Beiträge von ricky

    Hallo Chorknabe,


    ich kann Dir voll bestätigen, dass die RX100 eine tolle Kamera ist! Sie macht brillante Fotos und ist so klein, dass ich sie tatsächlich immer dabei habe, in einer kleinen Handtasche.

    Für Dokus und auch andere Fotos super.

    Vielleicht juckt es Dich aber trotzdem irgendwann mal, eine Makroausrüstung anzuschaffen. Kann Dir da auch Sony empfehlen, und entweder das Makro oder das neue 70er von Sigma.


    Liebe Grüße

    Erika

    - Kamera war eine Sony RX100 III - meine "Pilzkamera" und einzige Digitale (sonst ist der Kameraschrank zum Bersten gefüllt mit analoger Hardware).

    Hallo Chorknabe,


    okay, damit ist meine Frage beantwortet. Die "Kleine" von Sony habe ich auch (die V), sie ist meine ungeschlagene Schnappschusskamera. Wegen des kleinen Sensors ist sie aber für Makros nur sehr eingeschränkt tauglich. Hast Du denn die Blende voll geöffnet? Sehr lichtstark ist sie ja, da müsste eigentlich etwas mehr Freistellung möglich sein.


    Liebe Grüße

    Erika

    Hallo zusammen,


    danke für das Lob zu meinem Bild! Ich gebe Euch gerne Infos:


    Metadaten: ILCE-7M3 / Objektiv 90 mm Makro von Sony / 1/200 / f4,0 / kein Blitz / kein Beschnitt / Stack aus ca. 15 Bildern


    Die beiden Tropfen habe ich einzeln erwischt und dann eingefügt. War kniffelig, hat aber Spaß gemacht nach der Trockenzeit (mit Wassersprüher...). :S

    Und ja: Ich habe mich natürlich auch weit vorne gesehen, ..... bis ich die anderen Bilder sah! Danach hätte ich mich realistisch auch auf Platz 8 gesehen. Ich denke, mein Pilz war einfach zu langweilig... Die ersten 7 Bilder sind für mich gleichwertig, und dann gehts ein wenig zurück. Mir gefällt aber auch der Schirmling von Chorknabe! Die BG ist sehr gut und die Schärfe liegt super auf den Wassertröpfchen auf dem Helm. Aber leider ist das Umfeld extrem unruhig. Das liegt aber vielleicht nicht nur am fehlenden "Aufräumen", sondern auch einfach an der Kamera?


    Wie auch immer: Gratulation an die Fotografen und das Treppchen, das diesmal mehr Stufen als drei hat.


    @ Alis: Schade, dass Du und Irisle nicht dabei seid und auch für die nächsten Male nichts gefunden habt! :( Vielleicht geht Ihr ja nochmal auf die Pirsch?


    Liebe Grüße


    Erika

    Hallo Alis,


    die Träuschlinge standen neben dem Parkplatz eines Naturschutzgebietes, tatsächlich in dieser lockeren Erde. Ich habe mit dem Fotografieren gewartet, bis die Abendsonne kam. Es kann sein (weiß ich nicht mehr genau), dass ich mit einem Reflektor ein wenig Licht von unten auf die Lamellen geleitete habe. Bis nachmittags hatte es an diesem Tag stark geregnet. Die Voraussetzungen waren bei diesem Bild also hervorragend! Trotzdem brauchte ich viel Zeit (über eine Stunde), bis ich viele Einstellungen durchprobiert hatte und zu dem für mich besten Ergebnis gelangt bin.


    Ich habe mich falsch ausgedrückt, sorry! , ich hätte vielmehr schreiben sollen, "schade dass Du nicht genug Zeit hattest, Dir die Mühe zu machen". Bei Tagessonne packe ich die Kamera gar nicht erst aus. An Deiner Stelle wäre ich also, mit Stativ und viel Zeit im Gepäck, nach 17 Uhr nochmal zu dem Pilz gegangen oder gefahren und hätte mir genüsslich 2 Stunden Zeit genommen. Mit einem kleinen Pinsel hätte ich den Pilz gesäubert, das Umfeld akribisch aufgeräumt, störende Pflanzen vorsichtig weggebogen usw. Dann das Stativ aufgebaut und ausgerichtet, viele Blickwinkel und Einstellungen durchprobiert. Ich fotografiere auch gerne Insekten, die nicht still halten. Da geht das alles naturgemäß schneller (bei einem Marienkäfer, der die Flügel im Abflug öffnet hat man nur den Bruchteil einer Sekunde Zeit...), das Glück spielt da auch eine Rolle. Bei geduldigen Pilzen kann man das Bild aber "komponieren". Mir macht das großen Spaß, es ist wie Meditation, ich stacke auch nicht automatisch (kann meine Kamera gar nicht), sondern ganz langsam Bild für Bild. So wachsen mir die Pilze und die entsprechenden Bilder sehr ans Herz und ich freue mich über jedes gelungene wie ein kleines Kind. :)


    Mir ist aber klar, dass nicht jeder den Luxus hat, sich so viel Zeit zu nehmen. Vielleicht auch gar nicht die Lust dazu hat. Es kann auch sein, dass es Naturtalente gibt, die mal so eben schnappschussmäßig ein super Pilzbild machen, bei dem alles stimmt. Bei mir ist das nicht so, meistens (bis auf ein paar Ausnahmen) investiere ich viel Zeit und "Mühe".


    Liebe Grüße

    Erika

    Ich wundere mich auch, dass so wenig Kommentare kommen. Und das inmitten der Pilzesaison! Inzwischen sind ja auch Pilze da, es wird hoffentlich wieder mehr Auswahl geben beim nächsten Wettbewerb (womit dann natürlich die Gewinnchance schwindet... ;-)).


    Zum zweiten ersten Platz: Das muss man erst einmal schaffen, aus einem Porling solch ein gutes Bild zu machen! Die Bildgestaltung mit der scharfen Kante im Goldenen Schnitt hat schon was!


    Auch der Gifthäubling von Doris und Helmut gefällt mir. Vielleicht ein etwas zu dunkler Hintergrund, und den Pilz hätte ich etwas höher gerückt.


    Zu Deinem Bild, Alis: Schade, dass Du Dir nicht die Mühe gemacht hast, etwas "aufzuräumen". So ein schönes Motiv (das mir noch nie begegnet ist) hätte es verdient gehabt. Ein Stack wäre gar nicht nötig gewesen, aber das Umfeld zu beruhigen würde den Pilz besser ins "Licht" rücken.


    Eine Ochsenzunge ist ein schwieriges Motiv. Sie in dieser Position von unten zu zeigen finde ich interessant.


    Bild 8 von Matsutake ist motivmäßig ein Hammer! Es ist zu dunkel, die Tiefen zu erhöhen bringt noch einiges. Eine offenere Blende wäre auch besser gewesen, so dass das Motiv freigestellter wäre. Das ist aber vielleicht, je nach technischen Möglichkeiten, nicht möglich gewesen? Eine andere Aufnahmepositon, weiter runter und dann schräg nach oben, hätte vielleicht die Bildwirkung noch verstärkt. Auch ein anderes Seitenverhältnis, um den hohen Baum zu betonen (rechts etwas abschneiden). Aber ob das alles dazu geführt hätte, das Bild auf Platz 1 zu bringen, ist zweifelhaft. Die einzelnen Pilze sind vielleicht zu weit weg für einen "Pilze-Wettbewerb", das Bild ist ja schon fast ein Landschaftsbild. Auf jeden Fall gefällt mir das Bild sehr gut, und man könnte technisch noch einiges herauskitzeln.


    Der Schopftintling ist m. E. aus einer zu unspektakulären Positon aufgenommen. Dieser Blick von schräg oben ist eher langweilig. Auch die Schärfeebene wäre weiter vorne, also auf der vorderen Kante, vielleicht besser gewesen.


    Das sind natürlich alles nur Ideen von mir, die nicht stimmen müssen! Wie Alis schon schrieb: Ein Versuch, mit unkompetenten Bemerkungen etwas mehr Kommentare herauszukitzeln...

    Glückwunsch auch meinerseits an die Gewinnerin.


    Frage direkt hinterher, ist das gestackt? Sieht so flach und wenig plastisch aus (nicht als Kritik gemeint, ist ein tolles Bild - war auch mein Favorit).

    ...

    Hallo "Schupfnudel",


    danke schön! Ja, ich habe beide Ursprungsbilder gestackt. Sonst hätte nicht alles zusammengepasst. Eigentlich mag ich es so vollkommen durchgestackt nicht, bei meinem Bild im anderen Thread (den Träuschlingen) zum Beispiel habe ich nur so weit gestackt, bis alle Vorderkanten scharf sind. Dadurch wirkt das Bild plastischer, da gebe ich Dir vollkommen Recht!

    Danke!!!

    Gut, dass ich keine sammeln muss, weil ich ja ein Aufzuchtset gewonnen habe! ;)


    Liebe Grüße

    Erika

    Hallo Zusammen,


    also ich freue mich riesig, dass Euch meine "Keulen-Schirmlinge" so gut gefallen haben! Zumindest der Jury...


    Alis : Wenn Du nicht weißt, was an den Pilzen nicht stimmt, bin ich ja froh, dass Du nicht in der Jury sitzt! 8o

    Vertrocknet waren dabei nur die Schirmchen, die dadurch sowohl farblich als auch strukturell perfekt zu den etwas erhellten Keulen passten.


    Mein Favorit war Bild Nr. 10 von Irisle, da fand ich das "Unstimmige" sehr feinsinnig und die ganze Bildqualität perfekt. Der Reizker ohne Lamellen hatte aber auch etwas, und die übrigen Bilder folgten dichtauf. Nicht verstanden habe ich nur Bild Nummer 2 von Kuhmaul. ??? Da stehe ich irgendwie auf dem Schlauch...


    Ganz herzlich danken möchte ich hiermit noch einmal Craterelle, die den interessanten Mottowettbewerb perfekt lebendig gehalten hat.



    Hallo zusammen und herzlichen Glückwunsch den Siegern! Diesmal war es wirklich leicht, unter die ersten 10 zu kommen. ;-) Mein falscher Pfifferling war der EINZIGE Pilz, den ich während eines ausgedehnten Suchgangs gefunden habe... Inzwischen gibt es mehr falsche Pfifferlinge. :-) Ansonsten tut sich sehr wenig...


    Besonderen Glückwunsch an Alis! Das BIld war mein klarer Favorit! Super die Schärfe, die Härchen an den Stielenden gefallen mir besonders. Ein anderer Beschnitt wäre zu überlegen, kommt eben drauf an, was Du damit machen willst.


    Liebe Grüße


    Erika

    Hallo Ihr Lieben,


    ja, da kann ich Abeja absolut zustimmen! Auch ich war begeistert über die kreative und vielseitige gekonnte Interpretation des Mottos! Aber auch die beiden nachgelieferten Ideen von Alis und Grüni sind klasse. Dass der technische Aspekt der Fotos hier nicht ganz so hohe Anteile an der Gesamtwertung hat finde ich sehr gut, weil so die Kreativität frei fließen konnte. Mir hat dieser Mottowettbewerb sehr gefallen!


    Mein eigenes Bild war eine emotionale Katastrophe: Ich entdeckte diesen Pilz (letzten Herbst in Schweden) zum total falschen Zeitpunkt: Ohne Kamera, ohne Zeit und fast ohne Licht. Oh nein!!! Mir blieb nur ein Erinnerungsfoto mit meiner billigen Handykamera. Dunkel, verpixelt und total unscharf. Der Zustand der Velumreste (kein Verpixeln, sondern Rauschen und Bewegungsunschärfe) war der des ganzen Bildes! Als nun das passende Motto kam habe ich mich an das Bild erinnert und gerettet was eben noch ging und das Foto "aufgehübscht". Einen Treppchenplatz hat es eigentlich nicht verdient! Und ja, es war tatsächlich Asphalt, durch den der Kleine sich durchgedrückt hatte.


    Liebe Grüße


    Erika

    Liebe Jury, lieber Josef, liebe Abeja,


    ganz ganz herzlichen Dank für das Lob meines kleinen Glitzertintlings! Auch ich fand, dass diesmal wieder viele WOW-Bilder dabei waren, umso mehr bin ich überrascht und freue mich, tatsächlich auf dem Treppchen ganz oben zu stehen! Der Kleine hat es allerdings verdient, früh morgens nur ein weißes Knöpfchen, schon kurze Zeit später öffnete sich der winzige Hut und ich musste mich beeilen, meinen Stack aus ca. 15 Bildern hinzubekommen, bevor sich die Hutränder schwarz verfärbten. Mittags war von dem Winzling nichts mehr zu sehen...


    Ich hätte nicht gedacht, auf Lanzarote überhaupt einen Pilz zu finden! Er wuchs im Morgentau in unserem frisch bepflanzten Kräutertopf, wer weiß, woher die Blumenerde kam...


    In drei Wochen bin ich endlich wieder in Deutschland und freue mich auf den WALD !


    Liebe Grüße
    Erika


    Hallo Ralf,


    na das ist natürlich etwas ganz anderes! Wenn ich eine Dunkelkammer mit den entsprechenden Kenntnissen hätte würde ich das auch bevorzugen bzw. als Ergänzung lieben. Dass Du das Deinem Sohn bieten kannst finde ich super!!! Und da gebe ich Dir Recht: Etwas mit den Händen zu machen ist immer besser als mit dem PC!

    Hallo zusammen,


    ich kenne das schon aus anderen Foren und habe es auch gleich so verstanden, wie es Doris offenbar gemeint hat. Wenn es an Toleranz fehlt sind das oft Fronten: die "Fotografen alter Schule" gegen die "Technikfreaks". Erstere legen großen Wert darauf, die Fotos beim Schuss schon perfekt in die Kamera zu bekommen, letztere scheuen sich nicht, die Bilder aufwändig am PC zu bearbeiten. Ich denke, hier im Forum wird Toleranz groß geschrieben und es kommt letztendlich nur auf das fertige Foto an. Und bitte nicht falsch verstehen: Ich respektiere die Profis der "alten Schule"!!!


    Ich selber bin froh, erst ernsthaft mit Fotografieren angefangen zu haben mit der digitalen Technik. Ich versuche zwar auch, beim Fotografieren schon soviel wie möglich richtig zu machen, habe aber die Freiheit und schätze die Möglichkeiten, hinterher mein Bild zu verbessern. Viele Themen der früheren Fotografie verschwinden auch einfach mit der rasanten Entwicklung der Technik. Es gibt z. B. keinen Grund mehr, ein Bild nicht zu croppen, wenn heutige Kameras 42-MP-Bilder machen. Im Gegenteil, man kann sich so sogar große und teure Teleobjektive sparen. Auch Themen wie Weißausgleich, Farbsättigung, Helligkeit, Kontrast usw. usw. sind leicht hinterher korrigierbar.


    Wobei es meiner Meinung nach (wenn es ein Hobby ist erst recht) am meisten ankommt, ist, was dem Fotografen Spaß macht. Viele hassen einfach die Arbeit am PC, was ich auch verstehen kann. Mir selber macht das aber sehr viel Spaß. Als ich zum Beispiel das Stacken entdeckte, war ich tagelang so begeistert davon, dass ich jedes mögliche Motiv auf viele Arten stackte und atemlos vor dem PC zusah, wie das kostenlose und einfache Programm die Bilder vor meinen Augen "scharf" zusammensetzte. Ich bin dann also, wenn ich Abeja zitiere, eine "Stackwoman". :-) Aus meiner Erfahrung: Ich brauche und will keine Kamera, die da irgendetwas automatisch kann. Es geht doch nur darum, das Motiv in mehreren Schärfeebenen aufzunehmen. Ob man das mit Makroschlitten oder durch Drehen am Objektiv macht ist egal. Es geht auch ohne Stativ. Ich habe sogar einmal einen Schmetterling frei Hand gestackt, mit Serienfunktion und gleichzeitigem Drehen am Fokusring. Das funktioniert natürlich nicht immer, mit Stativ ist es sicherer. Aber auch das ist ja der große Vorteil der digitalen Fotografie: Man kann viele Versuche machen und mit Glück ist dann einer gelungen. ;-)


    Was noch bleibt und kein PC hinterher erledigen kann ist das Finden und Sehen des Motivs und die kreative Entscheidung, wie man dieses in Szene setzt. Ich hoffe auch, dass dafür niemals Automatikprogramme entwickelt werden. ;-)


    ...Das Bild von Ricky gehörte ebenfalls zu meinen Top-Favoriten. Echt originell mit der Spiegelung in den Wassertropfen.


    Danke, Josef!


    abeja : Ebenfalls danke, ich freue mich, dass Dir mein Bild gefallen hat. Auch freue ich mich immer wieder über Deine sehr detaillierte und fundierte Bildbesprechungen! Du schaust Dir wirklich jedes Bild ganz genau an, was ich (zu meiner Schande) nicht mache. Ein Farbstich / Farbsäume o. ä. sind für mich aber auch weniger wichtig, sind sie doch sehr leicht zu korrigieren. Aber Du hast natürlich Recht, darauf hinzuweisen!!!


    Die idee mit dem wald in den wassertropfen von ricky hat mir sehr gut gefallen.
    Lg joe


    Danke, Joe!


    Und danke an die Jury, dass ich auf dem Treppchen stehen darf!!!


    Herzlichen Glückwunsch ganz besonders an die beiden Sieger!


    Wobei auch für mich wieder viele gleichwertig gute Bilder dabei waren.


    Über die Gewinnerbilder hinaus haben mich noch besonders Bild 6 (dieter.heune) mit dem goldgelben Zitterling (der sehr plastisch und scharf wirkt) und Bild 7 (Roland11) mit dem Glimmertintling (eine ganz besondere, sehr dynamische Bildwirkung) beeindruckt. Bei letzterem stellt sich mir die Frage (die wahrscheinlich hier aber schon irgendwo erörtert wurde) ob es bei der Bewertung eine Rolle spielt, ob die Pilze zeitnah überhaupt vorhanden sind (Tintlinge im Januar?)? Was natürlich für die Qualität des Bildes an sich unerheblich ist, mich nur bei meiner eigenen Auswahl interessieren würde.


    Liebe Kathi,


    ...so ist es...


    Gutturierende Pilze? Wäre das nicht ein Thema für Dich? Oder hast Du sogar schon mal sowas kreiert? ;)


    Ja, ist wirklich ne harte Zeit für mich. ;)


    Auf La Palma sind wir einmal im Winter fast ersoffen im Regen.... Pilze konnte man bei Sturm und Nebel auch keine sehen...
    Lanzarote stimmt in allem - außer eben in puncto Pilzen! :(

    Hallo an alle und ein frohes, glückliches, gesundes und fotografisch erfolgreiches neues Jahr!


    Josef, was hast Du da für ein schönes Bild abgeliefert! Ich glaube Dir auch nicht so richtig, dass Du überrascht bist... :freebsd: Auf jeden Fall ein verdienter erster Platz und herzlichen Glückwunsch!


    Bei den anderen Bildern stimme ich im Großen und Ganzen mit der wieder sehr guten Bewertung von abeja überein. Was auch diesmal wieder klar wurde: Viele Bilder liegen ganz nah beisammen und sind alle als gut bis sehr gut zu werten.


    Was mir aber jetzt besonders am Herzen liegt: Ich hatte, was ich ehrlich nicht mehr wusste (Demenz???!!!) dieses und offenbar auch das letzte Bild hier schon mal gezeigt!!! Danke, dass Du mich darauf hingewiesen hast, abeja! Du hast eindeutig ein besseres Gedächtnis als ist!


    Es gibt neben meiner Vergesslichkeit einen einfachen Grund: Wir überwintern auf Lanzarote, und da es hier auf dem Lavagestein höchstens Flechten gibt habe ich keine Möglichkeit, Pilze zu fotografieren. Euer Wettbewerb machte mir aber so viel Spaß, dass ich trotzdem teilnehmen wollte. Dabei blieb mir nichts anderes übrig, als die Festplatte zu durchstöbern...


    Ich hoffe, Ihr könnt mir den Fehler verzeihen??? Ihr könnt die beiden Bilder auch löschen! Ist schon mal gut, dass ich niemandem einen Platz weggenommen habe und nicht auf dem Treppchen stand...


    Wenn ich darf, werde ich noch drei alte Fotos zeigen (schaue aber jetzt genau, ob ich die nicht schon gezeigt habe!), bevor ich Ende März ENDLICH wieder in den Wald gehen kann.

    Moin alle zusammen und ein frohes neues Jahr!



    Zitat


    Hallo,



    eine Information noch zusätzlich: Unter anderem als Konsequenz aus diesem Mottowettbewerb, über den rege diskutiert wurde, wird testweise eine neue Bewertungskategorie namens Mottotreue eingeführt. Für euch macht das keinen Unterschied, aber dann wird eben etwas stärker gewichtet, wie gut das Motto (nach Meinung der Jury) getroffen wurde.


    LG, Jan-Arne


    das halte ich für eine gute Idee, eigentlich dachte ich, das wäre sowieso schon ein Kriterium.


    abeja


    ja, das stimme ich Dir zu: Etwas seltsam ist dieser Mottowettbewerb schon. Aber auch spannend. "Unnatürlich", was versteht man darunter? Unnatürlich durch Eingriffe in die Natur, vor Ort oder hinterher am PC? Oder unnatürlich, indem man die Natur spiegelt, die oft z. B. durch Lichtsituationen völlig unnatürliche Effekte hervorruft. Das wunderschöne Bild von Doris und Helmut wäre ein Beispiel für letzteres. Reine Natureffekte, wie man sie künstlich nur schwer hinbekommen würde.


    Ich habe mich auch für diese Interpretation entschieden. Mein Foto entstand am 21.3.2017. Ich war auf der zweiten Fototour unterwegs und wollte die Frühlingsblumen aufs Korn nehmen, als ich völlig überrascht vor dem Perlpilz stand! Die Situation war ungewöhnlich. Der Boden war noch völlig durchnässt von dem üblichen nassen Winter im Münsterland, gleichzeitig war es so sonnig und heiß wie im Frühsommer. Dieser Pilz war offenbar aus dem Boden geschossen, denn nur zwei Tage vorher war von ihm noch nichts zu sehen gewesen (und nur wenige Tage später war er völlig verschwunden...). Er stand nicht im Wald, sondern auf einer Lichtung, und so in praller Sonne, die ihn in kürzester Zeit hatte altern lassen. Dieser Kontrast sollte sich auch in meinem Bild spiegeln, und deshalb entschied ich mich für einen Stack: Bei geöffneter Blende ein weiches Umfeld, mittendrin der scharfe Pilz. Ich musste nichts "verwischen" oder künstlich verfärben, Blende, Sonne und die Frühlingsblumen reichten für diesen Hintergrund. Mein erster Gedanke zu Hause am Bildschirm war: "Das sieht aber unnatürlich aus!" Das fiel mir bei dem Motto wieder ein...


    Platz 4 von magellan ist ein Beispiel für eine künstliche Verfremdung. Die Mittel sind ein bewusstes Ausbrennen von Lichtern und eine starke Vignettierung. Hier zählen die üblichen Fotoregeln nicht mehr. Ist klar, dass dieses Foto in diesem Forum erst einmal befremdlich wirkt. Manfred Lelleks Version ist konsequenter und gefälliger, durch die Entsättigung kommen die grafischen Elemente sehr gut zum Ausdruck. Deins ist ein Mischmasch aus beidem, könnte vielleicht konsequenter sein? Keine Ahnung.


    Würde mich interessieren, welche Kriterien die Jury hier für das "Unnatürliche" gewählt hätte.


    Hallo,


    @ Josef: Deine Anmerkung bezüglich "aus-der-Spur-laufen" ist richtig! RAWs, Lightroom & Co. passen erst einmal nicht zu dem Gedanken einer "einfachen Ausrüstung"...


    Ich habe jahrelang mit einfachen Digitalkameras (< 100 €) fotografiert und war damit auch sehr zufrieden (Urlaub, Familie, Dokumentationen...). Inzwischen hat sich an dem Digitalkameramarkt derart viel getan, dass ich eigentlich erwartet habe, dass eine einfache Kamera und etwas bessere Handys in der Automatikeinstellung für Dokumentationsfotos mehr als ausreichen und gute Dienste leisten müsste. Nun kam aber hier der Einwand, dass die Bilder manchmal dennoch nachbearbeitet werden müssen... Eine Nachbearbeitung und Archivierung von Bildern kann mächtig wertvolle Zeit verschlingen, und so kam ich auf die Empfehlung von Lightroom, das zwar in der Einarbeitung aufwändig ist, danach aber sehr viel wertvolle Zeit sparen kann. Aber: Man sollte es nur kaufen, wenn man grundsätzlich Spaß an der Bildbearbeitung hat. Ansonsten gibt es jede Menge einfache und kostenlose Software für die grundsätzlichen Bearbeitungen. Irfanview kenne ich nicht, Gimp gehört m. M. nach aber nicht zu den "einfachen"Programmen, ich saß am Anfang völlig hilflos davor und hatte selbst mit den simpelsten Dingen Probleme. Inzwischen ist Lightroom und Gimp aber meine Traumkombi und ich entdecke immer noch neue Möglichkeiten...


    Noch gibt es Lightroom 6 ohne Abo, die Version 5 ist gebraucht erhältlich. Ich benutze die 5er auf einem alten 32-bit-Laptop, die 6er auf einem neuen 64-bit-Rechner. Auf die Verbesserungen der neuen Version kann man grundsätzlich verzichten (Panorama- und HD-Bilder lassen sich mit guten Freeware-Programmen machen).


    Josef : Deinen Tipp mit dem Unterbelichten verstehe ich nicht, ich habe genau das Gegenteil gelernt: Profis belichten bis an die Grenze zum Ausbrennen, um möglichst viele Bildinformationen zu erhalten, und senken anschließend die Helligkeit durch Bildbearbeitung. Damit wird u. a. Bildrauschen (das besonders beim nachträglichen Aufhellen entsteht) vermieden. Welche offenbar andere Erfahrung hast Du gemacht?