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letzter Beitrag von Haselhexe am

Plädoyer für den Hexenröhrling

  • Hallo zusammen,


    weil ich es hier des öfteren lese..


    Warum wird der Hexenröhrling eigentlich so... Stiefkindlich...behandelt?
    Sehr oft sehe ich im Wald abgeschnittene Hexen die dann liegengelassen werde. :crying:
    Erstens dämlich weil man das nicht macht, was man nicht mitnehmen will abschneiden und hinwerfen. Und nochmal dämlich weil man so einen Pilz nicht da lässt.
    Mir ist er lieber als z.B. der Steinpilz. Perfekte Steinpilze sind vielleicht besser, aber wann sind sie schonmal perfekt. Ich kann mich nicht erinnern je einen madigen :worm: Hexenröhrling gesehen zu haben. Die ersten davon finde ich im Mai und die letzten im Oktober. Auch wenn es für andere Pilze (Röhrlinge) zu trocken ist. Die Hexen halten durch und sind auch etwas "älter" noch gut zu gebrauchen.
    Aber eigentlich soll es mir ja nur recht sein wenn ihn andere stehen lassen (wenn sie es nur tun würden)...da habe ich mehr :nana:


    viele Grüße


    Jens

  • ich habe gestern auch zwei madige flockis gehabt,was mir aufgefallen ist,das asseln ihn auch ganz gern mögen,die unterseite war voll von ihnen....
    ansonsten nehme ich ihn auch genauso gerne,wie steinis.
    lg gaby

  • Nachdem ich mich lange und eindringlich in die Unterscheidung zwischen dem Flockenstieligen und dem Netztstieligen Hexenpilz eingearbeitet habe ( bei uns kommen beide vor) hab ich gestern den ersten Selbstversuch gemacht.
    Nachdem es mir heute gut geht, hab ich ´s richtig gemacht.:)


    Nu, was soll ich sagen, die werden sich in Zukunft vor mir verstecken müssen. Sehr guter Geschmack und vor allem eine schöne, feste Konsistenz des Fleisches.

  • Hallo Jens,


    Gegessen hab ich den Flockenstieligen. Beim Netzstieligen sollen ja Unverträglichkeitserscheinungen vorkommen (auch ohne Alkohol).


    Mein Problem ist halt, dass ich keinerlei Freunde oder Bekannte habe, die sich mit der Pilzbestimmung gut auskennen. Drum bin ich auf mich alleine angewiesen und dabei extrem vorsichtig, vielleicht manchmal übervorsichtig. Also nehme ich Bedenken oder kritische Hinweise sehr ernst. Und wenn ich dann mal übervorsichtig verzichte, find ich das nicht tragisch.
    Zudem essen auch ab und an Freunde mit, und denen will ich auf keinen Fall zu Magengrummeln oder schlimmerem verhelfen.


    Und genau das ist ja auch der Grund, warum ich mich kürzlich hier im Forum angemeldet habe. Bisschen mehr Sicherheit gewinnen und vielleicht auch mal Kontakte zu erfahrenen Pilzbestimmern zu bekommen.


    Deute ich Deine Frage richtig, dass Du beide Sorten für unbedenklich hältst ?


    Ralf

  • Hallo Ralf,


    bei uns liegen ebenfalls oft abgeschnittene Hexen rum. Mich ärgert das dann auch immer. Man erkennt doch bei denen wirklich schnell, dass es eben kein Steinpilz ist. Da muß man sie doch nicht abschneiden und wegwerfen..... Entweder ich gehe in die Hocke und schaue mal geschwind unter den Hut / auf den Stiel, oder ich suche mir ein anderes Hobby, wenn mir das schon zuviel ist.....
    Nundenn. Ich habe schon oft von beiden Sorten gegessen (netzstielige und flockenstielige) - auch bei beiden in Verbindung mit Alkohol (weil in meinem Pilzbuch steht, dass die angebliche Unverträglichkeit vom netzstieligen Hexenröhrling in Verbindung mit Alkohol nicht bewiesen werden kann) und es ist nichts passiert. Es geht mir prima. Was natürlich nicht heißen soll, dass es keine persönlichen Unverträglichkeiten gibt. Ich kenne z.B. jemanden, der keine Champignons essen kann.
    In diesem Sinne: Frohes Sammeln und bestimmen!


    Viele Grüße
    Eva

  • Hallo Rada,



    ja, auch ich esse beide Hexen und das ohne je irgendetwas verspürt zu haben (ausgenommen Bauchdrücken weil es mal wieder zu viele waren :D )
    Und eine Flasche Bier trinke ich auch immer dazu.


    Ansonsten geht es mir ähnlich wie dir. Ich bin auch auf mich gestellt beim Pilze bestimmen. Und da ich kein besonderer Kenner bin, belasse ich es bei Röhrlingen. Den Satanspilz würde ich noch erkennen denke ich und habe so immer ein recht ruhiges Gewissen beim essen. Alles andere was Röhren hat, hier bei uns im Wald wächst und nicht bitter schmeckt kann ich essen. So ist jedenfalls die für mich gültige Theorie.
    Andere können dazu durchaus anderer Meinung sein.


    Ich finde es schade das ich nicht die Möglichkeit hatte als Kind mit einem erfahrenen Pilzgänger zu gehen. Ich denke als Kind lernt man es am aller besten und wird sicher mit den Jahren. Als Erwachsener tut man sich da schwerer mit dem lernen....



    viele grüße


    Jens

  • Hmm ... die Konsistenz des Flockenstieligen Hexenröhrlings ist gut, aber besonderen Geschmack konnte ich nicht entdecken. Komisch. Ich brate "Neulinge" erst einzeln und probiere sie solo. Mild, sehr mild kam er mir vor.


    Früher sind wir oft Sammlern begegnet, die "Schusterpilze" sammelten. Der volkstümliche Name rührt vielleicht von der samtigen, feinledernen, schön gefärbten Huthaut her.
    Getrocknet fühlte er sich wie allerfeinstes Saffian an - und hatte 0 Aroma. Kein Vergleich zum kräftigen Schweißmaukengeruch ;) von Steinpilzen. Für Pilzpulver ungeeignet, schien mir vor einigen Jahren.


    Wie bereitet ihr ihn zu? Ich bin keine ungeübte Köchin und habe dennoch möglicherweise etwas falsch gemacht? Gebraten sind Pilze mir am liebsten (bis auf Chamipignons, die kurz gegart auch in der Suppe bißfest bleiben).


    Oder gibt es einen großen Geschmacksunterschied zwischen den beiden Hexenrörhlingen und ich bin an den milderen von beiden geraten?


    LG


    Cara

  • Das zerschneiden und liegenlassen ist auch bei uns zu beobachten, zum Glück nicht sehr ausgeprägt. Dafür sieht man oft umgetretene " Giftpilze " bei denen es sich oft um schöne Perlpilze handelt. Das sind dumme Menschen die zu wenig Respekt vor der Natur haben.
    Nicht zu verwechseln damit, mal einen oder zwei Pilze zwecks Bestimmungsversuch zu zerlegen.


    @ Cara


    Das ich den Hexenröhrling zum ersten mal probiert habe, und auch keine große Menge, kann ich noch nicht sonderlich viel sagen. Er schmeckte mir ( gebraten ) nussig mild, aber etwas intensiver als ein junger Steinpilz. Nun wird er ja öfter zur Mahlzeit gehören und man wird sehen.
    Möglicherweise variiert der Geschmack auch Standortbedingt. Mir kommt es so vor dass z.B. Steinpilze von trockeneren Laubwäldern intensiver schmecken als solche aus recht feuchten Fichtenschonungen. Aber das ist eine subjektive Sache.


    Ralf


  • @ Cara
    (...)
    Möglicherweise variiert der Geschmack auch Standortbedingt. Mir kommt es so vor dass z.B. Steinpilze von trockeneren Laubwäldern intensiver schmecken als solche aus recht feuchten Fichtenschonungen. Aber das ist eine subjektive Sache.


    Ich glaube auch, dass der Fundort eine gewisse Rolle spielt, weil Berichte über den Geschmack - z.B. beim Fichtenreizker - doch ziemlich unterschiedlich ausfallen.
    Ich werde den Hexenröhrling nochmal testen.


    Mich macht es traurig, wenn so etwas Schönes und Geheimnisvolles wie Pilze von Vandalen so gnadenlos dumm "behandelt" werden. Dabei sind sie so ein verzauberter, zauberhafter Anblick. Fehlen nur noch Waldkobolde und Zwerge und Erzmännchen, die zwischen Moos und Baumwurzeln hervorlugen. Ich denke immer: "Wunder der Natur".
    Und ich werde richtig böse, wenn ich sehe, dass Kolonnen von Pilzesuchern ebenso systematisch wie wohllos durch den Wald stromern, die Körbe füllen, um sie dann nach 500 m am Rande einer Schonung wieder auszukippen. Tabula rasa. Unfassbar!

  • Hallo Cara,


    Zitat

    Wie bereitet ihr ihn zu? Ich bin keine ungeübte Köchin und habe dennoch möglicherweise etwas falsch gemacht? Gebraten sind Pilze mir am liebsten (bis auf Chamipignons, die kurz gegart auch in der Suppe bißfest bleiben).


    Ich bin ja jetzt nicht sooo der Feinschmecker, das ich ständig neue Pilzgerichte ausprobieren würde. Genauer gesagt gibt es bei mir nur eins. :-) Und das ist eine bunte Mischpilzpfanne wo das reinkommt was am Tag aus dem Wald rauskam.
    Besteht bei mir im großen und ganzen (mit veränderlichen Anteilen) aus Steinpilzen, Hexen, Birkenpilzen, Maronen, Rotfüßern, Lärchenröhrlingen.


    Das ganze dann in eine Pfanne mit in Butter angedünsteten Zwiebeln und Knoblauch gegeben und erst 10 min mit Deckel gegart (im eigenen Saft sozusagen). Dann den Deckel auf und solange weitergeschmurgelt bis die Flüssigkeit weg ist. Würzen mit Salz, Mühlenpfeffer und ner Spur Kümmel. Zum Schluß ein Becher Sahne ran und reichlich Petersilie.
    Fertig.
    Sieht dann so aus:


    Dadurch kann ich zwar nicht direkt sagen wie genau jeder einzelne Pilz schmeckt, aber ich weiß das sie alle zusammen nur so schmecken wie sie schmecken.
    Alles andere was ich bisher an Pilzzubereitungen probiert habe war nicht so mein Fall und ich konnte mich nicht dazu durchringen sie anders zu zubereiten. Einzig eine Pfanne wie oben beschrieben nur mit Steinpilzen und ohne Sahne und Petersilie ist auch nicht übel.


    Da aber in unserer Gegend (Erzgebirge) und unserer Familie recht rustikal gegessen wird ist das auch kein Wunder. :-)


    viele Grüße


    Jens


  • (...) Genauer gesagt gibt es bei mir nur eins. :-) Und das ist eine bunte Mischpilzpfanne wo das reinkommt was am Tag aus dem Wald rauskam.
    Besteht bei mir im großen und ganzen (mit veränderlichen Anteilen) aus Steinpilzen, Hexen, Birkenpilzen, Maronen, Rotfüßern, Lärchenröhrlingen.
    (...)


    Sieht wirklich phantastisch aus!
    Ich mag Pilze auch gern rustikal; nach Waidmannsart sozusagen.


    Wahrscheinlich besteht der kulinarische Wert der Hexenröhrlinge eben in ihrer festen Textur in der Pilzmischung. Quasi als Kontrast zu den sehr weichen Goldröhrlingen.


    Was meinst Du mit Rotfüßern? Rotfußröhrlinge?

  • Ich schließe mich der allgemeinen Begeisterung für den "Schuster" an. Habe ihn am letzten Sonntag zum ersten Mal gesammelt und gegessen, wir waren alle sehr angetan.


    In der Gegend, wo ich aufgewachsen bin (Kiefernwälder in Brandenburg südöstlich von Berlin), gab es ihn meiner Erinnerung nach nicht. Dort haben wir in meiner Kindheit hauptsächlich Maronen, Butterpilze, Steinpilze, Sandpilze, Birkenpilze, Rotkappen, Pfifferlinge, Grünlinge, ab und zu Parasol und Krause Glucke gefunden, und ich glaube, das war's. Allerdings in beträchtlichen Mengen, vor allem in militärischen Sperrgebieten.


    Ich vermute, daß sich Leute, die ihn nicht kennen, einfach nicht trauen, ihn mitzunehmen, weil das leuchtende Rot instinktiv Gefahr signalisiert und abschreckt. Wer ihn deshalb abschneidet, abbricht und wegwirft, hat natürlich nichts als ein paar hinter die Ohren verdient.


    Also, wir fanden in einem Laubmischwald (Eichen, Buchen, Kiefern) drei recht große und zwei hübsche kleinere (im Bild unten rechts und Mitte) - alle schön fest und kein bißchen madig - im Gegensatz zu den Steinpilzen (Mitte rechts) und Ziegenlippen (unten links).





    Für den Fall, dass es mehr werden, würde auch mich interessieren, ob sich die Art zum Trocknen eignet.


    Beste Grüße! nb


  • (...) Für den Fall, dass es mehr werden, würde auch mich interessieren, ob sich die Art zum Trocknen eignet.


    Hallo nb,


    ja, sie sind sehr gut zum Trocknen geeignet. Man verfährt küchentechnisch nicht anders als bei Steinpilzen.
    Es ist eine Weile her, aber ich meine, sie trocknen schön kontrastreich gelbfleischig mit ganz dunkler Huthaut.
    Nur viel Eigengeschmack hatten sie getrocknet nicht.


    Zum Trocknen sind mir Steinpilze am liebsten. Sie gewinnen dadurch deutlich an Pilzaroma und die ganze Wohnung riecht animalisch-aromatisch nach Pilz. Man muss den Geruch mögen ;)
    Während eines Urlaubs haben wir einmal so viele Steinpilze gefunden , dass wir sie wegen Platzmangels scheibchenweise aufgefädelt wie die Söckchen an der Leine zum Trocknen durch das Hotelzimmer gespannt haben. Es war ein Erlebnis der besonderen Art, was die Übernachtungen im immer intensiver werdenden Geruch angeht!


    Morcheln habe ich noch nie gefunden; sie sollen angeblich getrocknet ebenso gewinnen.


    LG


    Cara

  • Seit ich heute vor einer Woche eine Mahlzeit fast ausschließlich aus netzstieligen Hexenröhrlingen gegessen habe, habe ich leichte Verdauungsprobleme. Lags am Sauergespritzten, den ich dazu getrunken habe? Mein Verdauung ist normal sehr robust und mein Partner hat keinerlei Probleme, auch er hat vertrauensvoll kräftig zugelangt.


    Ich bin unschlüssig, ob es tatsächlich an den Pilzen lag, vllt. ist die Kombination mit (auch wenig) Alkohol aber besser zu vermeiden?


    Wie es dem Sammler erging, der am nächsten Morgen sämtliche der über 20 Gallenröhrlinge scheinbar für Steinpilze hielt und sie alle mitnahm, darüber will ich aber erst gar nicht spekulieren... :eek:

  • Hallo Wanderer,


    das wird sich per Ferndiagnose wohl nicht eindeutig klären lassen. Die körperlichen Reaktionen auf verschiedene Pilze sind individuell sehr unterschiedlich. Da hilft auch keine (ältere) Lektüre, die daraufhinwiese, dass Alkohol + Netzst. Hexenröhrling sich angeblich nicht vertrügen.
    Sind die Pilze lange genug erhitzt worden, aber nicht so lange trocken gebraten, dass sie zusammenschrurren und richtig fest bis zähe werden (was ich besonders gerne esse)? Waren die Pilze klein oder bereits gut reif?
    index.php?PHPSESSID=licp4b0uf8dkkdm6sih6lilsg1&topic=2698.msg15336#msg15336


    An mir habe ich beobachtet, dass ich Champignons am Fundort A wunderbar vertrage und 2 Wochen später welche vom Fundort B bei gleicher Zubereitung weniger gut. Und das bei so etwas Zartem wie Champignonssuppe! Dei zweite Charge enthielt mehr reife Fruchtkörper.
    Na ja, nicht jeder verdaut Chitin gleich unbelastet und immer gleich gut, wobei "verdauen" nicht stimmt, weil es eben unverdaulich ist.


    LG


    Cara

  • Hallo Cara,


    interessant, auch der Link. Danke dafür!


    Sehr gründlich gegart habe ich die Pilze, sie waren zart und haben ausgezeichnet geschmeckt. Allerdings: Einer der Hexenröhrlinge war tatsächlich überdurchschnittlich groß. Da er aber entgegen meiner ersten Vermutung noch ganz fest und völlig unversehrt war, habe ich ihn mitgenommen. Den habe ich in recht große Stücke geschnitten und genau diese habe nur ich gegessen, weil mein Partner nur die kleinen, erkennbaren Pilze mag.


    Bei meinen ersten Hexenröhrlingfunden wenige Tage zuvor handelte es sich nur um kleine Exemplare, die mir auch keinerlei Beschwerden bereiteten. In Zukunft lasse ich alle größere Pilze stehen und hoffe wieder auf ungetrübten Genuss.


    Viele Grüße Kai

  • Hallo Leute,


    bin ganz neu hier und eigentlich hat mich der ja...... was ist er nun ?
    der Hexenröhrling hier her geführt.
    Irgendwie steht in jedem Buch was anderes, mal guter Speisepilz dann heißt es roh giftig, nicht verträglich....
    und immer noch die Frage - ist das überhaupt einer?


    Nach dem Beitrag
    hexenrohrlinge-t-4810.html
    und nun hier der Faden bin ich mir ziemlich sicher das der Pilz
    so schön und fest wie er dasteht und ich schon seit einigen Wochen immer rumkreise - mitnehmen ok - wieder lesen - wieder rätzeln und dann doch nicht essen.....:shy: ein Hexenröhrling ist.


    darum erlaub ich mir noch fix ein Bild von 2 noch etwas jüngeren die ich letztens fotografiert habe - einzustellen.



    Liebe Grüsse
    Sabine

  • Ich hatte letztens drei schöne Exemplare des Flockenstieligen Hexenröhrlings im Korb und hätte ihn nur zu gern verkostet. Da wir aber auch Massen an violetten Lacktrichterlingen fanden, nahmen wir hauptsächlich diese mit. Zu Hause hat meine Liebste den Ofen zum Trocknen der Lacktrichterlinge angeworfen, während ich noch auf einer Feier unterwegs war. Leider hatte sie da auch den Hexenröhrlich dazugelegt... Jetzt war er trocken und nachdem ich versucht habe, ihn im Topf mit Öl warm zu machen, ist er mir unglücklicherweise angebrannt... :-(


    Weil ich's hier gerade gelsen hab:


    Das Zerschneiden und liegen lassen kennen wir auch allzu gut... was mich da letztens richtig genervt hat:
    auf einem Waldweg Fichtenreizker, mindestens drei Stück. Alle zerschnitten, kein einziger wurmig, alle noch jung und gut gewesen. Muss das denn sein, dass wenn man schon einen Fichtenreizker nicht kennt, man alle anderen Fichtenreizker auch noch rausreißt um festzustellen, dass man die ebenfalls nicht kennt?! Ich sag ja nix, wenn man ein Pilzbestimmungsbuch dabei hat und einfach mal gucken will, was das für einer ist, aber dann reißt man auch nicht alle raus, sondern nur einen bestenfalls. Was mich auch aneiert: Wenn Leute mit prallgefüllten 10-Liter Körben aus dem Wald kommen. So viele Pilze kann doch gar keiner essen, wieso muss man denn dann mit aller Gewalt den ganzen Wald abmähen? So auf die Art und Weise: hauptsache kein anderer bekommt was ab, auch wenn ich sie alle wieder wegschmeißen muss. Könnt ja sein, dass mir einer was wegfrisst... "Schlacht am kalten Buffet" - Reinhart Mey
    sag ich da bloß :-)

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    Einmal editiert, zuletzt von Jens_U ()

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