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letzter Beitrag von Beorn am

Ganoderma adspersum

  • Hallo zusammen,

    hab heute im Wald (an einer Eiche,wenn ich mich nicht irre) dieses schöne Exemplar gefunden und meine es könnte ein Ganoderma adspersum sein.

    Kommt euch das plausibel vor?


    Ich stelle fest, dass die Fotos nicht sehr gut sind.

    Da es nicht sehr weit ist, könnte ich ggf. versuchen, morgen bessere zu machen. Standort ist Südfrankreich dept. Ariège.

    Viele Grüße von da

  • Hi,


    schade, Bilder von der Oberseite als direkte Draufsicht wären hilfreich. So vom Gesamteindruck hast du was aus der Ganoderma lucidum-Ecke gefunden. Der Komplex beinhaltet mehrere Arten, die nur schwer bis gar nicht zu trennen sind.


    Eine sehr kleine Option räume ich bei deinem Fund noch Inonotus dryadeus ein.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo.


    Der sieht seltsam aus!


    Normalerweise bilden Ganoderma - Arten keine Guttationstropfen.

    Für einen Schillerporling erscheinen mir die Poren zu hell, insofern schon auf Gattungsebene schwer einzuordnen. Da müsste man wohl etwas mehr vom Pilz sehen.... und eigentlich auch fühlen können.



    LG, Pablo.

  • Hi,


    sag das mal nicht. Ich hatte schon oft junge Lucidums, die am Baum stark guttierten. In dem Zustand hätte ich die locker als I. dryadeus ansprechen können. Glücklicherweise habe ich gewartet und dann meinen "Irrtum" erkannt.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo, Stefan!


    Das ist interessant. Sowas ist mir noch nie bei eienm lackporling begegnet. Ich würde fast sagen, daß in so einem Fall was schief gegangen ist, und zB Bakterien oder Viren sich eingenistet haben.

    Oder eine vergleichbare Entwicklungsstörung vorliegt. Bei Fomes fomentarius (Zunderschwamm) ist mir ein solches Verhalten schon begegnet, aber stets bei Fruchtkörpern, die auch sonst nicht so ganz "gesund" aussahen (zu fett, zu weich, irgendwi komisch gewachsen etc.).



    LG, Pablo.

  • Hallo, Beli!


    Stimmt. :thumbup:

    Das kann durchaus auch an der Belichtung liegen. Dann ist da aber immer noch die Hutkruste zur Ansatzstelle hin, die ziemlich hart und kräftig aussieht. Aber auch das kann über BIlder täuschen.
    Solche Fruchtkörper sind sehr schwierig über Bilder zu beurteilen, man müsste auch fühlen können, um sich weitere Anhaltspunkte zu veschaffen...



    LG, Pablo.

  • Vielen Dank schon mal an alle.
    Wenn ich es schaffe, hole ich mir heute Nachmittag noch ein paar Fotos (muss vorher auch erst mal ein paar Brombeeren wegschneiden)
    lucidum habe ich auch, die sehen allerdings bei mir ganz anders aus.


    Bis gleich, hoffe ich
    LG

  • Hallo zusammen,
    hier noch ein paar Fotos von gestern.

    Der Pilz hat keine sehr harte Hutoberseite. Ich konnte relativ leicht ein Stück rausschneiden.
    Das Fleisch ist innen dunkelbraun und hat einen intensiven, nicht unangenehmen Pilzgeruch.

    Der Fuß scheint sehr hart, das Holz rundherum lässt sich nicht eindrücken.


    LG

  • Hi.


    Ja, das scheint doch eher in die Richtung von Belis Vorschlag zu gehen. Auch wenn die Wuchsform ungewöhnlich ist, aber aus dieser Perspektive ist das keine Ganoderma - Hutkruste mehr, Phellinus müsste viel härter sein, dann bliebt im Grunde kaum noch was Anderes übrig als Inonotus.



    LG, Pablo.

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