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letzter Beitrag von Beorn am

Hilfe

  • Ich habe heute diesen Pilz in meinem Gemüsebeet diesen Pilz gefunden. Der Sachverständige den ich deshalb per Mail kontaktiert habe hatte irgendwann die Nase voll von meiner Fragerei und hat mich abgewürgt. :shy: jetzt trau ich mich nicht mehr nachzufragen.
    Was ist das für ein Pilz? Ich hab große Angst es könnte ein Knollenblätterpilz sein.
    (die Verfärbungen könnten evtl auch von Flugrost am Messer kommen??)

  • Den hättest Du nochmal ein bisschen wachsen lassen sollen, dann hätte man auch Anhaltspunkte zur Bestimmung. Außer dass das ein Baby-Pilz ist, kann man nicht mehr sagen, wobei ich einen Knollenblätterpilz für unwahrscheinlich halte. Wenn die Lamellen nicht rein weiß sind, hätte vielleicht mal ein Champignon draus werden wollen. Das ist aber alles nur spekulativ.


    Grüße
    Harald


  • Ach Sch...
    Und das er Wurzeln hat sagt nichts aus?


    Also ... erstmal ist zu klären ... wo ist hier eigentlich das Problem ???


    Hat den irgendjemanden angeknuspert?


    Angst ums schnittgemüse (Blümchen)?!


    Solange da kein Kleinkind ständig dran rum grabbelt, würde ich es wachsen lassen und als naturdeko ansehen und mich dran erfreuen ... es schädigt die Pflanzen nicht


    Alex

  • Genau das ist das Problem da ist ständig ein Kleinkind zugange. Mein Sohn ist ein Jahr alt und ziemlich neugierig.
    Müsste er von dem Pilz essen um sich zu vergiften? Oder reicht es gar aus wenn ich jetzt zB etwas berühre das ich vorhin nach dem durchschneiden berührt habe und dann meinen Sohn?
    Sorry ich weiß ich frag doof aber ich hab da echt großen Schiss.
    Und was ist mit dem Gemüse drumherum kann man das noch essen?

  • Moin


    Das ist kein arsenbomber...
    es gibt bei Pilzen keine Kontaktgifte... es muss schon eine gewisse Menge oral aufgenommen werden... und soviel klebt nicht unter den Nägeln ...


    Also pilzchen entfernen und ab und zu mal kontrollieren ob neue gewachsen sind und alle sind zufrieden



    Alex


  • Ok dann nur noch ein mal zur Sicherheit.
    Für das Gemüse das DIREKT daneben steht bekomme ich Esssensfreigabe? ;) Über das Mycel geht nichts ins Gemüse?


    Kann alles so bleiben ... es tut den Pflanzen sogar gut ... da Sie durch den Pilz mehr mit Nährstoffen versorgt werden


    Alex

  • Ach das ist ja interessant. Ich hab schon befürchtet das wäre jetzt alles "verseucht"
    Ich les mich jetzt mal etwas quer durchs Forum. Pilze intressieren mich schon geraume Zeit. Wenn ich doch nur nicht so ne Panik hätte. Was anderes als Pfifferlinge und Krause Glucke hab ich noch nie gesammelt.

  • Sorry das ich jetzt nochmal daher komme mit dem Thema. Ich hab einfach wahnsinnige Angst das es ein Knollenblätterpilz ist und ich meinen Sohn vergifte. Das Gemüse das außen herum wächst sind Rote Beete. Das Mycel bzw die Wurzeln können sicher nicht darin einwachsen und so die Rüben vergiften?

  • Hallo.


    Nein.
    Pflanzen nehmen keine Giftstoffe aus Pilzmycelien auf. Das passiert nicht. Pilze sind nicht kontaktgiftig, wie schon festgestellt wurde.
    Die Pilze, die du zeigst, gehören nicht zu den Wulstlingen, können also auch nicht >sowas< sein. Selbst wenn: Auch Grüne Knollenblätterpilze sind völlig harmlos und nur für manche Säugetiertarten (zB Hund, Mensch) giftig, wenn sie in relevanten Mengen (ganz grob gesagt: mehr als 1Gramm) in den Verdauungstrakt geraten. Über das Gemüsebeet wissen wir nix, also auch nicht, ob das so im Freiland angesiedelt ist, daß von dort überhaupt Zugang für ein Mycel zu einem geeigneten Mykorrhizapartner besteht. Nur dann könnte es von ökologisch wichtigne Symbionten wie Knollenblätterpilzen überhaupt besiedelt werden.
    Aber da es hier eh um eine Art aus einer ganz anderen gattung geht: Sowohl Champignons (Agaricus) als auch Egerlingsschirmlinge (Leucoagaricus) sind Zersetzer. Diese erfüllen natürlich auch wichtige ökologische Funktionen (wie alle Pilze), in diesem Fall zersetzen sie den Humus in dem Beet, wandeln ihn um in Nährstoffe, die die Pflanzen besser verwerten können.



    LG, Pablo.


  • Danke dir. Ist mir echt peinlich das ich so viel frag. Aber ich will am liebsten alles genau wissen da ich leider an einer Angsterkrankung leide. Deine Antwort hat mir geholfen denke ich.


    Kein Problem, Du kannst hier fragen, was das Zeug hält.


    Und viele wollen alles genau wissen und sich absichern......- mache Dir nicht zu viele Gedanken deswegen


    Angsterkrankung klingt noch erstmal nicht so schlimm für ein Forum(außer natürlich für Dich).


    Was echt ein Problem in Foren werden kann , ist eine Zwangserkrankung (es gibt da Überschneidungen zu Angsterkrankungen)- das sage ich ganz ehrlich, aber trotzdem erstmal keine Scheu. Solltest Du hingegen eine Zwangserkrankung haben, ich werde mich , soweit ich das mitbekomme, für Dich trotzdem gerne einsetzen, aber vielleicht ggf. mal ein Nicht!moderatorenstoppschild (ich bin kein Moderator hier) verhängen, welches Du mir dann hoffentlich nicht krummnimmst. Ich kenne Zwangserkrankungen leider zu gut.


    Allgemein sind die Foris hier sehr verständnisvoll Und hier wird niemand verurteilt- ich finde dieses Forum das beste überhaupt. Danke, daß Du Deine Befürchtungen angesprochen hast.

  • Hallo Safran. Du liegst mit deiner Vermutung richtig.
    So wie mit diesem Pilz hier lasse ich mich aber normal nicht gehen. Das wird wohl morgen Thema bei meiner Therapeutin werden.
    Ich hoffe ich darf aber trotzdem bleiben. Denn Pilze interessieren mich wirklich. Sollte ich doch übers Ziel hinausschießen nehme ich es dir nicht übel wenn du mich darauf aufmerksam machst. Im Gegenteil.

  • Hej.


    Aber klar kannst du bleiben. :alright:
    Wir haben doch alle unsere Schrullen und Macken. Wenn's extrem wird, wird schon jemand bescheid geben, dann kann man noch mal durchatmen, zwei Schritte zurück gehen und neu ansetzen. Alles hat seinen Platz im Leben, und wenn was wo hinkommt, wo's nicht hingehört, kann man dran arbeiten. Was du ja tust, und bislang sehe ich hier kein Problem.



    LG; Pablo.

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