Hallo Bufo bufo.
Der Hintergrund meiner Frage ist, dass ich mich im Nationalpark auf eine Stelle für Artenschutz mit den Schwerpunkten Zoologie und Mykologie beworben habe
Das finde ich einen sehr begrüßenswerten Entschluss und ich drücke die Daumen, dass es mit der Bewerbung klappt! 
Vielleicht vor der Exkursion wissen, nach welchen Besonderheiten es sich besonders Ausschau zu halten lohnt.
Eine Besonderheit sind die für Sachsen reichlichen Weißtannenvorkommen. Darauf würde ich aus mykologischer Sicht den Fokus legen.
Da ist viel zu wenig über Mykorrhizapilze und diverse Holzbesiedler bekannt.
Schöne Tannenvorkommen gibt es im Polenztal, südwestlich Hohnstein und im Amselgrund, südl. Rathewalde sowie bei Hinterhermsdorf.
Holm Riebe (Nationalparkverwaltung) schrieb mir u.a. 2014 folgendes per E-Mail:
"In der Polenz-Engklamm ist mit 188 Alttannen das größte Vorkommen.
Auch am Bammelweg bei Hinterhermsdorf gibt es ein großes Vorkommen, wo u.a. Bondarzewia mesenterica wächst."
Von 2003 bis 2005 gab es ein Kartierungsprojekt unter der Federführung von H. J. Hardtke.
Ich denke, es tut keinem weh, wenn ich die Ergebnisse hier einstelle.
Nach einem berechtigten Hinweis habe ich diesen Link aus datenrechtlichen Gründen gelöscht.
Ebenso mag ein Bericht von mir aus dem Jahr 2006 von Interesse sein.
(Nachtrag: Ich hoffe, dass es keine Einwände gibt, wenn ich das an dieser Stelle stehenlasse).
Pilzkartierung Sächsische Schweiz 2006_Heine.pdf
Anbei noch zwei Fotos damaliger Funde.
Octospora humosa

Rhodocybe caelata

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen.
LG, Nobi
PS. Ich habe mich schwer getan, diese Daten an einen anonymen Pilzfreund zu geben. Der Sache halber habe ich es halt gemacht.
Wenn Du hier nicht namentlich erscheinen magst, ist das ok.
Aber vielleicht kannst Du mir per PN ein paar Angaben zu Deiner Person mitteilen.