Hallo an alle,
der Vollständigkeit halber sollte man darauf hinweisen, dass es mit pseudocyanea eine dritte grüne Träuschlingsart gibt.
Die ist gewöhnlich kleiner, wächst auf Magerrasen und riecht nach grünem Pfeffer.
Grüße,
Wolfgang
Hallo an alle,
der Vollständigkeit halber sollte man darauf hinweisen, dass es mit pseudocyanea eine dritte grüne Träuschlingsart gibt.
Die ist gewöhnlich kleiner, wächst auf Magerrasen und riecht nach grünem Pfeffer.
Grüße,
Wolfgang
Hallo an alle,
mal meine Meinung zum Thema:
Zunächst finde ich als Naturwissenschaftler gar nichts Esoterisches daran, einen Einfluss des Mondes auf biologische Fruchtbarkeitsprozesse anzunehmen. Der Einfluss auf den Zyklus der menschlichen Frau ist hinreichend bewiesen, warum sollten Pilze das nicht dürfen?
Die Annahme des Ehepaars Hirschmann, dass sich nach 30 Jahren Beobachtungszeitraum die anderen Einflüsse wie das Wetter irgendwann herausmitteln, ist schon OK.
Da sind die statistischen Spielchen von Guiard mit den Daten schon gefühlt esoterischer, und auch gar nicht erforderlich. Denn egal wie man die Daten von Hirschmann deutet: Die gefundene Mond-relevante Schwankung ist ja maximal zwischen 95% und 105% der mittleren Ernte, überlagert von einer starken Streuung durch andere Einflüsse.
Bevor ich nach einem Regen wegen zu erwartenden 5% Ernteausfall gleich ganz zu Hause bleibe, fahre ich lieber doch und nehme mit, was ich finde. Und pfeife drauf, ob die letzten 5% der Mond war oder ein statistischer Rechenfehler ![]()
Grüße,
Wolfgang
Ist das so? Höhere ligninbildende Pflanzen haben sich zu Beginn des Karbons gebildet und ligninzersetzende Pilze zum Ende des Karbons? Und im Tertiär, als es wieder zur Bildung größerer Kohlevorkommen kam, waren die Pilze dann ... weg? Ausgestorben bis zum Ende des Tertiärs?
Hi Craterelle,
OK, OK, Du hast mich als Verbreiter plakativ verkürzten Halbwissens entlarvt :shy:
So ganz ohne Hintergrund ist meine Aussage aber nicht:
http://science.sciencemag.org/content/336/6089/1715
Natürlich gibt es auch andere Parameter, die die von Pilzen getriebene Mineralisierung von organischem Material stoppen, wie bei der Entstehung der Braunkohle, und wie es auch die relativ aktuelle Diskussion über die Rolle der Moore in der CO2-Bilanz zeigt.
https://www.bundestag.de/blob/…irkung_der_moore-data.pdf
Grüße,
Wolfgang
Hallo Craterelle,
Zitat
Giftige Färbepflanzen oder -pilze dürften zumindest schon mal nicht umweltgiftig sein, weil ja biologisch synthetisiert und entsprechend biologisch abbaubar.
Naja, diese Aussage so pauschal würde ich nicht unterschreiben.
Nachdem die Pflanzen begonnen hatten, massenhaft Lignin als Baumaterial zu verwenden, hat es immerhin über 60 Millionen Jahre gedauert, bis endlich ein Pilz gelernt hatte, diesen Stoff wieder abzubauen (das Ende des Kohlezeitalters). Davor wurde der Abfall von der Natur einfach deponiert.
Was machst Du denn mit der Färbelauge des Weichporlings - doch nicht etwa in die Kanalisation? Dann rechnest Du damit, dass anaerobe Bakterien in der Lage sind, den Stoff abzubauen, und nicht etwa Pilze und aerobe Bakterien wie im Wald?
Aber Kontaktgiftigkeit ist bisher von keinem Pilz nachgewiesen.
Ich kann meine Zweifel auch nicht wissenschaftlich begründen, es ist eher ein Bauchgefühl. Von den heute verwendeten künstlichen Farbstoffen ist jedenfalls weit mehr über die Giftigkeit bekannt, als von solchen selten benutzten Naturstoffen. Da würde sicher der eine oder andere z.B. wegen krebserregenden Eigenschaften keine Zulassung bekommen.
Gruß,
Wolfgang
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Hallo, zusammen!
Ist doch klar, daß nicht alles auf ein mal da ist. Es braucht ja auch immer etwas Zeit, die Dinge schön drazustellen.
Und manches will man vielleicht auch diskutieren, je fundierter, desto besser.
Die Links von Wolfgang gefallen mir, vor allem die Überischt der einzelnen GVergiftungserscheinungen. Das lerne ich wohl mal auswendig, wenn ich dieses Jahr die Prüfung mache.
![]()
Bei der >Giftpilzliste< allerdings fiel mir etwas wunderliches auf: Lepiota brunneoincarnata gibt's dort zwei mal. Einmal der bekannte Fleischbräunliche Schirmling und einmal ein Fleischrosa Schirmling, unter dem ich mir nichts vorstellen kann. Als Synonym ist da noch Lepiota helveola gelistet, aber auch den gibt es zweimal: Lepiota helveola Barla und Lepiota helveola Bresadola (ist wohl ein nom. illeg.)
Welcher isses nun?
LG, Pablo.
Hi Pablo,
Danke für den Hinweis, wird bei Gelegenheit geändert.
In der Syndromdatei steht's richtig, die drei giftigsten sind:
Fleischrosa Giftschirmling (Lepiota subincarnata = L. josserandii)
Fleischbräunlicher Giftschirmling (L. brunneoincarnata),
Lilabrauner Sandschirmling (L. brunneolilacea)
Der Fleischrosa Giftschirmling (L. subincarnata) war vorletztes Jahr überall im Rhein-Main-Gebiet.
Den "Klassiker" (brunneoincarnata) habe ich erst zweimal in meinem Leben live gesehen, davon einmal von einem Kleinkind angekaut.
Vom Sandschirmling gibt's auf http://www.pilze-deutschland.de nur einen Fundpunkt an einer Ostsee-Düne.
Gruß,
Wolfgang
Hi Stefan,
Du kennst die Giftpilzliste und die Liste der Vergiftungssyndrome des DGfM-Fachausschusses Toxikologie?
http://www.dgfm-ev.de/listen-der-speise-und-giftpilze
http://www.dgfm-ev.de/zusammen…g-der-vergiftungssyndrome
@alle:
Verbesserungswünsche werden gerne entgegen genommen, auch von Nicht-DGfM-Mitgliedern.
Craterelle:
auch wenn man den Stoff nicht isst - tödliche Giftpilze zum Färben zu benutzen, finde ich persönlich vermeidbar.
Viele Grüße,
Wolfgang
Hallo an alle,
mir hat's auch großen Spaß gemacht, die Truppe durch "meinen Vorgarten" zu führen.
Für die Fundliste:
Der Rötling mit Lebertrangeruch (im Feld als E. hirtipes bezeichnet) passt mal wieder zu gar nix. Ich würde ihn wegen des intrazellulären Pigmentes "cf. testaceum" nennen, aber die Sporen sind etwas zu groß (10-12 x 7-8 my) und die Zystiden anders geformt (flaschenförmig mit gelegentlichen Einschnürungen) als bei testaceum in FE5 (Zystiden dünn zylindrisch-kopfig).
Vermutlich kennen wir aber einfach die Variationsbreite der Art noch nicht.
Wolfgang
Hallo,
was die "Merismodes" angeht: die sollte m.E. makroskopisch braune Haare haben mit abgesetzten Endzellen.
Die beiden gezeigten Mikrobilder der Haare kann ich nicht recht deuten - sie sind doch recht verschieden.
Nur vom Foto der Fruchtkörper und dem 2. Mikrobild mit den zylindrischen Haaren würde ich den Pilz eher in Lachnella suchen (ein Basidomycet, nicht zu verwechseln mit dem Asco Lachnellula).
Gruß,
Wolfgang
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Hallo zusammen!
Nachdem es bei mir dann doch einen Tag länger dauerte, hätte ich gestern auch nicht teilnehmen können.
Mit dem neunten könnte ich mich aber weiterhin gut anfreunden.
Wenn Dieter und PeterMalone auch dabei sind: Umso lieber!
LG, Pablo.
Hallo,
gestern war ich mit einem Freund an einem anderen Dünenstandort, und nach 1,5h hatten wir 20 Arten zusammen.
Ein paar coole Sachen dabei, wie der Welligsporige Rötling (Entoloma undulatosporum) oder der Großsporige Mist-Kahlkopf (Deconia subcoprophila).
Im Mainzer Sand war ich schon länger nicht mehr, aber meist ist es da von der Artenzahl vielfältiger. Außerdem kommt noch der Eichen-Kiefernwald dazu.
Also geh' ich nächsten Samstag mit Pablo, Dieter, Petra, Bernd, Peter ... in der Sandkiste spielen, und wer mitkommt, hat Glück!
Ich wette 5 Chips auf >= 40 Arten.
Wolfgang
9.1. um 11:00 Uhr, Mainz-Gonsenheim, Am großen Sand 32, am Beginn der Unterführung.
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Ahoi und ein Frohes Neues!
...sieht ganz so aus,
als würde der 3.1. entfallen
und dafür der 9.1. in's Rampenlicht rücken.
Was meint denn Ihr?
LG
Peter
Hallo an alle,
also ich denke der 3.1. fällt in jedem Fall aus.
Für den 9.1. gab es jetzt auch noch nicht so viele begeisterte Zusagen. Laut wetter.com bleibt es zumindest bis dahin frostfrei, es würde also lohnen. Ob danach noch Winter wird, muss sich noch zeigen.
Gruß,
Wolfgang
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Hi.
Und wenn man die Geschichte ein Wochenende später machen würde?
Weil bei mir wär's ähnlich wie bei Jan - Arne: Am Tag davor zurück aus dem Urlaub, am Montag dann wieder in der Uni...
Entspannter wäre es am Samstag ind er Woche drauf.
LG, Pablo.
Hi an alle,
mir wäre es egal, ich könnte auch am Samstag, den 9.1. Ich habe auch die kürzeste Anfahrt.
Mit den Pilzen wird es halt Mitte Januar nochmal schwieriger, bis dahin könnte schon noch der Winter kommen.
Stand heute ist noch super, ich habe sogar im Garten noch Risspilze, Helmlinge, Häublinge, Dachpilze und Tintlinge.
Pilzliesl hat sich gar nicht zum neuen Ort und Termin geäußert - eigentlich war das ja der erste Anlass für das Treffen???
Gruß,
Wolfgang
ZitatBäume sind ja auch keine Zwitterwesen, obwohl sie mit Pilzen in mannigfaltiger Verbindung stehen.
Hallo an alle,
ich setz' noch einen drauf: Ein Mensch besteht inclusive seiner Darmflora, ohne die er nicht lebensfähig wäre, am Ende aus mehr Bakterienzellen als Menschenzellen.
Es gibt auch Darmbakterien, die Enzyme ausschütten, die uns Lust auf Zucker machen.
Wir sind also auch Zwitterwesen - wandelnde Bakteriensäcke, die von den Bakterien gesteuert werden....
Individuen, die sich in der Natur isoliert als "Einzelkämpfer" behaupten wollen, sind längst ausgestorben.
Flechten sind nur besonders erfolgreiche Vertreter einer besonders innigen Beziehung - die aber etwas einseitig ist, denn der Pilz pflanzt sich sexuell fort, was er bei der Alge unterdrückt.
Gruß,
Wolfgang
Zitat
Hallo Wolfgang, das ist ne super Idee, besteht die Möglichkeit, dass du eine Begehungserlaubnis für dieses Gebiet bekommst?
Ärger mit dem Förster ist bei nem Pilztreffen irgendwie blöd....
Hallo an alle,
Förster??? Das ist eine Sanddüne mit ein paar einzelnen Kiefern und Steppenrasen...
Für dieses Gebiet ist's mit Genehmigungen tatsächlich eher schwierig, und es sind auch genug Spaziergänger unterwegs, die ggf. die Polizei rufen. Die Vegetation ist auch echt trittempfindlich. Von dem Rundweg aus findet man gewöhnlich genug. Es gibt Flächen in den Randbereichen außerhalb des NSG, die man betreten kann.
Der angrenzende "Wald" (genau genommen die westlichste Waldsteppe in Europa) ist zwar auch NSG, aber der Förster ist deutlich entspannter. Dazwischen ist ein Ami-Militär-Übungsgelände, das nicht abgesperrt ist und nur noch sehr selten zum Üben genutzt wird. Mit alleinstehenden Eichen.
Zitat
Wobei ich mich schon wieder frage, was man am 3.1. unter 10 cm Schnee findet?
10 cm Schnee? So viel hatten wir an unter 10 Tagen in den letzten 10 Jahren zusammen. Rheingraben = submediterran. Falls es tatsächlich dick Schnee wird, würde ich mich melden. Im Moment sieht die Großwetterlage nicht danach aus.
Wolfgang
Dann schlage ich mal vor: 3.1.2016 11:00 , Mainz, Am großen Sand 32.
Das ist auch mit Öffis gut zu erreichen: Bushaltestelle "An der Krimm".
Nach einem Rundgang durch den immer sehenswerten Sand (http://www.mainzer-sand.de) kann man weiter in den angrenzenden Wald gehen.
Allerdings alles Naturschutzgebiet. Oder man nimmt noch ein anderes Gebiet mit - das lässt sich ja vor Ort entscheiden.
Grüße,
Wolfgang
Hallo an alle,
Die Absage für den 30.11. war sicher eine kluge Entscheidung - es hätte wenig Pilze und viel Regen gegeben (wegen Frost kurz vorher). Und so bekomme ich eine Chance, dabei zu sein.
Die Wintersaison solltet Ihr alle aber noch nicht abschreiben. Das Rhein-Main-Gebiet ist submediterran, und milde Dezember wie dieser können leicht sehr gute Pilzmonate werden. Dieses Jahr war der November der erste Monat mit (fast) normalem Niederschlag. Der Jahresniederschlag war bisher ca. 330 mm, das ist echtes Steppenklima.
Im Vorweihnachts-Stress ist es sicher schwer, einen Termin zu finden, aber falls der Frost noch auf sich warten lässt, und der Mainzer Sand anfängt zu "blühen", würde ich Bescheid geben, dann sind die 20 Arten leicht zu knacken - alleine mit 4 - 5 Arten Tulostoma (Stielstäubling), die garantiert zu finden sind.
Wie wäre es mit einer Neujahrsexkursion am 2.1. ?
Grüße,
Wolfgang
Was die Mikromerkmale angeht muss ich erst noch viiiiiiiiel üben, hab das scharfe Glas erst 2 Wochen........
Hi Björn,
was willst Du denn, Du siehst doch was man sehen soll, und auch die Mikrobilder sind scharf?
Weichritterlinge sind mit den kristallbesetzten Zystiden doch ein ganz attraktives Mikro-Anfänger-Objekt.
Auch die Sporen in Melzer anzugucken ist schön.
Was die Zystiden angeht, ist es gerade bei Melanoleuca wichtig, sie von oben bis unten zu sehen. Dafür könntest Du eine Lamellenschneide als ganzes mit der Rasierklinge abtrennen und mit zwei Stecknadeln bis zum Brei zerzupfen, und dann ein Deckglas drauf und vorsichtig quetschen (z.B. mit einem Radiergummi). Besonders das 40x-Objektiv reagiert empfindlich auf zu dicke Präparate mir einer Unschärfe.
Und dann noch die zwei Anfänger-Fehler vermeiden (Kondensor zu tief und Blende zu weit geschlossen), und schon sind auch die Feinstrukturen wie z.B. Sporen-Ornamente kein Problem mehr...
Viel Spaß am Mikro,
Wolfgang
Hi Björn,
gerade der Name excissa wurde von verschiedenen Autoren verschieden interpretiert, der passt also irgendwie immer.
Bei excissa im weiteren Sinne landest Du aber auch mit dem Schlüssel von Gröger (derzeit wohl das beste auf dem Markt). Die Frage ist, wie viele Arten sich hinter dem Namen verbergen, also ob z.B. cinerascens eine eigene abtrennbare Art darstellt. Der Name M. cinerascens im engeren Sinne würde zu Deinem Fund m.E. recht gut passen, sofern das Stielfleisch weiß ist.
Um mehr Sicherheit zu bekommen, müsste man die Variationsbreite der Zystiden genauer betrachten (brennhaarförmig vs. spindelig spitz zulaufend), und auch bei den septierten Zystiden darauf achten, ob das Septum eine zentrale Verdickung aufweist.
Grüße,
Wolfgang
Hallo,
hmmm, der abgesetzte Stiel passt so gar nicht zu irgendeiner Art, und die Oberfläche scheint körnig zu sein.
Ich würde den Stiel als Wachstumsstörung abtun und wegen der kleiigen Oberfläche L. mollis vorschlagen - nur als Idee.
Grüße,
Wolfgang
Hallo an alle,
Heidi: wenn Du sagst "nichts besonderes", wäre ich nicht 100%ig sicher: der gezeigte Fruchtkörper könnte auch H. spadicea sein, dieses Jahr war ein außergewöhnliches spadicea-Jahr.
Wolfgang (Namensvetter): wirklich tolle Funde und Bilder! Bei der Bestimmung hätte ich ein paar Fragezeichen, z.B. scheint der erste "Kirschrote" eine schuppige Huthaut unter der Feuchtigkeit zu haben, dann wäre es was anderes. Der zweite "Kirschrote" wäre mir zu orange, den hätte ich eher woanders vermutet (reidii - Honig-Saftling?).
Würdest Du mir die Wiese auch mal zeigen - voin Mainz aus ist Wiesbaden ja leicht zu erreichen (solange die Schiersteiner Brücke es zulässt). Keine Sorge, meine Haupt-Reviere bleiben in Hunsrück und Nahe. Ich würde mich aber mit ein paar abgesicherten Bestimmungen und/oder dem Besuch auf einer meiner Wiesen revanchieren.
Grüße,
Wolfgang Prüfert
Hallo Norbert,
bei den Zystiden fällt mir ja als erstes Tubaria (Trompetenschnitzling) ein. Der ist so variabel und so häufig...
Gruß,
Wolfgang
Hallo,
ich musste mich da auch unlängst belehren lassen, als ich Dermocybe pratensis ohne Baum gefunden habe:
Allerlei Pilze gehen auch Symbiose mit krautigen Pflanzen ein. Sonnenröschen sind ja ohnehin klassische Ektomykorrhiza-Partner, aber auch Sauergräser, Ampfer, ... sind dabei.
Saftlinge machen ja eine Symbiose u.a. mit Spitzwegerich.
Bernd und Ditte sind jedenfalls von Risspilzen ohne Baum gar nicht beeindruckt.
Grüße,
Wolfgang
Nachtrag:
incanum blaut am Fuß und hat einen faserigen Hut.
Hi Mentor,
nee, das ist schon ein Saftling und kein Rötling. Vermutlich hätte er geschwärzt, wenn er nicht ertrunken wäre...
Gruß,
Wolfgang
Hallo Mentor,
schönes Gebiet! Vermutlich ist jetzt die beste Jahreszeit, im Frühjahr/Sommer ist vermutlich wenig bis nix los.
11+12 halte ich für einen Trichterling (Clitocybe). Wenn er stark gerochen hat - evtl. Anis? Dann wäre es C. fragrans.
Die Dermocybe kann man nur anhand ganz junger Fruchtkörper bestimmen. D. sommerfeltii wäre aber aufgrund des Standortes mein Favorit. D. croceoconus hätte größere Sporen - eine der wenigen Arten bei denen es sich lohnt, das Mikro auszupacken.
Die Keule sieht eher aus wie Clavaria "krieglsteineri" = daulnoyae - oder waren daneben auch büschelig wachsende Keulen mit schlankem Kopf?
Grüße,
Wolfgang
Von den Experten hier wird allerdings gesagt, die Hallimasche seien makroskopisch nicht 100% voneinander zu unterscheiden. Bestimmt äußert sich noch mal ein Mykomane dazu....
... kennt Ihr die ganze Steigerungsreihe?
Mykophober
Mykophage
Mykophiler
Mykomane
Mykosoph
Was die Hallimischmasche angeht:
Sooo typische Kollektionen von ostoyae traue ich mich auch makroskopisch zu benennen. Es gibt aber halt auch untypische Fruchtkörper, deren Merkmale im Überschneidungsbereich zweier Arten sind, und dann hilft meist auch kein Mikroskopieren mehr, dann müsste man einen Kreuzungstest (geht bei Hallimasch ganz gut) oder einen Gentest machen. Oder die Kollektion wegwerfen...
Grüße,
Wolfgang
