Hallo Bernd,
Hypomyces können nicht nur Milchlinge sondern auch Täublinge befallen.
Grüßle
Jürgen
Hallo Bernd,
Hypomyces können nicht nur Milchlinge sondern auch Täublinge befallen.
Grüßle
Jürgen
Hallo zusammen,
ich hab mich da vielleicht etwas ungenau ausgedrückt: Ich meinte folgendes: Der Begriff "Steinreizker" bezieht sich meines Wissens nur auf von Hypomyces befallene orange-milchende Milchliche der Sektion Dapetes.
p.s. und da zählt der Lärchenmilchling nicht dazu;-)
Grüßle
Jürgen
ich selbst kenne nur einen Steinreizker: Der von Hypomyces befallene Lachsreizker bei Weißtanne (Lactarius salmonicolor)
Hallo Bernd,
der Begriff "Reizker" ist eigentlich nur auf die orange-milchenden Milchlinge anzuwenden. Der Birken-Reizker (in alter Literatur noch so bezeichnet) wird als Birken-Milchling bezeichnet. Die "Steinreizker", die man auch essen kann, betrifft nach meinem Kenntnisstand nur die orange-milchenden Milchlinge. Um Reife Sporen von Hypomyces-Arten zur erhalten, braucht man ein bisschen Geduld. Am besten in eine Feuchtekammer halten und ab und zu mal mikroskopieren. Es kann auch sein, dass man keine reifen Schläuche und Sporen bekommt, und der Pilz vorher degeneriert und eingeht.
p.s. Es kann auch sein, dass man nur das anamorphe Stadium einer Hypomyces zu sehen bekommt.
Hallo zusammen,
ich hab den A. biennis bisher auch nur einmal gefunden, hier ein Abbildung, wo er schöne Guttationstropfen hat.
Hallo Steini3208,
sieht nach der häufig an Waldwegrändern vorkommenen Melanoleuca polioleuca aus.
Grüßle
Jürgen
Hallo Schrumz,
die Ganoderma würde ich, wenn ich Du wäre, nochmal besuchen und schauen, ob die nicht einen Pseudostiel ausgebildet hat. Sieht nämlich so nach G. lucidum aus.
Grüßle
Jürgen
Hmm, ganz schwierig; anamorphe Parasiten auf Hyperparasiten;-) Da hast Du Dir was ausgesucht.
Bei Helfer (Pilze auf Pilzfruchtkörpern) gibt es nur eine Acremonia auf Peniophora (und Umgebung;-): Acremonium psammosporum.
kannst ja mal in diese Richtung recherchieren. Ich glaube aber, dass Du da nichts rausfinden wirst. Ohne Kultivierung und Sequenzierung wird man da nichts machen können.
Grüßle
Jürgen
ZitatEs ist halt ne Sandkieferwaldart.
Interessant, ich kenne die Art aus Lengerich, wo sie unter Buche auf Kalk wächst.
Björn
und bei mir wächst die Art in einer ehemaligen Kiesgrube (Riss-Schotter)
Hallo Bernd,
ich nehme mal an, Dir geht es um diese Statistischen Verfahren bei den Kladogrammen wie Maximum-Likelyhood, Maximum-Parsimony, Neighbour-Joining, Bootstrapping, Bayessche Phylogenie-Inferenz usw.
Es gibt hier gute erklärende Beiträge:
Externer Inhalt
www.youtube.com
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Externer Inhalt
www.youtube.com
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
;-)) nach einer Stunde Modellbau kleben war man aber auch ein bisschen "stoned" ;-))
Ich bringe mal einen Link, weil ich das Thema Psilocybin interessant finde:
in den USA wird damit therapeutisch mehr gearbeitet, und so viel ich weiß, gibts da auch offizielle Zulassungen.
Grüßle
Jürgen
Alles anzeigenHi,
ich kenne die Art ganz gut. Für mich riecht die eher nach Xylol.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
guter Geruchsvergleich! Xylol kenne ich noch als Lösungsmittel für Plastikkleber (Modellbau;-)) Es hat so was "ätherisches".
Hallo Bernd,
wieviele Standorte von diesem Pilz kennst Du noch?
Hallo Steffen,
recherchier mal in Richtung "Tricharina", könnte auf den ersten Blick Tricharina praecox sein.
Grüßle
Jürgen
p.s. Anthracobia sind jung schon sehr orange (oder schwarz, wenn es A. subatra ist)
Hallo Bernd,
leider sind die Fotos etwas unscharf, aber rein so vom Eindruck würde ich das typisch für S. confluens halten, so Ästchen und Gräßer miteingewachsen. Ich weiß jetzt aus dem Stegreif nicht, welche Baumparter typisch sind, aber Zitterpappel passt gut, genauso wie Birke oder Salweide, S. confluens findet man oft auf solchen Sukzessions-Standorten der Wiederbewaldung (ehemalige Sandgruben usw).
Ich finde Werners Vorschlag naheliegender,
S. confluens ist kein häufiger Pilz, ich hab den bisher nur zweimal gefunden, hier meine Fundnotizen:
Basidiocarp kreiselförmig - tichterig
mit sich verjüngendem, teilweise exzentrischem Stielchen, Hut 30-50
mm breit flach - trichterig, weißlich - creme, teilweise mit
konzentrischer Zonierung, Hymenium am Stiel herablaufend, porig -
zerschlitzt bis daedaloid, weißlich. Trama weißlich, süßlicher,
etwas penetranter Vanillegeruch.
Psilocybin (Psilocin) ist in Deutschland für gewisse Forschungsprojekte legalisiert worden, auch bei Therapien an Menschen (endogene Depressionen) ... und zwar mit großem Erfolg. Bei Bedarf kann ich gerne Links bringen, oder man kann es selbst recherchieren ... geht ja schnell.
Grüßle
Jürgen
Hallo Cognacmeister,
ich habe mal so einen Belag (Dein zweiter Post) als Pseudotomentella atrofusca bestimmt bekommen. Kannst ja mal in diese Richtung recherchieren. Substrat war vermutlich Waldkiefer.
Wenn man noch mal bei den "makroskopisch schwierigen" Arten bleibt, fallen einem auch Inkonsistenzen auf. Nehmen wir mal die Steinpilze: Boletus edulis, B. aereus, B. reticulatus, B. pinophilus. Bis auf B. edulis haben die alle ein "makroskopisch schwierig" bekommen. Hauptschwierigkeit bei den vier Arten dürfte aber ja wohl die Abgrenzung untereinander sein und warum sollte dieses Problem dann nicht bei B. edulis auftreten. Seltsam auch, daß bei B. aereus B. edulis als "Ähnlich" aufgeführt wird, umgekehrt taucht B. aereus bei B. edulis aber nicht unter "Ähnlich" auf. Ähnlichkeit impliziert aber eine Symmetrie: Wenn A ähnlich zu B ist, ist B auch ähnlich zu A.
Björn
Hallo Björn, es geht hier eher um die Häufigkeit, einen B. edulis zu finden, im Vergleich zu den anderen, selteneren Arten. KI gewichtet wohl auch die Wahrscheinlichkeiten (und Häufigkeiten). OK B. reticulatus dürfte vermutlich so häufig sein wie B. edulis ... aber ich kenne z.B. auch PSVler, die beide nicht unterscheiden konnten ... und können ;-))
Hallo Stefan,
ist eine ganz brauchbare Zusammenfassung, finde ich. Für einen Vortrag natürlich etwas zu lang, für PSVler sehr wahrscheinlich zu pauschal (aber dieser Menschenschlag ist ja eh schwer zu befriedigen;-)) aber für viele Pilzanfänger wohl hilfreicher als garnichts;-)) Ich konnte hier keine ausufernden Halluzinationen sehen.
KI wird NOCH von vielen unterschätzt, weil es noch kein ausreichendes "Weltwissen" besitzt (kann derzeit nur mit Daten gefüttert werden, die auch urheberrechtlich dafür zugelassen sind!, überhaupt abrufbar sind, usw usf) ... wartet da mal ein paar wenige Jährchen ab, dann werden wir uns alle umgucken.
Grüßle
Jürgen
Hallo Cognacmeister,
es gibt da den Amaurodon viridis, der so blaugrün daherkommt und früher mal eine Tomentella war (als Synonym).
recherchier da mal.
Grüßle
Jürgen
Für manche Menschen, schmeckt der Bitterröhrling nicht bitter;-) Für mich z.B., ich kann auch den Bitterstoff des Gallenröhrlings nicht wahrnehmen. Laut einer Publikation von Hans Dieter Zehfuss, sind etwa 6% der Bevölkerung davon "betroffen".
sieht nach Wurzelndem Bitterröhrling aus (Caloboletus radicans)
ja, sieht nach Elfenbeinröhrling aus, Gratualation!
Hallo Björn,
ja, Wildgräser überleben das gut, aber befallener Kulturweizen geht ein. Na, ist vielleicht auch ein Spezialfall: Monokultur und geringe genetische Variabilität.
