Beiträge von ibex

    Hallo Nele


    Also mit den Rottönen und der Knollenform wäre ich auch beim Perlpilz. Gut wäre für die Zukunft aber auch ein Blick auf den Ring, der beim Perlpilz gerieft ist.


    LG

    Benjamin

    Hallo liebe Pilzfreunde


    Amaria Uschi (Gelbfieber) hat mich gebeten dir hier im Forum folgenden Hinweis zu geben:


    Zitat von Uschi (Gelbfieber)

    ….. auf den Mikrobildern sind überwiegend Sporen im optischen Schnitt zu sehen. Im o. S. lassen sich nur grobe Ornamentationen am Sporenrand erkennen – feine nicht. Auf

    Mikrobild 3 ist allerdings eine Spore mit isoliert sehr feinwarzigem Ornament zu sehen. Eine erneute Untersuchung der Sporen bezüglich Ornamentation wäre hilfreich.

    Hoffe, das hilft vielleicht weiter.


    LG

    Benjamin

    Hi

    Mein PSV hat mir mal erklärt, dass das Gift bei Pilzen schon in den Babies komplett enthalten ist, der Rest sei nur Streckung.

    Ja, ich glaube das stimmt auch (wurde mir zumindest auch so gesagt), aber war hier nicht schon das Baby grösser als normal?


    LG

    Benjamin

    Hallo Adrian


    Ich sehe das wie Oliver. Lacktrichterlinge bleichen vor allem auf der Oberseite (Hut) im Alter extrem aus. An den Lamellen sieht man die Farbe meistens noch etwas besser.


    LG

    Benjamin

    Hallo nochmal

    alle Rauköpfe, die ich probiert habe (wie venetus), färben mit Spiritus hell zitronengelb aus.

    Ich habe das bei Rauköpfen selber nie ausprobiert, aber wir haben das im Pilzseminar so gelernt. Ich habe gerade nochmal nachgeschaut und in unseren Unterlagen steht zu den Rauköpfen:

    "Pilze lassen sich nicht zum Färben verwenden. Lediglich bei C. venetus und bei C. melanotus lässt sich ein grünlicher Farbstoff isolieren."


    LG

    Benjamin

    Hallo

    Bei Pilz 3 hatte ich zuerst auch an einen Raukopf gedacht aber der Spiritustest soll doch bei Rauköpfen die Farbstoffe nicht lösen oder?

    In der Regel stimmt das auch, aber soweit ich weiss bildet Cortinarius venetus (und evtl. noch einer?) dabei eine Ausnahme.


    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Diese kleinen Tintlinge habe ich im Wald an einer Lichtung gefunden. Mit meinem Schlüssel kam ich zum Kahlköpfigen Scheibchentintling - Parasola lactea. Leider gibt es da ein paar ziemlich ähnliche Arten und ich habe keine Mikromerkmale zur Verfügung, aber von der Beschreibung und den Fotos her, wäre das mein Favorit. Über eure Einschätzung würde ich mich sehr freuen.


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    Besten Dank im Voraus und LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Da ich mich nächstes Jahr voraussichtlich etwas näher mit Täublingen beschäftigen möchte, würde ich sehr gerne obgenanntes 2-bändiges Buch erwerben. Ich weiss, dass es davon zwar auch eine CD gibt, aber ich bin einfach ein Fan gedruckter Werke. Es dürfte vermutlich nicht einfach werden, die Bücher zu bekommen, allerdings weiss man ja nie, vielleicht ergibt sich ja was aus einem Nachlass oder weil sich jemand, warum auch immer, anderen Dingen zuwendet und seine Bücher verkaufen möchte. Falls also jemand Interesse an einem Verkauf hat, bitte gerne bei mir melden.


    Danke und LG

    Benjamin

    Hallo Thiemo


    Vielen Dank für deine Infos. Das mit den ockerlichen Flecken an der Basis ist mir auch aufgefallen, gut zu wissen, dass das auch ein Merkmal ist. Stimmt, er war etwas scharf, aber problemlos zu ertragen. Mir ist auch aufgefallen, dass der Pilz momentan sehr verbreitet ist. Auch wenn ich kaum was gefunden hatte, diese Ockertäublinge standen immer irgendwo rum. :)


    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Ich hatte den Mönchskopf zwar erst einmal in der Hand, was ich aber neben dem Gesamterscheinungsbild mit dem Knubbel sehr auffällig fand, war sein Geruch. Für mich roch er irgendwie süsslich/blumig und erinnerte mich an meinen Weichspüler. :) Also ich empfand den Geruch so speziell, dass ich denke, dass ich ihn daran gleich wieder erkennen würde.


    LG

    Benjamin

    Hallo liebe Pilzfreunde


    Da Täublinge für mich immer noch wie ein Buch mit sieben Siegeln sind, habe ich mir für nächstes Jahr vorgenommen, mich etwas näher mit ihnen zu beschäftigen. Allerdings war ich jetzt wieder in der Zentralscheiz unterwegs und mir ist aufgefallen, dass ganz viele gelbliche Täublinge in den Wäldern stehen. Ich habe mal zwei Exemplare, die eine ziemlich unterschiedliche Hutfarbe haben mitgenommen und genauer untersucht. Gefunden im Mischwald mit vielen Tannen, Buchen und einigen Fichten, ca. 550m. Nach der Untersuchung der zwei Exemplare, denke ich, dass beide vermutlich die selbe Art sind.


    Der Hut ist beim ersten Exemplar ist gelbocker, die Lamellen weiss, queradrig verbunden, der Stiel ist weiss mit einem leichten bräunlichen Stich. Geruch empfand ich ziemlich neutral, evtl. leicht obstartig. Das Fleisch ist auch weiss, die Huthaut lässt sich etwas mehr als zur Hälfte abziehen. Die Sporenpulverfarbe ist ein sehr helles gelb fast schon weisslich. Der Geschmack ist etwas scharf.


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    Beim zweiten Exemplar ist der Hut eher olivocker, die restlichen Merkmale sind identisch. Leider liess er sich keine Sporen entlocken.


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    Da ich noch was zu den chemischen Reaktionen gelesen habe, habe ich das auch noch getestet. Guajak sehr dunkles blau fast schwarz, Eisen (II)-sulfat ganz leicht orange bis rosa, KOH 20% an der Stielbasis roströtlich. Ich hoffe ich habe das richtig gemacht. :) Hier noch das Foto dazu:


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    Ich wäre jetzt zum Schluss gekommen, dass das beides Ockertäublinge - Russula ochroleuca sind. Über eure Einschätzung würde ich mich sehr freuen.


    Besten Dank im Voraus und LG

    Benjamin

    Hi Thiemo


    Mit der lateinischen Sprache kenne ich mich leider nicht aus, aber die Meinung der Franzosen interessiert mich hier ehrlich gesagt nicht :P:) (die Diskussion hatten wir schon mal im Nachbarforum), ich schaue diesbezüglich nur auf die Schweizer Liste (https://new.paxillus.ch/assets…-pilze-in-der-schweiz.pdf), und höchstens noch auf die Positivliste der DGfM. 123 Pilze bewertet den Lachsreizker übrigens auch mit der höchsten Wertigkeit und damit besser als den Fichtenreizker: https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/Lachsreizker.htm


    LG

    Benjamin

    Hallo Thiemo

    Der Edel- und Wechselblaue Kiefernreizker sind geschmacklich deutlich besser, wie auch der Fichtenreizker.

    Verstehe ich dich richtig? Du findest den Fichtenreizker besser als den Lachsreizker? Falls dem so ich, muss ich an der Stelle deutlich widersprechen, denn bei mir ist es genau umgekehrt. Das scheine nicht nur ich so zu empfinden, denn der Fichtenreizker heisst ja vermutlich nicht umsonst L. deterrimus, was auf Deutsch so viel heisst wie: "der schlechteste".


    LG

    Benjamin

    Hallo nochmal

    Weitere Bilder von den Hüten als die weiter oben im Fred habe ich nicht. Auf dem Übersichtsfoto sind aber alle Pilze drauf, die in der Pfanne gelandet sind.

    Stimmt, habe ganz vergessen, dass du weiter oben schon Fotos hinzugefügt hast. Also für mich sind die Pilze auf den Fotos keine Lachsreizker. Lachsreizker haben auch keinerlei Grüntöne, wie sie teilweise oben zu sehen sind. Zudem sind sie ziemlich schmierig und haben eine ziemlich glatte Hutoberflächte, die schön lachsfarben gezont ist.


    LG

    Benjamin

    Hallo Daniel

    kann das vielleicht auch an den nicht natürlichen Lichtverhältnissen liegen? Ist ja in der Küche gemacht worden das Bild. Eigentlich kenne ich das auch, daß die Verfärbung zu weinrot schneller geht. Aber gibts das beim Edelreizker doch, mir wär bisher nichts dergeleichen bei denen aufgefallen. Es blasst eher aus, aber weinrot, nicht wirklich.

    Ja, ich denke schon, dass das Licht ein Problem sein kann. Ich hatte damals in meinem Bericht selbst Probleme die Verfärbung zu dokumentieren. Beim Edelreizker vertraue ich auf deine Erfahrung, da ich diesen leider nicht von eigenen Funden her kenne. Ich hatte schon viele Lachs- und Fichtenreizker in Händen, aber erst einmal den Edelreizker und den hatte jemand anders gefunden. Daher kann ich dort auch nichts zum Verhalten der Milch sagen.


    LG

    Benjamin