Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    nobi_†:

    Den Artikel von Markus Wilhelm kenne ich nicht und wäre daran interessiert.

    Ich wusste durch Klaus Siepe, dass es so welche stachelige Keulchen gibt, denn er schickte mir damals Bilder von den Fund aus NRW, ohne die ich diesen Fund nicht bestimmen konnte.

    Es gibt noch eine alte Beschreibung Siehe hier und einen spanischen Fund der im Internet zusehen ist, aber sonst gibt es ein nichts darüber.

    Dabei bin ich mir sicher, dass die Chaetotyphula viel häufiger ist, wenn man geeignete Biotope hat.

    Mein Ding ist es nicht Deutsche Namen zu erfinden, denn ohne diesen kann man sich den Wissenschaftlichen Namen besser merken.

    Mit dem Dt. Namen kann man in diesem Fall nichts anfangen.


    Matthias:

    schöner Fund, der fehlt mir noch. Habe auch erst durch den von Nobi genannten Artikel im Tintling davon erfahren, dass es die Art gibt. Werde mal schauen, ob es die nicht auch in Bayern gibt.

    Ich hoffe du hast Erfolg, dann wäre es ein 1. Fund für Bayern und der 3. Fund für Deutschland.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    heute konnte ich eine Chaetotyphula actiniceps an Solidago sp. finden. Insgesamt gibt es jetzt 2 Funde in Deutschland, wovon beide aus NRW sind.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2. In Melzer.


    3. Stielhaare in Melzer


    4.


    5. Basidien 2-Sporig


    6.


    7. Sporen in Melzer


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    Karl :

    anhand eines jungen Einzelexemplars dürfte eine Trennung extrem schwer fallen. Tendeziell neige ich allerdings auch eher zu L. obscuratus

    An dem Fundort gab es insgesamt 3 Frk. die auch alle diese helle Farbe aufwiesen.


    Christoph:

    Die Sporen von letzterem sind größer, bis 11 µm lang und bis 8 µm breit, die von L. obscuratus nur bis 9 x 7 µm. Deine reichen ja bis knapp 10 x 8. Wenn der Fruchtkörper reifer wäre, kann gut sein, dass es entsprechend große Sporen werden. Dann wäre es L. cyathuliformis.

    Insgesamt konnte ich nur 2 Sporen messen, die 9,5 Mikrometer lang waren, dementsprechend würde ich den Fund eher bei L. obscuratus sehen.

    Denn an die 11 Mikrometer kam keine Spore ansatzweise heran.

    Ich werde aber gleich in den Wald gehen und nach frischen Material Ausschau halten.


    Mir aufgefallen, dass ich vor 2 Jahren schon eine Lactarius obscuratus gefunden hatte und hier vorgestellt habe.

    Da waren allerdings die Sporen kleiner und ich konnte die Makrozystiden finden.


    VG : Thorben

    Hallo Pablo,


    das konnte ich auch schon beobachten, dass die Farbe unterschiedlich sein kann. Und das macht eine Bestimmung definitiv nicht leichter.

    Jetzt müsste man halt nur wissen, ob die Genetik das selbe sagt oder ob die Farbe nicht doch eine Rolle spielt :/


    Kannst du denn Thread zu den Portraits packen ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich bekam eine Nachricht von Peter Püwert mit dem Tipp, diesen Pilz mit Lactarius obscuratus zu vergleichen.

    So auf die schnelle scheint das besser zu passen als Lactarius omphaliformis, aber muss mir das die Tage genauer anschauen.


    VG : Thorben

    Hallo Peter,


    Laccaria war auch mein erster Gedanke, aber das habe ich schnell verworfen und bin auf die Lactarius gestoßen.

    Nur die Farbe ist wirklich komisch. Mal schauen, vielleicht sind mittlerweile ein paar Frk. nachgewachsen, dann werde ich diese am Wochenende einsammeln :)


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 20.09.2020 konnte ich an einem Bachrand, in der Nähe von Erlen, diese Lactarius finden. Ich würde diesen Pilz gerne als Lactarius omphaliformis bezeichnen.

    Da ich diese Art nicht kenne und keine Mikrobilder im Netz gefunden habe, besteht eine Unsicherheit.

    Was meint ihr dazu ?

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4. Stiel


    5. HDS


    6. Cheilomakrozystiden ?


    7. Cheilomakrozystiden ?


    8.


    9.


    10. Melzer


    11. Melzer


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich finde die Diskussion zu der Nr.5 sehr interessant, da ich selber einen ähnlichen Fund hier liegen habe.

    Mal sehen, ob ich es morgen schaffe diesen zu bearbeiten.


    Björn:

    bei FB in der Ascomycetengruppe ist mittlerweile auch Ombrophila fagiseda in den Ring geworfen worden. Dort wollte man auch noch ganz gerne einen Schnitt durch den Fruchtkörper sehen. Das ist aber nicht so ganz einfach.... man kann wohl eher einen Wackelpudding an die Wand nageln als daß man diese Glibberdinger in feine Scheiben zerlegt. Das hier war das höchste der

    Schau mal, ob du so ein Aufbau wie hier findest.

    Wenn da Gel drin ist, dann ist das nicht ganz einfach zu schneiden oder zu quetschen. Vielleicht ist das bei dir der Fall, dann müsstest du aber auch die Gel-Hyphen (ich nenn sie jetzt einfach mal so) finden.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 09.09.2020 konnte ich in einem Bachlauf, diese Ramsbottomia finden.

    Meiner Meinung nach kann es nur die häufige (?) Ramsbottomia crechqueraultii sein. Leider ist es mir nicht gelungen, auch nach mehreren Aufsammlungen, Frk. zu bekommen mit freien Sporen.

    Hier sind die Bilder:

    1.0


    1.1


    1.2


    1.3


    1.4


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,

    Laccaria laccata s.str. ist eine (offenbar sehr seltene) Art mit elliptischen Sporen. Mit den runden Sporen hier gehört das eher zu Laccaria affinis (= Laccaria laccata var. pallidifolia). Früher waren ja alle rötlichen Lacktrichterlinge einfach LaccLacc, und darum sind da auch unheimlich viele fehlbestimmte Abbildungen (oder solche, die eben nur ein Aggregat bezeichnen) im Netz zu sehen.

    Das ist gut zu wissen, denn ich dachte schon, dass die Laccaria affinis= Laccaria laccata ist.

    Kannst du diesen Thread zu den Portraits schieben, dann gibt es eine fehlbestimmte Laccaria laccata weniger ;)


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    gestern konnte ich in einem Eichen-Buchenmischwald am Wegesrand diese Laccaria finden.

    Ich denke es ist eine Laccaria laccata, aber eine Restunsicherheit besteht dennoch, auch deshalb weil es so wenig Mikrobilder im Net sind.

    Was meint ihr dazu ?

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3. Stiel


    4.


    5. HDS


    6. Cheilozystiden


    7. Cheilozystiden


    8.


    9.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    In einem Bachlauf konnte ich am 19.09.2020 diese Inocybe sp. finden.

    Am Fundort standen nur Eichen und Buchen.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4. HDS


    5. HDS


    6. Kaulozystiden


    7. Kaulozystiden


    8. Cheilozystiden


    9. Pleurozystiden


    10. Pleurozystiden


    11. Cheilozystide in Wasser


    12. Cheilozystide in KOH-3%


    13.


    Irgendeine Idee was das für eine Art sein könnte ? Ditte


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch hier eine Calocera cornea zeigen, die ich am 25.09.2020 in einem Pappelwald finden konnte.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2. Basidien


    3.


    4. Sporen einfach septiert


    5.


    VG : Thorben

    Hallo Felli,


    interessanter Pilz. Leider habe ich keine Idee was das sein könnte.

    Die Konidien scheinen weitere Konidien bilden zu können, aber das ist schwer zu erkennen, denn es könnten genauso gut Zellen von den Konidienträgern sein.

    Es sieht so aus als ob die Konidien einzeln gebildet werden. Kannst du das Bestätigen ?


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ein paar Meter weiter von diesem Fund konnte ich weitere Funde machen.

    Interessant war, dass das größte Exemplar (Hutdurchmesser 2 cm, sonst 1 cm) an einem Baumstumpf wuchs und bei einem anderen Frk. kleine Holzstücke zu finden waren.

    Ich habe leider vergessen gehabt Bilder zu machen :haue: und jetzt ärgere ich mich natürlich, denn diese Frk. haben an der Stielbasis eine leichte schwarze Farbe.

    Leider kann ich nicht mehr genau sagen, ob das bei meinem Fund von Bild Nr.1 auch der Fall war.

    Vielleicht finde ich morgen noch weitere Frk.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich habe mich jetzt auch mal an eine Amanita crocea getraut. Gefunden hatte ich diese am 19.09.2020, an einem Hang in einen Eichen-Buchenmischwald.

    Interessant finde ich die Reaktion des Stiels auf Phenol und der Vulva auf Guajak.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4.


    5. Das weinrote ist die Reaktion auf Phenol und die blaue Verfärbung ist die Reaktion auf Guajak


    6. Sporen scheinen ein körniges Ornament zu haben.


    7.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    Wolfgang:

    Im LUDWIG ist aber ein cinereofuscus abgebildet, der sehr gut zu diesem Fund passt. In der phlebophorus-Gruppe scheinen die drei Autoren die Arten recht unterschiedlich abzugrenzen --> Exsikkat aufheben für eine Sequenzierung!

    Ein Exsikkat wird auf jeden Fall aufgehoben. Ich habe 3 getrocknete Frk., vielleicht finde ich noch ein paar Frk. am Fundort, aber das kann ich erst Morgen sicher sagen.

    Falls also irgendwann mal die Gattung oder bestimmte Arten sequenziert werden sollte, dann kann ich mein Material gerne zum Sequenzieren zur Verfügung stellen.


    Karl:

    . thorben96 färbe mal mit Kongorot an und quetsche etwas mehr. Die Cheilos sind meist so zahlreich, dass dann ein größerer Teil frei liegt etwa wie hier bei einer älteren Bestimmung von P. pallescens.

    Ich habe gerade 3 Lamellen Mikroskopiert und folgendes gesehen.

    Hier sind die Bilder dazu:

    10.


    11.


    12.


    13.



    Werner:

    Ein typischer P. phlebophorus schaut aber makroskopisch schon anders aus. Die Art ist auf finalmorschem Buchentotholz in den buchendominierenden Wäldern auf unseren Jungmoränen regelmäßig anzutreffen.

    Eine P. phlebophorus kenne ich auch leider noch nicht. Was ich definitiv ausschließen kann ist, dass der Pilz auf Holz wächst.


    VG : Thorben