Diverses vom Wald

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 431 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Wolfgang P..

  • N'abend,


    alles ganz in der Nähe, so bis max. 200 m weg, ne kleine Auswahl

    Von den Ohren kommt Otidea mirabilis agg. vor, das können aber auch zwei Arten sein oder nur komisches Wachstum

    Ramariopsis, eine andere Art als die neulich gezeigte, mit deutlich größeren Sporen

    Schnecklinge mit Wiesenkorallen

    ein Einzelstück und überdimensioniert, etwa 15 mm hoch

    Geoglossum, in schwarz und mit breitem und langem Löffel ziemlich sicher cookeanum, zu hunderten

    Entoloma versatile agg. senior

    eine braune Geoglossum, die hatte neulich noch keine reifen Sporen, vielleicht fallax

    was entolomiges

    Schnecke mit Doppelhaus hat man auch nicht alle Tage

    Ramariopsis crocea, die Karl neulich identifiziert hatte - man beachte die Schleimis auf dem ollen Kienappel

    muss ich nachgucken, hab ich schon mal bestimmt, sieht aber schick aus

    Grünlinge, es gibt Espe und Kiefer, Schwefelritterlinge gibt es hier auch. aktuell aber nicht zu Hause

    crispa, wie immer reichlich direkt auf dem Weg

    eine gelbe Clavaria, Schnalligkeit, Sporengröße und -form würde zu flavostellifera passen, allerdings ohne Sterne

    irgendwas, sah schick aus

    Stropharia aeruginosa


    LG, Bernd

  • Hallo

    Gibst auf dem Kienappel was näheres von den Scheimis?

    LG Ulla

  • Hallo Ulla, habe ich noch nicht mikroskopiert, aber der Beleg ist schon da. Sobald das erledigt ist, stelle ich den gesondert ein, denn da habe ich Fotos von vorgestern (weiß, da habe ich erst auf den Fotos gesehen, dass das mit den Stielen ein Schleimi sein muss) und gestern (unweiß). Besonders auffällig finde ich den sehr breit "wurzelnden" Stiel.


    LG, Bernd

  • Hallo Wolfgang, es gab dort 20 m weg eine einzelne junge Esche, die ist aber schon 10 Jahre hinüber und kaum mehr relevant. Für Esche auch untypischer Boden, kalkhaltiger Sand und Kies in hügeliger Lage. An Laubbäumen sind eigentlich nur Ahorn und Eberesche vorhanden. Jüngere (~30 a) Eichen so 20...25 m entfernt. Bei der gelben Clavaria gar nichts, abgesehen von kleinere Ebereschen, sonst nur Hasel im 20 m Umkreis. Wobei der Wald sich langsam vom Fichten-Kiefern-Wald in einen Ahorn-Wald verwandelt, überall wo sich eine Lücke auftut.


    LG, Bernd

  • Hallo Wolfgang,

    Zitat

    Bei Dir wachsen CHEGD-Arten mitten im Nadelwald?

    das kommt schon vor. So hatte ich Geoglossum fallax im reinen Fichtenforst (nur vereinzelt frühzeitig geschnittene Laubbäume (Buche, Weide) als Stubben Ø 10 cm), siehe Foto – im Hintergrund Spitzkeulchen Clavaria falcata, in reiner Nadelstreu. In einem anderen Wald mit altem Baumbestand (Weisstanne, Fichte, Lärche, Buche, Roteiche, Ahorn) gab es wiederholt diese hübschen Wiesenkeulchen – über den genauen Artnamen gibt es wohl generell noch keine Klarheit, daher nenne ich sie erstmal Clavulinopsis luteo-ochracea-rufipes. Gleich daneben kam letztes Jahr der kleine Schleimfuß-Saftling Hygrocybe glutinipes und wiederum das Wiesenkeulchen... Ein paar Meter weiter unter Buche-Hainbuche fruktifiziert nun schon im 3. Jahr die Glattstielige ("schwarze") Helvella fallax.


    Viele Grüße – Rika







  • über den genauen Artnamen gibt es wohl generell noch keine Klarheit, daher nenne ich sie erstmal Clavulinopsis luteo-ochracea-rufipes.

    ... dann nenn' sie lieber Ramariopsis, zumindest die Gattung scheint ja klar.


    Die würde ich gerne nehmen und bei Gelegenheit mit sequenzieren. Danach haben sie zwar immer noch keinen Namen, aber zumindest können sie zur Frage beitragen, aus wievielen Arten der Komplex besteht.


    Grüße,


    Wolfgang