Beiträge von Helmut

    Austern interessieren mich weniger. Aber in den 90ern war ich öfter zum Kartieren dort und habe viele interessante Arten finden können. Ein schönes Biotop.

    Gruß Helmut

    Servus, solche Farbstiche kenne ich von Handyfotos. Ich würde wetten, dass die "live" mehr orange waren. Ansonsten für mich typische Lärchenmilchlinge.

    Gruß Helmut

    Liebe Ditte,

    danke für die Korrektur. Ich werde das so abspeichern. Du kennst Die Art aus eigener Anschauung. Das mit der Hutfarbe klingt aber in der Originalbeschreibung von Kokkonen & Vauras schon ein wenig anders: Sie nennen die Hutfarbe in der lateinischen Kurzversion "brunneo" und im ausführlichen englischen Text "colour variable, greyish yellow brown (S40Y70M40) or reddish yellow brown (near S30Y60M40) with darker, red brown or grey brown centre (S40Y60M50, near S50Y60M40), or predominantly rather dark grey brown (S50Y60M40, near S50Y80M50), sometimes paler yellow brown, rarely dark brown or very pale grey brown with brown yellow umbo, umbo usually the darkest and outermost margin the palest".

    Sommerliche Grüße

    Helmut

    Servus,

    mich erinnert die Darstellung an I. amicta. Zumindest sehe ich Ähnlichkeiten, was aber angesichts der derzeitigen (weitgehend berechtigten) Explosion an neuen Arten keinesfalls als sichere Bestimmung gesehen werden sollte. So fehlt mir z. B. die oft, aber nicht immer, typische (spitz) konische Mitte.

    Gruß

    Helmut

    Servus,

    die dukle Stelle in der Stielmitte sieht mehr nach abgegriffen aus. Die Art würde ich auch für eine oben bereifte halten. Wo war denn der Standort? Saurer Sandboden oder über Kalk oder?

    Wo ist die Fundgegend - Alpenvorland, Höhenlage, Flachland?

    Gruß

    Helmut

    Servus Beli,

    hätte ich den hier in Bayern in einem Kalk-Laubwald gefunden, würde ich sofort T. sejunctum sagen. Makroskopisch spricht m. E. nichts dagegen, sogar die lachsrosa Stelle an der Stielbasis darf der haben. Zwar kenne ich T. coryphaeum nicht aus eigener Anschauung, ich tendiere bei Deinem Fund aber trotzdem zu sejunctum.

    Gruß Helmut

    Servus Steigerwaldpilzchen,

    hilfreich wären auch Neben der Sporengröße auch Angaben zu Länge und Breite der Zystiden, Wandstärke der Zystiden etc. Rein vom Optischen her käme hier evt. Inocybe tarda in Frage.

    Gruß Helmut

    Servus,

    nach Basso 1999 (Fungi Europaei) werden die beiden Arten über das Pigment ausgeschlüsselt: "extracellular, encrusting, granular" bei L. violascens und "intracellular, vacuolar" bei L. luridus. Außerdem sind noch einige makroskopische Details beschrieben (z. B. ziemlich deutliche dunkle Zonierung bei L. violascens, dunkle Punkte, irregulär und konzentrisch angeordnet bei L. uvidus).


    Gruß Helmut

    Servus,


    ich kann mich da nur anschließen. Die Farben sind auch bei R. torulosa wenig verlässlich. Ohne Mikroskopie, Geruch, Geschmack etc. würde ich mich diese nicht von ähnlichen Arten abgrenzen trauen. Ich habe einen Standort in einem Park unter Pinus nigra, an dem die Art fast jedes Jahr erscheint (mikr. & makr. abgesichert). Davon ein paar Fotos aus verschiedenen Jahren und Jahreszeiten.


    Gruß Helmut



    Servus Pablo,


    ja, die Art ist von der Hutfarbe und -struktur her sehr variabel. Gestalt und Stiel sind da konstanter, am zuverlässigsten ist die Mikroskopie. Und am liebsten scheint sie an grasigen Stellen bei Birke und Pappel zu wachsen.


    Gruß Helmut

    Servus,


    ich werfe mal Inocybe curvipes in den Ring. Bei nassen Hüten ist manchmal eine Beschuppung nicht mehr gut zu erkennen. Standort und Mikroskopie passen, besonders der "Appendix" an der Zystidenspitze.


    Gruß Helmut

    Servus Beli,


    üppige Funde! Habe heuer noch gar keine Morcheln, Lorcheln, Verpeln etc. gesehen.

    Könnte es sein, dass sich da zwischen den Verpeln ein paar Käppchen-Morcheln eingeschlichen haben? Die mit den dünneren "Leisten" sehen danach aus.


    Gruß Helmut

    Servus Craterelle,


    der Risspilz sieht schon interessant aus. Hast Du niemanden in der Nähe, der mikroskopieren kann?


    Beim zweiten würde ich wegen der Erdreste an Hut und Stiel einen Schleimfuß in die engere Wahl nehmen (Cortinarius, Myxacium). Zur genauen Art habe ich allerdings keine Idee, bei den mediterranen Pilzen bin ich nicht sehr bewandert.


    Gruß Helmut

    Guten Morgen Mario,


    ja das passt! Zwar sind die Frk. schon ein wenig älter und die violette Stielspitze ist nicht mehr zu erkennen (zumindest auf meinem Monitor), aber dieses Merkmal kann fehlen. Die Lamellen sollten - unter der weißlichen Schneide - mit einer bräunlichen Linie unterlegt sein, das ist aber am Mikrofoto der Cheilozystiden gut zu sehen (bräunliche Pigmentierung). Die Pleurozystiden sind typisch: Lang & schlank und deutlich gelb in KOH. Schön dokumentierter Fund.


    Gruß Helmut


    Hallo Claudia,


    Ob Preußen kommen dürfen, weiß ich nicht. Aber ösis sind willkommen :D


    Servus,


    dann fragt mal die, die dabei waren in Zeitlarn, wie schlimm es ihnen ergangen ist :cool: . Wir brauchen halt immer ein paar andere zum Tratzen :haue: . Wir Oberpfälzer halten uns da am Liebsten an die Franken (ich empfehle die Altneihauser Feierwehrkapelln zu "suchmaschinen").


    Ach ja: Schwammerln gab's auch, und nicht zu wenig. Und die Teilnehmer haben tolle Funde gemacht. Einige Beiträge gibt's auch im Bayernforum (http://forum.pilze-bayern.de/)


    Gruß Helmut

    Servus,


    für Risspilze finde ich noch ein bisserl Zeit zwischen den Terminen, unsere Tagung beginnt erst kommende Woche (die Bayerische am Stadtrand von Regensburg).


    Bei dieser Inocybe kommt auch noch I. amethystina in die engere Wahl, die ich ein wenig favorisieren würde. I. phaeocomis / cincinnata müsste deutlicher schuppig sein. Aber wie meine "Vorschreiber" schon zum Ausdruck brachten, ist bei der Vermutung ohne Mikro der Weg zu Ende. Irgenwo gibt es doch meistens eine/n im Umfeld, der/die mikroskopieren kann.


    Gruß


    Helmut

    Servus,


    das Exsikkat, das mir der Finder, Klaus W., geschickt hat, bestätigt den Verdacht: Es handelt sich tatsächlich um einen Risspilz, und zwar wie vermutet um Inocybe gigantea (zumindest was ich darunter verstehe). Neben den typischen Hymenialzystiden zeigen sich an der Lamellenschneide ungewöhnliche lange schmale Zystiden, z. T. wellig. Anbei ein Foto. Das zweite Foto zeigt dann die regulären Pleurozystiden.


    Vergleicht doch mal mit den Bildern auf Dittes Webseite (inocybe.org): Da passt diese Art makroskopisch schon besser als die ähnlichen I. melanopus, I. ayeri oder I. treneri. Danke nochmals fürs Zeigen, das ist in jedem Fall was seltenes.


    Die Art wird - sofern auch heuer wieder am bekannten Standort - auf der BMG-Tagung übernächste Woche bei uns live zu sehen sein.


    Gruß Helmut

    Servus,


    es gibt schon ab und zu Mykorrhiza-Pilze, die scheinbar an morschem Holz wachsen. Eine Erklärung wäre, dass das Mycel einfach durch das morsche Holz hinduch wächst (das Holz hält i. d. R. die Feuchtigkeit länger als der umgebende Boden). Bei den Risspilzen ist z. B. I. leptophylla bekannt dafür, das gerne zu machen. Gestern hatte ich eine vermeintliche I. flocculosa (noch nicht mikroskopiert) an morschen Stumpf-Resten einer Buche.


    Was mich aber hier bei Belis Fotos irritiert, ist das direkte Wachstum weiter oben am Stamm einer lebenden Buche. Könnte es sein, Beli, dass die ersten früheren Fotos in Basisnähe entstanden und nur die vom 7.9.17 weiter oben? Die letzten Fotos sehen nicht nach Inocybe aus.


    Gruß


    Helmut

    Das kommt davon, wenn man spätabends schnell noch einen Beitrag schreibt ohne genau auf die Texte zu schauen. Bei dem Risspilz hatte ich damals ja sogar mitdiskutiert. Was mich neben den fehlenden Rottönen (auf meinem Bildschirm) irritiert hatte war, dass ich die anderen Pilze alle nur aus sauren Nadelwäldern auf Sandböden kenne und I. adaequata nur von Laubbäumen auf besseren Böden oder über Kalk. Aber damals hattest Du ja geschrieben, dass der Risspilz am Straßenrand wuchs (wohl aufgeschüttet).


    Gruß


    Helmut