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letzter Beitrag von schneesurfer am

Ausflug ins Langental bei Grünstadt.

  • Hallo,


    heute war es endlich so weit und ich durfte mich Pablo, Alexander und einigen anderen Pilzprofis zu einer Tour durch den Pfälzerwald anschließen. Dabei wurde ich nicht schlecht mit Speisepilzen versorgt, von denen ich die wenigsten selbst gefunden, die meisten aber bereits verputzt habe. Ich möchte mich noch einmal herzlich bedanken, daß ich mich anschließen durfte. Viele neue Pilze habe ich kennen gelernt.


    Steinpilz




    Sandröhrling


    Schopftintling


    Maronenröhrling


    Goldröhrling


    Fichtenreizker


    Hallimasch


    Graublättriger Schwefelkopf


    Birkenpilz


    Den Birkenpilz, Steinpilz, Sandröhrling und die Marone habe ich noch nicht verputzt. Alle anderen haben mir geschmeckt, allerdings gingen einige in der Pilzpfanne etwas unter, sodaß ich eigentlich nur vom Geschmack der Hallimasch und Graublättrigen Schwefelköpfen ein Bild habe. Der Hallimasch schmeckt mir deutlich am besten.


    Bei der Gelegenheit möchte ich noch eine Frage zur Zubereitung loswerden, vor allem wegen der Hallimasch. Ich hatte Butter in die Pfanne gegeben und die Pilze 20 Minuten gebraten, indes hatte mir noch einmal Informationen zu den Pilzen bei 123pilze durchgelesen. Dort wird beim Hallimasch geschrieben, man solle ihn doch unbedingt vor dem Braten kochen und das Wasser abschütten. Ich dachte eigentlich, daß es auf die Hitze ankommt und es nun egal ist, ob ich die Pilze nun brate, in den Ofen lege, oder koche. Jedenfalls war ich dann doch leicht verunsichert und habe die Pilze noch weitere 15 Minuten in kochendes Wasser geschmissen. Ich wollte da einfach auf Nummer sicher gehen, kann mir aber gut vorstellen, daß darunter das Aroma der Pilze gelitten hat. Deswegen möchte ich noch einmal nachfragen. Müssen die Hallimasch in kochendem Wasser zubereitet werden, oder hätte ich mir den letzten Schritt auch einfach sparen können? :-)



    Liebe Grüße und Danke noch einmal für die tolle Tour.

  • michl_1211

    Hat den Titel des Themas von „Ausflug ins Langental bei Grünstadt bei Grünstadt.“ zu „Ausflug ins Langental bei Grünstadt.“ geändert.
  • Hallo Michl,


    ich koche den Hallimasch nicht vorher ab. Ich achte nur auf eine längere Garzeit von mindestens 20 Min.

    In meiner Familie vertragen ihn auch alle.


    Einfach mal in einer kleineren Menge ohne vorheriges abkochen probieren.

    VG


    Timo


    Pilzchips 95 (+ 10 aus dem EM-Tippen)- 10 für APR 2018= 85+ 20 APR`18-Coins (10 Stk. schnellste Jokereinlösung + 5 Stk. Platzierung+ 5 Stk. Schnapszahl 111) =105

  • Ahoj, Michl,


    sehe ich genau wie Timo.


    LG

    Malone

  • Hallo michl_1211,


    das Abkochen, kannst Du schon auch weglassen, wenn Du die Schwammerl lange genug brätst.


    Wenn Du sie abkochen willst, würde ich das als ersten Schritt tun und sie danach weiterveredeln.


    Erst Braten und dann kochen erscheint mir irgendwie verkehrt rum. Aber wenns schmeckt, warum nicht!


    Grüßle

    RudiS

  • Ja, klar, war das verkehrt rum. Ich wollte auch zuerst nur braten. Dann gemütlich Informationen über die Pilze gesurft und dann wollte ich doch nochmal auf Nummer sicher gehen. :-)


    Muss ich mir mal demnächst neue besorgen, die Brate ich dann nur 20 Minuten. Die sind echt saulecker die Teile.

  • Moin, Michael!


    Ich habe Hallimasch bisher auch noch nie abgekocht vor dem Braten.
    Wenn ich welche einkochen will, dann schon, ja, aber sonst kommen die einfach in die Pfanne und werden dort halt lange durchgegart.


    Von der Exkursion habe ich irgendwie gar nicht so viele BIlder gemacht, und wenn dann hauptsächlich eben "Nerdpilze", die aber noch nicht untersucht sind (haben also noch keine Namen, höchstens Arbeitstitel).


    Schön aber, die sehr üppigen Fruktuationen ganz zu beginn von Erlenschüpplingen (Pholiota alnicola):




    Nicht die Frischesten, aber ich habe ncoh nie so üppige Büschel gesehen.


    Auch immer wieder schick, eine hübscher und frischer Rosafarbener Saftporling (Rhodonia placenta):


    Weitres Zeug stelle ich vielleicht die Tage noch ein, muss aber erst unters Mikro.



    LG, Pablo.

  • Den Steinpilz und die anderen verbleibenden Pilze, habe ich diesmal in Stücke geschnitten, im Ofen bei 180°C 15 Minuten gebacken und dann auf Flammkuchen gepackt, die ihrerseits nochmal ca. 5-8 bei 250°C gebacken haben. Mit dieser Zubereitungsmethode hat sich das Aroma des Pilzes super entfaltet. Mein subjektives Geschmacksempfinden sagt:

    Steinpilz > Hallimasch > Rauchblättriger Schwefelkopf


    Für die anderen Pilzsorten hätte ich eine größere Portion gebraucht, um mir ein gutes Urteil zu bilden. Die Hallimasch haben nur hauchdünnen gegen den Steinpilz verloren. Ich finde die echt superlecker und bin gespannt andere Zubereitungsmethoden auszuprobieren.




    Übrigens kann ich's kaum erwarten wieder in den Wald zu gehen. Falls jemand von euch aus der Region Mannheim Zeit und Lust hat, am WE irgendwo wandern zu gehen. Ich würde mich freuen (übrigens auch dann, wenn wir keine Pilze finden). :-)

  • Hallo Michl,


    hier kann ich mich mal mit reinklinken. Auch ich bin Hallimasch-Liebhaber und ich verarbeite diese gern zu einer Pilzsuppe. Und die wird von der gesamten Familie und auch Bekanntenkreis prima vertragen.

    Pilze mit einigen Spritzern Zitrone kochen - mindestens die besagten 20 Min., Pilze mit dem Schaumlöffel rausfischen, den Sud durchseihen (wegen ev. Schmutz-, Nadel-, Laubpartikel) - nicht wegschütten! Dann je nach persönlichem Geschmack eine kleine Buttermehlschwitze (Mehr Butter als Mehl) für die Cremigkeit einrühren, ev. wers Hüftgold mag, noch mit etwas Sahne verfeinern. Pilze in feine Gleichmäßige Stücke schnippeln, wieder in den Sud rein, nach Geschmack abwürzen - fertig-lecker. Bei vielen Pilzen nehme ich dann noch von aromaintensiven die Stiele mit zum Kochen, am liebsten violetter Rötelritterling, Hexen, Maronen oder Steinis. Nicht die Hüte - wird schleimig.

    Wärmt an kälteren Herbstabenden schön durch und schmeckt uns einfach gut.


    Damit viele Grüße aus Sachsen

    Ute

  • Auch von meiner Seite noch etwas zum Hallimasch: Ich habe ihn dieses mal, im Gegensatz zu sonst, 15 Minuten gekocht und dann in der Pfanne weitere 3-5 Min. mit Zwiebeln, Knoblauch, etwas Brühe (+etwas Mehl) und saurer Sahne + frischer Petersilie gebraten. Mir schien der Geschmacksverlust ggü. 20 Minuten direkt in der Pfanne braten erheeeblich. Ich werde die kommenden male wieder auf das Abkochen verzichten und sie lieber 5 Minuten länger in der Pfanne braten.

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