Beiträge von zuehli

    Karbolchampignon A. xanthoderma wegen sein Geruch kommt nicht in frage weil beschriebene Geruch ist Pilzig nach Supermarkt ,


    @ Pilzmustang , mach Sporenabdruck aber nicht an weiße Papierblatt weil Leucoagaricus hat weiße Sporenpulver .

    Naja, mit den Geruchswahrnehmungen ist das immer so eine Sache, da würde ich im konkreten Fall nicht viel darauf geben.

    Und einen Sporenabdruck werden wir von dem gezeigten Exemplar schwerlich bekommen.


    Grüße

    Harald

    schaut so aus, dass Ludwig mit seiner Synonymisierung von P. roseipes und P. leoninus recht hat

    Ach, ich weiß nicht. Das hat mir noch nie gefallen, genauso wenig wie das plautus-Aggregat. Pilze, die makroskopisch doch so deutlich unterschiedlich aussehen, vermag ich nicht in die selbe Art reinstopfen wollen.

    Ich habe natürlich keine Ahnung, ob da schon mal die Sequenzierer dran waren. Bei den Rehbraunen gibts ja mittlerweile auch mehrere.


    Beste Grüße

    Harald

    Aufgrund des verdellten Hutes und des gilbenden knolligen Fußes ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es der Karbol-Champi ist.


    Beste Grüße

    Harald

    Wie passt denn nun die von Werner oben erwähnte Amanita ochraceomaculata dort hinein?

    Denn die würde ja im Grunde kaum von Amanita umbrinolutea zu unterscheiden sein

    Hallo Pablo,


    ich hatte den vermeintlichen ochraceomaculata mal gesehen, als ihn mir Andreas G. unter die Nase gehalten hat. Für mich sah der aus wie ein vaginata, nur mit gefleckter Volva. Auf keinen Fall hatte der die Zonierung eines battarrae/umbrinolutea, allenfalls vielleicht eher leicht ins Milchkaffe-bräunliche ähnlich submembranacea und nicht ganz so vaginata-grau.


    Der Vollständigkeit halber hänge ich dann den passenden Artikel auch noch an.


    Beste Grüße

    Harald


    Amanita ochraceomaculata.pdf

    Das ist so einer, der sich aus der Hand nicht unbedingt bestimmen lässt. Meint erster Eindruck war Agrocybe pediades, aber dafür scheint er zu groß zu sein. Ansonsten will mir da weder A. dura noch praecox so richtig gefallen.

    Also ohne Mikroskopie bleibts Kaffesatzleserei, aber da das Teil schon entsorgt ist, sollte man keine weiteren Gedanken darauf verschwenden.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Nosozia,


    ich bin zwar (momentan noch) Täublingsverächter, aber R. solaris sieht so nicht aus. Da triffts das "lausige" Handybild von Ralph schon eher. Gibt ja glaubich noch ein paar mehr Täublinge...;)


    Der Vollständigkeit halber auch noch ein habschlechtes Bild der Sonne von mir:


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Namensvetter,


    kleiner Hinweis: Pilze mit abgeschnittener Stielbasis zur Bestimmung vorzulegen ist suboptimal.

    Zur seriösen Pilzbestimmung braucht es neben anderen Merkmalen Fruchtkörper vom Scheitel bis zur Sohle. Also das nächste Mal nichts abschneiden...


    Beste Grüße

    Harald

    Nun, die "speckige" Huthaut kann man schon mal bei Pluteus cervinus agg. beobachten. Und weiße/helle Formen oder auch so verdellte Hüte sind da ja nicht so ungewöhnlich. Von daher gesehen hier ist ein Dachpilz per se nicht kategorisch auszuschließen. Die Gefühlslage liegt allerdings mehr bei den Rötlingen.

    Das Bild von unten mit Blick darauf, wie die Lamellen angewachsen sind, oder gar eine schnelle mikroskopische Sichtung würde Klarheit bringen. Dann noch eine Anilin-Probe...


    Beste Grüße

    Harald

    Ich bin bei Stefans erstem Gedanken und damit bei der Rötlingsfraktion!

    Gefühlt bin ich beim Schlehenrötling (Entoloma sepium).

    Da bin ich erstmal d'accord. Ein Dachpilz dieser Gestalt auf Boden wäre eher unwahrscheinlich. Zumal aktuell ja die Schild-/Schlehen-Rötlings-Phase ist.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Bernd,


    bei der Veröffentlichung von Pilzfunden ist es im Sinne vieler Kartierer, die Koordinaten der Fundstellen gar nicht zu genau anzugeben. Das gibt die bislang praktizierte Methode nach MTB (TK 25) auch gar nicht her. Von daher gesehen ist eine Genauigkeit von wenigen Metern bei vielen Fundmeldern gar nicht erwünscht, höchstens vielleicht zum persönlichen Gebrauch.


    Beste Grüße

    Harald

    Die Idee mit den Volkshochschulen finde ich ebenfalls super. Habe mal ein paar abgeklappert, aber derzeit scheinen keine Kurze geplant zu sein. Kann mir gut vorstellen, dass sich das noch ändert, wenn es auf den Herbst zugeht.

    Die Volkshochschulen sind mit der Planung des 2. Semesters noch nicht so weit. Die Programme dafür dürften so Anfang/Mitte Juni rauskommen. Pilzkurse finden ja meistens im Herbst statt, Frühjahrs- und Sommerkurse sind eher die Ausnahme.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Shanks,


    mehr als eine Mutmaßung ist hier nicht drin. Die Fruchtkörper scheinen noch recht jung zu sein und die Aufnahmen sind nicht optimal. Der Stiel ist schon mal recht unscharf abgelichtet. Besser ist es, wenn man die Pilze erstmal direkt am Standort fotografiert und dann auf dem Boden liegend und nicht in der Hand haltend.

    Davon abgesehen halte ich einen Rübling für plausibel und Du könntest mit der Diagnose Waldfreundrübling s.l. gar nicht mal so schlecht liegen.


    Beste Grüße

    Harald

    Ich habe ihn vor Jahren in meinem ehemaligen Betrieb sogar an Bahnschwellen gefunden die aus Nadelholz waren.

    Das Vorkommen an verbautem Holz scheint nicht ganz so selten zu sein. Ich habe den auch schon mal an einer Sandkasten-Einfassung gefunden.


    Grüße

    Harald