Sporen zu groß

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  • Hallo zusammen,

    Diese traumhaften Phlegmacien finde ich alljährlich bei mir im Kalknadelwald. Begleitbaum ist hier sehr wahrscheinlich Tanne; es sind zwar auch junge Fichten in der Nähe aber das Myzel ist riesig, an alten Bäumen stehen da ausschließlich Weißtannen und die umgebenden Pilze sind auch Begleiter von Weißtannen auf Kalk.


    Hier noch ein paar Bilder aus vorangegangenen Jahren, dieses Jahr kommt die Hauptzeit der Art hoffentlich noch:

    Ich habe die immer Phlegmacium terpsichores genannt und glaube da auch immer noch dran, habe aber heute mal unters Mikro geschaut. Die Sporen sind zwar schön ellipsoid wie sie sein sollen, sind aber mit regelmäßig 11um und mit Ausreißern bis 11,5um ziemlich lang.

    Für P. terpsichores werden je nach Literatur Sporenlängen bis 9,5 oder 10 um angegeben, außerdem soll die Art nach Literatur hauptsächlich bei Buche und Eiche wachsen. Vielleicht können sich die Mykollege_Günter und Cortinarius mal anschauen, glaubt ihr da auch trotzdem an P. terpsichores?

    Viele Grüße

  • Hallo


    Im FAN08 wird 9 bis 10.5 μm und im Ludwig 8 bis 10.5 (12) μm angegeben. Als Vorkommen schreibt Ludwig "Unter Laub- und Nadelbäumen auf Kalkböden" und Ädelspindlingar (übersetzt): "Ein wärmeliebender Pilz, der bei uns an kalkreichen Standorten wächst, vorzugsweise auf frischen, sandigen Böden, wo sich ein grösserer Kalkgehalt im Boden findet. In Mitteleuropa auch unter Laubbäumen angegeben."


    LG
    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.