Melanoleuca hätte keine freien Lamellen - ich bin bei einem gammligen Dachpilz!
lg Lara
Melanoleuca hätte keine freien Lamellen - ich bin bei einem gammligen Dachpilz!
lg Lara
Hallo zusammen,
aber könnte ich mich dann auch zB einfach "PSV (DGfM)" nennen wenn weder PSV noch DGfM ein geschützter Begriff ist (und ich das nicht schon wäre)? Ich dachte bisher in meinem laienhaften Verständnis immer dass die Angabe PSV nicht geschützt ist aber mit Bezug (DGfM) dann schon...
liebe Grüße,
Lara
Hallo zusammen,
Ich positioniere mein Handy auch freihand über dem Okular, geht gut! Wenn man eine Hand als "Brücke" zwischen Okular und Handy verwendet wird es auch etwas ruhiger und einfacher auszurichten. Eine Halterung fürs Handy wäre mir zu nervig, die müsste ich dann ja jedes mal dran und wieder abschrauben.
Ich mache auch alle meine Mikrofotos bisher auf die Weise und spiegele sie mir über cloud auf den Computer, wo ich dann auch mit Fiji/ImageJ Sporen etc messen kann (Eichen dann jedes mal über die mitfotografierte Messokularskala, geht schnell mit 2-3 Klicks). Hierfür noch ein Trick, damit die Messokularskala auch scharf aufgelöst wird: Meine Kamera-App hat einen "pro"-Modus, wo ich einzelne Kameraparameter auch manuell festlegen kann - da hab ich jetzt einen voreingestellten Wert für den Fokus, den ich dann immer für Mikro-Fotos verwende.
Was auf die Weise leider nicht geht ist stacking, dafür bräuchte es dann tatsächlich eine Halterung, damit alle Bilder genau gleich positioniert sind.
Liebe Grüße,
Lara
Hallo zusammen,
eine Kleinigkeit die einer Freundin und mir gerade aufgefallen ist: bei der Beschreibung vom Hauhechel-Samtfußrübling (S. 224) wird die Wirtsgattung als "Ononidis" bezeichnet, sie heißt aber eigentlich Ononis. (ononidis ist nur das Art-Epitheton vom Hauhechel-Samtfußrübling.
lg Lara
Hallo Pilzfreund,
das mit der Seltenheit mag für manche Gebiete in Deutschland (zum Beispiel Bayern) gelten wo die entsprechenden Habitate rar sind, aber bei uns in Brandenburg sind nährstoffarme Sand-Kiefernwälder nicht selten, und entsprechend auch T. albobrunneum nicht - schau mal hier auf der Nachweis-Karte von Pilze Deutschland:
Verbreitung Tricholoma albobrunneum (Pers.) P. Kumm. 1871
lg Lara
Hallo zusammen,
ich mache es kurz: muss euch für nächstes Wochenende leider absagen.
Ich hab noch mal angefangen zu studieren, in der Nachbarstadt, und die Vollzeit-Anwesenheit mit jeden Tag Pendeln schlaucht mich gerade sehr, und zusammen mit den jeweils zurückliegenden gefüllten Wochenenden ist es mir deutlich zu viel - Ich schaffe kein weiteres volles Wochenende gerade.
Ich bedaure das sehr, weil ich euch alle total gerne persönlich kennengelernt hätte, und bin mir sicher, dass wir eine schöne Zeit gehabt hätten, die ihr jetzt ohne mich noch genauso haben werdet.
Insbesondere tut es mir auch Leid um die spontane Absage - ich hoffe, dass es vielleicht noch jemanden gibt der meinerstatt gerne kurzfristig teilnehmen möchte (und wo Zimmer mit huehnchen69 teilen von beiden Seiten aus kein Problem wäre). Geld brauche ich keines zurück.
Soweit, liebe Grüße,
Lara
Hallo zusammen,
der Thread ist ja nun schon einige Jahre alt - ich wollte trotzdem einmal durchgeben, dass wir zuletzt gerade einen Agaricus-Themenabend im Verein hatten und dabei der Finder des oben genannten A. freirei sagte, dass der Fund sich auch genetisch bestätigt hatte.
Soweit, liebe Grüße,
Lara
Alles anzeigenHallo Stefan,
ich sehe da keine Gürtelzone daher bin ich optisch eher bei Agaricus vaporarius den ich aber noch nie selbst gefunden habe. Der zweite Champi ist etwas anderes.
Hallo Jan,
die Bilder sind viel zu klein. Da ist ja kaum etwas zu erkennen.
VG Jörg
Hallo zusammen,
die Kompostchampignons sind genetisch wohl alle eine Art, also subperonatus, vaporarius, cappellianus ist alles subperonatus. Schreibt jedenfalls Cappelli in dem 2022er FND-Agaricusband. So darf es auch mal gehen mit der Genetik.
Hallo Steffen,
die waren eigentlich recht frisch. Ich weiß nicht mehr ob ich im Feld schon den Geruch geprüft hatte aber zu Hause beim bestimmen später war er schon da, da sahen sie so aus:
Vielleicht dann wirklich kein konstantes Merkmal, ich meine auch, das damals nicht in jeder Literatur gelesen zu haben.
Hallo zusammen,
hatten die irgendeinen besonderen Geruch? Als ich L. porninsis mal gefunden hatte, haben die deutlich nach Mandarinenschalen gerochen. Ich weiß aber auch nicht, ob das ein konstantes Merkmal ist.
Hallo zusammen,
Ich würde sehr gerne und hätte auch ein paar schicke Highlights zu zeigen, bin aber etwas erkrankt und es hängt davon ab wie es mir heute abend geht. Wir werden sehen.
Hallo zusammen,
Ich war heute eine Runde in der Wuhlheide und die kleineren Zersetzer beginnen schon loszulegen - frische Nelkenschwindlinge, Waldfreundrüblinge, weiße sowie trockene Ackerlinge, ein Sternbovist, weitere 2 Boviste, Gymnopus impudicus, und auch die ersten noch sehr kleinen Mykorrhiza-Pilze - einmal Körnchenröhrling im fast-noch-Primordienstadium, einmal Wurzeltrüffel, sowie, mein persönliches Highlight heute, ein Sandborstling/Geopora. Aber gibt auch Stellen wo noch gar nichts los ist. Fand es aber für die kurze Zeit seit dem großen Regen (ist ja erst 5 Tage her) doch beachtlich.
Hallo zusammen,
Wie Stefan schon gesagt hat, geht oedematopus mikroskopisch über die Huthaarlänge (30-40(-60)µm, die anderen beiden sind bei 60-70(-120)µm), die anderen beiden gehen bei typischen Kollektionen dann anhand der Hutfarbe (subvolemus sehr hell, volemus sehr dunkel), Fruchtkörper die farblich dazwischen liegen können dann beides sein, die sind dann nicht morphologisch bestimmbar. Das hier ist die Veröffentlichung dazu, leider kein open access: https://www.sciencedirect.com/…abs/pii/S187861461500152X
Ich hatte bisher nur in Schweden mal Brätlinge gefunden, die hielt ich für blass genug, sie als L. subvolemus zu benamsen: https://www.inaturalist.org/observations/240025783
LG Lara
Liebe Tuppie,
auch von mir etwas verspätet noch liebe Geburtstagswünsche. Auf viele weitere Jahre.
Liebe Grüße, Lara
Vorausgesetzt mein Hirn ist bis dahin nicht völlig matsche würde ich auch mal wieder dazu kommen! Ich hätte auch 2-3 Trüffelchen, ein Hut-Stiel-Pilzchen und eine kranke Pflanze.
Hallo Bushmaster,
mit dem starken Gilben das auf dem Foto sichtbar ist glaube ich nicht an einen Waldchampignon - der würde röten! Besser vorstellen könnte ich mir einen Riesenchampignon (Agaricus augustus), auch wenn ich den durchschnittlich größer erwarten würde. Der müsste nach Marzipan gerochen haben dann!
Alles anzeigen(...) BITTE BIS ENDE WOCHE BESCHEID GEBEN OB ES MIT DEN 8 EURO FÜR ALLE OK IST (gehe davon aus, schließlich wollen wir ja zusammen sein - nicht nur zum Essen)
LG
Dodo
Hallo ihr Lieben,
buchfink, Anja, Ingo W, faria, wernburger, Rendel, durnik, Mreul(✝), Thorsten Richter (nicht im Forum?), nochn Pilz,
...vielleicht hat ja der eine oder die andere hier lange nicht reingeguckt oder ist nicht dazu gekommen.
Ich weiß, Dodo schrieb "bis Ende der Woche", also bleiben noch ein paar Tage zum Bescheid geben.
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Bei ingosixecho bin ich mir nicht sicher; du hast geschrieben:
(...) das hört sich alles gut an und ich mache natürlich mit. (...)
GR Ingo
Bezog sich das nur auf die Namensschildchen oder auch auf die 8,-€?
Hallo zusammen,
Ich hatte meine Zustimmung zu den 8€ sehr bescheiden über ein Gefällt mir (
) an der Verkündungsnachricht verkündet, gebe es aber gerne hiermit auch nochmal in Beitragsform. ![]()
Hallo zusammen,
Gerade auf dem Asiatischen Marienkäfer ist das Keulchen eigentlich sehr häufig. Nicht immer ist der Befall so schwerwiegend wie hier, dadurch manchmal unauffälliger. Es lohnt sich für die Suche besonders der Frühling jetzt, denn wenn erstmal die neue Generation adult ist, ist die Trefferquote kleiner, weil die ja erstmal noch gesund ist dann.
Mal Keulchen auf anderen Marienkäfern zu finden (das sind dann auch andere Keulchen) ist hingegen deutlich schwieriger.
In Brandenburg gibt es auch schon Funde im Mai - wenn du bei pilze-deutschland.de genug Fundpunkte durchklickst, tauchen manchmal auch welche im Mai auf. Für dieses Jahr würde ich mir da allerdings eher keine Hoffnungen machen.
Letztes Jahr war das Frühjahr ja extrem früh, da gabs auch Maipilze schon im März, entsprechend passen da Flockis mit März/April auch gut ins Bild (ich weiß auch von April-Funden in BB letztes Jahr).
Ich bin auch bei Champignon. Auffällig auf jeden Fall die wurzelnde Stielbasis, wie sie sich zB auch bei Agaricus bresadolanus (und weiteren Spissicaules) findet, aber dafür passt das gilben wieder nicht. Wobei das auch Überalterung sein könnte. Aber im Endeffekt ist das alles wilde Spekulation.
Hallo Sabine,
mit Artentablett meint Steffi das, was in der DGfM-Prüfungsordnung "Artenkenntnisprüfung" genannt wird. ("Vorlage von ca. 15–20 Pilzarten der Saison – darunter schwerpunktmäßig Giftpilze – zur Erläuterung"). Das ist der eine Teil der praktischen Prüfung, der andere Teil ist die simulierte Korbberatung ("Didaktischer Teil").
Hallo zusammen,
ich habe auch vor zu kommen, bin aber noch nicht ganz sicher ob ich es schaffe. Ich hätte Pilze aus meinem Osterurlaub, allerdings hab ich nur Trockenleichen und kranke Pflanzen im Angebot.
Liebe Grüße, Lara
Hallo zusammen,
Ich denke auch, dass der Tintling gesundheitlich erstmal kein Problem darstellt. Allerdings wäre es wichtig, die Feuchtigkeitsherkunft eindeutig zu klären. Zum einen, wo ein Pilz wächst, können auch noch weitere Pilze wachsen, und zum anderen, irgendwas zersetzen diese Pilze ja auch (das von Matthias schon erwähnte organische Material) - wenn das das Fachwerk ist oder der Dachstuhl, wäre das sehr ungünstig, vor allem, wenn das nicht ein einmaliges Feuchtigkeitsproblem war, was wieder abgetrocknet ist.
Liebe Grüße, Lara
Alles anzeigenHallo,
wie, es gibt 2 Sorten/Arten?
Da muss ich ehrlich sagen, das ich das nicht wusste.
Ich habe seit vielen Jahren im Garten Pflanzen, welche von meinem Kakteenfreund aus NRW stammen. Das dürfte dann schon der „originale“ sein.
Mir schmeckt Bärlauchpesto – aber bitte nur zur Saison, ganzjährig will/muss ich das nicht haben.
Viele Grüße,
Steffen
Hi Steffen,
In (u.a.) Berlin gibt es sehr sehr verbreitet (bestandsbildend) den neophytischen/invasiven Wunderlauch (Allium paradoxum) der hier in Berlin auch oft einfach Bärlauch genannt wird, oder eben auch Berliner Bärlauch. Er ist aber einfach auseinanderzuhalten, schau dir die Bilder von Bläuling im ersten Post mal an, Allium paradoxum bleibt von der Blattform viel schmaler mit größtenteils parallel laufenden Blattkanten, die Blätter sind auch ungestielt. Die Blüten sehen auch ganz anders aus, bilden nicht diese (Schein)dolden die der echte Bärlauch macht.
Ich mag den echten Bärlauch auch etwas lieber, aber der ist hier viel seltener vertreten, weswegen ich wegen des Aufwands trotzdem öfter Wunderlauch esse, weil den hab ich in 5 Gehminuten Entfernung. Zudem kommt der Wunderlauch auch etwas früher im Jahr schon.
Der "Berliner Bärlauch" (Wunderlauch/Allium paradoxum) ist durchaus schon Erntebar, ich hatte heute das zweite mal Pesto. Wir sind zwar klimatisch etwas hinterher im Vergleich zu Süddeutschland, der echte Bärlauch (den es hier auch gibt, aber seltener und noch seltener in großen Beständen) ist hier noch nicht so weit, aber der Wunderlauch kommt zum Glück früher.
Der Berliner Bärlauch ist übrigens auch nicht ursprünglich hier heimisch, er hat seinen Namen nur, weil er sich in Berlin unheimlich ausgebreitet hat seit er schon vor langer Zeit aus dem Botanischen Garten ausgebüchst ist.
