Olaf G superbe! Dein
Linden-Kelchbecherling
da kann mein bescheidener Kreativitätsversuch,
bei windigem Nieselregen unterm gehaltenen Regenschirm
den violetten Knorpelschichtpilz einzufangen, nicht mit.halten...
Olaf G superbe! Dein
Linden-Kelchbecherling
da kann mein bescheidener Kreativitätsversuch,
bei windigem Nieselregen unterm gehaltenen Regenschirm
den violetten Knorpelschichtpilz einzufangen, nicht mit.halten...
Danke Björn,
dann leg ich das phänomenologisch als " Erlen-Kügelchen-Cluster ohne Gattung" im Privatarchiv ab.
lG, inge
Italic selbst listet im Roccella-Bestimmungsschlüssel nur 4 Arten auf.
stimmt, hatte Quelle verwechselt, ich hab die 13 Arten von
Ich würde dennoch mit R. lacera vergleichen.
Danke Martin,
Hm - bei R. lacera sind die lappigen Blätter " relativ weich und weniger spröde als bei anderen Ramalina-Arten und lassen sich ohne zu zerbrechen umbiegen"
und kommt auf Zweigen und seltener auf Felsen vor.
Da es früher mal Wald auf der Insel gab, haben sich die Flechten nun als Restvorkommen auf den Felsen verbreitet?
Ich tendiere mit F.Schumm's Senckenberg-Publikation eher zu R. maciformis : "starr, brüchig", "stark netzrunzelig"
Vorkommen Nordafrika, aber Fuerteventura liegt mit Lanzarote fast an der Nordafrika-Küste...
Dann bleibt es halt mal bei Ramalina spec.
herzl. Gruß, inge
bei diesen Krautwickeln auf Lavaküstenbrocken
mit der markanten Äderung,
blattartig aufrechtstehende Blattwände mit runden Apothezien
erhalte ich von der KI völlig daneben --> "Eschenflechte"
Mein Arbeitsname: Kohlblätter für die harte trockene Porzellanstruktur (auch bei Nieseln sehr feste Konsistenz, leicht brüchig)
Da ich mit Bestimmen grad nicht weiterkomme,
setze ich diesen wechselfeuchten Schmuckstücken hier ein Denkmal; (ihr Habitat ist zum Bauland freigegeben, die Bagger verschonen die zarten Flechten nicht)
Schwierig wird es bei den fast ubiquitären Xanthorias.
Zunächst dachte ich an unsere Rusavskia elegans, doch ich kreise inzwischen wegen Thermophilie und Salztoleranz um
X.calcicola und X.aureola.
Manche sind auf blankem Basalt.
Die dottergelbe Farbe überzieht wie Eierspätzle die Küstenfelsen.
Die Lavafelsen wsind mit fossilen Kalkschichten überzogen, da sich der Unterwasservulkan über den Meeresspiegel geschoben hat.
Beeindruckend wie Krustenflechten die goldgelben Äste überwuchern und einweißeln, dann sehen sie aus wie abgestorbene Korallen..
Da könnte der Formenkreis der X. aureola hinkommen.
Bei den Folgenden mit warzigen Streuseln und den großen Scheiben
bin ich bei X.Calicola
Lichens marins - Xanthoria calcicola Oxner var. calcicola
körnig mit großen Scheiben
streuselig körnig, am Rand mit "Bandnudeln"
.danke fürs Anschauen.
freue mich auf Einsprüche und Hinweise zu den Küstenflechten inge
Liebe Grüße und noch ganz viel Spaß!
Oh ja danke Martin, die Entdeckungsreise geht nun daheim weiter.
Hier ein weiteres spannendes Einkreisen der Atlantikküsten-Bewohner:
Vermutlich eine Lecanora sulphurella (plausibel: wird auch auf observation.org auf Lanzarote gelistet)
Sie überzieht krustig viele Lavatuff- und Basaltbrocken und leuchtet im Flutniesel besonders neonschwefelgelb.
Auffallend sind starke Demarkationslinien.
Starke Felderung und schwarze Scheiben teils gelb umrandet.
lG, inge
Lieber Martin,
danke für diesen Link.
Den Link italic verdanke ich Dir ebenfalls
![]()
Ich hab inzwischen noch ein Bestimmungsbuch von Felix Schumm (Goethe Universität Frankfurt ) "Flechten Madeiras, der Kanaren und Azoren" entdeckt,
damit versuche ich mal die vielfältigen Küsten-und Halbwüstenflechten einzugrenzen.
Jeder Felsblock ist ein Kunstwerk mit Krusten, Lecanoren, Blatt- und Strauchflechten, ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus!
herzliche Grüße, inge
Liebe Flechtenfreunde,
im Norden Fuerteventuras nahe der Küste (salzhaltige Gischt und teilweise Nieselregen im Januar) fand ich zwischen kalküberzogenen Lavatuffbrocken diese braunen dünnstieligen Flechten.
Im Büschel wachsend mit reichlich weißen aufsitzenden Sorelien.
Laut italic8.0 gibt es 13 Roccella-Arten, vermutlich habe ich hier die R. canariensis?
Danke fürs Draufschauen und Hinweise, inge
Bild 10 wäre mein Siegerbild gewesen.
dito
Hallo Grafei,
in welchen südlichen Gefilden wachsen bei Dir im Dezember Maronen?
Oder kann hier auch Beliebiges aus dem Archiv eingereicht werden ohne Monatsbezug?
Grüßle, inge
mir ist der thread hier verleidet weil es nur noch um Rechthaberei und letztes Wort haben wollen geht,
sag ich hier auch mal adieu, da mir das Niveau nicht mehr gefällt
Ich schätze Pilz-Expertise, danke für alle Hinweise.
zur Luftverschmutzung (und es ist nicht die einzige negative Folge) :
>die Dänen böllern schon länger nicht mehr, nur noch die Deutschen, die über die Grenze machen...
>die Niederländer verbieten es ab 2026/27
>die Chinesen haben es schon etliche Jahre auf der Verbotsliste mit heftigen Strafen
Heute im Stadtgraben unter der historischen Brücke 4 Kids, 14-16 jährige Jungs mit "F1" und "Polenböllern" und Rauchbomben (Info durch diese) unterwegs.
Die illegalen Kracher wurden auf dem Schulhof des Gymnasiums verhökert (Exekutive versagt: Eltern, Lehrer, Polizei)
Im stillen Wald war die Luft rein
da begrüßte mich dieser Gezonte Ohrlappenpilz
peace, inge
Du hast vermutlich noch keinen Krieg live miterlebt. Sonst würdest Du das nicht so formulieren.
Im Krieg rummst es schon noch ein bisschen anders als mit den paar Gramm Schwarzpulver
Nun, es gibt leider verharmlosende Foristen, die keine Empathie mit PTBS-Opfern haben.
Heute begegnete ich einem kriegsgeflüchteten Palästinenser, er leidet unter ständigen Flash-backs (seit der Knallerei)
Hier haben Kinder der 8. Klasse ihre Polenböller auf der Brücke direkt vor dem Seniorenheim gezündet.
Eine hochbetagte Rollator-Dame entlastete sich bei mir, wie sie als Kinder im Keller zitterten, wenn Fliegeralarm war.
Auch sie wirkte extrem fahrig und aufgewühlt.
Da ich selbst in Südostasien 26 Winter in einem Bürgerkriegsgebiet tätig war, weiß ich, daß selbst kleinste Knaller aus selbstgebastelten Sprengstoffflaschen Füße aufreißen, Beine zerfetzen, Kühe beim Grasen von Tellerminen schwerst verletzt werden.
Der Lärmpegel, den wir hier heute Nacht erlebten ist Ausdruck einer Dekadenz und eines übersättigten Wohlstands.
Friedliche Stimmung ist anders.
Grüß Dich Bea,
bereits den Zinnoberroten Kelchbecherling gefunden haben!!!! In Oberbayern und Pfalz! Hier bei uns hab ich noch kein Habitat, aber im Donautal. Hast du sie schon entdeckt?
die gibt's hier auch, genauer gesagt als Roter Kelchbecherling Sammelart (Sacroscypha coccinea sl, incl. austriatica), denn ich mache nur Makro.
Von Nov bis Feb anzutreffen z.B. oberhalb Liggerngen (Bodanrück), auch hinter Reute, vor Steißlingen kommen die regelmäßig: schönes Motiv!
Archivbild v Feb2025
viel Glück! inge
Guten Abend Bea, danke!
Der feuchte Mooswald hinter Moos ist kein NSG.(Höri-Bus-Haltestelle Mooswald)
schau mal hier
https://observation.org/locations/751368/
Grüßle, inge
Bei uns ist aktuell gar nichts zu holen,
hoi Stefan, schau mal an den Weiden, da gibts grad genug Weißsporer zu holen,
langt sogar noch fürs Gefrierfach, viel Glück, inge
