Hallo zusammen,
also ich kann, obwohl ich die Bitterstoffe im Gallenröhrling überhaupt nicht warhnehmen kann, andere bittere Substanzen sehr wohl schmecken. Stark gehopftes Bier, starken Kaffee, Bitterschokolade, Bitterstoffe in Wildkräutern, andere "bittere" Pilze wie z.B. den grünblättrigen Schwefelkopf oder die Huthaut von Cortinarius infractus aggr. usw usf. ... nur eben den Gallenröhrling nicht;-) Ich hatte übrigens mal für einen geplanten Artikel recherchiert, woher der Mythos stammt, dass Menschen, die die Bitterkeit des Gallenröhrlings nicht schmecken können, Diabetes haben, oder dafür anfällig sind. Vermutlich hat das Hans Dieter Zehfuß mal in der Pollichia in die Welt gesetzt, nachdem er einen Artikel darüber gelesen hat, dass der bittere Geschmacksrezeptor bei Diabetikern sozusagen defekt ist. Ich kenne jedoch mindestens einen Diabetiker, der die Bitterkeit des Gallenröhrlings schmecken kann! Ist alles halt nicht soo einfach;-)
Grüßle
Jürgen
[hr]
Hallo Pablo,
Zitat
Dass Raucher oder Scharfschmecker einen eingeschränkteren Geschmacks- oder Geruchssinn hätten, hat sich als Mythos erwiesen.
Schreib' doch nicht sowas, Jürgen. Das ist doch für mich wieder ein grund weniger, endlich mit diesem Mist aufzuhören. 
Alles anzeigen
also "scharf essen" ist ja gesund! Würde ich beibehalten;-) Rauchen allerdings weniger;-) Ich war übrigens ebenfalls mal ein starker Raucher (hab 2004 damit aufgehört), und hatte während der Raucherphase nie das Gefühl, einen eingeschränkten Geschmackssinn zu haben. Allerdings bin ich heute oft nicht wenig schockiert, wenn ich Raucher "wahrnehme", und mir vorstelle, dass ich selbst mal so mit verrauchten Klamotten unterwegs war, und mich selbst überhaupt nicht gerochen habe;-)) Wenn ich heute drei vier Stündchen in einer Raucherkneipe sein muss (als Musiker hat man da manchmal keine andere Wahl;-) dann rieche ich bis auf die Unterhose nach Zigarettenqualm
... und für die Stimme ist das auch sehr schlecht!
Grüßle
Jürgen