Hallo Thomas
zu Nr. 8 fällt mir Laccaria proxima ein wegen des längsgestreiften Stiels. Allerding sollte der Hut dann auch sehr feinschuppig sein.
Nr. 9 Thelephora palmata müsste dann aber ziemlich gestunken haben oder T. anthocephala.
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hallo Norbert,
das sind ausgesprochen typische Exemplare von Russula sanguinaria den Du wohl mit Blut-Täubling meinst.
LG Karl -
Hallo Karl,
vielen Dank für die Rückmeldungen.
Nr 14 war ein Einzelexemplar, sehr überständig und massiv groß. Ich halte den für eine Reifpilz-Mumie.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
bei Nr.14 sehe ich zunächst eine komplette Kollektion.
LG Karl -
Hallo Thomas,
das ist ja ein richtig üppiges Pilzwachstum
Nr. 3 wegen der gelben Gürtel evt. C. anomalus Aggregat
Nr. 7 halte ich für ich Rickenella fibula
Bei Nr.14 hättest Du besser den jüngsten Frk. durchgeschnitten, um sicher zu sehen ob violette Töne im Fleisch sind
Nr. 11 kannst Du mit Rhodocollybia maculata vergleichen
Nr. 16 sicher eine junge Koralle
LG Karl -
Liebe Pilzfreunde,
ein Besuch im Grenzraum zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen brachte einige Funde, die ich Euch gerne zeigen möchte. Manche Arten kann man immer wieder fotografieren auch wenn man schon zahlreiche Bilder davon hat. Dazu gehören sicher makellose Exemplare der
Espen-Rotkappe (Leccinum leucopodium = albostipitatum s. Den Bakker)
Das gilt auch für den Geschmückten Gürtelfuß (Cortinarius armillatus) wenn die Gürtel so schön ausgeprägt sind
Leicht zu übersehen sind die kleinen Rüblinge, von denen nur noch wenige in der Gattung Collybia stehen. Zwei Arten besitzen im Gegensatz zu der hier vorgestellten ein Sklerotium.
Seidiger Zwergrübling (Collybia cirrhata)
Oft tief im Moos versteckt und häufig schon ausgeblasst und dann erst an der Stielspitze erkennbar.
Blaustieliger Heftelnabeling (Rickenella swarzii = setipes)
04 Rickenella swarzii 06.09.19 Mi 1.jpg
Ein Milchling mit deutlich maggiartigem Geruch und wässeriger Milch
Filziger Milchling oder Bruchreizker (Lactarius helvus)
Hübsch anzusehen ist immer der Weiße Polsterpilz (Oligoporus Ptychogaster)
Persönliche Erstfunde sind natürlich immer was Besonderes wie hier der
Üppige Büschel-Rübling (Gymnopus luxurians)
Nur mikroskopisch bestimmbar sind fast alle Arten von Samthäubchen wie das
Samtfüßige Samthäubchen (Conocybe velutipes)
Einer Bestimmung widersetzte sich zunächst ein kaum 3 cm großer Champignon. Die Summe aller Merkmale ergab letztlich
Triften-Zwergchampignon (Agaricus comtulus)
Auch die nächste Bestimmung war nicht völlig banal, da der größere Fruchtkörper kaum 5 cm Durchmesser hatte und ich die Art wesentlich kräftiger und mit büscheligem Wachstum kannte. Röten nach vorhergehendem Gilben schränkte die mögliche Zahl aber erheblich ein und die Mikros waren eindeutig.
Büscheliger Egerlingsschirmpilz (Leucoagaricus americanus = bresadolae
09 Leucoagaricua americanus 06.09.19 BUE.jpg
Zum Schluss noch ein bisher selten kartierter Pilz, den ich allen Mikroskopierern ans Herz legen kann. Ein stark süßlich riechender Fälblinge, der in Fungi of Northern Europe Vol. 3 nicht enthalten ist. Zu finden aber im Ludwig Band 4 und natürlich Fungi Europaei 14.
Milchweißer Duftfälbling (Hebeloma ischnostylum)
LG Karl -
Hallo Marcel,
ich habe nicht den leisesten Zweifel daran, dass Du den Ockertäubling und weitere Täublinge erkennst, wenn sie ihr normales Erscheinlungsbild zeigen und wenn Du den gerippten Hutrand anders siehst, kommen wir halt nicht zusammen
.
LG Karl -
Hallo Marcel,
welche Reiftäublinge kennst Du mit gekerbtem Hutrand? Lasse Dich bei Täublingen nicht zu sehr von den Hutfarben leiten.
LG Karl -
Hallo Thomas,
probieren hast Du Dich nicht getraut
Wenn man die Gattung sicher erkennt ist das unkritisch. Ein kleines Stück des Pilzes zerkauen und wenn nicht sofort scharf ca. 1 Minute weitermachen und dann ausspucken. Bei manchen Arten tritt eine gewisse Schärfe nicht sofort auf.
LG Karl -
Hallo Tomas,
Täublinge sind of schwer zu unterscheiden, aber unmöglich kann es sein, wenn keinerlei Angaben über Geruch, Geschmack und Begleitbäume gemacht werden. Besser wäre zusätzlich noch ein Sporenabwurfpräparat.
LG Karl -
Hallo zusammen,
zwei Jahre gab es in meinem Lieblingsgebiet meine Lieblingspilze nicht, bis vor gut einer Woche endlich einige Exemplare auftauchten. Wichtiges Kennzeichen dieser Art sind schwarzblaue Hüte, welche auch im Alter kaum an Farbe verlieren und schwarzblaue Lamellenschneiden.
Gesägtblättriger Rötling (Entoloma serrulatum) Es finden sich auch die Bezeichnungen Glöckling oder Zärling als deutsche Namen in diesem Artenkomplex.
Nach ein wenig Regen und zurückgehenden Temperaturen war vorgestern der Kontrollbesuch angesagt und es gab reichlich Nachschub.
Dann trat ein, bei reichlichem Vorkommen, bekanntes Problem auf.
Das sind zwei verschiedene Arten
Das linke Exemplar hat deutlich blau gefärbte Lamellen, nur partiell schwach gefärbte Schneiden und einen fast polierten Stiel, was oft erst unter der Lupe zu sehen ist.
Blaublättriger Rötling (Entoloma chalybaeum)
Hier nochmal Gesägtblättriger Rötling (Entoloma serrulatum)
und eine Gruppe Blaublättriger Rötlinge (Entoloma chalybaeum)
Nach diesem Vorgeschmack und Intensivierung der Suche, lagen wir bald bei mehr als 100 Fruchtkörpern, die oft wettergeschützt in hohem Gras standen. So liebe ich das
Jetzt will man ja nicht aus jeder Gruppe einen Pilz rausreißen und ein Zahnarztspiegel leistete bei der Prüfung gute Dienste.
Blaublättriger Rötling (Entoloma chalybaeum)
Eine komplette Dokumentation musste aber natürlich sein
Hoffentlich wird es noch richtig spanned und es treten weitere ähnliche Arten wie E. poliopus, E. caesiocinctum und E. corvinum auf aber vorerst bin ich sehr zufrieden. Ein Dank geht noch an meinen Pilzfreund Jochen (ja diesmal nicht Rainer) für seine Vorexkursion und wertvolle Suchhilfe.LG Karl
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Hallo Björn
1. bin ich ebenfalls bei ionochlora
2. nigricans ist klar
3. R. densifolia rötet langsam und wird erst sehr spät schwarz. Die Art schmeckt mild bis schärflich, was auf Deine Fund wohl zutrifft. R. acrifolia kenne ich nur brenned scharf und bei Nässe mit schleimigem Hut als einzige Art der Gruppe. Selbst bei trockenem Wetter sind die Frk. noch etwas glänzend und mit angefeuchteem Finger lässt sich die Schleimigkeit noch nachweisen.
4. Bin ich ebenfalls bei dem Pilz, der oft als R. mairei abgebildet und der inzwischen meist R. nobilis genannt wird. Möglicherweise ist abe R. fageticolor der älteste gültige Name
. Verwechselungsart im Buchenwald ist R. sylvestris mit negativer Guajak-Reaktion. R. sylvestris kommt keinesfalls nur unter Nadelbäumen vor.
LG Karl -
Hallo Harald Andres,
danke für Deinen großartigen Bericht. Da ich ca. 25 der Arten aus der Eifel kenne, wenn auch nicht alle direkt wiedererkannt, war es zum Glück nicht völlig verwirrend
Es ist großartig so viele weitere zum Teil ähnliche Arten vorgestellt zu bekommen. Momentan liegt meine Beschäftigung auf Frischpilzen, aber ich werde mir Eure Berichte aus den Vorjahren noch sehr genau ansehen.
LG Karl -
kommt exalbicans in Frage? Ich hatte den leider noch nie in Natur, aber es würde so vieles passen...
Hallo Claus,
Es passt wirklich eine Menge, wenn auch das SPP etwas hell ist. In der Frontalansicht kömmen möglicherweise die Fabrtöne nicht richtig rüber, weshalb ich den nicht auf dem Schirm hatte. Ich habe mal meine Kollektionen durchgesehen und auf einem Bild ist ein ähnlicher Fruchtkörper zu sehen.
LG Karl -
Hallo Björn
Nach 10 Sek. noch so blass ist Guajak negativ. Passt so überhaupt nicht zu einer Idee die ich hatte.
LG Karl -
Hallo Björn
Bei Puccinia jaceae stimme ich zu. Die beiden gegenüberliegenden Keimporen sind doch recht gut zu sehen.
In dem Milchling 7 sehe ich einen älteren Fichtenreizker Lactarius deterrimus
Zum Täubling bitter dann schärflich und der komischen FeSO4-Reaktion fällt mir momentan nichts konkretes ein. Nach wieviel Sekunden, war denn jeweils die Guajakrektion in den beiden Bildern?
LG Karl -
Hallo Björn,
ist G. ocior mikroskopiert?
wenn die zweite Inocybe (20) etwas gerötet hat, denke ich an I. jurana/adaequata.
LG Karl -
Hallo Björn,
bei R. farinipes gehe ich absolut mit. Relativ helle, kleine Sporen mit isoliertem Ornament, oft spitz zulaufende Dermatozystiden sind typisch, ebenso wie die Schärfe, die mehr oder weniger negative Guajakreaktion, und blassgelben Flecken am Stiel. Makroskopisch finde ich die Art meist heller und den gekerbten Rand hab ich erst beim zweiten Blick gesehen, aber das ist bei noch nicht voll aufgeschirmten Frk. normal.
LG Karl -
Das ist ja echt interessant! Aus was bestehen die Kristalle? Ist es wirklich Kochsalz (da spricht die Kristallform eigentlich dagegen) oder eher Kalk, oder gar Zucker, oder was ganz anderes?
Hallo Grüni,
darüber habe ich selber noch nichts gelesen aber an Kochsalz glaube ich auch nicht. Dann müsste ja an allen Standorten Chlorid im Boden sein. Ein Karbonat könnte ich mir da eher vorstellen. Die Zusammensetzung der Kristalle muss ja auch nicht immer gleich sein.
LG Karl -
Gut das mal gesehen zu haben. Das versuche ich im Hinterkopf zu behalten sollte ich die Pilze mal finden.

Das sieht ja erstaunlich aus.
Daß es sowas gibt, hatte ich keine Ahnung, aber ich bin begeistert: Pilze, die wie Laugenweckle aussehen!Sollte ich jemals einen Standort von denen finden muß ich unbedingt auch einmal darauf achten.
Hallo Schupfnudel, Pablo und Hannes,
den findet ihr bestimmt. Durch die beiden letzten trockenen Jahre sind viele potentielle Standorte begehbar, die vorher geflutet waren. Ich zitiere mal aus
pa-364.html#
"Gern an feuchten Orten wie ausgetrockneten Teichen, Tümpeln, Gräben, Flachmooren, auf fetten, fauligen Böden zwischen Pionierpflanzen und alten Krautwurzeln von Schilf, Binsen und Rohrkolben saprophytisch (als Fäulniszersetzer) lebend."Deine Freude kann ich nachempfinden!
Ich hätte glatt ein Tänzchen gewagt!

Hallo Nobi, davon war ich nicht weit entfernt
. Auch wir hatten bereits im Spätherbst letzten Jahres und auch im Frühjahr 2019, das Vergnügen diese Pilzart im Schilfgürtel des Mondsees bei Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) zu entdecken und waren über die Vielgestaltigkeit der Fruchtkörper erstaunt. Wir fanden sowohl Pilzchen mit gelbbraunen Hüten ohne Kristalle und dann Pilze die fast schwarz waren und diese auffälligen Kristallränder zeigten. Erst nahmen wir an, dass es 2 verschiedene Arten sind, aber durch Mikroskopie und Literaturrecherche kamen wir auf das gleiche Ergebnis wie Du. Der Pilz wuchs dort in großer Anzahl, scheint also bei geeignetem Biotop sehr gesellig zu sein.
LG Ulla
Hallo Ulla,
besser kann man eine Begegnung mit dieser Art kaum beschreiben. Die größten Bestände mit > 100 Fruchtkörpern hatte ich an Schilfrändern. Ohne Kristalle ist der Pilz unbedingt mikroskopierpflichtig, da ähnliche Arten sich den Standort teilen und auch durcheinander stehen können.
LG Karl -
Liebe Pilzfreunde,
in den letzten Jahren habe ich mehr als 10 Kollektion vom Teichrand-Schwefelkopf (Hypholoma subericaeum) an sieben verschiedenen Standorten gefunden. Massenvorkommen, kleine Gruppen, junge und alte Fruchtkörper.
Hier mal einige Funde im Bild: Teichrand-Schwefelkopf (Hypholoma subericaeum)
Wie schön, alles was das Herz begehrt sollte man meinen, aber weit gefehlt. Laut Beschreibungen in der Literatur und diversen Abbildungen bilden sich nicht selten kristalline Ablagerungen auf den Hüten und die wollten sich mir bis gestern einfach nicht zeigen. Endlich war es so weit und ich habe mich riesig gefreut.
PS Nein, ich hatte keinen Salzstreuer dabei
LG Karl -
Hallo NB,
jeder der Chaga sammelt und anwendet kann das gerne tun und es ist schön wenn er, aus welchen Gründen auch immer, eine positive Wirkung verspürt.Es häufen sich auch immer mehr Studien & Forschungen welche die Heilkraft des Pilzes belegen (Kann man hier nachlesen: Chaga Pilz - Wirkung, Risiken, Anwendung, Inhaltsstoffe & Studien ). Ich hab bis jetzt zwar immer nur kleine Tests an Universitäten gefunden aber ich denke mit der Beliebtheit des Pilzes werden sicher auch die Untersuchungen ansteigen.
Wie kommst du zu dieser Ausage??? Ich finde nur einen Test an Mäusen von 2010 und 3 Untersuchungen, die mehr als 20 bis hin zu mehr als 40 Jahre alt sind. Das als Häufung von Studien & Forschungen zu zitieren ist mehr als lächerlich.
Chaga soll anscheinend bei uns (Deutschland/Österreich) nicht an die Wirkungskraft herankommen als wenn der Pilz in Russland, Skandinavien etc. wächst, soll am Temperaturunterschied liegen - zitat von nhp-bedarf : "Hin und wieder lassen sich auch einzelne Exemplare des beliebten Vitalpilzes an Bäumen deutscher Wälder – zum Beispiel in Mecklenburg und im Bayrischen Wald entdecken. Allerdings wird diesen Exemplaren nicht die gleiche Vielfalt an Inhaltsstoffen zugesprochen, da sich diese insbesondere bei kalten Temperaturen in vermehrter Form im Fruchtkörper akkumulieren sollen. Bemühungen den Pilz auch in einer künstlichen Umgebung zu züchten verliefen bisher eher negativ. Die Inhaltsstoffe sind in der vom Menschen gezüchteten Version nicht in vollem Umfang enthalten.""soll anscheinend" was für eine Farce. Ein Untenehmen, welches 50g Extrakt aus Schmetterlingstramenten für 19,95 € anbietet, ist wohl interessiert daran seinen Umsatz mit Chaga-Produkten zu steigern. Du spannst Dich vor einen Karren von Abzockern.
LG Karl -
Wie konnte das passieren? Hat's bei euch denn noch Reste von Bodenfeuchtigkeit, daß sowas möglich ist?
Hallo Pablo,
es hatte kleinräumig an manchen Standorten sehr erheblich geregnet und es kamen in den zwei Wochen vorher teilweise 60 - 100 l/m² runter. Ich hatte ja schon geschrieben "In den beiden vergangene Wochen waren wir mehrfach in unterschiedlicher Besetzung unterwegs und entsprechend fiel die Auswahl auf die erfolgsversprechendsten Gebiete"
In einem Bereich war 10 Tage vorher ein Weg fast fortgespült und Schotter lag in einer benachbarten Wiese und da musste es irgendwann klappen. Weiterhin halten wir die täglichen Regenmengen unserer besten Gebiete fest. Etwas Glück gehört natürlich immer noch dazu denn es gab mit Sicherheit auch pilzleere Wälder in der Eifel.
LG Karl -
Hallo Karl,
Sag mal, das Bild von Rainer ist ja wirklich sensationell. Fotografiert er noch immer mit seiner alten Coolpix oder ist er mittlerweile
auch umgestiegen? Also, falls Du das verraten darfst

Hallo Hobis,
danke für Eure netten Worte und Grüße an Murph
. Rainer hat eine neue Kamera (ich glaube ne Lumix) und ist zwischenzeitlich zweigleisig gefahren. Jetz hat er die neue Kamera voll im Griff.Also, ganz ehrlich... tolle Show!
Und mal so nebenbei: wenn ich jetzt so die Bilder von den Silberröhrlingen sehe, und die im Kopf mit meinen ersten WuBis vergleiche, dann ist mir meine Verwechslung von damals gar nicht mehr sooo peinlich. Eine gewisse Ähnlichkeit kann man ihnen nicht absprechen.
Danke Tuppie, und eine Verwechselung von den genannten Arten braucht Dir keineswegs peinlich zu sein. Es gibt immer mal wieder Exemplare, bei denen ich ins Grübeln komme.
Sensationell !!!
Hab in letzte 7 Tage auch Funde für großes Kino gefunden , ein paar Top aber meine sind nicht so sensationell wie ihre
Hallo beli,
du hast immer schon tolle Funde gezeigt
und es müssen ja auch nicht immer so viele am gleichen Tag sein 
LG Karl -
Hallo Björn,
Nr. 1 Ist wie schon gesagt eine Griseine und wegen der patiell netzigen Sporen und der SPP-Farbe wohl R. parazurea. R. ionochlora hat isolierte Elemente mit einigen Verbindungem
Nr. 2 finde bisher nichts passendes
Nr. 3 R. risigallina passt gut
Nr. 4 bin ebenfalls bei Griseine aber noch bei keiner sicheren Art
Nr. 5 R. bresadolae (früher atropurpurea) . Da passt Alles auch wenn die Ockerflecken oft nicht so zahlreich sind. Ein gutes Merkmal ist das hele SPP welches man bei der Lamellenfarbe nicht rwarten würde
Nr. 6 Bin ich ebenfalls bei R. lepida. Kau mal längere Zeit auf einem größeren Stück eum wenn du die Art wieder findest. Der Geschmack ist zwar nicht scharf, aber ganz mild ist er auch nicht. Das Fleisch müsste sich sehr hart anfühlen
LG Karl -
Lieber Karl,
danke für deine Tipps!
Wie Mausmann, liest du anscheinend die Beiträge nicht vollständig durch. Der Sporenabwurf ist längst in Arbeit. Wenn das Pilzchen ausgesport hat, stelle ich es sofort ein...

Aber wieso "im Alter verändern"? Die sind doch noch ganz jung und nicht mal richtig aufgeschirmt. Für Saftlinge waren die mir eigentlich zu trocken und der Hut zu wenig durchscheinend, deshalb kam ich da nicht gleich drauf. Aber welche Art es sein soll, ist mir immer noch nicht ganz klar.
Papageigrüner? Also das ist einer der wenigen Pilze, die ich schon mehrmals selbst in der Hand hatte. Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Der Hut ist null grün und null feucht oder glänzend. Und das bißchen Grün am Stiel deutet also auf den hin?
Das mit dem Sporenabwurf habe ich tatsächlich übersehen sorry.
Wenn Du mit angefeuchteten Fingern kreisförmig über einen Hut fährst, wirst du feststellen, dass er sich schmierig anfühlt.
Alternativ kannst Du auch einen Hut an die befeuchteten Lippen drücken "kissing test" und dann spürst Du es noch besser oder der Pilz bleibt sogar kleben
Die rasch verschwindende Hutfarbe ist natürlich verwirrend aber richtig blöd wird es erst, wenn Du bei Dauerregen weiße Fruchtkörper findest, die nur noch etwas gelb an der Stielspitze haben, aber dann sind die Pilze wenigstens noch schleimig. Und ja, Du hast tätsächlich Papageiensaftlinge im Garten. Glückwunsch !!!
LG Karl
PS. Das Sporenpulver wird weiß sein
