Beiträge von Uwe58

    Hallo

    Mit solchen schicken Bildern wie Brummel sie hier zeigt, kann ich leider nicht dienen. Aber wir haben heute endlich auch den Brennsesselrost auf Rügen gefunden. Ich sage mal, der braucht noch etwas Zeit. Bei uns gehen die Uhren ja auch etwas langsamer! ^^




    Hallo

    Gestern bei einer Wanderung habe ich diesen Rostpilz auf Brennnessel entdeckt. Brennnesselrost (Puccinia urticata) wäre meine Bestimmung nach den "Äußerlichkeiten".

    Leider war das der einzige "Rostfleck" auf der Brennnessel.


    Die Art direkt vom Speiseplan verbannen finde ich jetzt etwas übertrieben. Erstmal weniger davon essen.

    Hallo

    Genau so ist es! Wer Gicht hat, kann fast alles essen. Nur die Häufigkeit und Menge muss man deutlich verringern. Aber keiner muss z.B. auf einen Erseneintopf oder Schwefelporlingssnack verzichten.

    Danke Björn und Stefan!

    Ja, ich habe jetzt auch immer noch Zweifel an meiner Bestimmung. Dazu kommt Folgendes, wir waren heute ein ganz klein wenig Wandern. Wir haben wieder diese roten Flecken auf Ampfer gefunden. Aber das von der Unterseite passt doch zu Puccinia phragmitis!


    Hallo Björn

    Ich habe nur Fotos mit dem Handy gemacht. Zwei habe ich noch, aber das ist für mein Handy eigentlich nichts. Ich nehme solche Pilze auch nicht mit. Wenn die den Wirt wechseln,wir haben auch Zimmerpflanzen! Oder sehe ich das evtl. zu eng?


    ...uuuund da simmer wieder! Phytoparasiten...

    Unterforum... ==Gnolm10 Obwohl ich sie net mag...

    Stimmt, man muß die nicht mögen, aber interessant sind die doch. Immer noch besser als die auf Sch...e!

    Bis jetzt ist es ja auch so, dass hier kaum Anfragen zu dem Thema gestellt werden.

    Hallo Stefan

    Das kann man ja ändern! Es ist eigentlich ein sehr interessantes Thema. Blumenfreunde und Gärtner sollte es wenigstens ansatzweise interessieren.

    Sehr interessant finde ich die Rostpilze, die Wirtwechsel betreiben. Zum Beispiel der Birnengitterrost.

    Was für den einen noch braun, ist für den anderen schon rosa.

    Was ist das für ein Unsinn? Man muss auch mal akzeptieren, dass es auch mal anderes gibt, als in den Büchern geschrieben steht. Mir wurde auch von anderen Pilzfreunden bestätigt, dass es nur braun ist.

    Also ich habe schon den ein oder anderen Dachpilz gesehen und ich hatte noch nie einen, dessen Sporenpulver ich als braun bezeichnen würde.

    Hallo

    Ich hatte vor vielen Jahren einen Rehbraunen Dachpilz gefunden. Den hatte ich mitgenommen. Der hat Sporen in riesiger Menge verloren. Das war mir auch etwas seltsam, weil die richtig braun waren. Aber ich war mir zu 100 % sicher, das ist ein Rehbrauner! Ich habe die Sporen zusammengeschoben und auch trocknen lassen. Die waren immer noch nur braun. Dann habe ich jemand gefunden, der die mikroskopisch untersucht. Ergebnis: Dachpilz. Damals hatte ich leider nicht alles dokumentiert.

    Hallo

    Warum soll beim Dachpilz, (z.B. der Rehbraune) im Sporenpulver rosa enthalten sein? Das kann doch ganz normal braun sein. Ohne jeglichen Rosa Ton.

    Andere Bäume als Buchen hab ich im direkten Umfeld nicht gesehen, aber insgesamt gibt es auch andere dort...(aber vielleicht erkenn ich die auch noch nicht gut genug...)

    Hallo carolin

    Ja, mit Bäume musst du noch viel üben!

    Du hast einen Dachpilz gefunden. Dein Schnittbild ist gut. Man sieht kaum Hutfleisch, dafür rötliche Lamellen und einen Stiel, der fast an der Huthaut endet.

    Hallo Norbert

    Ich habe so einen ähnlichen Pilz erst einmal in Mailand gefunden, leider nicht so weit entwickelt. Aber die typisch rissige Hutoberfläche hatte ich auch bei dem Fund. Fundort war auch direkt am Baumfuß. Auf Rügen noch nie gesehen.

    Kannst du das mit der Kernzone näher erläutern?

    Kernzonen sind ausgeschildert und oft abgezäunt. Bei uns ist dort Betretungsverbot.

    Wenn im riesigen Bayerischen Wald Kernzonen betreten werden dürfen, ist das sicherlich eine Ausnahmegenehmigung. Darum immer vorher informieren. Wer bei uns in einer Kernzone mit einem Boot anlandet, kann mit ca. 250 Euro belangt werden, wurde mir kürzlich berichtet.

    Bilder vom Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.


    Hmmm, Uwe58, das ist ein bemerkenswertes Beispiel, wenngleich, wenn man ganz junge Fruchtkörper vermeidet, ist eine Verwchslungsgefahr mit dem Ziegelroten Risspilz gering, schon wegen der Struktur des Huts und Geruchs. Was nicht sicher identifiziert werden kann, kann auch nicht freigegeben werden.

    Hallo

    Du darfst nie vergessen, totale Neulinge verwechseln manchmal alles mit allem. Auch Röhren mit Lamellen. Nun stelle dir folgende Situation vor, du gehst mit interessierten Sammlern auf Pilzwanderung. Einer findet nun einen jungen, noch weißen Ziegelroten. Der fragt, sind das die Maipilze? Kann ich die essen? Was willst du ihm antworten? Kenne ich auch nicht. Blamage ist das dann. Ebenso kann mit der Klimaänderung auch mal ein Maipilz zu einer Zeit wachsen, die in keinem Pilzbuch steht. Dann musst du noch weiße Trichterlinge kennen und auch weiße Ritterlinge. Da kannst du nicht jede Art kennen, aber du musst die Pilze als Trichterlinge oder Ritterlinge erkennen.

    Artenkennntnis lässt sich nur durch lange Erfahrung ordentlich aufbauen und mit der Kenntnis von 100 Arten könnte es bei der praktischen Prüfung knapp werden.

    Hallo Harald

    Ja, ganz genau so ist es. :daumen: 100 Arten können nicht ausreichen. Wenn jemand vermutliche Maipilze vorlegt, sollte man auch die Doppelgänger kennen. Ich denke so an den Ziegelroten Risspilz, der jung ja auch weiß ist und an ähnlichen Stellen wächst. Oder den Schlehenrötling und den Schildrötling. Auch wenn der giftige Riesenrötling eigentlich später wachsen soll, würde ich bei dem heutigen Klima nicht darauf vertrauen. Schon sind es fünf geworden. Ja, und das geht so weiter .....................

    Sie wachsen in Trockenbauwänden zusammen mit dem weißen Porenschwamm und dem echten Mauerwerksschwamm.

    Die ganze Bodenplatte ist ein Schwamm mit Besiedelung unendlicher Pilze als Wirt.

    Das ist ja absolut fürchterlich. Das zu sanieren ist ja wahnsinnig aufwendig und auch teuer.

    das ist sehr niedrig geschätzt, allein die Rauhfussröhrlinge liegen je nach Auffassung zwischen knapp 20 und 45 Arten

    Hallo Matthias

    Das ist klar. Ich meine auch nur die bei uns so einem PSV vorgelegt werden. Dass da Artengruppen/Aggregate dabei sind, ist normal. Wenn ich an die Rotfußröhrlinge denke, die vielen Arten möchte kein Speisepilzsammler wissen. Dem Speisepilzsammler könnte man noch den Herbstrotfuß erklären, oder den Falschen Rotfuß. Aber dann kommt doch schon die Frage: Kann man den essen?

    Dort reicht eine sichere Kenntnis von 100 Pilzarten (so eine Art absolutes Minimum)

    Hallo

    Wenn man 100 Arten kennt, ist man aus dem "Röhrlingsalter" raus. Aber bei 100 Arten wirst du wohl öfter sagen müssen, den Pilz kenne ich auch nicht.

    Man sollte doch die wichtigen regionalen Pilze kennen. Hast du nur Fichtenwald, kann das reichen. Hast du verschiedenste Biotope, dann reichen 100 auf keinen Fall.

    Die heimischen Röhrlinge sollte man kennen, bei uns sind das so um 50 Arten.

    Die heimischen Amanitas sollte man auch sehr sicher kennen, bei uns mindestens 15 Arten.

    Dann kommen die sogenannten Stubbenpilze, die Pilze mit Stacheln, die wichtigsten Schleierlinge, die Leistlinge, die vielen Champignons, die Stäublinge, die großen Schirmpilze und und und ....