Beiträge von nobi_†

    Ich möchte mich bei Euch allen für die lieben Grüße, die guten Wünsche und die großartigen Bilder bedanken!

    Ich bin noch ganz überwältigt.

    Was für ein tolles, supersympathisches Forum!:thumbup:


    Also nochmals ein ganz großes DANKESCHÖN :):):)


    Euer Nobi

    Wunderschöner Beitrag, Murph!:thumbup:

    Nicht nur um die Widderchen beneide ich Dich - aber um diese ganz besonders.


    In meiner Umgebung gibt es fast nur noch riesige monotone Felder.:(

    Auf zig Quadratmetern macht sich vor allem der Raps breit. Deutschlandweit sind es wohl mehr als 1 Mio Hektar!

    Ähnlich sieht es mit dem Mais aus.

    Brauchen wir auch unbedingt für Biokraftstoff! Damit man mit einem ruhigen Gewissen autofahren kann.==Gnolm23


    Die wenigen naturbelassenen Wiesen muss man suchen.

    Solch Artenvielfalt, wie von Dir gezeigt, gibt es hier schon seit Jahren nicht mehr.


    Aber Du warst ja auch in einem NSG.

    Restoasen in einer vom Menschen zunehmend zerstörten Natur!

    Alibistandorte sozusagen.


    Nachdenkliche Grüße,

    Nobi

    Danke für die vielen lieben Antworten!

    Das Körbchen sieht klasse aus.

    Naja, ich kenne schönere! ==3

    Aber es leistet mir seit Jahren treue Dienste und hat mir geholfen, schon viele leckere Pilze nach Hause zu tragen. ==9

    Ich wäre ja gern mitgekommen aber so kann ich wenigstens virtuell mit dabei sein.

    Ich hatte daran gedacht, Dich kurzfristig einzuladen, aber aufgrund des sehr unwegsamen Geländes davon Abstand genommen.

    Da Du im nächsten Jahr sicherlich wieder fit bist, können wir das dann gern nachholen!

    die Schiefertrüffelsuppe kommt optisch zum reinbeißen drüber, da hat der Koch dem Rezept wohl etwas auf die Sprünge geholfen

    Minimal. Nur noch etwas frische Petersilie und ein paar kross geröstete Weißbrotwürfel obendrauf...

    Dein Geschenk wartet auch noch, auf einen besonderen Anlass, zB sich in einem Wildgericht wiederzufinden. Rehschnitzel in einer milden Wacholderrahmsauce, die zartrosa gegrillten Medaillons mit einem Klacks Erbsensträulingsosse drauf. Dazu in Speck gewickelt und getoastete Maroni, Rotweinpflaumen, kleine angebratene Steinpilzchen, Kartoffelkroketten ..

    Du weißt schon, ich brauch ein paar Stunden, um bei Dir zu sein. Also sag rechtzeitig Bescheid bevor Du es kochst!;)

    herzlichen Dank für die alljährlichen Fake-News, wie man jetzt auf Neu-Deutsch sagt

    Du hast mich durchschaut, Karl!;(

    Und dabei habe ich mir wirklich Mühe gegeben die alten Fotos auf 2020 zu trimmen! :D

    sieht sehr gschmackig aus, sowohl die Suppe aus dem Frankenwald - als auch die Trüffelrühreier,

    War auch "sehr gschmackig", mit den geschriebenen Einschränkungen, Walter.

    danke für den schönen Beitrag einer Art, die ich nur aus der Macchia am Ebrostausee kenne und bei mir leider vergeblich suche.

    Den findest Du in Deinem Bundesland wohl eher im Norden, zB auf fränkischen Schieferhalden.

    Oder Du fährst ins Ausland, zB nach Sachsen;), wo der Pilz recht häufig auf alten Braunkohlehalden vorkommt.

    TOLL

    Jedes Jahr wieder ein Erlebnis!:thumbup:

    Auch nach einigen Seminaren hab ich noch nie auch nur irgendwelche Trüffel live gesehen

    Nun ja. Die sogenannte Böhmische Trüffel = Haldentrüffel = Schiefertrüffel ist natürlich keine echte Trüffel.

    Ist auch geschmacklich bei weitem nicht so intensiv aber kulinarisch schon recht interessant.

    Es ist einfach schön hier bei euch gelandet zu sein :) auch ohne Essensfreigabe kann ich viel für mich mitnehmen.

    Das freut mich sehr, genauso sollte ein gutes Forum funktionieren!:)

    Dann konnte ich mit dem Link zu einem Deiner früheren Beiträge punkten

    :):):)

    Ahoi Nobi, ich erinnere mich gern zurück.

    Dito! Ist das wirklich schon wieder 4 Jahre her?:/


    Liebe Grüße und nochmals danke,

    Nobi

    berichte ich vom Besuch „meiner Erbsenhalden" und vom Entdecken der dort im Sommer vorkommenden Haldentrüffel (Pisolithus arhizus).

    Diese schöne Tradition möchte ich auch in diesem Jahr fortsetzen. Gern dürft ihr mich wieder begleiten.

    Erbsenstreuling, Schiefertrüffel, Böhmische Trüffel, Haldentrüffel - das sind übrigens verschiedene Namen für ein und denselben Pilz.

    Diese deutschen Namen verraten etwas über seine Verbreitung sowie über seine bevorzugten Standorte.


    Nachdem Schupfnudel bereits Ende Mai von den Pilzen berichtete, versuchte ich Mitte Juni mein Glück - leider vergebens.

    Aus Zeitgründen war es mir erst wieder möglich am Donnerstag die Halden aufzusuchen.

    Leider war die Optimalphase bereits überschritten, aber es gab immer noch genug zu finden.


    Doch der Reihe nach.

    Beginnen möchte ich mit einem Biotopbild, was gleichzeitig ein Suchbild sein soll.

    Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr einige Haldentrüffel - wieviele sind es genau? Auflösung am Schluss.


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    Nun möchte ich euch vier dieser halb hypogäisch wachsenden Pilze zeigen, wie sie ganz typisch mit ihren Scheiteln aus dem Boden ragen.


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    Exakt die gleichen Pilze nochmals etwas näher gezoomt.


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    Neben schönen, noch recht frischen „Trüffeln“ :)


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    gab es ebenso viele, die ihr Leben bereits gelebt hatten. :(


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    Unterm Strich hat sich dennoch die Suche gelohnt!:thumbup:


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    Allerdings war das Putzen recht mühsam.

    Das Verhältnis Abfall (links) zur Verwertung (rechts) könnt ihr hier ganz gut sehen.


    38983405pw.jpg


    So ein Schnittbild mit intakten Pseudoperidiolen ist natürlich optimal.


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    In diesem Jahr habe ich wie bereits mit Cratie vor vier Jahren wieder den Frischetest gemacht, also versucht, frischen Haldentrüffeln kulinarisch etwas abzugewinnen.

    Ich habe mich für zwei Antipasti entschieden.

    Einmal eine Schiefertrüffelsuppe aus dem Frankenwald.


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    Das Rezept könnt ihr auf dieser Seite nachlesen. Ich fand es etwas Rotweinlastig, insgesamt sehr kräftig und durchaus empfehlenswert.

    Vom Pilzaroma war allerdings nur noch wenig zu spüren.==Gnolm23

    Als nächstes gab es ein einfaches Pilzrührei.

    Also frische Pilzwürfel in siedender Butter 1-2 Minuten angeschwenkt, mit Kurkuma, Salz und Pfeffer gewürzten und gut verquirlten Eiern verrührt. Fertig!

    Durch die Pilze erhält das Ei sofort eine dunkle Farbe.


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    Kulinarisch nicht schlecht, aber auch kein Highlight.

    Da ziehe ich mir doch die getrocknete Form vor, was sowohl intensiv färbt als auch dezent würzt.

    Einen kleinen Vorrat für mich und auch zum Verschenken konnte ich wieder anlegen.


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    Hier nun die Auflösung des Suchbildes. Insgesamt sechs Haldentrüffel sind zu sehen.


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    Die hinteren drei hier nochmals etwas näher.


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    Danke, dass ihr mich auf die sonnigen und überhitzten Halden begleitet habt. Was habe ich geschwitzt!

    Engelchen, falls du das liest. Ich war nur unterhalb vom Zaun, für den oberen Teil hatte ich keine Kraft mehr. Da gibt es sicher noch reichlich zu finden.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo,


    über Peter Wohlleben und sein Buch "Das geheime Leben der Bäume" hat es im Rahmen einer Anfrage von Grünspan bereits im Februar eine kleine Diskussion mit meiner Beteiligung gegeben. Mit Pro und Kontra, wie sich das für eine gepflegte Diskussion gehört! Das könnte für neue Wohlleben-Fans ganz interessant sein, weswegen ich den Beitrag an dieser Stelle nochmals zum Nachlesen verlinke.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Phillip,


    da gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen! Tolle und kompetente Antworten hast Du auf Deine Anfrage bekommen.

    Nur soviel noch.

    Ich trockne grundsätzlich die im Dörrautomaten getrockneten Pilze noch für wenige Minuten im Backofen bei ca. 50°C und Umluft rascheltrocken nach.

    Einfach um sicherzugehen, dass die Feuchtigkeit kompett raus ist.

    Das Gerät wurde mir übrigens hier im Forum von nobi und Mausmann empfohlen, leistet mir beste Dienste seit ein paar Jahren, auch beim Trocknen von Kräutern.

    :):):)


    LG, Nobi

    Auch mit Werten unter jeder Sau zeige ich Euch gerne meinen heutigen Fund, eine Babystube von Phellodon tomentosus,

    Ich erinnere mich an einen gemeinsamen Fund von 2017, lieber Peter!:thumbup:


    Allemal spannender als dieses Fußballgetöns!;)

    Wobei, als ehemaliger Hand- und Fußballer verfolge ich schon ein wenig, was da so passiert.

    Jetzt, da "wir" (die Dresdener) nur noch 3. Liga spielen, ist es allerdings nur noch zu einem Drittel interessant.

    Also ist da wieder mehr Zeit für die Pilze!


    LG, Nobi

    Tja, Christoph,


    leider muss man konstatieren, dass hinter jedem Bundesliga-Club ein Großsponsor steht.

    Sonst wäre Leistungssport auf diesem Level wohl heutzutage nicht mehr möglich.

    Ob nun VW bei Wolfsburg, Red Bull bei Leipzig, Gazprom bei Schalke, SAP bei Hoffenheim, Telekom bei Bayern und und und...

    Wiesenhof ist natürlich schon krass! :(


    Nobi

    Liebe alle,

    bisher 22 Likes auf den Beitrag! Da kann ich nur Danke sagen.:)

    Ich hatte mir schon Sorgen um Dich gemacht, da ich so lange nichts von Dir gelesen hatte.

    Naja, es waren ja gerade mal ein, zwei Wochen, die ich nicht online war.

    Ich finde es einfach gut im Urlaub einmal völlig abzuschalten - also nix Presse, Fernsehen und kein Internet.

    Einfach die Seele baumeln lassen, wie man so schön sagt.

    Und ich habe wieder einmal etwas - für mich - grundlegend Neues gelernt: Es gibt Pilze, die explizit an Harz wachsen!

    Und es gibt mehr als die zwei vorgestellten. Bleib neugierig!

    Hallo Nobi, das muss eine erbauliche Tour mit Matthias gewesen sein.

    Jede Tour mit Matthias ist etwas Besonderes.

    Er sieht einfach Sachen, die ich nicht sehe und er versteht es, sie einem nahezubringen.

    welch unglaubliche Fotos von teilweise noch nie gehörten Arten!

    Danke auch Dir, Werner.

    Vielleicht können wir uns ja einmal zu einer gemeinsamen Tour verabreden?

    Ihr zwei Bayern und ich als quasi Randbayer! (Oh, lass das nur nicht die Sachsen hören.);)

    Ein wieder einmal großartiger Beitrag.

    Mit Matthias' Bildern kann eigentlich nichts schiefgehen.:)

    Seine Fotos sind einfach nur topp und ich freue mich, dass ich sie hier verwenden darf.

    Bis zum Spätherbst, lieber Karl. Falls nichts dazwischen kommt.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Klasse, diese Reggae -Version des alten Sonny & Cher Hits, Axel!:)


    Heute möchte ich an zwei verstorbene, weniger bekannte Musiker erinnern.

    Zum einen ist das Robert Fisher, Sänger und Mastermind der Bostoner Willard Grant Conspiracy.

    Wie ich erst kürzlich erfuhr verstarb er sechzigjährig im Jahr 2017.

    Unvergessen ist ein Konzert im Dresdener Starclub, als er mit seiner Band vor genau 20 Jahren als Support für Giant Sand eröffnete.

    Giant Sand, legendäre Americana-Band um den umtriebigen Howe Gelb, damals noch mit John Convertino (Schlagzeug) und Joey Burns (Bass) unterwegs, die später die deutlich erfolgreicheren Calexico gründeten. Aber das ist eine andere Geschichte.


    WGC spielten damals vor allem Songs ihrer 98er CD "Weevils In The Captain's Biscuit".

    Da sie keinen Schlagzeuger dabei hatten, sprang der Multiinstrumentalist Howe Gelb ein und setzte sich hinter die Drums, die bereits für John aufgebaut waren.

    Was soll ich sagen. Es war eines der intensivten Konzerte, das ich je erleben durfte.

    Hier einer meiner Lieblingssongs der Band, welcher natürlich an dem Abend auch zu hören war.


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    Schließlich verkaufte mir Robert höchstpersönlich die oben genannte CD.

    Schick im Papp-Cover und auf 2000 limitiert. Natürlich von ihm signiert! Ein Juwel in meiner CD-Sammlung!:)


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    Der zweite Musiker, an den ich erinnern möchte ist Phil May, der als Sänger der Pretty Things in den 1960ern versuchte, besser und erfolgreicher als die musikalisch ähnlichen Rolling Stones zu sein. Zumindest haben sie mehr Hotelzimmer verwüstet als die Stones, wenn man den Musikgazetten von damals glauben kann.

    Phil verstarb im Mai diesen Jahres an den Folgen eines Fahrradsturzes.

    Hier ein Beispiel aus der frühen Zeit der Band. Ein Bo Diddley-Cover und einer ihrer größten Hits.


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    Später wurde die Band deutlich melodischer und schrieb 1968 mit "S.F.Sorrow" ein Konzeptalbum, dass als eine der ersten sogenannten Rockopern (lange vor den Who mit Tommy) gilt.

    Zwei der schönsten und melancholischsten Songs dieses Albums könnt ihr euch hier anhören.


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    R.I.P. Robert und Phil.


    LG, Nobi

    Nach längerer Zeit möchte ich hier auch mal wieder etwas einstellen.

    Vor kurzem verbrachte ich ein paar Tage auf Usedom.

    Auffallend und wunderschön fand ich die vom Mohn gesäumten Ackerränder.



    Liebe Grüße,

    Nobi

    nochn Pilz

    Nachträglich zum 10-jährigen Forenjubiläum mein herzlicher Glückwunsch, lieber Hans!==Gnolm16

    Besonders freue ich mich, dass ich Dich und Jutta persönlich kennenlernen durfte. Gern denke ich an die wunderbaren Treffen zurück.

    Und dass wir nicht nur in der Mykologie sondern auch in der Musik einen gemeinsamen Nenner haben, freut mich besonders!


    Darauf werfe ich mal etwas Spezielles in die Runde.

    Dank einer lieben Pilzfreundin bin ich stolzer Besitzer einer Flasche selbstgemachten Hollerblütensirups.:)

    Bei den gestrigen sommerlichen Temperaturen habe ich mir daraus eine "Spezial-Weisse" gemischt.

    Vorher



    Nachher



    Gern dürft Ihr alle zugreifen!


    Liebe Grüße,

    Nobi


    PS. Hans, Deine Startnummern werden auch immer kleiner...sieht gut aus!:thumbup:

    Toll, was Deine kleine Schwester macht, Eike!:thumbup:

    Das ist absolut ausbaufähig.


    Heute hatte es hier nahezu 30°C - Zeit für etwas Sommermusik.

    Vielleicht mag ja jemand gemeinsam mit mir den lauen Sommerabend genießen?

    Beginnen möchte ich mit einem über 60 Jahre alten Klassiker von Eddie Cochran, hier in der heavy Psychversion von Blue Cheer.


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    Ein absoluter Sommer- und Wohlfühlhit für mich ist folgender Dance Hall Klassiker aus Jamaika.

    Von dem kann ich im Moment nicht genug bekommen und ich höre ihn nahezu täglich.


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    Ebenfalls sommerlich fluffig kommen Manu Chao (José Manuel Arturo Tomás Chao Ortega) rüber.

    Mag ich ebenfalls sehr. Es gibt wunderbare Alben von Manu und seiner Band!


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    Viel Spaß,

    Nobi

    vielleicht ist es ja aber auch ein Iodophanus carneus?

    Ziemlich sicher!

    Dafür sprechen die +/- biseriaten Asci, die "fetten" Paraphysen und nicht zuletzt die Sporengröße.

    Thecotheus uncinatus hätte schlankere Sporen, apikal kaum erweiterte, dafür deutlich gekrümmte Paraphysen und und und...


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Bin ich blind? Ich finde das Sockschwämmchen nicht mehr in der Liste. Nicht Mal mit der Suchfunktion

    Dito!

    Auch bei mir isses weg!:(

    Und nicht nur das Sock- sondern auch das Stockschwämmchen.;)

    Könnte das jemand gelöscht haben?

    Versehentlich natürlich?

    Geht das überhaupt, dass man in der Liste löschen kann?

    Falls ja, sollte man diese wunderbare Liste irgendwie gegen Missbrauch schützen.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Amy,


    da die Knollenblätterpilze als typische Pilze mit einer Stielknolle bereits mehrfach genannt wurden, füge ich an dieser Stelle eine schöne Übersicht von Walter Pätzold zu dieser Gattung an, wo Du verschiedene Knollentypen sehen kannst.

    Knollenblätterpilze_Pätzold, SPR 1999, 2.pdf

    Wenn Du Dich näher mit den Pilzen beschäftigen willst ist das doch recht hilfreich.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo, liebes Forum.


    Auch in diesem Jahr führte mich ein kurzer Urlaub wie in den vergangenen Jahren ins wunderschöne Fichtelgebirge.

    Quartier genommen hatte ich wie in schon im Vorjahr in Weißenstadt.

    Die hübsche und sympathische Kleinstadt mit einer intakten Infrastruktur ist ein idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte und interessante Wanderungen.


    Bevor es mit den Schwammerln losgeht, möchte ich Euch einige nichtpilzliche Fotos zeigen.


    Weißenstädter See


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    Wiesenknöterich


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    Mit Besuch - Garten-Laubkäfer (Phyllopertha horticola). Diese Käfer saßen nahezu an jeder blühenden Knöterichpflanze. Insgesamt waren es wohl Tausende.


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    Baumweißlinge (Aporia crataegi) beim Liebesspiel.


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    An einer Ulme fielen mir unbekannte Blattdeformierungen auf. Eine kurze Recherche ergab, dass es sich um Gallen der Ulmen-Blasenlaus (Tetraneura ulmi) handelt.


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    Nachdem am zweiten Urlaubstag Matthias wie bereits in den vergangenen Jahren unsere Runde bereicherte (siehe hier, mit Verweisen auf all unsere gemeinsamen Beiträge seit 2015), gab es nun auch einige Pilze zu entdecken. Einige davon möchte ich Euch gern zeigen. Dankenswerterweise hat mir Matthias wieder die Erlaubnis gegeben, seine Bilder für diesen Beitrag verwenden zu dürfen.:)

    Ich habe sie entsprechend gekennzeichnet.


    Los geht es mit einem kleinen Becherling an einem dünnen Buchenästchen, der wegen seiner tollen Färbung ein echter Hingucker ist: Zweifarbiges Haarbecherchen (Capitotricha bicolor).


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    Da wollten wir natürlich auch gern die Nachbarart Capitotricha fagiseda an Buchenfruchtschalen finden. Leider gab es da nur ein unfotogenes Exemplar,

    dafür wurden wir mit einem reichen Vorkommen des Bräunlichen Buchenblatt-Haarbecherchen (Brunnipila fuscescens) entschädigt.


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    Ebenfalls an Cupulae von Buchen fand sich wie zu erwarten das häufige Weiße Haarbecherchen (Lachnum virgineum).


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    An Fichtenholz in einem Feuchtbiotop entdeckten wir schließlich eine deutlich gestielte Gallertträne, die wir gern Dacrymyces capitatus nennen möchten.


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    An einem Bachufer konnten wir an feucht liegenden Fichtenzapfen den Rosabraunen Dickbecherling (Pachyella babingtonii) finden.


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    Bleiben wir noch kurz bei Fichte als Substrat und schauen uns einige hängende Äste an.

    Daran entdeckte Matthias zu meiner Freude den Fichten-Schalenbecherling (Triblidiopsis pinastri), einen von mehreren persönlichen Erstfunden an diesem Tag!


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    Schleimpilzzeit.

    Die feuchte Witterung Mitte Juni (zumindest im Fichtelgebirge) war natürlich ideal für viele “Schleimer“ (Myxomyceten). Vier von denen möchte ich Euch gern zeigen.

    Ich beginne mit einem Blutmilchpilz, der Größe und Färbung nach vermutlich Lycogala terrestre.


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    Weiter geht es mit noch jungen und unreifen Fadenkeulchen (Stemonitis spec.).


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    Der mit Abstand häufigste Myxo an diesem Tag war der Geweihförmige Schleimpilz (Ceratiomyxa fruticulosa), der überall wo man hinschaute fruktifizierte.


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    Neu für mich war der Schwarze Nadelstäubling (Enerthenema papillatum), den Matthias an mehreren entrindeten Nadelholzästen fand.


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    Auffallend und charakteristisch ist die deutliche Apikalscheibe.


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    Einige Großpilze gab es natürlich auch. Hier fotografiere ich gerade einen davon.


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    Hexenzwilling = Flockenstieliger Hexenröhrling (Neoboletus erythropus).


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    Matthias entdeckte schließlich noch den Scherbengelben Rötling (Entoloma cetratum)


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    sowie eine Gruppe Purpurschneidiger Bluthelmlinge (Mycena sanguinolenta), die vom Helmlingsschimmel (Spinellus fusiger) befallen waren.

    Nicht selten, aber immer wieder schön anzusehen.


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    Kommen wir nun zu dem Höhepunkt unserer Touren.

    Einem Hotspot winziger Stängelpilzchen, die wir an toten Lupinenstielen im Uferbereich des Fichtelsees fanden. Hier könnt ihr das Biotop sehen.


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    Matthias bei der „Arbeit“.


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    Einige spannende Arten gingen uns „ins Netz“, wie dieser Mützenförmige Schüsselschwindling (Calyptella capula), der zwar wie ein Becherling ausschaut, allerdings ein Basidiomycet ist.


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    Hier aus einer anderen Perspektive.


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    Kleinbecherlinge gab es natürlich auch, wie Grevilles Haarbecherchen (Cistella grevillei)


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    sowie ein wohl noch unbeschriebenes nicht bis kurzgestieltes Becherchen, welches dem Pokalförmigen Krönchenbecherling (Cyathicula cyathoidea) nahezustehen scheint.

    Diese und alle folgenden Collagen sind - natürlich - von Matthias.


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    Zu unserer großen Freude konnten wir auch zwei nicht häufige Fadenkeulchen entdecken.

    Hier das Herzsporige Fadenkeulchen (Typhula culmigena)


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    Und hier das schöne Schimmernde Fadenkeulchen (Typhula micans).


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    Nicht vorenthalten möchte ich euch ein in unmittelbarer Nachbarschaft an Rotem Fingerhut (Digitalis purpurea) gefundenes Becherchen,

    welches die Dunkelgraue Kräuter-Pyrenopeziza (Pyrenopeziza atrata) sein könnte, was vermutlich das gleiche ist wie Pyrenopeziza digitalis.


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    Abschließend zeige ich euch gern noch zwei typische Becherchen an Harz.

    Um sie zu finden muss man an harzigen Stellen diverser Nadelbäume suchen. In diesem Fall an Fichte.


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    Gelegentlich wachsen beide Arten vergesellschaftet, wie hier zu sehen ist.


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    Schwarzes Harzbecherchen (Sarea difformis).


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    Und hier das häufigere Gelbe Harzbecherchen (Sarea resinae).


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    Mit einem Bild des Weißenstädter Sees habe ich diesen Beitrag begonnen und mit einem Bild von diesem See möchte ich mich von euch verabschieden.


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    Es hat mir viel Spass gemacht, diesen Beitrag zu schreiben.

    Auch wenn die meisten Pilze eher mini als maxi waren, hoffe ich, dass es euch ein wenig gefallen hat.


    Liebe Grüße vom Nobi