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letzter Beitrag von Beorn am

Roter Täubling und Röhrling?

  • Vergleiche Nummer 3 (erstes Bild) Mal mit Xerocomellus chrysenteron, einem Rotfußröhrling, ob das denkbar ist. Dein Exemplar ist natürlich schon recht alt.

    Alle meine Bestimmungshilfen sind nur als Anregung zu verstehen. Für eine sichere Bestimmung sollten Pilze einem PSV vorgelegt werden. Eine Essensfreigabe gibt es im Forum grundsätzlich nicht.

  • Hallo,


    den ersten Täubling würde ich mal mit dem Violettstieligen Pfirsichtäubling Russula violeipes vergleichen. Zum Zweiten fehlt es mir etwas an Input.

    LG Thiemo

    Bestimmungen anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Sichere Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben!

  • Hi,


    Nummer 1 (rot):


    ich habe mich jetzt eingelesen und gemerkt dass die verkürzte Huthaut, welche wichtig wäre für den roten Täubling gar nicht zu sehen ist. Er ist zusätzlich mild im Geschmack (Probe) und riecht gut. Ich tippe damit auf fleischroter Speisetäubling.


    Nummer 2 (grün):


    violettstieliger Pfirsichtäubling denn die jungen Pilze rochen alle gut nach Obst und die älteren nach Fisch, der Stiel und die Farbe + Lamellen sollten auch passen.


    LG

  • Hallo Kadir,


    kein Speise-Täubling. Die Farbe ist außerhalb des möglichen Spektrums. die Stielform passt auch nicht (zugespitzt beim Speise-Täubling) und die Lamellen scheinen auch eine Tönung zu haben, so dass das Sporenpulver nicht rein weiß sein dürfte.


    Die meisten Täublinge kann man ohne genaue und gründliche Untersuchung inklusive Mikromerkmale und chemische Reaktionen nicht bestimmen und braucht dazu auch spezielle Literatur über Täublinge.


    Den Rotfußröhrling von den ersten Bildern halte ich für den Falschen Rotfuß, aufgrund des dunklen Stiels und der fehleneden Rotttöne in den Hutrissen. Und weil er momentan sehr häufig in Laubwäldern auf besseren Böden ist.


    beste Grüße,

    Andreas

  • Hallo Michael,


    in der Tat sehen Falsche Rotfußröhrlinge ziemlich aus wie schmächtige Düstere Röhrlinge. Aufgrund der Farben, die viel zu olivgelb getönt sind und des Gesamthabitus sowie der Hutoberfläche halte ich aber den Düsteren für ausgeschlossen. Die Fruchtkörper sind einfach überaltert und vermutlich kurz vor Goldschimmel, daher die düstere Röhrenfarbe.


    beste Grüße,

    Andreas

  • Buon Giorno!


    Der Befall (wass auch immer das ist), der hier die dunklen Poren verursacht, könnte theoretisch auch die Stielfarbe beeinflussen - also ein Rotfußröhrling (Xerocomellus) dürfte das auf jeden Fall sein, aber eine konkrete Art könnte ich hier nicht vorschlagen, dazu sieht man erstens zu wenig vom Pilz (Stielbasis, vollständiges Schnittbild) und zweitens ist das ohnehin oft schier unmöglich, wenn man keine intakten, frischen fruchtkörper hat.

    PS.: Andreas ist ganz schön flott. g:-)



    LG; Pablo.

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