Beiträge von huehnchen69

    @Navajoa/Steffen,


    ich finde das so beeindruckend und zauberhaft, wie viele verschiedene Kakteen du hast, und dass die alle blühen, und dass du die so schön ablichtest und uns mit Zusatzinfos bereitstellst.


    Ganz lieben Dank dafür!


    Beste Grüße

    Sabine

    Lieber Bernd,

    Christoph, wie oft hast du dich bisher mit dem Besitzer/Nutzer beraten, bevor du eine Entscheidung getroffen hast, ob "publik oder unter dem Radar"? Das dürfte bei 0 liegen.

    Ich weiß nicht, wie Christophs Antwort ausfallen wird, aber ich beobachte hier ein Phänomen, das ich in einem anderen Zusammenhang aus einem Elternforum kenne, in dem ich unterwegs bin. Elterntypisch sind dort auch Schule und insbesondere Lehrkräfte und deren Fehlverhalten häufig Thema. In dem Forum sind auch viele Eltern unterwegs, die selbst Lehrkräfte sind.


    Die fühlen sich von solcher Kritik, die an einzelne Lehrkräfte adressiert ist, oder auch Ängsten/vorsichtigem Verhalten von Eltern in Erwartung von Problemen in der Schule oft verunglimpft.


    Und das zu Recht - in dem Forum dreht sich viel um Respekt, auch und insbesondere gegenüber Kindern. Ich bin mir sicher: Alle Lehrkräfte, die dort mitschreiben, geben ihr Bestes, um den Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, gehen respektvoll mit ihnen um und sind ihnen gegenüber wohlwollend eingestellt. Die Einzelfälle, die unterirdische Aktionen bringen, mit denen man als Elternteil nicht vernünftig reden kann, und wo man sich auf die Hinterbeine stellt und die Krallen ausfährt, sind im Forum nicht vertreten.


    Ähnlich sehe ich das hier. Ich bin mir sehr sicher, dass du selbst auch im Rahmen deiner Arbeit den Naturschutz gut im Blick hast und im Traum nicht auf die Idee kämest, auf eine deiner Flächen Gülle zu kippen, damit sie ja keinen Schutzstatus er-/behält.


    Aber die Erfahrungen, dass es auch "die anderen" gibt, die genau sowas machen, wie von Christoph für die Streuobstwiesen beschrieben, sind ja auch real (ich erinnere mich an einen Fall, über den in der Zeitung berichtet wurde aus meinem früheren Wohnort: Da war über einen Zeitraum von einigen Jahren ein Orchideen-Biotop herangepäppelt worden (Schutzstatus und Besitzverhältnisse weiß ich nicht mehr), und eines Tages war die ganze Fläche gegüllt. Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung war noch nicht klar, wer das gemacht hatte, und ich habe das nicht verfolgt.


    Ich sehe hier jedenfalls das Problem: Wenn man vorher weiß, wie der/die Besitzer*in drauf ist, kann man einschätzen, was der bessere Weg ist - der optimalerweise natürlich so aussieht, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen und auf Augenhöhe kommunizieren. Wenn man aber falsch liegt und das Thema anspricht, kann das der Auslöser sein, der ihn oder sie dazu treibt, aktiv zu werden, und das nicht im guten Sinn.


    Beste Grüße

    Sabine

    Man hätte auch hier viel früher aktiv werden müssen. Zunächst herausfinden, wem das gehört und von wem das genutzt wird. Selber kaufen, pachten, einen Verein dazu gewinnen, eben dies zu tun.

    Sie hat doch geschrieben, dass es der Gemeinde gehört.


    Und dass die informiert war, was es dort alles gibt, und sich an den Mäharbeiten beteiligt hatte.


    Das klingt in meinen Ohren nicht nach einer Situation, aus der heraus damit zu rechnen ist, dass tags drauf da jemand Bambus hinpflanzt.


    Beste Grüße

    Sabine

    Albino Buche

    Das ist ja faszinierend, Joe!


    Woher die wohl ihre Nahrung bekommt, war auch mein erster Gedanke.


    Das ist ja superspannend, dass das anscheinend seit einigen Jahren funktioniert.


    Beste Grüße

    Sabine

    Die Bürgermeisterin und die Naturschutzbehörde haben meine Emails erst am Montag. Ich habe das Gefühl, das bis dahin vollendete Tatsachen geschaffen sind.

    Es ist so unendlich frustrierend!

    Ach du Scheiße, so eine hohe Dringlichkeit! Wie beklemmend.


    In dem Fall würde ich wohl entweder versuchen (wie groß ist die Gemeinde?), über den Buschfunk herauszufinden, wer der/die neue Pächter*in ist und mit dieser Person zu reden versuchen.


    Ich könnte mir vorstellen, dass die vielleicht gar nichts darüber weiß, was das für ein Kleinod ist.


    Oder, falls die Gemeinde zu groß ist und/oder es niemanden gibt, der/die sowas weiß (bei uns im Dorf würde ich beispielsweise in unseren Tante-Emma-Laden gehen, die wüsste zumindest, wen ich fragen kann), würde ich folgendes tun:


    Stöcke mit Flatterband positionieren, dazu ein Schild mit kurz dargestellter Sachlage und vor allen Dingen mit ein paar Fotos.


    Saftlinge sind so schön, die finden doch eigentlich alle Leute toll.


    Und insbesondere mit dem Hinweis darauf, dass der Boden nicht aufgebrochen werden darf und nichts aufgebracht werden darf, um die Pilze nicht zu schädigen. Hinweis aufs Naturschutzgesetz (auch wenn ich mir nicht sicher bin, dass das hier anwendbar ist, bei "Privatgrundstück innerörtlich" - vielleicht wissen andere das besser, aber ansonsten vielleicht so formulieren, dass es "möglicherweise relevant" ist oder ähnliches).


    Das würde ich fotografieren, insbesondere auch das Schild und das Flatterband, so dass sich niemand mit einem "Hups, habe ich nicht gesehen" rausreden kann.


    Und - sofern Zeit vorhanden ist, und/oder du Mitstreiter*innen kennst, die sich mit dir abwechseln würden, ggf. Wache stehen, um die Person abzupassen, die dort arbeiten will. Tendenziell dürfte das ja ein überschaubarer Zeitraum am Samstag sein, in dem jemand sowas anfangen möchte.


    Viel Erfolg und liebe Grüße

    Sabine

    Claudia, ich verstehe deine Panik. Was würde ich alles geben für so ein Habitat in der Nähe.

    Vielleicht kann man andere Organisationen, z.B. NABU für das Gebiet gewinnen, sei es durch Pacht oder durch Kauf. Hier im Weserbergland gibt es einige Projekte, wo der NABU Gebiete zur Pflege übernommen hat.

    Bei uns macht sowas auch der LBV.


    Danke Axel, da hat mir die Behörde keine Hoffnung gemacht. Sie wird es nicht tun mit dem Argument, dazu wäre die Fläche zu klein.

    Bei uns in der Nähe gibt es mehrere jeweils eigentlich recht kleine Heideflächen, von denen nur ein Teil Naturschutzgebiete sind. Ansonsten wird nach und nach versucht, die in Naturschutzgebiete oder zumindest sonstwie geschützte Gebiete umzuwandeln und durch weitere Gebiete besser zu "verketten".


    Ich hatte mal was im Schutzplan oder wie das heißt gelesen (ich glaube, das war, als ich meine Betretungserlaubnis für eines davon beantragt habe), wo argumentiert wurde, dass das "Schutzinseln" sein sollen, und die Gebiete den Abstand zum nächsten Gebiet mit ähnlichen Bedingungen verringern soll. So eine Argumentation (vielleicht ein bisschen ausgefeilter, als ich es aus dem Gedächtnis reproduzieren kann) könnte ja bei einem angeblich "zu kleinen" Gebiet vielleicht auch ziehen.


    Auf jeden Fall denke ich, dass ein schriftlicher Antrag bei der Behörde auch noch mal einen ganz anderen Charme hat, als wenn jemand am Telefon sagt: "Können Sie vergessen" - denn was ihr am Telefon geredet habt, darüber gibt es keinen Nachweis.


    Wenn ein schriftlicher Antrag vorliegt und bei der Behörde schwarz auf weiß vorliegt, dass sie nicht eingeschritten ist, als für so ein triviales Vorhaben ein so wertvolles Habitat plattgemacht wurde, ist das noch mal eine ganz andere Kiste, denke ich.


    Wenn die Gemeinde vorhätte, dort einen Autobahnanschluss zu bauen, oder das von langer Hand geplante Hallenbad - dann sähe ich ja auch schwarz. Aber gärtnerische Nutzung? Ich glaub' es hackt :gteuflisch:


    Ich drücke dir ganz fest die Daumen - das klingt so unfassbar, wie die Gemeinde überhaupt auf die Idee kommen kann, so ein Kleinod zu verpachten, für die paar Kröten, die da bei rumkommen, wenn da irgendjemand ein Gemüsegärtchen drauf packt. Da fasst man sich echt an den Kopf.... (edit: und hier in Bayern würde ich da gleich wieder Vetternwirtschaft wittern...)


    Beste Grüße

    Sabine

    Ich möchte ergänzen: Bei euren beiden Exemplaren würde ich auf die Europäische Hornisse tippen (nicht auf die Asiatische, die hat wohl eine weniger ausgeprägte Bänderung und Beine mit gelben Endgliedern).


    Beste Grüße

    Sabine

    Hinterm Blumenkasten vor dem Garagenfenster haben sich Rotkehlchen unter den Überhang des Fenstersimses ein Nest gebaut und sind fleißig am Brüten :

    Nein, ist das niedlich :love:


    Rotkehlchen zählen zu meinen absoluten Lieblingsvögeln. So klein und rund und mit den schwarzen Äuglein - hach... Die im Garten brüten zu haben, wäre für mich ein Highlight.


    Ich habe hier zwar immer mal welche, aber ich weiß nicht, wo die wohnen.


    Beste Grüße

    Sabine

    Peter, das finde ich so klasse, dass du das alles so ausführlich beschreibst!


    Ich muss dringend mal Schaum suchen (ich hatte schon mal ein bisschen Wasser aus unserem Teich gefischt, weil ich dachte, wenn die im Wasser sind, finde ich da vielleicht auch was. Aber die sind dann vielleicht zu verdünnt. Habe jedenfalls nichts gefunden - hat offenbar seinen Grund, dass Schaum dafür benutzt wird).


    Beste Grüße

    Sabine

    Oh, Steffen, das ist ja auch ein Highlight!


    Sowas ähnliches hatte ich auch mal als Giftnotruf - ein Paar, das auch schöne Champignons aus dem Garten gegessen hatte und dann Magen-Darm-Probleme bekam.


    Da meinte ich (Fotos hatten sie keine): "Dann werden das wohl Giftchampignons - Karbolegerlinge gewesen sein".


    "Waaaas, es gibt giftige Champignons?!?!"


    "Ja, aber eigentlich riechen und schmecken die unangenehm, besonders beim Erhitzen."


    "Ach, jetzt, wo Sie's sagen - lecker waren die eigentlich wirklich nicht"


    :gkrass:


    Und bei der Birkenpilz-Geschichte wird mir ja schon beim Lesen ganz anders...


    Protokoll führe ich (meistens) auch. Aber für mich und für meine Statistik.

    Für mich selber notiere ich das normalerweise auch, für den PSV-Jahresbericht. Aber das ist einfach eine Datei, die ich nach und nach befülle.

    Ich habe gerade noch mal im PSV-Leitfaden geschaut: Da ist sogar ein Musterprotokoll drin, und auf Seite 173 heißt es, die/der PSV "sollte über die Beratertätigkeit Protokoll führen".


    Wie gesagt, habe ich noch nie gemacht, und ich hatte auch noch nie in der Einzelberatung Personen, die geäußert haben, dass sie irgendwelches komisches Zeug zum Essen mitnehmen wollen.


    Einmal hatte ich allerdings eine Teilnehmerin bei einer Pilzwanderung, die unbedingt Ziegelrote Schwefelköpfe mitnehmen und essen wollte. Obwohl ich ihr mehrfach und eindringlich gesagt habe, dass die Magen-Darm-giftig sind. Sie war da unbesorgt und meinte, sie hätte auch schon Grüne Schwefelköpfe gegessen (und erbrochen), und jetzt wolle sie mal die Ziegelroten zum Vergleich ausprobieren.


    Wenn das nicht eine Situation gewesen wäre, wo 15 andere Leute (deren Namen und Adressen ich hatte) dabeistanden und das hätten bezeugen können - da hätte ich mit Sicherheit ein Protokoll angefertigt und mir das abzeichnen lassen.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo durnik,


    mir ist nicht bekannt, dass es bei der DGfM ein Verbot gäbe, eine schriftliche Bestätigung anzufertigen.


    Ich meine sogar, wir hätten mal in einem PSV-Kurs diskutiert, wie sinnvoll es ist, ein Beratungsprotokoll anzufertigen (mit "welche Pilzarten als giftig/ungenießbar aussortiert", "welche Pilzarten als genießbar freigegeben", einschließlich der Bestätigung durch die ratsuchende Person, dass es keine nicht vorgezeigten Pilze mehr gibt, also so ähnlich, wie du das vorgeschlagen hast.


    Und ich meine, das wäre im Ergebnis (insbesondere in Kombination mit Fotos der Pilze) eigentlich ganz gut weggekommen. An ein "um Himmels Willen, das ist verboten" hätte ich mich sicherlich erinnert.


    Gemacht habe ich das aber noch nie, und das wollte auch noch nie jemand haben.


    Aber wenn ich das anpeilte, würde ich wohl, ähnlich wie Christoph das vorschlägt, sehr sorgfältig auf die Wortwahl achten und eher sowas wie: "Gemäß DGfM derzeit als Speisepilz klassifiziert und augenscheinlich derzeit mit gutem Frischezustand". Sowas wie "essbar/verträglich" schwarz auf weiß festzuhalten, ohne weitere Ergänzungen, fände ich heikel. Ja, es sind vielleicht Speisepilze, aber wenn die erst noch eine Woche im Kühlschrank liegen vor dem Verzehr, hilft das auch nicht. Oder wenn sie nicht ausreichend gegart werden oder jemand allergisch ist oder wenn sie riesige Mengen auf einmal verzehren.


    Beste Grüße

    Sabine

    Lieber Peter,


    vielen Dank für diesen spannenden Beitrag!


    Das macht tatsächlich Lust, das auszuprobieren.


    Noch eine ganz blöde Frage: Gibt es angesichts dieser Formenvielfalt ein einfaches Merkmal, an dem ich bei irgendwas, das ich aus dem Wasser gefischt habe, sehe, dass ich tatsächlich etwas Pilzartiges habe und nicht .... naja, irgendwas anderes halt, was es in Gewässern sonst noch so gibt? Oder merke ich das erst, wenn ich mich durch den Schlüssel gewurschtelt habe und nichts Passendes finde?


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Konstantin,


    ich bin auch gespannt, ob Andreas dazu noch etwas schreibt.


    Aber aus meiner Erfahrung heraus: Es kommt nicht nur auf die reine Pilzgröße/Dicke/Volumen an, sondern auch darauf, was für eine Art es ist.


    Beispielsweise funktionieren selbst recht große/dicke Täublinge sehr gut. Ebenso Samtfußkremplinge. Knollenblätterpilze, die von der Größe/Dicke her ja teilweise ähnlich sind, leider nicht sonderlich, und die meisten Röhrlinge auch nicht (ich glaube, ich habe einen ganz passablen Düsteren Röhrling).


    Ich verwende übrigens meistens eine noch einfachere Methode, denn ich habe einen "No Frost"-Gefrierschrank, der so eingerichtet ist, dass er "offenes" Eis einfach wegsublimiert. Ich lege die Pilze einfach offen in den Gefrierschrank und hole sie nach ein paar Monaten wieder raus.


    Bei einem Röhrling habe ich mal den Stiel ausgehöhlt und mit Silica-Gel gefüllt vor dem Einfrieren. Der hat dann einigermaßen die Form gehalten.


    Beste Grüße

    Sabine

    Jo zum Herbst hin sicher wieder.i lass des ois was so momentan aussieht glei liegen zahlt sie net aus und ärgerst di nur. Des kennt vieles sei wei auf eiche hab i ma sowas noch nicht angesehen. Einjährig ja

    Lieber Cognacmeister, da gebe ich dir recht - lieber wäre es mir auch, auf den Herbst zu warten und nicht verzweifelt so ein Zeug heimzuschleppen. Und die meisten "schönen" Sachen, die ich aus dem Gebiet mitgenommen habe, waren auch schön frische Rostpilze. Aber in dem Gebiet soll nach Möglichkeit bis Juni festgestellt werden, ob da irgendwelche Rote-Liste-Arten vorkommen. Bei Pilzen natürlich hart, bei den Käfern und den Vögeln klappt das schon besser. Aber ich will zumindest bei dem, was ich so finde, nichts unversucht lassen, einen Namen zu finden.


    Den vorjährigen Orangeseitling habe ich erkannt - vielleicht kennt ja jemand diese Exemplare.


    Nr. 2 hast du mit Auricularia mesenterica abgeglichen?

    Lieber Stefan, vielen Dank! Von oben hat er mich tatsächlich auch an den Gezonten Ohrlappenpilz erinnert.

    Aber den kenne ich ganz gut - den hatte ich sogar mal ein paar Monate in meiner Pilzausstellung, der hat sich gut gehalten (gerade noch mal geschaut - der ist sogar immer noch da). Aber selbst trocken ist der nie so hart wie dieser hier, und die Unterseite wird beim Trocknen glänzend-dunkel. Das ist sie hier nicht.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hast beim ersten überhaupt Sporen der schaut sehr trocken und hinüber aus

    Ich schrieb ja schon, dass ich Mühe hatte, überhaupt Sporen zu finden, und bei den wenigen einzelnen, die ich fand, nicht sicher bin, ob sie zum Pilz gehören oder nicht.


    "Hinüber" weiß ich nicht - denkst du, das ist was einjähriges? Ich hätte gedacht, das wird zum Herbst hin wieder.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo zusammen,


    ich habe gestern zwei Pilze gefunden, bei denen ich nicht wirklich zum Ziel komme.


    Bei Pilzen an Holz, insbesondere bei resupinaten, aber auch bei anderen, die keinen Hut und Stiel haben, bin ich nicht so firm. Diese beiden kenne ich nicht, und ich habe zwar im Rahmen meiner Möglichkeiten mikroskopiert, aber ich weiß noch nicht mal wirklich, was genau ich sehe. Jedenfalls habe ich nicht wirklich Basidien ausmachen können, und insgesamt so wenige Sporen, dass ich mir nicht sicher bin, ob irgendwelche davon zum jeweiligen Pilz gehören oder Fremdsporen sind.


    Nr. 1 ist weiß, resupinat und gefeldert-aufgerissen, ziemlich hart. Beim Substrat vermute ich Eiche, weil der Ast in einem Eichenhain unter einer Eiche lag, aber ein anderes Laubholz kann ich nicht ganz ausschließen. Im Mikroskop habe ich viele Schnallen gesehen und Inkrustationen (?), die sich in Wasser ablösen und überall herumschwimmen und 2-3 µm Durchmesser haben.





    Nr. 2 ist aus demselben Eichenhain und wuchs am Stamm einer umgestürzten Eiche. Die Fruchtkörper sind sehr hart. Hier gibt es in der Zellstruktur merkwürdige Zellen (sieht man so ein bisschen unten in der Aufnahme in Kongo). Nachtrag: Hier ist die Hutoberseite ziemlich filzig. Falls das wichtig ist, kann ich mein Bino-Foto dazu noch raussuchen.



    Hat vielleicht irgendjemand eine Idee, was das sein könnte, oder nach was ich schauen müsste, um das zu klären? Mir wäre sehr lieb, wenn sich das auch jetzt im Frühjahr klären könnte, nicht erst im Herbst, wenn sie vielleicht in tauglicherem Zustand sind.


    Danke schon mal und beste Grüße

    Sabine

    A warm welcome, Carina!


    I keep my fingers crossed that we will eventually get some rain - at least where I live, it is currently way too dry for mushrooms.


    Looking forward to hearing more about your ventures to the woods.


    Cheers,

    Sabine