Beiträge von nobi_†

    Hallo Shawn,

    es folgt ein kurzer Antwortversuch.

    Ich Frage mich in welchen Waldtyp man am besten als Anfänger geht? (hier meist kiefern bei mir)

    Nadelwälder mit geringer Bodenvegetation sind recht pilzreich.

    Vor allem ist die Pilzvielfalt für einen Anfänger überschaubar.

    So wirst Du in den Kiefernwäldern bei günstigen Bedingungen reichlich Maronen, Pfifferlinge oder auch Edelreizker finden.

    Laub- und Mischwälder haben ein breiteres Artenspektrum, dass für einen Anfänger oft verwirrend ist. Hängt natürlich auch vom Bodentyp ab.

    wie erkennt man saure / basische Böden?

    Am besten anhand der dort vorkommenden Pflanzen.

    Viele Pflanzen bevorzugen bestimmte Böden und zeigen sie somit sozusagen an, diese werden auch als Zeigerpflanzen bezeichnet.

    Eine sehr umfangreiche Auflistung findest Du hier.

    "Die wichtigsten Zeigerpflanzen im Wald".

    fängt man am besten mit Röhrlingen an? wenn man Anfänger ist

    Ja, da die Zahl der Röhrlinge überschaubar ist und es in unseren Breiten nur wenige giftige Röhrlinge gibt.

    Allerdings auch einige ungenießbare. Also auch da muss man schon genau schauen!

    Blätterpilze gibt es jedoch deutlich mehr und viele von denen sind sehr bis tödlich giftig (zB Knollenblätter- oder Risspilze ==lamtoedlich)


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Befinden sich die Wirkstoffe im Trama oder im Mycelialkern? In einem Bericht stand geschrieben, dass man in Japan den MK zerkleinert, trocknet und anschließend pulverisiert. Ist Dir hier näheres bekannt?

    Leider nein.

    Habe soeben die 11 Seiten zum Zunderschwamm im "Guthmann - Heilende Pilze" nochmals durchgesehen, finde da allerdings auch keine konkreten Angaben. Ich gehe davon aus, dass sich die Wirkstoffe sowohl im Mycelialkern, der Trama und der Röhrenschicht befinden. Die Kruste kann man sicherlich außer acht lassen.

    Da mich das Thema Heil- und Vitalpilze ebenfalls brennend interessiert...

    Dann ist das oben genannte Buch von Jürgen Guthmann Pflichtlektüre!


    LG, Nobi

    Daraus hab' ich ein Pilzgulasch zubereitet, langt' ordentlich zu; Semmelknödel gibt's als Beilage,

    Auf den Pilzgulasch verzichte ich, lieber Habicht, von den Semmelknödeln nehme ich gern.:)

    Und ein Getränk dazu wäre nicht schlecht. Ein Hopfenblütentee zum Beispiel.;)

    Glückwunsch zum besonders schönen Fund natürlich. Diesen tintigen Fisch konnte ich bisher noch nicht finden.


    LG, Nobi

    Schöne Bilder, Wolfgang!


    Ja, Zunderschwämme sind in vielerlei Hinsicht beeindruckende Pilze.

    Sie waren die Lieblinge unseres unvergessenen Helmuts (Bauernhelmi).

    Im bayrischen Dialekt "Hodernsau" genannt.

    Helmi hatte sie einst hier vorgestellt. Gleich im ersten Beitrag gibt es auch einen wunderbaren Film dazu.

    Mit dem ebenfalls unvergessenen Heinrich Holzer.

    Wenn Dich die Pilze interessieren, solltest Du Dir diesen Clip unbedingt ansehen.

    Der Link stammt aus meinem Webspace, ich hoffe, er funktioniert noch. Falls nicht bitte melden.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Während hier noch Ebbe ist, blüht es ja schon wieder gewaltig in "Deinen" Parks, in dem Fall auf dem Friedhof.

    Zu den Funden kann ich nur gratulieren, Jörg!:thumbup:


    Schönes Bild von Dir zwischen den Flocken und den Bitteren!;)

    Ich hoffe, dass Du Dich bald wieder so hinknien kannst, da drücke ich Dir ganz fest die Daumen.

    Wir haben schließlich dieses Jahr noch einiges vor, vielleicht kommt ja Matthias (Mreul) im Herbst zu Besuch, um sich u.a. Suillus caerolescens anzusehen. Bis dahin solltest Du wieder halbwegs fit sein.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Taubtrüber Ginst, oder doch lieber Andreas?^^

    Nachträglich auch von mir noch ein herzliches Willkommen in diesem Forum, in dem Du Dich sicher wohlfühlen wirst.

    Und ein doppeltes "Krawehl! Krawehl!"


    Du lebst im Raum Bamberg, da kennst Du sicher den Schlosspark Weissenstein in Pommersfelden?

    Falls nicht, solltest Du den unbedingt einmal besuchen.

    Neben freilaufendem Damwild gibt es da verschiedene Boleten als Begleiter der schönen alten Bäume.

    Ich habe den Park vor Jahren entdeckt, als unsere Tochter in Bamberg studierte und ich kann nur sagen, ein Besuch lohnt sich!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Christine,

    Sind das verschiedene Entwicklungstadien von einer Art, oder verschieden Arten?

    du musst da in der Gattung Pilobolus suchen.

    Auf alle Fälle sind das verschiedene Entwicklungsstadien eines Pilobolus, wie Florian bereits schrieb.

    Da gern verschiedene Arten der Gattung gemeinsam wachsen, können es durchaus auch verschiedene Species sein.

    Mit gut 20jähriger Dungpilzerfahrung vermute ich vom Standort und dem äußeren Eindruck her Pilobolus oedipus.

    Dies ist eine auf Pferdedung spezialisierte Art.


    Ein schönes Portrait hat Matthias vor ein paar Jahren hier eingestellt. Kannst Du Dir ja mal anschauen.

    Unter #7 habe ich die anerkannten Arten dieser Gattung aufgelistet.

    Und das sind doch einige, weswegen eine makroskopische Bestimmung nicht möglich ist.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Ihr beiden,

    na, da will ich mal mit der Benamsung anfangen.


    Die 1 stand sicher bei Lärche und ist das schönste Bild eines Goldröhrlings (Suillus grevillei), dass ich je gesehen habe!:)

    Die 2 zeigt den Geweihförmigen Schleimpilz (Ceratiomyxa fruticulosa), den ich in diesem Jahr sehr oft fand.

    Und Euer Schildborstling (Scutellinia spec.), Nr. 11, ist keiner der häufigen langhaarigen (also weder scutellata noch crinita) sondern einer der selteneren kurzhaarigen. Eine genaue Artbestimmung geht nur mikroskopisch.


    Die restlichen Pilze überlasse ich den anderen Foristen.


    Danke für dir tolle Fotostrecke und liebe Grüße,

    Nobi

    Wieder ein Abschied

    Oh, nun auch Peter Green.:(

    R.I.P.


    Langsam wird die Luft dünn um uns herum.

    "Albatross" gehört neben Santanas "Samba Pa Tie" und dem "House Of The King" von Focus zu den ganz großen Rock-Instrumental-Klassikern.

    Ach ja, "Jessica" von den Allman Brothers wollen wir nicht vergessen.


    Einer meiner Lieblingssongs und zugleich wohl einer der größten Hits Peters war sicher "Oh Well".

    Den gibt es hier, allerdings nur in einer Kurzfassung.


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    Und schließlich noch ein Song, der erst durch Santana wirklich berühmt wurde.

    Stammt tatsächlich aus der Feder Peter Greens und hier dürfen wir ihm sogar auf die Finger schauen.


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    LG, Nobi

    hi

    Das ist ein Perlpilz.

    LG Tomas

    Eine bemerkenswerte Aussage, Tomas!

    Ich denke, das hilft Tarik ungemein, zudem Du wunderbar begründest, warum das ein Perlpilz und kein "Panther" ist.;)


    Nun mal im Ernst.

    Ich dachte, dass Du inzwischen weiter bist als nur die ersten vier Worte des vorher Antwortenden nachzubeten.

    Vielleicht könntest Du, ähnlich wie Jörg, erklären, warum das ein Perlpilz und eben kein Pantherpilz ist.

    Das würde sicher mehr bringen als eine pauschale, unbegründete Aussage.

    Denk mal drüber nach.


    Nobi

    Liebe Tuppie,

    in Wismar war ich letztmalig während meiner Abi-Zeit. Ist also schon ein paar Tage her.;)

    Kann mich noch dunkel erinnern, dass es eine schöne alte Hansestadt ist.

    Auf Pöhl gab und gibt es wohl noch brauchbare Badestrände und Schwerin ist sehenswert (ca. 30 km).


    Falls Du Pilzliches im Sinn hast...

    Nach Rehna zum dortigen, von meinem lieben Pilzfreund Torsten geleiteten Pilzverein sind es über die A 20 gut 30 Minuten.

    Vielleicht lässt sich ja eine gemeinsame Tour organisieren?


    Liebe Grüße und einen schönen Urlaub wünscht der Nobi.

    Ich setze mal meinen Monolog mit einem weiteren Nachruf fort.

    Denn wieder hat ein Musikerherz aufgehört zu schlagen.


    Stephan Trepte, eine der Stimmen der DDR-Rockmusik, verstarb am 22.07.2020, nur zwei Tage nach seinem 70. Geburtstag.

    Ob als Sänger solch prägender Bands wie Electra, Lift oder Reform, immer hat er es verstanden,

    mit seinem ausdrucksstarken Gesang den genannten Gruppen seinen ganz speziellen, persönlichen Stempel aufzudrücken.

    Mit all den genannten Bands konnte ich ihn mehrmals in den 70ern live erleben und viele dieser Konzerte klingen noch heute in mir nach.


    Eine der schönsten Ostrock-Balladen hat er mit der Gruppe Lift eingesungen. "Mein Herz soll ein Wasser sein".


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    Möge sein Herz nun ein Wasser sein,

    "ein großes Wasser, so groß wie die Nacht, so groß wie der Tag...ein salziges Wasser, das aus den Augen rinnt, wenn es überläuft".


    Danke für die großartige Musik, Stephan.


    Nobi

    Hallo Phillip,


    ich halte den Pilz für den Schwarzblauenden Röhrling (Cyanoboletus pulverulentus).

    Habe ich seit Jahren nicht mehr gefunden!


    LG, Nobi

    I am also grateful for the comments in the topic "Preussia terricola ?". I tried to answer you there several times, but for some reason my messages are deleted. I still can't figure out the details of this forum :/ .

    I think there is a problem with the forum software.

    Maybe that an Admin can restore your message. I will ask.


    Meanwhile I Have read your answers at Ascofrance.com.

    Thank you!


    Best regards, Norbert

    Hello Yulia,


    no, this is not Preussia terricola which has spores with mid-cells longer than broad.

    The only Preussia with mid-cells broader than length I know is Preussia typharum.

    But the spores of your found seems a little bit too small for this species!


    I know it with spores mostly 28-32 x 7-9 but also 26-30 x 6-7 µm.

    Maybe that there is an error in your measurement?

    Or you did find a small spored variation?

    Or a new species which should be called "Preussia minitypharum".;)


    Best regards, Norbert

    Lieber Karl,


    während es hier so gut wie keine Großpilze gibt, zeigst Du uns mal so "by the way" 13 Täublinge!

    Und dazu mit ganz tollen Kollektionen!

    Wie machst Du das nur?==Gnolm11


    Auch wenn ich mit den "Tauben" nicht besonders viel am Hut habe, hat mich Dein Täublingswochenende sehr beeindruckt!==Pilz25

    Gern bin ich mitgegangen.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Claudia,

    A. bernardii vielleicht, wenn er so jung schon stinkt, bleibt mit der Tramafärbung im Schnitt nicht mehr viel über...

    Ich sehe das genau wie Stefan, also sehr wahrscheinlich der Salzwiesenchampignon.

    Straßenrand ist aufgrund des winterlichen Salzens ein ganz typischer Binnenland-Standort.

    Seit Jahren finde ich ihn hier regelmäßig.

    Er muss nicht immer stark stinken, dieses Jahr fand ich junge frische und feste Exemplare, die kaum müffelten.

    Ich war nahe daran sie zuzubereiten, habe aber letztlich doch auf die Frau gehört und sie entsorgt.


    Ein äußerst kompakter, festfleischiger und gewichtiger Pilz!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    An meiner Prognose hinsichtlich des "Spindeligen" hat sich nichts geändert.

    Oehrling wird das anhand der nunmehr detailreicheren Bilder wahrscheinlich ebenso sehen.


    Tolle Fotos übrigens!:thumbup:


    LG, Nobi