Beiträge von Südwald

    Guten Abend,

    heute im Auenwald am fleckigen (vermutlch) Ahorn

    drängten sich beige Teile unter der Rinde vor.

    Beim Anlupfen der Rinde zeigten sich spargelähnliche helle zylindrische zugespitze FK.

    Die FK haben einen dunklen fast filzigen Basissockel.

    Ist das die Nebenfruchtform von Xylaria longipes?


    Danke für Hinweise, inge

    Grüß Dich Stefan,

    Ich glaube das der Dicyrtomina ornata ( Bunter Kugelspringer ) einen wesentlichen Anteil dazu beigetragen hat. :love:

    so ist es: ich mag Pilze mit Tierchen - das gibt dem Pilz-Standbild eine Lebendigkeit des Augenblicks.

    Eingefangener vergänglicher Glücksmoment.

    :gbravo:

    Bravo, gerne mehr davon!

    lg, inge

    Ich fotografiere kaum noch im Hochkant- Format, obwohl es häufig besser wäre.

    Hallo Olaf G , mach Dich doch bitte frei von den Meinungen anderer und zeige das, was Du siehst!


    zu viele Vorgaben und Regelungen hemmen Kreativität...

    Mitfreude ist, wenn ein Bild so wie es ist, anspricht.

    Herumgemeckere über Formate oder links/rechts-Spiegelung sind Spaßverderber.

    Da mag ich nichts mehr präsentieren

    Kreativ-Fotos dürfen bei mir auch den Rahmen sprengen, dazu gehören auch gemachte Wassertöpfchen oder geschreddertes Eis.

    Letztendlich ist es egal, wann und wo manipuliert wurde

    im Wald, im Schuhkarton, mit Beleuchtung, mit Belichtung, mit KI.

    Es kommt auf die Wirkung an, und die Intention der Künstler.


    Manchmal werde ich von der Vielfalt der natürlichen Erscheinungsformen im Wald zum Innehalten und Staunen geführt.

    Im Sessel vor dem Monitor kann der Effekt auch bei einem bearbeiteten Foto eintreten.

    ratzfratz

    In diesem Monat ist es der ratzfatzige Drüsling, der mich wiederholt zum Hinscrollen eingeladen hat.

    Danke an alle, die hier zum Augenschmaus beigetragen haben!

    lG, inge

    Pizza Margherita mit Maronen-Rotfuß-Rahm.

    CAVE Christopher,

    die Benzpyren(u.a PAK)-verkohlten überhitzten Stellen sind karzinogen.

    Auf keinen Fall mitessen, sondern ordentlich abkratzen oder wegschneiden.

    Die wichtigsten Punkte im Überblick:

    Entstehung: Wenn Pizza, Fleisch oder andere Lebensmittel zu stark erhitzt werden und verkohlen, entstehen gesundheitsschädliche Stoffe wie PAKs (darunter Benzpyren), heterozyklische aromatische Amine und Acrylamid.Gesundheitsrisiko: Benzpyren ist ein starkes Karzinogen (krebserregend). Der Verzehr von stark angebrannten Lebensmitteln wird mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht.Verkohlte Stellen entfernen: Es wird dringend empfohlen, stark verkohlte, schwarze Stellen von der Pizza abzuschneiden oder nicht mitzuessen.Häufigkeit ist entscheidend: Der einmalige oder seltene Verzehr von leicht verbrannter Pizza stellt in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Das Problem liegt im häufigen Verzehr. Beobachter +5

    Empfehlung:

    Vermeiden Sie es, Pizza (oder andere Lebensmittel) "auf Schwarz" zu essen. Wenn der Rand stark verbrannt ist, sollten Sie diesen Teil großzügig abschneiden.




    take care, inge

    heute bei Buschwindröschen und Scharbockskraut: Anemonen-Becherling - Dumontinia tuberosa

    oder sind es Scharbockskraut-Becherlinge (D.binucleosporum) ?

    Sklerotienansatz war vorhanden.

    lG, inge

    Liebe Schleimpilz-Spezialisten,


    kann der Fund von gestern näher eingeteilt werden?


    goldgelbe Sporenfarbe, dichter Oberflächenfilz,

    ein freistehender "Arm, auf dessen Unterseite Kügelchen zu sehen sind, verleitete mich, das Teil zu berühren und unter enormem Gestäube umzudrehen.


    Der Schleimpilz schien nicht auf dem Substrat zu haften, sondern war leicht ablösbar.

    Trichia scabra? affinis? persimilis?


    für Hinweise danke ich.

    mit leider nur makroskopischen Bilder-Grüßen, inge

    Hallo Ingo, danke für den Hinweis!

    Dein wachsgelbes Fleckenhaarbecherchen im 2022Beitrag hat außenrum gelbliche Haare.

    Bei dem hier Vorliegenden sind die Härchen weißgrau,

    eher mit Stich ins Blaue, wenn ich keinen Blitz verwende.

    Es gibt hier zwar einen BUND-Ausstellungsraum mit Mikros für Kids zum Anschauen von vorpräparierten Libellenflügeln, aber leider keinen Pilzkundigen.

    Objektträger und Deckgläschen hätte ich...

    Bleibts beim Makro.

    lG, inge

    Fortsetzung:

    Liebe Kleinstpilzfreunde,


    der hängende hoch abgebrochene Totholzast gehört zu einer abgestorbenen Weide.

    Die weißgrauen flauschigen Becherchen sind grau gestielt!

    nachdem ich (wie in123beschrieben) KOH (hatte nur 3% vom Mykoservice) drüber gestrichen habe,

    dauerte es kaum 5 Minuten und der Untergrund wurde schwarz, die Becherchen gaben die Scheibeninnenseite frei: bräunlich wie in 123

    Dann verdünnte ich und tröpfelte Wasser drüber: das Holz schwärzte sich und die rechts im Bld unteren Becherchen öffneten sich und zeigten sich mit gelber Innenscheibe.

    Ich hoffe, mit meiner Intervention dem Pilz nicht allzu sehr geschadet zu haben.

    Ist immerhin vermutlich eine seltene Art:

    Ki gibt je nach Foto >90% Proliferodiscus pulveraceus.

    Wie seht Ihr das?


    Grüßles, inge

    Hallo Ingo,

    höre von dieser Gruppe

    Cyphelloiden

    zum ersten mal. Spannend, was die Evolution alles hervorbringt.

    Mach' heute nach nächtlichem Regen einen Folgebesuch mit Lupe, ob sich die Innenseite der Becher zeigt.

    Werde mal etwas Wasser sprühen und auch den KOH-Test probieren.

    Inzwischen schließe ich auch eine Flechte nicht aus, so aus der Richtung Stecknadelköpfchen, bei denen ist das Lager/Hyphen auch im Holz versteckt,


    Lieben Gruß, inge

    Hallo miteinander,


    an ziemlich verwitterter ausgebleichter Birke, Espe oder Holunder

    wuchsen rasig diese geplatzten unrunden Pusteln.

    Haftstelle nicht eindeutig gestielt, wachsen rasig und haben alle eingerollte Grübchen, alle grau, es war heute milder trockener Fön.

    Wenn es zu einer Gattung wie z.B. Proliferodiscus reich,t bin ich mehr als glücklich.

    Noch schwanke ich bis zu Myxomycet indet.


    Danke für's Anschauen und Hinweise,

    lG, inge

    Hallo,

    im nassen Auenwald an Erle zusammen mit Graphis scripta drücken sich diese büscheligen Kügelchen raus.

    Cosmospora magnusiana und Nectria sl wurden mir von der Ki angeboten.


    Wie in einem früheren Beitrag (2019) sieht mir das eher nach Neonectria aus.

    Danke fürs Anschauen und Hinweise, inge

    Ich würde dennoch mit R. lacera vergleichen.

    Danke Martin,


    Hm - bei R. lacera sind die lappigen Blätter " relativ weich und weniger spröde als bei anderen Ramalina-Arten und lassen sich ohne zu zerbrechen umbiegen"

    und kommt auf Zweigen und seltener auf Felsen vor.

    Da es früher mal Wald auf der Insel gab, haben sich die Flechten nun als Restvorkommen auf den Felsen verbreitet?


    Ich tendiere mit F.Schumm's Senckenberg-Publikation eher zu R. maciformis : "starr, brüchig", "stark netzrunzelig"

    Vorkommen Nordafrika, aber Fuerteventura liegt mit Lanzarote fast an der Nordafrika-Küste...

    Dann bleibt es halt mal bei Ramalina spec.

    herzl. Gruß, inge