Beiträge von Karl W

    Hallo zusammen,

    zwar wohl keine Flechte sondern eher in die Kategorie Moose gehörend, aber vielleicht kennt sich da jemand aus. Vor vier Tagen sah ich in meinem Moorbeet ein kurzes Stielchen mit Kappe, was ich zunächt für einen Keimling hielt, der die Samenhülle mit aus der Erde geschoben hat.

    Zwei Tage später hatte sich der Gedanke erledigt


    Hier ein Bild von heute


    Während der weiteren Entwicklung platzten die Köpfchen auf und ein wolliger Inhalt wurde sichtbar.


    Das sah ich mir dann unter der Stereolupe näher an


    beim Auseinanderupfen sah es dann so aus





    Die Wolle sah im Mikroskop toll aus




    Und hier der darin befindliche Inhalt






    LG Karl

    Hallo Yvonne

    Sporenmittelwert, -quotient und Geruch und Optik passen doch gut zu E. hirtipes. Die Art sollte jedoch gut auffindbare Zystiden an der Lamellenschneide besitzen.

    LG Karl

    Hallo Yvonne,

    den Einsatz von Karbolfuchsin und Salzsäure kenne ich nur bei Täublingen. Hast Du auch Bilder der HDS in Wasser?
    In der neuesten Publikation von Noordeloss et al. werden die Sporen mit (8-)9-11,5(-12) mµ; Q = 1,1 - 1,4 angegeben, was nicht zu Deinen Sporen passt.

    LG Karl

    Hallo Stefan,

    beim Bildervergleich und dem Fundort Japan kann man natürlich gut zu Amanita caesarioides kommen, aber ähnlich und südostasiatisch verbreitet ist auch Amanita hemibapha.

    LG Karl

    Hallo zusammen,

    einen
    Besuch bei Günter Miglanz verbanden Rainer und ich mit dem Besuch eines großartigen Standortes des Linden-Kelchbecherlings (Sarcoscypha jurana) und trafen ideale Bedingungen an. Bei der unendlichen Zahl immer neuer Motive fanden wir fast kein Ende.



































    Nach längerer Suche fanden sich noch Exemplare in orange



    Nicht weit entfernt gab es an vertrockneten Zweigen den Sadebaum-Becherling (Pithya cupressina) in Massen, wobei die Größe von kaum einen Millimeter an der Grenze meiner fotografischen Möglichkeiten lag.


    Dann führte uns Günter in seinen persönlichen Zauberwald mit Blauen Rindenpilzen ( Terana coerulea) zur nächsten Foto-Session












    Ausgiebig wurden auch zwei seltene Pilze an Holz fotografiert. Trollhand oder auch Weiden-Scheinflechtenpilz (Hypocreopsis lichenoides)








    Der Knaller war aber ein dünner Zweig mit Schwarzmündigen Kelchbecherlingen (Plectania melastoma) in nie gesehener Zahl












    Die Zeit verging aber nach kurzem Verpflegungsstopp ging es noch zu einem potentiellen Standort von März-Schnecklingen (Hogrophorus marzuolus)
    Vorsichtige Suche im Buchenlaub lieferte tatsächlich die ersten Exemplare.




    Ein wunderbarer Tag ging zu Ende und ein Dank geht an Günter für´s zeigen seiner Schätze und Rainer für die recht lange Fahrt.

    LG Karl

    Hallo Bernd,
    ohne eine Beschreibung oder Bilder von frischen Exemplaren sehe ich kaum eine Chance. Selbst frische Einzelfruchtkörper sind oft nicht bestimmbar, da es zwischen jungen und alten Frk. erhebliche Farbänderungen geben kann.

    LG Karl

    Hallo Bernd,

    die verweigte Spitze ist irgendein Befall. Möglicherweise ist der ganze Pilz von Schimmelfäden überzogen.

    Die Art heißt inzwischen E. indutoides var. griseorubidum
    Sp.: 10-14 x 8-11, 5 µm, subiso- bis heterodiametrisch, manchmal fast kuboid, meistens 5- bis 9-eckig

    Bas.: 4-sporig, mit Schnallen

    Chz.: flaschenförmig, 35-110 x 7, 5-23 x 3, 5-6 µm

     


    Die riesigen Zystiden kann man eigentlich nicht übersehen.

    LG Karl

    Hallo Raphael,

    zu allem Übel kommt ja noch hinzu, dass in der Literatur C. rivulosa als Synonym zu C. dealbata gestellt wird und umgekehrt. Ohne Beachtung der Autorenzitate wird dann plötzlich der Rinnigbereifte Trichterling oder auch Bleiweißer Wiesen-Trichterling (C. rivulosa) den man meist auf mageren sandigen Wiesen findet zu einer nitrophilen Art (Clitocybe quisquiliarum).
    z. B. Pilze der Schweiz 3: Clitocybe dealbata (Sow.: Fr.) P. Kumm ss. Fr. Lamoure = C. rivulosa ss auct plur.

    LG Karl