Ein paar Schönheiten aus dem Süden

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema, welches 998 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von UmUlmHerum.

  • Hallo zusammen,

    langsam kommen sie auch bei uns in Gange, auch wenn Boletus s.str. immer noch völlig fehlt.

    Ich fange mal mit ein paar Röhrlingen an:

    1. Die Netzhexen haben nach dem katastrophalen Sommer die Kurve bekommen und sind jetzt gewohnt häufig


    2. Ähnlich siehts bei den Wurzelnden Bitterröhrlingen aus


    3. Und im Nadelwald kommen auch die Flockenhexen in Gange


    4. Die Satansröhrlinge starten etwas zögerlich



    5. Hier nochmal ein Rubroboletus mit cf. satanas. Roch allerdings angenehm würzig und hat eine rosa Subkutis



    6. Der letzte Dickröhrling, der sich mit zeigte war ein ganz junger blauender Königsröhrling



    7. Eichenfilzer gabs auch, Hortiboletus cf. engelii, nur mit cf. da für ein Schnittbild viel zu madig



    8. Mit dem Ringlosen Butterpilz...



    9. ... und dem Goldröhrling gab es noch zwei Schmierer



    10. Und dann noch ein sehr schicker Erstfund, der seltene Mährische Filzröhrling (Aureoboletus moravicus)



    11. Als Beifang war der Mehlräsling allgegenwärtig



    12. Täublinge kommen sporadisch, hier ein hübscher milder aus dem Kalknadelwald der noch bestimmt werden muss



    14. Im Nadelwald überraschend häufig ist gerade der rote Gallerttrichter



    15. Und auch die Breitblättrige Glucke zeigt sich gerade oft



    16. Zum Schluss hab ich noch 2 Porlinge, einmal ältere Riesenporlinge



    17. Und dann noch diese hübsche Ganoderma an Eiche, die ich nicht bestimmen kann.



    Ganz nett eigentlich, da kann man auch mal auf Steinpilze verzichten. Allerdings fehlen auch andere häufige Sommerarten, zum Beispiel Amanita komplett, Russula zu großen Teilen und auch noch ein paar andere Röhrlinge. Na gut, kann ja noch kommen.

    Viele Grüße

  • Hallo Schrumz,



    oja, auch Dein Spaziergang macht Spaß. Danke Dir fürs Zeigen.

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


    Meine Bestimmungsversuche sind KEINE Verzehrfreigaben



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  • Hallo,


    da kann ich einfach nur "wow" sagen. Fünf deiner Funde habe ich noch nie zu Gesicht bekommen.

    Hier nochmal ein Rubroboletus mit cf. satanas. Roch allerdings angenehm würzig und hat eine rosa Subkutis

    Denkst Du da an Rubroboletus legaliae? Ich habe gehört dass das R. satanas auch haben darf aber bei einem würzigen Geruch denke ich auch an etwas anderes.


    Danke fürs Zeigen.


    VG Jörg

  • Hi,

    danke euch für die Antworten.

    Ja, wenn dann legaliae. War halt wohl einfach noch zu jung aber unweit der Stelle hatte ich schon mal komische Rubroboleten...

    ...und direkt dort hatte ich satanas noch nie; selbst zu Zeiten als 100m weiter wirklich hunderte Exemplare standen. Glaube aber trotzdem noch eher an satanas, so ganz wie ich den Geruch von legaliae in Erinnerung habe wars dann doch nicht.

    Viele Grüße

  • 10. Und dann noch ein sehr schicker Erstfund, der seltene Mährische Filzröhrling (Aureoboletus moravicus)

    Sehr schön vielen Dank. Gibt es von diesem noch mehr Bilder? Hab ich noch nie gesehen. LG Andy

  • Hallo Schrumz,


    Deine Nummer 17 dürfte der Harzige Lackporling (Ganoderma resinaceum) sein. Er wächst typischerweise im unteren Stammbereich von Eichen und ist so wulstig dick. Die Huthaut lässt sich mit dem Feuerzeug schmelzen (wenn der Frk. alt genug ist).


    Viele Grüße – Rika

  • Hallo Schrumz,


    danke für Zeigen und Mitnehmen!


    Da hast Du ein paar tolle Sachen gefunden, welche ich auch gerne einmal hätte.


    Viele Grüße,

    Steffen

  • Glaube aber trotzdem noch eher an satanas, so ganz wie ich den Geruch von legaliae in Erinnerung habe wars dann doch nicht.

    Hallo hast du ein Schnittbild davon? LG Andy

  • Hallo Schrumz,


    die Ganoderma würde ich, wenn ich Du wäre, nochmal besuchen und schauen, ob die nicht einen Pseudostiel ausgebildet hat. Sieht nämlich so nach G. lucidum aus.


    Grüßle

    Jürgen

  • Hallo miteinander!


    Ganoderma resinaceum gehört in den G.-lucidum-Komplex! Sie hat – wie alle Arten in diesem Komplex – eine schmelzbare Wachsschicht auf der Hutoberfläche ... die man polieren kann = glänzend/leuchtend. Ich habe G. resinaceum nun schon zweimal auf beschädigter, lebender Eiche gefunden, über mehrere Wochen das Wachstum dokumentiert, mikroskopiert und kenne diese Art daher recht gut – so dickfleischig mit riesigem Zuwachsrand gibt es das weder bei G. lucidum s.str. noch bei carnosum (eh sicher nicht auf Eiche!) und auch nicht bei G. tsugae oder G. valsiacum. Mit den beiden Letzteren beschäftige ich mich nun schon im zweiten Jahr (im August ein weiterer Fund) auf Douglasienstumpf – kommt demnächst zum Sequenzieren. Schrumz wird sicher keinen Stiel finden. Übrigens kann auch G. valesiacum – was auch immer das genau ist (von der es bisher nur ITS gibt, was zur Artbestimmung nicht ausreicht; in A und CH werden "Glänzende" Lackporlinge, die auf Lärche wachsen, als G. valesiacum bezeichnet) ohne Stiel auskommem.


    Viele Grüße – RIka