Es geht schon was

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 550 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von hans.

  • Hallo zusammen,

    im Schwäbischen Wald ist jetzt nicht unglaublich viel los, aber wenn man weiß wo man suchen muss, kann man durchaus schöne Funde machen.

    1. Die Steinis kommen etwas zaghaft aber das Exemplar musste dann doch fotografiert werden

    2. Die Flockis sind an den richtigen Stellen immer noch körbeweise in ganz frisch zu finden. Der auf dem zweiten Bild wuchs unter der größten Weißtanne die ich in diesem Wald kenne und hatte über 5 cm Stieldurchmesser.

    3. Wieder eine neue Stelle von Butyriboletus subappendiculatus, die das Jahr auch sehr zögerlich angehen lassen.

    4. Dann war etwas verkehrte Welt: bei mir gibt es wenige Kiefern und deren Begleiter erscheinen sehr unregelmäßig. Heute um eine Gruppe aus 5 Kiefern herum riesige Mengen des Sandröhrlings, bestimmt 100+ Exemplare.

    5.Ebenfalls noch nie in solchen Mengen gesehen habe ich die kupferroten Gelbfüße aus dem Aggregat um Chroogomphus rutilus (wobei die überhaupt nicht kupferrot waren, vielleicht eine andere Art)

    6. Riesig gefreut habe ich mich dann über meinen Erstfund der Krausen Glucke, bei mir gibts normal eher die breitblättrige

    7. Die Täublinge kommen auch, hier nur exemplarisch Russula cf. turci und Russula integra, beide waren heute sehr häufig

    8. Der sonst allgegenwärtige gelbe Knolli will hingegen noch nicht so richtig

    9.Interessant war aber, dass es heute sehr viele Exemplare des Pantherpilzes bei Tanne zu finden gab


    10. Sein Bruder, der Fliegenpilz kommt gerade erst langsam frisch

    11. Ebenso wie das Kuhmaul, das in meinen Gefilden gern mit ihm den Standort teilt

    Und dann zeig ich noch ein Bisschen Beifang unkommentiert:

    12. Hallimasche

    13. Stockschwämmchen

    14. Rhodocollybia maculata

    15. Echinoderma

    16. Parasola

    17. Tremiscuus helvelloides

    18. Und Lyophyllum decastes in riesigen Mengen.


    Ich mache mir keine Sorgen, dass da nicht noch eine mindestens solide Pilzsaison kommt, auch wenn sie wahrscheinlich sehr spät im Jahr sein wird.

    Viele Grüße

  • Hi, Schrumz,


    schöne Funde! U.a. auch die Sandröhrlinge. Verwertest du diese?

    Hier wachsen die Dinger wohl demnächst auch in größeren Mengen. Früher habe ich immer einen Bogen um die gemacht. Seit letzter Saison wurden sie testweise mal getrocknet und ich kann nur sagen = tolles, kräftiges Pilzaroma.


    VG

  • Hi,

    Ich bin tatsächlich mehr der Pilzsucher als der Pilzesser. Ich esse meine Morchelbecherlinge, Steinpilze, Maronen, Pfifferlinge, Parasole und Totentrompeten und nicht arg viel mehr. Die Krause Glucke werde ich jetzt mal probieren aber außer die ist die absolute offenbarung wohl nicht wieder essen (das Putzen macht mich gerade wahnsinnig).

    Viele Grüße

  • Ich hatte gestern das Glück und habe sowohl die krause als auch die breitblättrige Glucke gefunden und kann nun endlich mal beide nebeneinander probieren.

    Den Vergleich möchte ich, geweils mit einem Teil davon, nur gesalzen und in Butter gebraten machen.

    Aber was mache ich mit den Resten von den Glucken? Besser trocken, oder einfrieren?