxis erarbeiten.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo,


    die gedruckte Version, in die man persönliche Notizen einfügen kann, hat eben doch einen großen Liebhaberkreis. Sie ist ohne technisches Gerät nutzbar. Dieser Wunsch musste hier bedient werden. Ich persönlich bin einer großer Fan von PDFs. Die Stückzahlen sind für den Preis des Druckes weit weniger relevant als man denkt. Kosten verursacht besonders das Layout pro Seite und die Druckvorbereitung dann in der Druckerei. Diese werden über den Abgabepreis ausgeglichen. Da finde ich es sogar gut, wenn die Nachfrage die Ausgabe übersteigt. Es spricht für und nicht gegen den Erfolg einer Publikation.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo zusammen,


    das unplanbare war die große Menge an Interessenten, die das Büchlein ohne einen PSV-Hintergrund kauften. Über die Hälfte der Käufer sind weder PSV, noch wollen sie es ernsthaft werden. Man hätte es fast auch "Leitfaden für Pilzsammler" nennen können. Danke sehr, dass ihr euch so große Sorgen um die richtigen Entscheidungen der DGfM macht.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Muss denn in diesem Land alles juristisch geregelt werden, nur weil es auch schwarze Schafe geben könnte? Ich kann meine Kompetenz mit Ausweis und Urkunde nachweisen, der Hochstapler kann das nicht ohne Urkundenfälschung zu begehen. Eine Marke ist keineswegs in Stein gemeiselt und schneller eingetragen als man denkt. Pilzsachverständiger ist auch eine Tätigkeitsbeschreibung und daher kaum als Marke fest zu schützen. Ein fester Streitpunkt und es wird sich zeigen, ob eine Markeneintragung hilfreich und dauerhaft ist.

    Beste Grüße
    Stefan F.

    Hallo zusammen,


    als Marke wurde 2011 vom damaligen Präsidenten das Bildlogo DGfM mit den 3 Strichen links, der Begriff PSV und das Bild(marke) PSV eingetragen. 2021 wurde die Anfrage auf eine Verlängerung vom Präsidium aus logischen Gründen abgelehnt. Das Bildlogo DGfM hatte ja ohnehin die 3 Striche links verloren. Die Abkürzung PSV zu schützen ist nicht sinnvoll. Auf das hochgestellte DGfM wurde besonders aus optischen Gründen verzichtet und z. B. "PSV der DGfM" verwendet. PSV der DGfM ist ein nach den Grundsätzen der DGfM geprüfter Pilzsachverständiger, nicht mehr und nicht weniger.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo,


    die Forschung wird sich nicht mit F. pinicola beschäftigen, sondern mit einem oder mehreren Inhaltsstoffen dieses Pilzes. Am Ende kann ein synthetischer Wirkstoff stehen und der Pilz aus dem er stammt ganz uninteressant werden.


    Wir stellen viel zu oft den Fruchtkörper in den Mittelpunkt, meist ohne Kenntnis aller wirksamen Inhaltstoffe, deren entstehen ganz allein der Pilz bestimmt. Diese können positiv oder negativ wirken, immer ganz konkret von der einzelnen Person und deren Konstitution abhängig. Pilze können in der Petrischale Wirkstoffe für Aktionen freisetzen. Können wir das in unserem Körper dann auch und die Inhaltsstoffe entsprechend aufschließen? Nehmen wir alle die gleichen Medikamente und leiden an den gleichen Krankheiten? Wir sind sehr individuell.


    Beste Grüße

    Stefan

    Hallo ihr Lieben,


    macht bitte nicht schon wieder einen Sturm im Wasserglas zu einem umstrittenen Thema, ohne die Möglichkeit eine gewisse Einigung zu erzielen.


    Die DGfM ist keine Behörde und schon gar nicht die Pilzpolizei mit Verbotsmacht. Für uns gilt die Stellungnahme des Fachausschusses Pilzverwertung und Toxikologie, also die entsprechenden Empfehlungen. Die Kritik an Veronika Weisheit und dem Kurs ist völlig unangebracht, solange man nicht daran teilgenommen hat. Danach könnten Probleme mit ihr ganz persönlich diskutiert werden.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Ach liebe Tuppie,


    es gibt immer ein kleines Licht, dass nur für dich leuchtet. Ganz sicher ist es schon in dir. Du musst es nur suchen und finden, dann wird es dich wärmen und die Schatten vertreiben.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo MaLu,


    derartige Pilze an Holz, sollte man erst in den Speiseplan aufnehmen, wenn einem die giftigen Doppelgänger fest geläufig sind und die gern gesuchten Arten sicher bestimmt werden können. Hierzu sollte man sich die Zeit nehmen. Man lernt dabei auch viel.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Hallo,


    in diesen Gegenden werden halt die verschiedensten Fermentierungsmethoden angewandt. Pilze gibt es oft nur eine sehr kurze Zeit im Jahr, dann aber oft in Massen. Das treibt zum Konservieren. Sauer eingelegte Pilze werden aber nicht mit dem großen Löffel verzehrt, sondern sind Beigaben zu anderen Speisen. Aus Litauen hatte ich mal ein Rezept, da zog sich der Prozess über zwei Wochen hin. Es wurden die Pilze dabei zweimal in einem jeweils anders zusammengesetzten Sud gekocht. Am Ende kommt der Essig. Das Rezept bezog sich konkret auf Lactarius turpis. Zubereiterin und Chefin war die Babuschka. Die Kollegin brachte dann auch mal ein Gläschen dieser Pilze aus Litauen mit - geschmacklich eine Mischung aus Senf- und Gewürzgurke und eine mürbe Konsistenz.


    Beste Grüße

    Stefan F.

    Eine traurige Nachricht!


    Mit Karin Montag ist ein echtes Pilzwelt-Original verloren gegangen. Wir werden sie in Erinnerung behalten.


    Weiß jemand ihr Alter, dass sie immer streng verborgen hat.


    Beste Grüße

    Stefan F.