Nr. 3 vielleicht Lepiota echinella.
Nr.4 sollte Melanoleuca grammopodia sein.
Nr. 5 sehr wahrscheinlich Mycena luteovariegata (pura var. lutea)
Beste Grüße Harald
Nr. 3 vielleicht Lepiota echinella.
Nr.4 sollte Melanoleuca grammopodia sein.
Nr. 5 sehr wahrscheinlich Mycena luteovariegata (pura var. lutea)
Beste Grüße Harald
Also die Nr. 1 würde ich pseudointegra nennen. So aus der Ferne und dem Bauch heraus.
Beste Grüße Harald
aber blaugrüne Verfärbung mit Ammoniak
Hm, wieso habt ihr da KOH stehen?
Hm, das Sporenbild ist nicht so ganz scharf, aber was ich da sehe, lässt mich eher nicht auf mucronella schließen.
Wenn dann noch die Bitterkeit gefehlt hat, ist es wohl nicht die Art.
Grüße
Harald
Eingeschnürte Sporen gibts bei einigen Saftlingen. Bei mucronella sind viele glockenförmig, das ist schon auffällig.
Beste Grüße
Harald
Ich las jetzt auch bei Ludwig, dass persoonii im Fleisch unter dem Hutbuckel grün sein sollte.
Müsste ich selbst auch mal ausprobieren, zumal die Gelegenheit jetzt günstig wäre, weil hier gerade alles mit persoonii zuwächst.
Beste Grüße
Harald
So, jetzt war ich gerade nochmal am Fundort und die "Befürchtungen" bestätigen sich. es wächst in unmittelbarer Umgebung Eiche; Hainbuche, Hasel und Weide. Buchen waren nicht zu sehen. Ca. 100 m weiter waren allerdings ein paar wenige Buchen und darunter ein Schneckling mit wesentlich hellerem, fast weißem Hutrand und orangebrauner MItte (analog meines zweiten Bildes), den ich dann als unicolor betiteln würde. Ächz...
Das erste Bild von mir, der etwas braunere, würde ich nach den neuen Erkenntnissen und sensu Ludwig jetzt tatsächlich als lindtneri benennen.
Ich neige dazu, Schnecklinge in Zukunft stehen zu lassen.
Harald
Anbei eine eigene Anfrage von vor längerer Zeit. Zuehli und "Ludwig" waren aber damals schon dabei
!
Sieh an, wie die Zeit vergeht...
Gerade mal beim Parra reingeschaut, ich meine zumindest den Abbildungen entnehmen zu können, dass moelleri (Perlhuhn) mehr schwärzlich geschuppt ist und bei phaeolepidotus (Rebhuhn) es mehr ins bräunliche geht. Als ob die Champis einfach wären....
Grüße
Harald
Der Scheitel ist bei allen Exemplaren fast glatt
Hm, das deutet für mich eher auf Karbol-Ch., der kann sehr variantenreich und auch geschuppt daherkommen. Man schaue sich den mal bei Ludwig an, wo er auch "Veränderlicher ..." heißt.
Ein Foto wäre wirklich nicht schlecht...
Beste Grüße
Harald
Hallo Christine,
ohne Mikro wird da kaum was gehen. Die kleinen Weißen sind nicht so ganz einfach.
Beste GRüße
Harald
Moin Pablo,
prinzipiell ist die Idee, bei den Graublättern mal nachzugucken ja nicht schlecht. Habe ich auch gemacht, aber nichts gefunden. Es gibt zwar semitale und fusisporum mit ansatzweise ähnlichen Sporen, aber da passt sonst nix.
Bei Clitocybe inornata (der jetzt nach Atractosporocybe gewechselt ist) passt es eigentlich (fast) wunderbar, bis auf die Größe der Sporen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Pilz der Gleiche ist, den Dähncke (1200 Pilze) auf Seite 193 abbildet.
Es ist denkbar, dass es da möglicherweise Unterarten gibt. Peter S. brachte noch Atractosporocybe polaris ins Spiel. Ein Exsikkat ist in Vorbereitung und dann auf dem Weg zu Peter. Mal schaun, was rauskommt, bei den Trichterlingen ist man ja auch vor Überraschungen nicht sicher.
Beste Grüße
Harald
Lyophyllum mit boletoiden Sporen?
Die Bilder sind zwar nicht optimal, aber ich sehe auf den ersten Blick nichts, was dagegen spricht.
Beste Grüße
Harald
Ich bin jetzt bei Clitocybe inornata gelandet. Ludwig u.a. geben zwar kleinere Sporengrößen an, aber bei Dähnke ("forma" S. 193) werden auch größere Sporenmaße aufgeführt, und die Optik passt auch. Könnte vielleicht daran liegen, dass ich auch zweisporige Basidien gefunden habe.
Ob der Peter ( Loona) mal reinguckt?
Hallo Schwarmintelligenz,
hier habe ich erstmal überhaupt keinen Plan was die Gattung betrifft. Erste Ideen waren Lepista oder auch Clitocybe (martiorum) aber es passt nicht mit den sehr markanten Sporen.
Ein Weißsporer mit fusiformen, boletoiden Sporen, 11-12,5 µ lang.
Auf der Friedhofswiese unter Hainbuche. Frostschädigung schließe ich aus, weil wissentlich hier in den letzten Tagen kein Frost war.
Markant eben auch die firnisartige Bereifung.
Momentan bin ich noch ratlos...
Beste Grüße
Harald
Ich finde, der sieht sehr komisch aus für einen Mönchskopf.
Ich bin da ganz bei dir, ich sehe nichts was für einen Mönchskopf spricht.
Beste Grüße
Harald
Wenn der Mykorrhizapartner ned klar ist, wird's schwierig.
Hallo Werner,
da liegt der Teufel im Detail (wie so oft), bedauerlicherweise habe ich bei meinem Fund die Umgebungsflora nur grob inspiziert. Prinzipell waren da viele Eichen mit hier und da eingestreuten Hainbuchen. Ich meine ein Buchenblatt auf meinem Bild zu sehen und der Wuchsort war direkt unter Weide. Tja, vielleicht stand ja auch noch irgendwo eine Hasel rum...
Ich muss die Tage nochmal hin, um die Gegend genauer unter die Lupe zu nehmen.
Beste Grüße
Harald
Da haben wir den Salat, keiner kennt sich aus und in der Literatur steht nur komisches Zeugs drinne, ächz...
Mal schaun, ob es bei meinem heute abend beim Blick durchs Mikroskop weitere Erkenntnisse gibt,
Puh, ja unicolor. Ich weiß nicht so recht, den meinte ich eher so zu kennen, wie Du den lindtneri beschreibst. Allerdings entwirrt es die Situation nicht, wenn man im Fungi Europaei Bd. 6 Hygrophorus nachschlägt. Dort werden carpini, lindtneri und unicolor in einen Topf geworfen. So wie ich das sehe, lassen sich auch so gut wie keine mikroskopischen Unterschiede ausmachen - was die Bestimmung erleichtern könnte.
Hier ist der, den ich unicolor genannt habe, das wäre ja nach deiner Beschreibung eher lindtneri, oder?
Hallo Thomas,
auch ich kämpfe gerade mit einem Schnecklings-Problem (Bild unten) auch bei meinem passt nichts so richtig. Die gängige Fachliteratur widerspricht sich stellenweise und ich kenne auch keinen Schnecklings-Experten (Hinweise werden dankbar entgegen genommen).
War das denn das einzige Exemplar, gab es keine älteren? Wenn da eine eingewachsen faserige Huthaut zu erkennen ist - ich meine es zu erahnen - könnte ich mir H. arbustivus vorstellen. Ich meine zu erinnern, dass der mit KOH gelb wird, probiers mal.
Ich hänge meinen mal an, weil wir gerade beim Thema sind und der deinem auch entfernt ähnlich sieht. Hier habe ich als Arbeitsnamen H. lindtneri, sicher bin ich mir keineswegs.
Beste Grüße
Harald
Geruch war fruchtig, frisch.
Hm, solch ein Geruchserlebnis hatte ich bei L. nuda noch nicht. Neulich meinte ein Kursteilnehmerin, der würde nach Gummihandschuhen riechen - ich fand den Vergleich sehr treffend.
Grüße
Harald
Morgen kommt er unters Mikro.
Ich finde, so richtig geben die Schnecklinge unterm Mikro nicht her (man widerspreche mir...), da muss man eigentlich mehr wert auf die makroskopischen Merkmale legen.
Nichtsdestotrotz ist H. persoonii unzweifelhaft, ich hatte den am Wochenende auch zwei Mal. Der scheint jetzt zu wachsen.
Beste Grüße
Harald
Beim ersten meine ich eine eingewachsen faserige Huthaut zu erahnen. Schmier mal KOH auf den Stiel und schau mal ob es gelb verfärbt.
Momentan wäre meine Idee Hygrophorus arbustivus.
Beste Grüße Harald
4.
Den hielt ich für einen KASTANIENBRAUNER RÜBLING. Ein Pilzfreund aus dem Münchner Pilzverein meinte, es könnte sich auch um einen Weichritterling handeln. Wie seht ihr das? Natürlich bräuchte man hier sicher weitere Merkmale.
5.
Lepiota spec.=SCHIRMLING
Hallo Thomas,
die Nr. 4 würde ich so aus der Ferne auch für einen Weichritterling halten, evtl. und mit großem "vielleicht" M. polioleuca.
Die Nr. 5. ist Lepiota cristata
Beste Grüße
Harald
Nun, da krabbelt das Myzel auch schon mal unter dem Moos das Holz hinauf. Kommt hin und wieder vor. Ich fand auch schon mal Maronen und Rotfüße s.l., die es sich auf alten Stümpfen bequem gemacht hatten.
Beste Grüße
Harald
