Beiträge von kaetzchen


    Hi,


    von Bodenbeschaffenheit habe ich zugegebenermaßen nicht sonderlich viel Ahnung, weiß aber, wie variabel das Wachstum von Pilzen sein kann. So reicht zum Beispiel ein einst geschotterter Weg, um neben dem Weg kalkliebende Arten wachsen zu lassen.


    LG, Jan-Arne


    Diese Aussage kann ich bestätigen. Hier im Vogtland gibt es ein Gebiet in dem der Waldboden wirklich recht sauer ist und--- an einigen Wegrändern und Waldwirtschftsstraßen wachen viele kalkliebende Pilze. wie z.B.






    der graue Lärchenröhrling (Suillus viscidus),



    der Lärchenschneckling (Hygrophorus lucorum) oder auch



    der rostrote Lärchenröhrling (Suillus tridentinus).


    Alle diese wachsen hier bei mir nur an Wegrändern. Da kommt man dann schon mal ins Grübeln über die Bodenbeschaffenheit.


    Dann haste echt was verpasst! :sick:
    Kannste aber nachholen. Etwas Butter in ein verschlossenes Glas und dann stehen lassen. Wenn die Buztter außen beginnt "glasig" zu werden, dann--- Nase mal in ´s Glas stecken und schnuppern. DEN Geruch vergisst du nicht mehr. ;) ;):freebsd:
    bin schon weg-----


    Stümmt genau ;) und willkommen bei uns!!! :D


    Die Gnolme haben ihren Ursprung im APR 2013.


    Zuerst waren sie noch Gnome, über die nächsten ca 600 Beiträge hinweg entwickelten sie dann zu Gnolmen.


    Respekt, wenn ihr das alles durchlest! :D


    Och Safira, DAS schafft Heiterkeit im tristen Alltag und für ne "Gnolmerei" :giggle: :giggle: ist es nie zu trist und nie zu anstrengend. auch nicht bei 600 Beiträgen. ;)


    Hallo,


    hast du das Ding damals wirklich angefasst? Das sieht mir nach der poroiden Form des Geweihförmigen Schleimpilzes Ceratiomyxa fruticulosa var. porioides aus. Wenn das aber ein richtiger Porling sein sollte, dann weiß ich nicht weiter...


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan, danke für die schnelle Antwort. Angefasst habe ich das Dingens schon und fand es auch relativ fest in der Konsistenz, aber dafür will ich mich heute, nach soooo vielen Jahren, nun nicht mehr verbürgen. Ich denke mal du hast das schon richtig erkannt. Danke herzlichst für die schnelle Antwort und einen Gruß an ´s "Elbi"


    Gnolme??? Grübel--- :hmmnmz: sind das nicht Abkömmlinger der knitterlichen Knupsklopse???? :freebsd:
    Die hausen doch so viel ich weiß da irgend wo in einem sehr dichten und verwunschenen Wald bei???? Hmmm--- nun komme ich nicht drauf wie der Wald heißt. :crying: :crying:

    ...was ich da vor drei Jahren mal fotografiert habe. Bin eben beim sortieren der Bilder wieder drüber gestolpert.


    Fundzeit: 17. Juli 2012


    Fundort: Laubmischwald


    Substrat: alter vermorschter liegender Birkenstamm


    Geruch: ohne


    Konsistenz: kaum feucht, etwas elastisch


    Die Farbe ist korrekt dargestellt.



    #1

    #2


    #3


    #4


    Danke euch schon mal für die Bestimmung und---ich werde bestimmt noch weiter mit anderen "Super-Funden" nerven.


    Hallo.


    Das Köstritzer ist ja im Grunde recht lecker. Aber dennoch stimmt da irgendwas nicht. War es nicht ein russischer Brauch, nach dem man Champagner (und nicht Bier) aus dem Stiefel einer Dame (und nicht aus Modderbotten) trinkt?


    Nastrovje,
    Pablo.


    Lieber Pablo,
    alsooo das mit den Stiefeln und dem Bier ist schon richtig, denn...
    die Studenten, so viel mir bekannt ist haben früher das Bier aus einem alledings gläsernen Stiefel getrunken, wenn sie in ihren studentischen Verbindungen einen Kommersabend abhielten. Der Stiefel konnte so etwa 2 Liter des Gerstensaftes enthalten und dann wurde reihum getrunken und jedes mal beim weiterreichen etwas gedreht. Wenn dann das Bier zur Neige ging, dann konnte es passieren, dass gerade die Spitze das Stiefelfußes nach oben zeigte und das Bier dann beim nächsten Trinkversuch mit einem kräftigen gluckser heraus lief und die Luft dort eintrat. Bei wem das passierte, der musste den nächsten Stiefel zahlen.
    Ich kann mich noch entsinnen, dass früher, als ich Kind war, in den Gaststätten noch solche Stiefel hinter der Theke im Glaschrank standen. Die wurden aber, so viel mir bekannt ist irgend wann aus hygienischen Gründen nicht mehr genutzt.
    Wenn es jemasnd besser weiß, dann bitte melden und berichtigen.


    Tolle Funde! und toll beschrieben.
    Aber das Foto der Gummistiefel fehlt bei der Einleitung echt. Passen sie?


    Passsende Gummistiefel in einem Geschäft , ein Wunschtraum für mich. Ich habe meine in China bestellt, aber dafür sind das auch meine 2. passenden. Die ersten habe ich noch in der Tschechoslowakei gekauft, aber nach ca 7 Jahren waren die leider echt hin.


    öhhhmmmmm.... hier hätte ich noch eine Alternative. :freebsd:



    Pil(s)z-Stiefel. :giggle:





    Hallo, lieber Peter,
    da gucke ich aber sehr neidisch auf DIE Funde. :alright: :alright:
    Ach ja und mit-ohne Gummistiefel, wäre doch auch gegangen. Barfuß durch den Matsch soll gut für den Kreislauf sein....bin schon weg .......
    Aber ein Gummistiefel-im-Einsatz Foto wäre auch was schönes, fast so schön wie die vielen tollen Funde.

    Liebe Tuppie, auch ich schließe mich den "Vorschreibern" gerne an.


    Vor einigen Jahren habe ich mal eine ganze große Wiese (10 000 Quzadrtatmeter oder auch mehr) voll mit diesen hübschen Pilzen gefunden. Einige hatte ich mit nach Hause genommen und in meinem damaligen Garten auf die Wiese neben die Ligusterhecke gelegt. Zwei Jahre lang wuchsen dann auch dort diese schönen Pilze. Dann waren sie weg. Auch auf der Wiese mit den Erstfunden sah ich sie leider nie mehr.


    Komm rasch her, liebe Heidi, dann gehen wir noch mal hin. ;) :) :)


    Wunderschön! Danke liebe Tuppie, du bist der Retter meines müden Morgens. :sun::sun::sun:


    Das ist so eine Sache mit dem Boden. Der Boden ist eigentlich eher sauer, der Untergrund besteht aus Granit, teilweise aber auch aus Glimmerschiefer, doch die Wege und Straßen wurden wohl mit kalkhaltigem Schotter gebaut und nun wachsen an den Wegrändern und Straßengräben Pilze die Kalk mögen.
    An diesen Rändern finde ich auch immer wieder -Graue Lärchenröhlinge (Suillus viscidus)- diese aber eben nur an den Straßenrändern.



    Wollte doch schnell noch mal in "meinen" Pilzwald schauen. Nein, so richtig was tolles habe ich zuerst nicht entdeckt. Aber dann...









     
    Hygrophorum lucorum, den Lärchenschneckling den ich dort noch nie gefunden habe.


    Etwas weiter hin dann...






    den dagegen finde ich jedes Jahr an genau der gleiche Stelle. Tricholoma partentosum, den Schneeritterling.



    Der Höhepunkt waren aber, wie nun schon drei Jahre hintereiander, diese "Burschen"





    Die Ziegenfußporlinge, welche auf einen kleinen Waldweg wachsen. (Den Pilzsachverständigen hier aus der Gegend ist der Standort bekannt). In diesem Jahr hatten die Wildschweine mal versucht die Pilze aus zu hebeln. Bei dem einen Exemplar war es ihnen gelungen. Ich habe den schon ziemlich vergammelten und stinkenden Burschen wieder senkrecht hin gestellt. ;)


    Hier in der Bildmitte gleich rechts neben der kahlen Stelle ist der Standort (alle Jahre wieder)



    Was habe ich noch gefunden? Graue Ritterlinge, bei denen ich aber ziemlich im finsteren tappe.



    Die waren allesamt ziemlcih vergammelt und durchweicht, gerochen haben sie nach nichts.





    Wenn jemand ´ne Idee hat, dann bitte helft mir.


    Dankeeeeeeeeeeeeee.................

    Hmmmm.... ich glaube mich zu erinnern, dass im vergangene Jahr auch schon mal so eine "tolle" Anfrage. kam, von einem Menschen, der wohl eine etwas skurrile Beziehung zum Humor hatte.:veryannoyed:

    Lieber Nobi,
    was ist das für ein wunder-, seelenvolles Lied/Gedicht. Dazu diese herrlilchen Bilder. Ich bin sehr gerührt. Für weiteres fehlen mir die Worte. Es ist so viel Wahrheit in diesen Zeilen. Sie sprechen mir aus dem tiefsten Herzen.