Beiträge von nobi_†

    Mangels Alternativen würde ich die Bilder bei mir mit einem großen "cf" unter dem Arbeitsnamen Cercophora sordarioides ablegen und hoffen, die Art nochmal mit intakten Asci wiederzufinden.

    Ein Wiederfund wäre prima, Florian. Vielleicht könnte man die Species dann auch sicher benennen.

    Übrigens fand ich auf der gleichen Aufsammlung auch Pleophragmia ontariensis wieder

    Super! Dann ist die Art sicher in der Heide heimisch und es sind noch weitere Funde zu erwarten.


    LG, Nobi

    Hallo Florian,


    anhand Deiner Bilder und Beschreibung traue ich mir hier keine Aussage zu.

    Ohne die Asci gesehen zu haben ist es sowieso schwierig, da Merkmale wie Apikalapperat oder subapikales Kügelchen nicht beurteilt werden können.

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es keine der drei von Dir genannten Arten ist.


    C. mirabilis hat, wie Du selbst festgestellt hast, deutlich größere Sporen.

    C. areolata hat eine dickwandige, deutlich areolate Peridie. Bisher wohl noch nicht in D nachgewiesen.

    C. sordarioides hat eine dünne, semitransparente Peridie. Auch von der Art gibt es noch keinen Eintrag bei Pilze-Deutschland.


    Mit sepierten Sporen käme noch die nicht seltene Cercophora septentrionalis infrage. Diese hat allerdings eine schwarzviolette Peridie, zumindest sollte wenigstens partiell etwas violett wahrgenommen werden.


    LG, Nobi

    immer wieder gerne höre ich die Easybeats

    Dito! Wunderbare "Beatmusik" mit einem Touch Garage. Diese Leichtigkeit vermisse ich aktuell bei vielen Bands.

    Auf einem vergleichbaren Level waren damals auch die Electric Prunes. Allerdings mit mehr Garage und Psychedelic.


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    hier ein Beitrag meiner Lieblingsgruppe: YELLO

    Interessante neue, alte Töne hier im Forum, Steffen! Auch wenn ich persönlich mit dieser Elektro-Musik wenig anfangen kann.

    Aber darum geht es ja nicht.

    Spannender finde ich die Young Gods, eine andere Schweizer Band und in erster Linie deren Album von 1991, das sie komplett dem großen deutschen Komponisten Kurt Weill widmen. Hier ihre Version des September Songs. Okay, das ist schon recht gewöhnungsbedürftig.


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    It's only Bock'n'Roll (but I like it),

    Nobi

    Hallo, Florian.

    die beiden anderen Arten fehlen mir noch

    Nun, wie immer braucht es hierbei Geduld und etwas Glück.

    Vom genannten Fundort habe ich 20 zT reichhaltige Proben Hasendung ausgewertet.

    Beide Arten fand ich jeweils nur zweimal und das auch nur an einzelnen Kötteln.

    Bei Coniochaeta hansenii kommt erschwerend dazu, dass es makroskopisch keinen Unterschied zur ortshäufigen Coniochaeta scatigena gab. Es ist eine echte Geduldsarbeit, eine nach der anderen der vermeintlichen scatigenas zu untersuchen in der Hoffnung auf eine andere Art.


    LG, Nobi

    Hallo Björn,


    Podospora excentrica ist immer wieder ein bemerkenswerter Fund. Der fehlt zB noch in Sachsen.


    Sporormiella grandispora scheint mir ebenfalls sicher.

    Die Sporengröße in Verbindung mit der parallelen KS sowie die unterschiedliche Form der Einzelzellen sind typisch für die Art.


    LG, Nobi

    Kein Zweifel an der Art, Björn!


    Ähnlich ist Ascobolus groenlandicus mit allerdings kleineren Sporen und bisher wohl ohne deutschen Nachweis.


    Schafdung scheint ein dankbares Substrat für Ascobolus hawaiiensis zu sein.

    Von vier untersuchten deutschen Funden waren drei an Schaf.


    LG, Nobi

    Hallo Björn und Glückwunsch zu Deiner ersten Delitschia! :thumbup:


    Es war übrigens auch meine erste Art der Gattung. Vor gut 10 Jahren schrieb ich dazu folgendes im Forum:

    "Ich fand Delitschia didyma, nachdem ich mich bereits drei Jahre intensiv mit den Coprophilen beschäftigte.

    Exakt auf der 124. von mir untersuchten Probe und es war die 139. Art, die ich an Dung entdeckte!"


    Weiterhin so schöne Funde!


    LG, Nobi

    Du hast diese Art auch schon gefunden oder? Auf welchem Substrat hattest du deine(n) Fund(e)?

    Insgesamt gelangen mir bisher 15 Aufsammlungen, alle an Hasenkötteln.

    Die Nachweise verteilen sich allerdings nur auf zwei Fundorte!

    So fand ich die Art 13mal über mehrere Jahre hinweg auf einem Trockenrasen am Ortsrand von Dresden, der offensichtlich als "Hasentoilette" diente. Leider findet man dort nur noch ausnahmsweise ein paar Köttel, da der Hasenbestand in der Region deutlich rückläufig ist. Der Fundort ist insofern bemerkenswert, da ich dort insgesamt 73 Arten an Hase entdecken konnte. U.a. so bemerkenswerte Species wie Coniochaeta hansenii, Podosordaria tulasnei oder Sporormiella splendens.

    Also ein echter Hotspot!


    Die beiden anderen Funde stammen von einem Steinbruch bei Jena.


    LG, Nobi

    Hallo Florian,


    Glückwunsch erst einmal zu dem schönen Fund! :thumbup:

    Ich halte das allerdings nicht für platymera, sondern für Sporormiella affinis.

    Dafür sprechen die Sporengröße und die erweiterte 3. Zelle. Auch scheinen die Keimspalten der Mittelzellen nicht quer sondern +/- schräg zu sein.

    Schau Dir zum Vergleich nochmals die Tafeln bei Ahmed & Cain an.


    LG, Nobi

    Hallo Harzi,


    das sollte wieder einmal Delitschia winteri sein.

    Die Sporengröße ist bei dieser Art variabler als meist in der Literatur angegeben.

    Sporen bis 75 µm sind keine Ausnahme.

    Einige der gezeigten Sporen sind anormal entwickelt, wie Du richtig bemerktest. Vermutlich witterungsbedingt.


    LG, Nobi

    Hallo an alle Fans des Gemeinen Spaltblättlings.


    Da ich in diesem Thread mehrmals von "gespalteten Lamellen" las, möchte ich an dieser Stelle gern darauf hinweisen, dass der Spaltbättling (Schizophyllum commune) keine Lamellen besitzt! Das, was diesen durchaus zum verwechseln ähnlich sieht, ist eine besondere Ausprägung des Hymeniums. Nachzulesen in Teil 3 eines dreiteiligen Aufsatzes von Prof. Clemencon zu diesem interessanten Pilz (S. 204, Wachstum und Bewegung der Blätter).


    Alle drei Teile können hier als PDF heruntergeladen werden. Also, falls es jemand genau wissen will.


    LG, Nobi


    Es lohnt sich übrigens, mal von Januar bis Dezember in die Pilze zu gehen. Es ist wahnsinnig interessant, was man alles entdeckt!

    Das will ich gern glauben, dass sich in 12 Monaten so einiges finden lässt! :D

    Liebe Claudia,


    das sind ganz beeindruckende Winterbilder! :thumbup:

    Ähnlich sah es heute auf dem "nur" 426 Meter hohen Landberg im Tharandter Wald aus.




    Die bizarren Eisnadeln betrugen bis zu 10 cm. Durch deren Last waren bereits viele Äste abgebrochen.


    LG, Nobi

    Lieber Harzi,


    auf dem von Dir geschickten Material konnte ich diese interessante Sporormiella leider nicht wiederfinden.

    Entdecken konnte ich Sordaria macrospora, Sporormiella intermedia sowie Sporormiella longisporopsis.

    Letztere als Massenaspekt an rot verfärbten Subtratstellen.

    Diese Verfärbung konnte ich bei all meinen Funden beobachten, dadurch kann man bereits makroskopisch auf die Art schließen.



    Typisch sind die langen, aus dem Substrat ragenden Hälse (ältere Aufnahme).



    LG, Nobi

    Hallo Harzi,

    inzwischen konnte ich das von Dir geschickte Material untersuchen und kann Dir hiermit Hypocopra brefeldii sicher bestätigen.


    LG, Nobi


    PS. Die Köttel sind übrigens, wie vermutet vom Hasen (Größe, Form).

    Hallo Sigrid,


    ich halte das für Sporormiella octomera.

    Lass Dich von der bei Ahmed & Cain angegebenen Sporenbreite nicht beirren (7-8). Die Sporen können durchaus 1 µm breiter sein!

    Doveri gibt die Sporen mit 38-45 x 8-9 zwar etwas kurz an, aber die Breite passt zu dem Fund an Elchdung.

    Auch ich hatte mehrere Aufsammlungen mit Sporen bis 9 µm Breite, z.B. 42-48 x 8-9.


    Sporormiella schadospora hat doch signifikant größere Sporen, zudem breitzylindrische Asci.

    Der scheinbar extrem kurze Stiel, den Du erwähnst, ist schon gemäßigt lang und nicht abrupt kurzstielig, auch sind die Asci wohl eher schmalzylindrisch.


    LG, Nobi

    Lieber Harzi,

    vorweg, Hypocopra ist eine artenreiche und komplizierte Gattung.

    Nicht jeder Fund lässt sich sicher benennen.

    auf Kaninchenkuddeln in der Warnstedter Sandgrube habe ich u.a. diese Hypocopra gefunden.

    Deine Maße, etwas geschönt 23,5-26,5 x 12,5-14 µm.

    Die Maße von Krug & Cain (1973) 23-27 x13-14 µm für Hypocopra brefeldii. Das ist identisch!

    Eine Unterscheidung zu merdaria fällt mir schwer, Apikalapparat (?)

    Der ist bei brefeldii sattblau, wie auf Deinen Bildern. Zudem hat merdaria größere Sporen.

    Es kommt wohl auch darauf an, wie frisch die Pilze sind und mit welchen Chemikalien man prüft. Für mich kein gutes Merkmal.

    Also, Du hast da wohl wieder Hypocopra brefeldii gefunden, die Eberhard Huth und ich während der D&D-Tagung 2019 auch schon in der Warnstedter Sandgrube entdeckten.

    Damals allerdings an Hasenkötteln. Sicher, dass es da auch Kaninchen gibt?


    LG, Nobi

    wie gewünscht etwas aus dem deutschsprachigen Raum....

    Danke, Frank, für den Ludwig! :thumbup:

    Ich habe diesen schwarzhumorigen, traurigen und pessimistischen Grantler geliebt!

    Seine ersten beiden Alben, die "Dunkelgrauen Lieder" und den "Großen schwarzen Vogel" mag ich noch immer!

    Ja, sie sind sozusagen eine Art "Weltkulturerbe" für mich.

    wegen diesem morbiden Hirsch bin einmal mitm Nobi zamgwachsen, wir haben das damals per PN zu einem vernünftigen Ende gebracht.

    So soll das sein! War ein rechtes Hin- und Hergeschnacker, aber ging sich gut aus, damals.

    Ähnliches Thema, die Umsetzung ist um etliche Knochen besser, :)

    Kann man so nicht vergleichen - völlig andere Sicht auf's Thema, Habichtla.

    Da schaut einer von oben und der andere von unten! :D


    Wo wir grad beim deutschen Liedgut sind.

    Da hab ich etwas für euch von einer Band, die es seit gut 30 Jahren gibt und die wohl kaum einer kennt.

    Sind gute Freunde zweier meiner besten Freunde, sonst wären sie mir auch kein Begriff. Durfte sie inzwischen mehrmals live hören.

    1992 sind sie als Arztstudenten in Jena gestartet und nannten sich damals "Loch im Kopf". Ab 2002 waren sie die "Nosingles".

    Seit 2010 sind sie in Weimar zuhause und nennen sich "Laute Welt".

    Mit dem "Vagabundierenden Soldaten", einen Song des Leipziger Lyrikers Wolfgang Hilbig haben sie es endlich ins Radio geschafft!


    Hier dieser wunderbare Antikriegssong, der den "Masters Of War", dem "Universal Soldier", den "Warpigs" und anderen in nichts nachsteht!


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    Zur Auflockerung noch ein Song einer estnischen Band!

    Folkrock ganz im Sinne von Mumford & Son oder den Lumineers.


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    It's only Bock'n'Roll (but I like it),

    Nobi

    Danke, Hans.

    Für die wärmenden Bilder und die dazu gehörenden Geschichten! :thumbup:

    Hier hat es 10 cm Neuschnee und ganztägig Dauerfrost. :(


    Alles Gute für den weiteren Weg, Nobi

    Hallo Urs-Peter,

    interessante Anfrage mal wieder!

    Winterhelmling wäre möglich, aber die Hautfarbe gefällt mir nicht, ist zu rotbräunlich. Ich kenne den Pilz eher mit grauen und dunkle-grauen bzw. braunen Farben.

    Genau, Veronika! Typische Winterhelmlinge sollten so aussehen.



    Ich vermute eher den häufigen "Rosablättrigen" (Mycena galericulata).

    Zum Vergleich ein Bild von der großartigen norwegischen Helmlingsseite.


    LG, Nobi