Beiträge von nobi_†

    Also, ich habe am Wochenende Nobis Auflauf nachgekocht und es hat mir super geschmeckt!

    Wunderbar, Alex - so soll das sein!

    Ich freue mich gleich doppelt.:):)

    Einmal, dass Du es nachgekocht hast und schließlich, dass Du es lecker fandest!:thumbup:

    Sehr appetitliche Bilder auch!==Pilz27


    Liebe Grüße,

    Nobi

    ich scharre halt schon mit den Hufen, weil ich sooo Lust auf frische Perlpilze hab.

    Auf so etwas vielleicht?



    Gesammelt Ende Juni 2016 nach einer längeren Feuchtperiode.

    Also, wenn das Wetter passt, sollten die "Perlen" demnächst sprießen.

    Ansonsten sind Parks (wie Jörg ja bereits schrieb) und Waldränder aktuell für Großpilze wohl am ergiebigsten.


    LG, Nobi

    Sehr schön, Hans!:thumbup:

    Ich habe die wenigen freien Sporen, die ich fand ebenfalls mit 4-4,5 x 3-3,5 µm vermessen. Das passt!

    Ob sie eine Struktur haben, kann ich leider nicht feststellen.

    Deshalb geht die Aufsammlung morgen weiter gen Bayern.

    Vielleicht lässt sich ja mit besserer Technik noch ein wenig mehr herauskitzeln?


    Im Moment bin ich wie Du bei Auxarthron zuffianum.


    Aber noch ist nicht aller Tage Abend!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Liebes Habichtla,


    mit einem Pilz einer ganz bestimmten und unvergessenen Tour von 2017 möchte auch ich Dir herzlich zum Geburtstag gratulieren.

    Von Ruheständler zu Ruheständler sozusagen.



    Ich wünsche Dir eine gute Zeit sowie ein erlebnisreiches neues Lebensjahr und stoße gern mit Dir an. Pflonck!


    Liebe Grüße von Deinem Pilzfreund Nobi

    Hallo Romana,


    hast Du versucht, die Huthaut abzuziehen?

    Bei D. inquilina funktioniert das im frischen Zustand ganz gut, was sie von ähnlichen Arten unterscheidet.

    Falls ich mich da nicht irre, wäre das ein Indiz für diese Art.


    Die zweite von Dir gezeigte Art ist, wie Werner bereits schrieb, vermutlich dasselbe.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Ein Schleiertintling!!!! Es ist gelöst....Danke !!!:)

    Es ist gelöst???==Gnolm11

    Wer hat es gelöst? Und wie? Ist der Pilz letztlich doch unterm Mikro gelandet und wir haben es nur nicht erfahren?

    Rätselhaft ist, wie Du den Schleiertintling bereits 20 Minuten vor meinem Beitrag sicher als solchen benennen konntest.==Gnolm5

    Makroskopisch kommen neben dem von mir vermuteten Schleiertintling durchaus noch andere Arten in Betracht.

    Beispielsweise der "Eintagstintling", Coprinopsis patouillardii.


    LG, Nobi

    Hallo,


    nachdem mit vereinten Kräften die Gattung geklärt werden konnte, bin ich mal so mutig und setze mit einem Namensvorschlag noch einen drauf ;)

    Die Betonung liegt auf Vorschlag, sicher bestimmen kann man die kleinen Tintlunge nur mikroskopisch.


    Mich erinnert der Pilz makroskopisch sehr an den Beschleierten Tintling (Coprinopsis cortinata), den ich vor einigen Jahren auf einem Holzhäcksel-Schafdung-Gemisch fand. Kompost mit faulenden Pflanzenteilen würde als Standort auch gut passen. Hier mal zwei Bilder.




    LG, Nobi

    Lieber Murph,


    gestern habe ich im Erbsenstreulings-Revier einen Großpilz gefunden!

    Nein keine "Erbsen", die sind hier wohl noch nicht soweit, dafür das hier.



    Ich musste ihm erstmal unters Röckchen schauen, um ihn als Birkenpilz zu enttarnen!

    Also, Du siehst, uns geht es hier auch nicht viel besser als Dir.


    Liebe Grüße, Nobi

    Hallo Hundd und erst einmal willkommen im Forum!

    (welcome)

    In der Tat könnte es sich um einen sogenannten Schimmelpilz handeln, evtl. um Cephalotrichum stemonitis (= Doratomyces stemonitis).

    Siehe dieses schöne Portrait.

    Möglicherweise ist es aber auch etwas anderes (deine Bilder sind leider nicht sehr aussagefähig).


    Da sie sich lokal auf dem Stroh wohlzufühlen scheinen, glaube ich nicht, dass die dem Austernmyzel gefährlich werden können.

    Um sie dennoch loszuwerden ist es vielleicht hilfreich, an den befallenen Stellen gut zu belüften und sie auszutrocknen.

    Oder Du entfernst diese Stellen großzügig.


    LG, Nobi

    Ein schönes Portrait dieser interessanten Art, Thorben!:thumbup:

    Sie scheint nicht selten zu sein, zumindest haben wir sie im Forum schon einige Male diskutiert.

    Das Problem ist wahrscheinlich, dass kaum jemand nach aquatischen bzw. semiaquatischen Pilzen schaut.

    Seit hier im Forum immer mal wieder solche Arten gezeigt wurden, scheint sich das allerdings langsam zu ändern.:)


    Als Ergänzung zum verlinkten "Shearer-Artikel" noch ein PDF, wo die dort beschriebenen sechs Arten fotografisch besser dargestellt sind.

    Ich habe das vor einigen Jahren aus mehreren Word-Dateien zusammengestellt.

    Leider finde ich die Quelle nicht mehr und glaube auch nicht, dass es noch online ist.

    Pseudohalonectria_Six Species.pdf


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Nennt man den nun einfach Faulbaum -Rost?

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass man den Kronen-Rost (Puccinia coronata) nennt, Felli!

    Nach "Klenke & Scholler" der einzige Rost an Frangula.

    Hier mal ein schönes Portrait dieser Art, kürzlich von Lothar vorgestellt.


    Liebe Grüße,

    Nobi

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    Während ich noch schrieb, hat Climby die Art bereits enttarnt!:thumbup:

    Da sieht man mal, dass auch das Stöbern an so "langweiligem" Substrat Erfolge bringen kann.

    Ich sehe, Du hast das "langweilig" mit einem gewissen Zwinkern geschrieben, Sandra!;)

    Dass es tatsächlich keine langweiligen Substrate für uns Pilzverrückte gibt, hat Matthias mit seinen Anmerkungen eindrucksvoll bestätigt!


    Danke für diese wunderbare Ergänzung, Matthias, was meinen Beitrag deutlich aufwertet!:):thumbup:

    Wie immer eine Augenweide und einfach nur zum Genießen, auch wenn Du uns dieses Mal die Mikros vorenthalten hast!;)

    Aber ich bin ganz optimistisch, dass da bald etwas in geballter Form zu dem Thema von Dir kommen wird!

    Du weißt, dass jede mykologische Zeitschrift solche Themen mit diesen einmaligen Bildern nur zu gern publizieren würde!

    Hoffe, ich hab Euch jetzt etwas animiert danach zu suchen.

    Auf jedem Fall werde ich diesen Totholzhaufen in nächster Zeit nochmals besuchen und dann noch genauer hinsehen!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Wie machst du sie denn, Nobi?

    Die Kurzfassung meines favorisierten Rezeptes hatte ich hier beschrieben.

    Versuche es einfach mal, falls Du Maipilze zur Verfügung hast. Das Rezept kann man und sollte man natürlich noch mit frischen Wildkräutern etc. aufpeppen!

    Ach ja, ich koche! die Pilzscheiben vorher ab und verwende das Kochwasser weiter, um die Mehlschwitze sämig zu machen.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo in die Runde.


    Zwei Kleinpilze an Fichtenast. Klingt nicht besonders interessant, oder?:/


    Für mich war das allerdings schon spannend, da es sich um zwei persönliche Erstfunde handelte. Doch der Reihe nach.


    Gestern war ich unterwegs, um nach voreiligen Fichtensteinpilzen zu schauen, da meine Nachbarin bereits am 26. Mai einen solchen gefunden hat!

    Mit dem Rad ging es zu einer bekannten Steinpilzstelle in meinem Hauswald. An Großpilzen gefunden habe ich einen Flocki, ansonsten war der Wald wie leergefegt.:(

    Naja, hat immerhin für ein leckeres Pilzrührei gereicht.


    Etwas frustriert von der scheinbar erfolglosen Suche entdeckte ich dann diesen Asthaufen. Borkenkäfer und Stürme machen’s möglich.



    Und an einem Fichtenast einige dunkle „Flecke“.



    Diese entpuppten sich beim genaueren Betrachten als Ansammlungen winziger rötlicher bis nahezu schwarzer Kugeln.




    Aha! Das sollte doch ein Pustelpilz (Nectria) im weitesten Sinne sein.

    Die vielen weißlichen Kügelchen sind ca. 100 µm große Fichtenpollen und dienen praktisch als Maßstab.





    Aufgrund des Substrates und der Mikromerkmale war schnell klar, dass es sich um den Nadelholz-Pustelpilz (Neonectria fuckeliana) handelt.

    Hier befindet er sich in Gesellschaft zweier winziger muschelförmiger Perithecien. (Mit Pfeilen markiert, dazu gleich mehr).



    Und hier ein Schnittbild einiger Perithecien der Neonectria.



    Zum Abschluss noch ein Bild des Innenlebens. Nicht besonders gelungen, aber erkennbar.



    Das Muschelpilzchen von Bild 8 konnte ich hier etwas besser in Szene setzen.

    Ich habe die schwarzen muschelförmigen „Zwerge“ übrigens erst bei der Bearbeitung der Neonectria unterm Bino entdeckt.



    Auch hier brauchte es erst die Mikroskopie, um einen Namen zu finden. Es ist der Nadelholz-Muschelpilz (Lophium mytilinum).

    Auffällig sind die langen schlanken Asci und die ebensolangen, schmalen und vielfach septierten Sporen.



    Ihr seht, es gibt immer etwas zu entdecken!:)


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Falls es wen interessiert.

    Eine wunderbare Arbeit zu den Hysteriaceae und Lophiaceae (den "Muschelpilzen") könnt ihr hier herunterladen.

    Uppps, da hast Du ja etwas ausgekramt, Stefan!==Gnolm11

    Hast eine vermeintliche Pilzvergiftung mit Gift-Häublingen von vor 13 Jahren wiederentdeckt!

    Oder waren es doch "Knollis"?

    Von Perlpilzen und Stockschwämmchen war die Rede.

    schön, dass du das alles überstanden hast.

    Ich hoffe, der Norbert liest das auch.

    Nach diesem Erfahrungsbericht hat er nur noch einen Beitrag geschrieben, einen Tag später und das ist auch schon wieder gut 13 Jahre her.==7

    Machts gut, wir hören sicher noch voneinander.

    Da klang er noch sehr optimistisch.

    Leider haben wir ihn seitdem nicht mehr im Forum gelesen, hoffen wir das Beste!


    Übrigens fand ich es ganz interessant, mal wieder in die Anfangstage dieses Pilzforums einzutauchen.:thumbup:

    Kaum jemand von damals ist heute noch am Start. Panta Rhei - Alles fließt!

    Ich bin nun seit fast 10 Jahre hier dabei, aber solch kryptische Namen wie next, brazzo, Lippi, Karpantis, propilz, Schneckling, Jakobus, Zigarrenwerni, Heideläufer, bbq oder Mature sind einfach verschwunden, heute nicht mehr aktiv.


    Leute kommen, Leute gehen.

    Bob Dylan würde sagen: "The Times They Are A-Changing".


    LG, Nobi

    zumal eine Nachbarin heute einen wunderschönen Steinpilz gefunden hat!

    Das kann ich jetzt gar nicht so richtig glauben. Deinem Wohnort nach müßte das dann ja B. edulis sein und den im Mai zu finden dürfte ein neuer deutscher Rekord sein.

    Es war tatsächlich Boletus edulis, der Fichtensteinpilz. Er hatte einen stattlichen Hutdurchmesser von ca. 10 cm und einen etwa ebenso großen, kräftigen Stiel.

    Festfleischig und völlig ohne Maden.

    Für ein Belegfoto ist es leider zu spät, da er bereits mit einigen ebenfalls gefundenen Perlpilzen verspeist wurde.==stein==lamessbar

    Ein so frühes Auftauchen dieses Pilzes ist wohl nichts Besonderes, zumindest kommt das immer mal wieder vor.

    So erinnere ich mich noch gut an einen Fund an einem 1. Juni!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Eine Erklärung wäre, dass sich der Hallimasch an den durch durch die Rußrinden-Krankheit (Cryptostroma corticale) geschwächten Ahornen angedockt hat.

    Solch auffällige und kräftige Rhizomorphe kenne ich jedenfalls nur vom Hallimasch.


    LG, Nobi

    Nicht schlecht, was der kürzlich vom Himmel gefallene Regen in Deinen Gefilden bereits hat sprießen lassen, Jörg!:thumbup::)

    Da werde ich morgen wohl mal in meinen Hauswald schauen müssen, zumal eine Nachbarin heute einen wunderschönen Steinpilz gefunden hat!

    Schade für Nobi, der die ja gern hätte sammeln wollen. In diesem Zustand wird er kaum eine Reise zu mir antreten.

    Leider finde ich die Maipilze, wenn überhaupt, seit einigen Jahren ebenfalls meist vermadet.

    Und da hast Du natürlich Recht, dass sie mich in dem Zustand nicht mehr locken.:(

    Dafür 100 km hin und zurück zu fahren bringt es nicht. Warten wir auf bessere Zeiten.


    Liebe Grüße,

    Nobi