Beiträge von Hannes2

    Hallo Eric,

    begrüßten mich Hunderte dieser hübschen Korallen.

    es sieht so aus als ob sie auf Holz wuchsen und so würde ich dnen den Namen Clavaria stricta geben aber ich habe von diesen Teilen auch keine Ahnung.


    Die meisten deiner Funde habe ich übrigens noch nie gesehen.


    VG Jörg

    Hallo,

    Espenrotkappen, Leccinum aurantiacum

    wenn die Schuppungsfärbung nicht völlig täuscht bezweifle ich dieses Bestimmungsergebnis. Eine echte Espen-Rotkappe in diesem alter sieht so aus:



    Mit dieser farblichen Stielschuppung kann dein Fund keine sein.


    VG Jörg

    Hallo ihr zwei,


    schon das ihr wieder einmal physisch zueinander gefunden habt.

    Pappelraufüße gabs einige , aber nur ganz junge Babys , die durften weiter wachsen :

    das glaubst Du doch selber nicht. Tuppie hat den richtiger, wenn auch nicht völlig richtig bestimmt.

    Auf dem Heimweg fanden wir diesen rötenden Champignon

    Blutegerlinge, um die genau zu definieren brauchts das scharfe Glas. Geschmacklich sind die alle gleich gut.

    Der kommt mir so bekannt vor, aber ich habe leider keinen Plan

    Pablo würde dazu Langunddünn sagen :D , Hymenopellis radicata.

    Was Gelbfüßiges… natürlich habe ich wieder vergessen, wie der hieß

    Ich hätte den als Chroogomphus rutilus bezeichnet ohne genau zu wissen ob das stimmt. Den hatte ich leider noch nie.


    Danke fürs Zeigen eurer Tour.

    Guck an, da muss Tuppie erst in Norberts Gefilden aufkreuzen, damit die Pilze sprießen.

    Das kann aber auch an Norberts Finderqualitäten liegen :giggle: .


    VG Jörg

    Hallo Florian,


    Tremellodendropsis tuberosa kommt optisch sehr ganz gut hin und ist am Fundort (Blindenanstalt Chemnitz) sogar gelistet. Ich denke dass Du recht hast und es sich um diese sehr seltene Art habdelt.


    Danke für den Tipp.


    Hallo Peter,

    den Steinpilz hätte ich jetzt vom Bild her als pinophilus angesprochen und den Pfiffi als amethysteus

    ich sehe da keinerlei Ähnlichkeit mit denen. Die Pfiffis haben keine Schuppung auf der Huthaut und beim Steinpilz fehlen jegliche rotbräunliche Farben ;) .


    VG Jörg

    Hallo Claudia,


    Aber deine Parkbewohner sind wie immer unerreicht,

    aber hier ist kein einziger Fund aus einem Park ;) . Die sind alle aus meinen kleinen Wäldchen und rund 500 m um um meine Wohnung herum.


    VG Jörg

    Hallo Murph,


    es geht doch. Das sind deutlich mehr Steinis als bei mir und Flockis habe überhaupt keine gesehen.

    Es reicht für eine leckere Pilzpfanne für mich

    Da dürfen die HoBis wohl wieder nur zuschauen. Du bist ganz schon verfr..... ;) . Gib denen doch auch etwas ab.


    VG Jörg

    Hallo,


    heute früh habe ich mich entschlossen endlich wieder einmal einen Wald aufzusuchen. Nicht einen meiner Gebirgswälder sondern meinen kleinen Hauswald, der keine zehn Minuten Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt ist. Dort ist der Boden mit meinen früheren Sammelgebieten identisch (sauer). Leider werden große Teile inzwischen von Brombeeren überwuchert. Dort habe ich vor ein paar Jahren noch viel Stockschwämmchen finden können. Jetzt wächst da nichts mehr.



    In einem mit Eichen ziemlich dicht bewachsenen Teil, einem Steinpilzhotspot, waren aber keine zu sehen. Als einziges zeigte sich ein schöner Tümpel mit Pfifferlingen (Cantharellus cibarius).



    Im Fichtenbestand (Hochwald) waren Graue Wulstlinge (Amanita excelsa), der Fuchsige Scheidenstreifling (Amanita fulva) und einige Perlpilze (Amanita rubescens) zu sehen.



    Immer wieder schön anzusehen ist der Klebrige Hörnling (Calocera viscosa).



    Diese ebenfalls unter Fichten vorkommenden Korallen würde ich gern Kammkoralle (Clavulina coralloides) nennen. Keine Ahnung ob die es wirklich ist.



    Den "Holzbewohnenden" Maronenröhrling (Imleria badia) habe ich auch gefunden.



    Die gab es natürlich auch am Boden.



    Die unter Fichten unvermeindlichen Ockertäublinge (Russula ochroleuca) waren zu sehen



    während ich den Grasgrünen Täubling erstmals im Fichtenwald gefunden habe.



    Einige Dickblättrige Schwarztäublinge (Russula nigricans) hatten sich hervorgetraut.



    Ungewöhnlich selten waren Breitblatt-Rüblinge (Megacollybia platyphylla) und Kahle Kremplinge (Paxillus involutus) vorhanden.



    Am Waldrand hat sich pünktlich Anfang September unter ein paar Espen die erste Weißstielige Rotkappe (Leccinum leucopodium) gezeigt.



    Das war es mit dem Waldspaziergang und da ich noch Zeit hatte drehte ich dann eine kleine Wohngebietsrunde. Dort zeigten sich auf den Wiesen häufig Behangene Faserlinge (Psathyrella candolleana).



    Ganz im Gegensatz zum Wald waren ein paar Steinpilze (Boletus edulis) zu finden.



    Unter Espen waren häufig Rosascheckige Milchlinge (Lactarius controversus) zu sehen.



    An meinem Hotspot zeigten sich auch wieder junge Pappel-Raufüße (Leccinum duriusculum).



    Am selben Hang fand ich dann noch dieses kleine Raufüßchen, dass sich durch Schneckenfraß kaum auf dem Stiel halten konnte.



    Irgendwie passt der nicht zu L.duriusculum, weder dessen Statur noch dessen Stielschuppung. Ausserdem blaut der leicht an der Bruchstelle. Da dort aber nur Espen und Ahorn vorkommt bleibt eigentlich nichts anderes übrig.


    Zum Schluß gibt es noch den obligatorischen Schleierling (Cortinarius spec.) unter Eiche, bei dem ich wie immer überfragt bin. Einen besonderen Geruch habe ich nicht festgestellt.



    Ich bedanke mich bei allen, die mich auf meiner Tour begleiten und wünsche allen noch ein erfolgreiches Wochenende.


    VG Jörg

    Hallo Norbert,

    Mein Foto sieht auch immer Dinge , welche mir nie auffallen.

    Und zu Hause kann ich mich dann in Ruhe ärgern.

    ich bin froh das ich nicht der einzige Blinde bin :D . Diese gelben Teile sind eigentlich nicht zu übersehen.


    Hallo Murph,

    Es will nur nicht in meinen kleinen Kopf, warum so viele Menschen Pilze zertrampeln müssen

    das kommt von der zunehmenden Verblödung der Bevölkerung.


    VG Jörg

    Hallo Uwe,


    auch wenn die Huthaut komplett abziehbar ist würde ich den nicht anders nennen. Bei meinem einzigen Fund vor 10 Jahren war das aber nicht der Fall. Damals hatte ich hier ein Massenvorkommen von denen aber seit dem sind die nie wieder aufgetaucht.


    VG Jörg

    Hallo,

    Deine Koralle bei Ahorn erinnert mich an die Grünspitzige.

    die erinnert mich eher an Phaeoclavulina abietina aber die kann es auch nicht sein. Dort gibt es weit und breit kein Nadelholz. Die Bilder sind leider grauenhaft.

    Am Wochenende gehe ich auch mal wieder Kontrolle

    Dann wünsche ich Dir viel Erfolg. Magt Ihr etwa diese weißen Kugeln?

    Um die Raslinge beneide ich Dich natürlich.

    Die könnten mit etwas Glück auch im Oktober noch reichlich vorkommen, für den Fall das es dann mit einem Treffen klappt.


    Zum Glück habe ich schon genügend Röhrlinge & Co. in der Froste sonst wäre ich bei deinen Funden schon etwas neidig. So etwas erwarte ich in den nächsten Tagen auch. Lass sie Dir schmecken.


    Boah, Nobi!

    Da machst Du einem wieder die Nase lang!!!

    Wenn Du wüßtest wie klein Nobis Korb ist würde das nicht passieren.


    Mich wundert es dass niemand etwas über die kleinen gelben Keulchen beim Grauen Saftling schreibt. Die sind mir erst zu Hause aufgefallen :gkopfwand: .


    VG Jörg

    Hallo,


    da sich jetzt die Temperaturen langsam wieder nach oben gehen bin ich heute losgezogen um eine Parkrunde zu drehen.Das Pilzvorkommen dort hat sich etwas verbessert aber für Röhrlingsfans ist noch nicht viel da.


    Von denen war nur ein von Bildhauern bearbeiteter Steinpilz (Boletus edulis) und ein Birkenpilz (Leccinum scabrum) anwesend.



    Einige wenige Riesenegerlinge (Agaricus augustus) zeigten sich,



    ebenso ein paar Pfifferlingsnester (Cantharellus cibarius).



    Würzige Tellerlinge (Clitopilus geminus) teilten sich ihren Wuchsort mit Gewimperten Erdsternen (Geastrum fimbriatum).



    Ein paar Saftlinge wie der Papageien-Saftling (Gliophorus psittacinus),



    der Kegelige Saftling (Hygrocybe conica)



    und der Graue Saftling (Hygrocybe irrigata) waren auf den Wiesen zu sehen



    ebenso wie der Orangene Wiesenellerling (Cuphophyllus pratensis)



    und der Ockerbraune Trichterling (Infundibulicybe gibba).



    Einige zerfressene Riesenkrempentrichterlinge (Leucopaxillus giganteus) zeigten sich.



    Flaschenstäublinge (Lycoperdon perlatum) sind ganz stark im Kommen.



    Am Geruch deutlich zu erkennen waren die Seifenritterlinge (Tricholoma saponaceum).



    Für das Abendbrot habe ich mir eine Portion Büschelraslinge (Lyophyllum decastes) mitgenommen. Leider sind die noch nicht so häufig.



    Auf einigen Wiesen machten sich ganze Rasen von Scheibchentintlingen (Parasola spec.) breit.



    Von den noch vorhandenen Korallen habe ich leider keine Ahnung. Diese hier wuchsen am Fuß eines Ahorns



    und diese hier auf einer Wiese.



    Mehr konnte ich nicht blitzen da mein Akku den Geist aufgab.


    Ich hoffe das euch meine kleine Runde inspiriert auch wieder einmal die Pilzgelände außerhalb des Waldes zu besuchen und verabschiede mich bis zum nächsten Mal.


    VG Jörg