Fälbling

Es gibt 30 Antworten in diesem Thema, welches 1.627 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Suku.

  • Ich kann dir auch wärmstens die Onlinetreffen empfehlen. Da zeigt boccaccio seine legendären Mikrobilder, erklärt was es ist und wie er sie macht ( färbt, herstellt etc.) - wirklich sehr empfehlenswert.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Ich kann dir auch wärmstens die Onlinetreffen empfehlen. Da zeigt boccaccio seine legendären Mikrobilder, erklärt was es ist und wie er sie macht ( färbt, herstellt etc.) - wirklich sehr empfehlenswert.

    Ja, eine gute Idee. Mittwochs ist's bei mir allerdings ziemlich eng. Ich schaue mal, wie's klappt.

    Pfüati

    Schipse (Historie im Profil): 114+11(Platz 1 APR)+6(5.bester Phäle)+3(bester Phalschphal)+2(Teamphal)+3Kultur=139


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  • Servus Forumisten,

    nochmal zum Schwammerl: Das Foto von unten erinnert mich an einen Vertreter der Sacchariolens-Gruppe der Gattung Hebeloma. Das ist übrigens eine Gruppe von Fälblingen, die intensiv "parfümiert" riechen, also nicht rettich- oder kakaoartig. Das müsste aber beim Sammeln aufgefallen sein. Die Erscheinungszeit Mitte März ist allerdings schon sehr ungewöhnlich!

    Gruß Helmut

  • Hallo Helmut,


    ich schnuppere eigentlich immer an meinen unbekannten Funden. Allerdings konnte ich nichts Spermatisches, Kakaoartiges, Parfümiertes oder sonstwie Süßliches wahrnehmen. Der Fruchtkörper roch, wie schon im Eingangspost beschrieben, am ehesten erdig, vielleicht etwas muffig. Frühe Fruchtkörper sind allerdings in dem Park nicht ungewöhnlich. Hier in der Kölner Bucht ist es schnell warm im Jahr. Der Fundort liegt leicht am Hang nach Süden exponiert. Ich fand 2024 am 10.März im gleichen Park den ersten Flockie:


    LG Michael

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  • Hallo Michael,

    Mikroskopiekurse sind super, aber bis dahin könntest Du Deine Mikrobilder schon schnell verbessern, indem Du das Mikroskop einstellst. Die Bilder haben starke Beugungsmuster, die auf ein Problem deuten.

    Drehe mal den Kondensor fast ganz nach oben und öffne die Blende weiter. Oder hast Du für das Sporenbild ein Ölobjektiv ohne Öl benutzt?


    Für die Cheilozystiden solltest Du mit einer Rasierklinge nur die Schneide, also den obersten halben Millimeter der Lamelle abtrennen und danach in einem Tropfen Wasser mit zwei Nadeln zu Matsch zerzupfen.


    Wenn Du von Bonn aus bereit bist, mal 1,5h bis Bingen zu fahren, könnte an einem mykologischen Arbeitstreffen jemand mit Dir einen Samstagnachmittag einen Mikro-Crashkurs machen.


    Immer der 2. Samstag eines Monats, im NaBu Zentrum Rheinauen. Vormittags Exkursion, nachmittags mikroskopieren, man kann auch nur mittags dazukommen.


    Grüße,


    Wolfgang

  • Danke, Wolfgang P., ich werde beim nächsten Mikroversuch auf die Einstellung, wie du sie beschrieben hast, achten. Auch der Tipp mit Bingen ist attraktiv. Momentan bin ich zeitlich ziemlich limitiert, habe aber hier in diesen Thread sehr viele Hinweise bekommen, die ich in der nächsten Zeit versuchen werde nach und nach umzusetzen. Dabei ist es sehr vorteilhaft, dass das hier so komprimiert zusammen steht.

    Danke dafür.


    LG Michael

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