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letzter Beitrag von kaetzchen am

Pilzmesser

  • Hallo zusammen,


    ich hätte mal einen ganz interessanten Vorschlag. Möglich das es den schonmal gab, aber die Suche hatte jedenfalls bei mir nichts ergeben und wenn auch... Doppelt hält bekanntlich besser.


    Mich würde mal interessieren mit welchen Messern ihre eure "Ernte haltet" :-)
    Ich bin mir sicher das da einige recht lustige und interessante Sachen zum Vorschein kommen werden. ( uralte Küchenmesser, Bowiemesser... :-))


    Ich werde da auch gleich mal den Anfang machen und unsere (meiner Frau und meines) vorstellen.
    Da ich ein klein wenig einen Messertick habe, habe ich die beiden selber gefertigt. (bis auf die Klinge..dazu fehlt mit leider die Möglichkeit die zu schmieden:-))
    Dabei muss ich zugeben.. Das meiner Frau (das mit dem dunklen Griff) hat schon eine etwas zu kleine Klinge... Ich werde wohl fürs nächste Jahr nochmal im Keller verschwinden müssen.


    Also... es würde mich freuen wenn ihr mitmacht und bin schon echt neugierig. :-)




    viele Grüße und gute Funde


    Jens



  • Hallo,


    habe mir aus einem Haushaltswarengeschäft mit grosser Tradition im Scheren- und Messerschleifen ein Pilzmesser gekauft: mit Borsten vom Wildschwein und eingebauter Pinzette, Messskala, Öese für eine Sicherungskette und Etui welches sich an dem Gürtel befestigen lässt. Die Oberseite der geschmiedeten Klinge ist grob geriffelt, Ca. 30 Euro; bin sehr zufrieden.


    Gruss Jorge

    Genieße jeden Tag, aber nicht jeden Pilz, es könnte sonst Dein Letzter sein

    100 Pilzchips

  • Hallo Jens,


    schöne Messer bzw sehr schöne Griffe hast du da angefertigt.
    Diese Frage stellte ich mir neulich auch und da ich nichts ähnliches im Forum gefunden hab musste ich im Messerforum nachschlagen. Dabei fielen mir die Opinel-Umbauten auf. Begeistert von den Schlichten und dennoch schönen Messern habe ich mir eins zugelegt. Mit Olivenholz. . .
    Werde den Griff noch etwas an die Hand anpassen.

  • Für mich sind Laguiole Messer mit Abstand die Besten.
    Die Klinge ist lang, nicht zu dick und sehr stabil. (12C27)
    Man bezahlt zwar mehr, aber es ein Messer fürs Leben.
    Man sollte allerdings auf Fälschungen achten, bei denen komme es dann mal häufiger vor das der Sicherheitsmechanismus ausleiert und das Messer beim Pilze schneiden zuschnappt.

  • Wir haben beide ein Opinel No. 5, wie oben schonmal gezeigt mit Wildschweinborsten, gerundeter Klinge und geriffeltem Rand oben zum groben säubern der Pilze. Die Arretierung für die Klinge ist auch oft ganz praktisch....
    Mir ist einmal ein frisch geschärftes Schweizer Taschenmesser abgerutscht und zugeklappt.....:eek: Trotzdem habe ich auch das immer dabei :) Das habe ich schon ewig und eigentlich wirklich immer und überall dabei...

  • Ich habe seit etwa einem halben Jahr ein Meru Ibex. Ein preisgünstiges aber gescheites Einhandklappmesser mit arretierbarer Klinge, an dem nicht viel auszusetzen ist. Für Outdoor- und Campingaktivitäten aller Art geeignet. Problemlos mit einem Abziehstein zu schärfen. Ich meine es ernst, ich krieg kein Geld von der Firma. Aber falls das einer von denen liest, Jungs, ich schick Euch gern meine Kontonummer ... ;)




  • Das Thema interessiert mich auch.


    leider habe ich noch kein in meinen Augen wirklich geeignetes Pilzmesser gefunden.


    Es sollte sehr leicht gebaut sein, wasserfest und mit einer dünnen geraden 8cm Klinge die auch zum spalten eines großen Pilzes reicht.
    Gekrümmten Klingen sind schwer zu schärfen und deshalb meistens stumpf.
    Dann muss es natürlich eine auswechselbare Wildschweinbürste zum einklappen haben.
    Die Klinge sollte vorteilhafterweise mit einer Hand zu öffnen sein.
    Der Griff könnte signalfarben sein, falls man es mal liegen lässt.
    Ausserdem muss eine Schnuröse dran sein.


    Alles was ich bisher gefunden habe ist entweder aus Holz und quillt, hat eine Klinge wie ein Sarazenenschwert, oder man kann den Pinsel nicht verstauen.
    Unnötig massiv sind fast alle, als wenn man armdicke Steinpilze zurechtschnitzen müsste.


    Hat da jemand einen Kauftipp, bevor ich in die Werkstatt gehe?

  • Gutes Messer, nutze ich auch :alright:


    Positiv sind die Borsten am Ende des Messers hervorzuheben um Pilzfunde im Wald direkt von Erde u.a. zu säubern, dann landet gleich weniger Dreck im Korb


    Gruß



    Hallo zusammen.


    Dieses hier hab ich in einem Jägerladen gefunden.
    Hat mich 25,- EUR gekostet und leistet mir treue Dienste.

    Pilzsachverständiger DGfM - Pilzberatung und Lehrwanderungen in Hessen
    Genaue Bestimmung der Funde und Essensfreigaben gibt es nur von Pilzsachverständigen vor Ort

  • Ich habe dasselbe wie Boletus Edulis vor ein paar Jahren von meiner Schwester geschenkt gekriegt. Es wurde furchtbar schnell stumpf, dass dafür 25€ aufgerufen werden ist mir ja fast schon peinlich.

  • Ich habe mir anfang des Jahres das "Pilzmesser für's Leben" gekauft und musste dafür etwas tiefer in die Tasche greifen. Manch einer mag das für "bekoppt" halten :D aber immerhin ist Pilzesammeln ja ansonsten ein kostengünstiges Hobby. Da ich dieses Jahr noch nicht allzu viel gefunden habe, muss es sich erst noch beweisen - ich hoffe es taugt.


    Tecnocut Viper Boletus (Horn Version)



    Der Brieselang ist eine schwindende Macht, an Terrain verlierend wie an Charakter, aber auch noch im Schwinden ehrwürdig, voll Zeichen alter Berühmtheit und alten Glanzes. Fontane

    Einmal editiert, zuletzt von Earl86 ()

  • Pilze bei denen die Stielbasis / Knolle ein wesentlicher Teil bei der Bestimmung ist, schneide ich ohnehin nicht ab, sondern ziehe/drehe sie heraus.


    Für Trüffeln mögen da wieder andere Spielregeln gelten; nimmt man diese ganzen Funktionsmesser ernst, so zeigen sich sog. "Trüffelmesser" auch wieder in anderem Gewand.

    Der Brieselang ist eine schwindende Macht, an Terrain verlierend wie an Charakter, aber auch noch im Schwinden ehrwürdig, voll Zeichen alter Berühmtheit und alten Glanzes. Fontane

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  • Für mich ist dieses Teil eine Spielerei und vielleicht ein Geschenke - Gag. :D Mit dem Finger die Schwammerl vorsichtig raushohlen, mit Unterstützung von unten den Stiel heraushebeln und dann vorsichtig den Dreck wegpulen. DANN erst abschneiden was nicht ran gehört. So kann man manchen Problem (Pantherpilzvergiftung) aus dem Weg gehen.;);)
    LG Reinhilde

  • Meins ...







    Die Klinge ist für vieles zu kurz und zu schmal aber ich brauch das Ding eigentlich auch nur zum putzen oder durchschneiden. Scharf ist es immer und verschwindet in jede noch so kleine Hosentasche.
    Mehr brauche ich nicht.


    Preis 1,- € aus der Baumarktsbilligabteilung.

  • Ach Dein Messer finde ich andauernd im Wald, schon als Kind –¦
    Und, dass es nicht so weh tun –“ das Messer verlieren –“ schleppe ich auch immer ein Irdendeinklappmesser mit mir rum; wichtiger ist der Pinsel, nicht zu weich oder zu hart, mit langem Stiel aus stabilem Holz zum wühlen im Laub.


    Bilder kann ich leider keine einstellen, die Gefahr im Wald von einem von Euch erkannt zu werden ist einfach zu groß.


    AO, Anonyme Ohren –“ nix AA


    Das Ohr ;)



  • Ach schau einer an, DU bist das, der da immer den Waldboden so zerwühlt? Na, dann isses ja gut. Ich fürchtete schon, das sei ne Rotte Schwarzwild auf der Nahrungssuche. Dabei ist das ein Anonymus mit Ohren. Eieieiiii!!!!:D:D:D
    LG ein Kätzchen mit-ohne Krallen.:P;)

  • Ach schau einer an, DU bist das, der da immer den Waldboden so zerwühlt? Na, dann isses ja gut. Ich fürchtete schon, das sei ne Rotte Schwarzwild auf der Nahrungssuche. Dabei ist das ein Anonymus mit Ohren. Eieieiiii!!!!:D:D:D
    LG ein Kätzchen mit-ohne Krallen.:P;)


    :alright::alright::alright::alright:


    Dein Ohr ;)


    :D:D:D
    LG Reinhilde, die dann gleich mal gucken wird ob der Waldboden aufgebrochen oder glatt ist.;)

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