Beiträge von Juergen-M

    Hallo Björn,


    Dir wird meine ironische Spitze nicht entgangen sein. Einen "aktuell akzeptierten Namen" mit einer dubiosen "Wissenschaftlichen Community" santkionieren zu wollen ... da ist ja Deine anhängige, übrigens sehr gute und ausführliche Einlassung zu dem Thema, ein schönes Gegenbeispiel dazu;-)

    "aktuell akzeptierter Name" ist aber auch an irgend eine "Autorität" gebunden ;) Man kann ja generell Mycobank als Referenz angeben ... am besten kommt es aber, wenn man mit einer aktuellen Publikation aufwarten kann ;)


    Grühühüßle

    Jürgen

    Hallo Jürgen, na, Hypomyces können eine ganze Menge an Pilzen befallen, da gibt es ja so etliche Arten, zum Beispiel H. papulasporae an Geoglossum & Co. Nein, ich meinte, dass ein normalerweise milchender Pilz ja aufhört zu milchen, wenn er mit Hypomyces befallen ist.

    Hallo Bernd, ich habe nicht behauptet, dass Hypomyces NUR an Russulales vorkommt;-) Ich habe auch nicht thematisisiert, dass von Hypomyces

    befallene Milchliche, weniger milchen, als nichtinfizierte Pilze. Ich habe lediglich geschrieben, dass der Trivialbegriff "Steinreizker" umgangssprachlich für von Hypomyces befallene orange/rot-milchende Milchliche der Sektion Dapetes "reserviert" ist. Alles klar?

    Hallo zusammen,


    ich hab mich da vielleicht etwas ungenau ausgedrückt: Ich meinte folgendes: Der Begriff "Steinreizker" bezieht sich meines Wissens nur auf von Hypomyces befallene orange-milchende Milchliche der Sektion Dapetes.


    p.s. und da zählt der Lärchenmilchling nicht dazu;-)


    Grüßle

    Jürgen


    ich selbst kenne nur einen Steinreizker: Der von Hypomyces befallene Lachsreizker bei Weißtanne (Lactarius salmonicolor)

    Hallo Bernd,


    der Begriff "Reizker" ist eigentlich nur auf die orange-milchenden Milchlinge anzuwenden. Der Birken-Reizker (in alter Literatur noch so bezeichnet) wird als Birken-Milchling bezeichnet. Die "Steinreizker", die man auch essen kann, betrifft nach meinem Kenntnisstand nur die orange-milchenden Milchlinge. Um Reife Sporen von Hypomyces-Arten zur erhalten, braucht man ein bisschen Geduld. Am besten in eine Feuchtekammer halten und ab und zu mal mikroskopieren. Es kann auch sein, dass man keine reifen Schläuche und Sporen bekommt, und der Pilz vorher degeneriert und eingeht.


    p.s. Es kann auch sein, dass man nur das anamorphe Stadium einer Hypomyces zu sehen bekommt.

    Hmm, ganz schwierig; anamorphe Parasiten auf Hyperparasiten;-) Da hast Du Dir was ausgesucht.

    Bei Helfer (Pilze auf Pilzfruchtkörpern) gibt es nur eine Acremonia auf Peniophora (und Umgebung;-): Acremonium psammosporum.


    kannst ja mal in diese Richtung recherchieren. Ich glaube aber, dass Du da nichts rausfinden wirst. Ohne Kultivierung und Sequenzierung wird man da nichts machen können.


    Grüßle

    Jürgen

    Hallo Bernd,


    ich nehme mal an, Dir geht es um diese Statistischen Verfahren bei den Kladogrammen wie Maximum-Likelyhood, Maximum-Parsimony, Neighbour-Joining, Bootstrapping, Bayessche Phylogenie-Inferenz usw.


    Es gibt hier gute erklärende Beiträge:


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    Ich bringe mal einen Link, weil ich das Thema Psilocybin interessant finde:


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    in den USA wird damit therapeutisch mehr gearbeitet, und so viel ich weiß, gibts da auch offizielle Zulassungen.


    Grüßle

    Jürgen

    Hallo allerseits, bei mir w'chst der auch an einer Espe und ist seit mindestens 6 Jahren standorttreu. Nur geknipst im Vorbeigehen ... sieht aktuell etwa so aus,

    das mit dem "ausgewürfelt" finde ich eine gute Beschreibung, abgesehen vielleicht von der Farbgebung.


    LG, Bernd

    Hallo Bernd,

    leider sind die Fotos etwas unscharf, aber rein so vom Eindruck würde ich das typisch für S. confluens halten, so Ästchen und Gräßer miteingewachsen. Ich weiß jetzt aus dem Stegreif nicht, welche Baumparter typisch sind, aber Zitterpappel passt gut, genauso wie Birke oder Salweide, S. confluens findet man oft auf solchen Sukzessions-Standorten der Wiederbewaldung (ehemalige Sandgruben usw).

    Ich finde Werners Vorschlag naheliegender,

    S. confluens ist kein häufiger Pilz, ich hab den bisher nur zweimal gefunden, hier meine Fundnotizen:


    Basidiocarp kreiselförmig - tichterig mit sich verjüngendem, teilweise exzentrischem Stielchen, Hut 30-50 mm breit flach - trichterig, weißlich - creme, teilweise mit konzentrischer Zonierung, Hymenium am Stiel herablaufend, porig - zerschlitzt bis daedaloid, weißlich. Trama weißlich, süßlicher, etwas penetranter Vanillegeruch.

    Hallo Cognacmeister,

    ich habe mal so einen Belag (Dein zweiter Post) als Pseudotomentella atrofusca bestimmt bekommen. Kannst ja mal in diese Richtung recherchieren. Substrat war vermutlich Waldkiefer.

    Wenn man noch mal bei den "makroskopisch schwierigen" Arten bleibt, fallen einem auch Inkonsistenzen auf. Nehmen wir mal die Steinpilze: Boletus edulis, B. aereus, B. reticulatus, B. pinophilus. Bis auf B. edulis haben die alle ein "makroskopisch schwierig" bekommen. Hauptschwierigkeit bei den vier Arten dürfte aber ja wohl die Abgrenzung untereinander sein und warum sollte dieses Problem dann nicht bei B. edulis auftreten. Seltsam auch, daß bei B. aereus B. edulis als "Ähnlich" aufgeführt wird, umgekehrt taucht B. aereus bei B. edulis aber nicht unter "Ähnlich" auf. Ähnlichkeit impliziert aber eine Symmetrie: Wenn A ähnlich zu B ist, ist B auch ähnlich zu A.


    Björn

    Hallo Björn, es geht hier eher um die Häufigkeit, einen B. edulis zu finden, im Vergleich zu den anderen, selteneren Arten. KI gewichtet wohl auch die Wahrscheinlichkeiten (und Häufigkeiten). OK B. reticulatus dürfte vermutlich so häufig sein wie B. edulis ... aber ich kenne z.B. auch PSVler, die beide nicht unterscheiden konnten ... und können ;-))

    Hallo Stefan,


    ist eine ganz brauchbare Zusammenfassung, finde ich. Für einen Vortrag natürlich etwas zu lang, für PSVler sehr wahrscheinlich zu pauschal (aber dieser Menschenschlag ist ja eh schwer zu befriedigen;-)) aber für viele Pilzanfänger wohl hilfreicher als garnichts;-)) Ich konnte hier keine ausufernden Halluzinationen sehen.


    KI wird NOCH von vielen unterschätzt, weil es noch kein ausreichendes "Weltwissen" besitzt (kann derzeit nur mit Daten gefüttert werden, die auch urheberrechtlich dafür zugelassen sind!, überhaupt abrufbar sind, usw usf) ... wartet da mal ein paar wenige Jährchen ab, dann werden wir uns alle umgucken.


    Grüßle

    Jürgen

    Hallo Cognacmeister,

    es gibt da den Amaurodon viridis, der so blaugrün daherkommt und früher mal eine Tomentella war (als Synonym).

    recherchier da mal.


    Grüßle

    Jürgen