Hallo Björn
Nr. 2 R. recondita passt.
Nr. 10 sieht sehr nach R. fragilis aus.
Nr. 12 nach Bild kann ich ochroleuca nicht ausschleßen, aber Du hast ihn ja live gesehen und evt. beginnendes Grauen bemerkt.
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hallo Björn,
wie gewohnt wieder tolle Aufnahmen, wobei mir die Ausschnitte aus dem Heidegebiet besonders gefallen.
Nr. 2 erinnert mich farblich mehr an Lepiota subincarnata
Nr 10 stimmt

Nr. 11 sollte Lactarius hepaticus sein
LG Karl -
Hallo Karl.
irgendwie scheinst Du mich misszuverstehen. Im Thread wurde nach Methoden gefragt, wie man denn Täublinge im Feld bestimmen kann.
So kann ich alle von Dir benannten Farbvariationen des Stachelbeertäublings erzeugen, bis auf Oliv. Und da würde es mich interessieren, ob das Myzel zur gleichen Zeit auch "normale" Fruchtkörper hervorgebracht hat, ob es das immer macht und welcher Prozentsatz deiner Stachelbeertäublinge so aussahen.Zu den weißen Stachelbeertäublingen: Die habe ich diesen Sommer zum ersten Mal gesehen. Mein erster Eindruck: Was sind das für Täublinge am Platz der Stachelbeertäublinge?
Zweiter Blick: Da ist ein "fast weißes" Purpur zu sehen neben ganz weißen Stellen. Daneben stehen Exemplare mit etwas mehr Farbe. Ich habe das für eine Wettermonströsität gehalten,.Wenn ich die nochmal sehe, mache ich Dir Fotos. Dann muss ich aber vorher das komplette Bestimmungsprogramm durchgehen. Üblicherweise wachsen die Myzelien schön getrennt, aber man weiß ja nie. Am eindeutigsten ist leider die Geschmacksprobe, das mit den Stachelbeeren rieche ich nicht so sicher, nur fruchtig.
Hallo Marcel,
ich sehe da kein Missverständnis und habe lediglich darauf hingewiesen, wo die Einschränkungen Deiner "Methode" liegen, die Du in Deiner weiteren Ausführung sogar selber bestätigst. Olive Beitöne beim Stachelbeertäubling sind völlig mormal und können bei nicht eindeuitger Ökologie sogar zur Unterscheidung von R. fuscorubroides hilfreich sein.
LG Karl -
Hallo Maria,
du solltest Dir mal angewöhnen einen Sporenabdruck zu machen. Ist Dir irgendein Geruch aufgefallen?
LG Karl -
Hallo barney,
das sieht sehr nach dem roten Heringstäubling (Russula xerampelina) aus.
LG Karl -
ich habe von so großen Pilzen ja auch nur sehr wenig Ahnung, aber wenn ich mich durch den FN Schlüssel für Lepiota kämpfe, lande ich auch bei L. pseudolilacea.
Halo Björn,
Dein Bestimmungsvorschlag sieht sehr gut aus
LG Karl -
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Nach ein paar Jahren weiß man, wo welches Myzel wohnt und wann es sich lohnt da nachzusehen. Man kann dann auch über die Jahre sehr schön die Variationsbreite der Arten studieren.
Nur ein paar Beispiele:
Stachelbeertäublinge haben eine klar bestimmte Farbe, die gibt es mit etwas mehr Weiß und etwas mehr Schwarzanteil, aber das ist dieselbe Farbe.
Jodoformtäublinge zeigen keinerlei Variation in der Hutfarbe (helllila) - auch nicht heller oder dunkler.
Buckeltäublinge gibt es in verschiedenen Farbkombinationen, die zwar alle irgendwie ähnlich sind, aber die erkenne ich am Buckel und nicht an der Farbe und am Baumpartner (Kiefer).
Zedernholztäublinge haben in 95% der Fälle eine definierte Farbe. Da gibt es aber einzelne stark abweichende. Ich hatte mal einen in Sattorange.
Grüngefelderte Täublinge erblicken das Licht der Welt fast weiß und grünen unter Sonnenbestrahlung nach.
Alle Speisetäublingsmyzel bei mir produzieren ausschließlich Fruchtkörper mit einer trüb roten Farbe, die man leider so auf keinem Foto wiedergeben kann. Ich finde auch keine farbechten Bilder in meinen Büchern.
Hohlfußröhrlinge finde ich bei mir in drei Farbvariationen, wobei jedes Myzel seine Farbe hat. Das graue Myzel bildet keine braunen oder gelben Fruchtkörper.
Gruß,
Marcel
Hallo Marcel
Mit Deinen Schilderungen greifst Du erheblich zu kurz. Du lernst die Variationsbreite von genau einem Standort, mit entsprechender Bodenbeschaffenheit, Exposition, Höhenlage, klimatischen Bedindungen usw. kennen. In einer anderen Gegend erkennst du die Pilze möglicherweise nicht einmal wieder, weil sie dort anders aussehen, als Du Dir eingeprägt hast.
Um nur beim Stachelbeertäubling zu bleiben:
Mögliche Farbtöne auf dem Hut sind: violett, oliv, braun, rot, puprpurn und schwarz in unterschiedlichsten Kombinationen. Mit weiß habe ich sie allerdings noch nicht gesehen, weshalb mich ein Bild sehr interessieren würde.
LG Karl -
Der Hinweis speziell auf die rotbraune Lamellenschneide war Gold wert!
Hallo Björn,
den Hinweis konnte ich auch nur wegen Deines augezeichneten Bildes geben. Schwierig kann es werden wenn die Färbung durch zu viele reife Sporen verdeckt wird und man eine Lamelle erst baden muss, um zu sehen ob die Färbung durchgängig vorhanden ist.
LG Karl -
Hallo Björn,
das gelbe sind definitiv keine Chrysozystiden. Am unteren Bildranddes vierten Mikrobildes der LS sieht man eine und in dem Ausschnitt oben schein auch eine zu sein
Hast Du in KOH 3% beobachtet, dann sieht man die meistens besser. In diesem Fall musst Du auch mal das Präparat quetschen, dann tauchen die schon irgendwo auf.
Den ersten Pilz wirst Du sicher bei Psathyrella finden. Mit vollständig (rot)braun unterlegter Lamellenschneide gibt es nicht so viele. Der im Verhältnis zum Hutdurchmeser recht lange Stiel passt in die Ecke von Psathyrella microrhiza.
LG Karl -
Die Art wurde schon 1984 in Hamburg gefunden und war damals einer der ersten kartierten Fundorte in Westdeutschland
LG Karl -
Hallo Björn,
bei Nr. 1 bin ich der gleichen Meinung wie beli. Seit einiger Zeit wird die Art unter Parasola geführt.
Parasola conopilea (Fr.) Örstadius & E. Larss., Mycological Research 112 (10): 1180 (2008)
bei Nr. 2 könntest Du in Pholiotina fündig werden
LG Karl -
Daher kann ich den Namen des Pilzes jetzt gut nachvollziehen. Und was die Merkmale soooo genau zu sehen sind. Klasse.
Hallo Heidi,
von einer Bekannten habe ich kürzlich den Namen Heulsuse dafür gehört
LG Karl -
Hallo Björn
Nr. 1 sieht makroskopisch R. aeruginea ähnlich müsste aber dann SPP IIb haben
heterophylla sehe ich ebenfalls nicht, da keine Criens in der Huthaut zu sehen sind und wegen FeSO4 wie Du schon schriebst
es gibt grüne ionochlora aber die hätten wieder dunkleres SPP
es gibt auch grüne vesca aber die passen aus den gleichen Gründen wie heterophylla nicht (Criens/FeSO4 nicht)
eine Art mit weißem SPP und Grüntönen wäre noch R. variegatula, die aber normalerweise auch violette Töne hat. Kenne ich nur aus der Literatur
R. cyanoxantha hat SPP 1a ist also nah dran. Sporen würden auch passen, aber dann müssen die Lamellen speckig und kein bischen brüchig sein
Nr. 2 hätte ich vom Bild her nicht so dunkles SPP erwartet und irgendwann hätte claroflava ja auch grauen müssen, womit risigallina klar ist. Die Huthaut kommt Dir so unbekannt vor, weil sie nur schmale primordiale Hyphen und Haare aber keine Dermatozystiden hat.
LG Karl -
Hallo Jessica,
du zeigst uns da eine Reihe sehr guter Bilder
Eine Benennung erfordert jedoch meisten auch eine Aufnahme der Unterseite und weitere Angaben. Siehe auch hier Angaben zur Pilzbestimmung
Einige Ideen zumindest auf Gattungsebene habe ich trotzdem:
Bild 1 Violetter Lacktrichterling möglich (der verliert sehr schnell seine Farbe)
Bild 2 Flaschenstäubling
Bild 3 Körnchenschirmling
Bild 4 Lacktrichterling möglich, aber da braucht man die Unterseite um sicher zu sein
Bild 5 Rotbrauner Scheidenstreifling
Bild 6 Trompetenschnitzling
Bild 7 Helmling evt. Braunschneidiger Helmling
Bild 8 Klebriger Hörnling
Bild 9 evt. Zinnobertramete
Bei weiteren Bildern sieht man zu wenig, sicher sind weitere Helmlinge und ein Heftelnabeling dabei
Der beringte Pilz mit fast schwarzer Hutmitte dürfte der Schwarzschuppiger Faltenschirmling sein.
Der vorletzte ist wohl der Weiße Polsterüilz.
LG Karl
PS. Ich hoffe ich habe mich nicht verzählt, aber dazu hat Stefan ja schon was gesagt -
Hallo Nobi,
danke für diesen wieder einmal tollen Bericht mit seiner bunten Mischung von Pilzen und anderen Motiven.
LG Karl -
Welch tolle Gegenüberstellung dieser beiden "Blauen", Karl!

Verwechseln kann man die nun nicht mehr!
Allerdings muss man sie erst einmal finden, und genau das ist das Problem!

Hallo Nobi,
ganz so einfach ist es leider doch nicht, aber bei kompletten Kollektionen frischer und älterer Fruchtkörper passt es.
LG Karl -
Von dem Eingangsbild von dir kann man ja im Original mal die Stielschuppen rausvergrößern,
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Was für eine Pracht.

Die mal in so reichlichen, formschönen Kollektionen zu finden, das wäre auch für mich ein Traum.
Hallo Pablo,
ich bin auch nach Jahren immer noch begeistert, wenn ein solcher Maximalaspekt auftritt. Man kann sich einfach nicht satt sehen.
LG Karl -
Nicht, daß sich da eine Brikenrotkappe mit reingeschummelt hat.

Hallo Pablo,
der Gedanke war mir auch schon gekomen. In dem Gebiet tritt die Weißstielige Rotkappe seit Jahren an mehreren Stellen zuverlässig auf und gestern wurde dann diese Nachricht in FB gepostet
"Ein paar der üblichen Röhrenpilze aus meinem Lieblingsgebiet. Allerdings habe ich heute, neben der sonst häufigen Weißstieligen Rotkappe, endlich eine Birken-Rotkappe zu Gesicht bekommen. Nicht das schönste Exemplar, aber ein persönlicher Erstfund"
Könnte durchaus schon der Zeitfund gewesen sein
LG Karl -
Geruch "chemisch" denke ich an Karbolchampignon.
Hallo Norbert
Bei Geruch chemisch denke ich von Aethanol bis Zimtaldehyd
Nicht ganz ernst gemeinte Grüße Karl -
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Interessiert es keinen mehr, was das für ein Täubling gewesen sein KÖNNTE?
- ein trüb ockerbrauner Pilzhut
- wieso der Täubling dunkle Lamellenschneiden hat und auf die ich aufmerksam gemacht habe?
- der bei Buche gewachsen ist
- einen gekerbten und höckerigen Hutrand hat
- der Geruch nicht obstartig nicht stinkend war (?)
- die Geschmacksprobe scharf ist
- das Sporenpulver (fast) weiß ist
Da sich dazu keiner mehr äussert, werfe ich mal Russula illota - Morsetäubling in den Ring.
Klar interessiert das noch

Für eine genaue Benennung bleiben mir zu viele Unsicherheiten
- die Lamellenschneiden sind zwar teilweise braun aber nicht unterbrochenen wie bei R. illota. Möglicherweise ein Alterungs- oder Trockenschaden wie auch am Hutrand
- oben steht zwar Geruch nicht obstartig und nicht stinkend, aber auch angenehm pilzig. Das passt mir nicht zu dem Geruch von R. ilota
- auch zu weiteren Täublingen aus dem Bereich sehe ich keine zufriedenstellende Übereinstimmung
Weißes SPP passt dann doch noch eher zum Ockertäubling und scharf kann der gelegentlich sein. Ist dann eben ein überständiges Exemplar
LG Karl
PS. Ich hab mal in meinem Bilderfundus gesucht
R. illota mit "Morsezeichen"
R. ochroleuca uralt kann sogar so aussehen
mikroskopisch überprüft! -
Hallo Chris,
ich sehe jedenfalls nichts, was gegen C. armillatus spricht.
LG Karl -
ich fand meine bubalinus am Rande eines Hohlweges.
Da standen nur Pappel und Hainbuche.
Was hattest du für Begleitbäume?
Hi, am Standort war Hainbuche und Eiche
LG Karl -
Liebe Pilzfreunde,
nachdem mir die Blauen einen Einzelbeitrag Wert waren Endlich die Blauen hier noch einige weitere Funde vom gleichen Tag.
Die ersten Wiesenkeulchen ließen sich blicken
Würmförmige Keule (Clavaria fragilis = vermicularis)
Saftlinge erschienen schon in größerer Zahl. Wer den Pfennig nicht ehrt.... also zunächst mal
Schwärzender Saftling (Hygrocybe conica)
Die winzigen Köpfchen sind mir erst in Bodennähe beim fotorafieren der Keulchen aufgefallen
Pfiferlings-Saftling (Hygrocybe cantharellus)
Ein Schwarm von gelben Saftlingen zeigte sich in verschiedenen Farbtönen.
Spitzgebuckelter oder auch Safrangelber Saftling (Hygrocybe persistens s. str. = acutoconica)
Wieder Winlinge und nach dem Umdrehen erst sicher erkennbar
Fleischroter Schönkopf (Calocybe carnea)
Riesig für einen Vetreter seiner Gattung war hingegen der
Gefleckte Risspilz (Inocybe maculta)
Auf dem Rückweg noch die Puppen-Kernkeule (Cordiceps militaris)
Oft findet man die Insektenpuppe auf der der Pilz wächst ja nicht weil, sie schon verrottet ist oder zu tief sitzt. Diesmal hat es gelappt
Schau mir in die Augen Kleine
Ein kurzer Abstecher sollte uns zum Standort eines Kork-Stachelings führen, welche hier extrem selten sind aber es gab noch Beifang. Ein Täubling mit sehr scharfem Geschmach und blass ockerfarbigem Sporenpulver ist in der Kombination praktisch nicht zu verwechseln. Ähnlich mit ebenfalls sehr scharfem Geschmack aber weißem SPP kann Russula raoultii aussehen ist jedoch heller zitringelb. Verwechselungsarten mit dunklerem SPP schmecken nicht so scharf.
Sonnentäubling (Russula solaris)
An diesen Prachtexemplaren kamen wir ebenfalls nicht ohne Fotos vorbei. Die Art sollte jeder gut kenne auch wenn sie mal mehr gelbliche Töne aufweist.
Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)
Zum Abschluss noch der Korkstacheling, den ich bisher nur einmal in der Eifel gesehen habe. Wenn man sich nicht ein wenig mit der Gattung beschäftigt hat glaubt man kaum, dass es sich nur um eine einzige Art handelt.
Gezonter Stacheling (Hydnellum congrescens)
LG Karl -
