Beiträge von faria

    Hallo zusammen,


    zum Vergleich: Ich hab X. "marekii" auch mal gefunden und bei mir sahen die wirklich aus wie rothütige X. porosporus. Auch nicht wie bei dir Andreas mit roter Subcutis sondern direkt knallerot. Unten ein Foto, mehr Fotos des gleichen Funds gibts bei iNaturalist: https://www.inaturalist.org/observations/304326920.


    Deine makroskopischen Fotos finde ich nicht so unpassend für X. cisalpinus aber das mit den trunkaten Sporen ist natürlich ein Ding.


    Liebe Grüße, Lara


    original.jpg

    Hallo zusammen,


    kurze Anmerkung dazu: ich hab den Körnchenröhling in Berlin auch schon unter 5-Nadeliger Kiefer gefunden (Tränen-Kiefer/Pinus wallichiana, https://www.inaturalist.org/observations/246690995) und es gibt auch andere Beobachtungen die das stützen, zB https://www.researchgate.net/p…uralisation_ou_adaptation


    Den Röhrling um den es hier geht halte ich nicht für einen Körnchenröhrling, dafür ist mit der Hut zu gelb und die Fleckung des Stiels kenne ich so auch nicht.


    Liebe Grüße Lara

    Hallo Symaen,


    das ist in der Tat eine Trüffel, dem Aussehen nach aus der Gattung Tuber ( = echte Trüffeln). In der Gattung gibt es auch viele Arten, die keine Speisepilze sind, so wie dein Fund vermutlich auch. Unter Naturschutz stehen sie trotzdem alle ( - wie naturschutzfachlich sinnvoll das ist, steht auf einem anderen Blatt). Die kleinen weißen Tuber-Arten zu denen deine gehört sind etwas schwerer in der Bestimmung, ohne Mikroskopie wird sich da vermutlich niemand mit einer Art äußern.


    Liebe Grüße,


    Lara

    Hallo Stefan,


    ich hatte für ein Zweitmikroskop ebenfalls Okularmikrometer und Objektmikrometer in der Preisklasse aus China bestellt, und konnte über das schon vorhandene Okularmikrometers des Erstmikroskops (das ich auch mal mit einem anderen Objektmikrometer kalibriert hatte) prüfen - bei mir hat alles gepasst! Garantie dass es bei dir dann auch stimmt gibt es deswegen natürlich nicht, aber vielleicht hast du ja Leute im Umkreis/Pilzverein/... mit kalibriertem Mikroskop wo du das mal gegenprüfen könntest?


    Liebe Grüße, Lara

    Hallo zusammen,


    Ich sehe als realistischste Option gerade wenn es um Geld geht auch nur eine Form von Vertragsnaturschutz, im Sinne von ein Naturschutzverband o.ä. pachtet die Fläche um die Arten zu schützen oder bezahlt dem_der Pächter_in Geld dafür die Fläche Saftlingskonform zu bewirtschaften.

    Gibt es auf der Fläche vielleicht noch schützenswerte (RL-/BArtSchV-/FFH-relevante) Pflanzenbestände, mit denen Naturschutzverbände zusätzlich überzeugt werden könnten?


    Noch eine allgemeine Anmerkung zur Terminologie, weil du Claudia öfter von streng geschützten Arten gesprochen hast (und damit wahrscheinlich meintest, dass es im Gegensatz zu manchen anderen Pilzen keine Ausnahme zum Sammeln in kleinen Mengen gibt) - "streng geschützt" ist eine eigene Kategorie, unter die (bisher leider) keine Pilze fallen. Das Bundesnaturschutzgesetz unterscheidet drei Schutzkategorien: Allgemeinschutz (betrifft alle Tiere und Pflanzen, Pilze sind mitgemeint), Besonderer Schutz (Betrifft die Arten mit Kreuz in Spalte 2 Anhang 1 Bundesartenschutzverordnung) und Strenger Schutz (Arten mit Kreuz in Spalte 3 Anhang 1 BArtschV, das sind afaik Arten die zusätzlich im EU-Recht genannt werden). Die Pilze, die in der BArtSchV aufgezählt sind, sind alle nur besonders geschützt (und für manche gilt dann eben noch die Sammelausnahmeregelung). Damit will ich ihre Schutzwürdigkeit nicht herunterspielen, aber es macht denke ich Sinn die fachlich korrekte Terminologie zu verwenden, um naturschutzfachlich ernster genommen zu werden.


    Liebe Grüße,

    Lara

    Hallo zusammen,


    aber könnte ich mich dann auch zB einfach "PSV (DGfM)" nennen wenn weder PSV noch DGfM ein geschützter Begriff ist (und ich das nicht schon wäre)? Ich dachte bisher in meinem laienhaften Verständnis immer dass die Angabe PSV nicht geschützt ist aber mit Bezug (DGfM) dann schon...


    liebe Grüße,

    Lara

    Hallo zusammen,


    Ich positioniere mein Handy auch freihand über dem Okular, geht gut! Wenn man eine Hand als "Brücke" zwischen Okular und Handy verwendet wird es auch etwas ruhiger und einfacher auszurichten. Eine Halterung fürs Handy wäre mir zu nervig, die müsste ich dann ja jedes mal dran und wieder abschrauben.


    Ich mache auch alle meine Mikrofotos bisher auf die Weise und spiegele sie mir über cloud auf den Computer, wo ich dann auch mit Fiji/ImageJ Sporen etc messen kann (Eichen dann jedes mal über die mitfotografierte Messokularskala, geht schnell mit 2-3 Klicks). Hierfür noch ein Trick, damit die Messokularskala auch scharf aufgelöst wird: Meine Kamera-App hat einen "pro"-Modus, wo ich einzelne Kameraparameter auch manuell festlegen kann - da hab ich jetzt einen voreingestellten Wert für den Fokus, den ich dann immer für Mikro-Fotos verwende.


    Was auf die Weise leider nicht geht ist stacking, dafür bräuchte es dann tatsächlich eine Halterung, damit alle Bilder genau gleich positioniert sind.


    Liebe Grüße,

    Lara

    Hallo zusammen,


    ich mache es kurz: muss euch für nächstes Wochenende leider absagen.


    Ich hab noch mal angefangen zu studieren, in der Nachbarstadt, und die Vollzeit-Anwesenheit mit jeden Tag Pendeln schlaucht mich gerade sehr, und zusammen mit den jeweils zurückliegenden gefüllten Wochenenden ist es mir deutlich zu viel - Ich schaffe kein weiteres volles Wochenende gerade.


    Ich bedaure das sehr, weil ich euch alle total gerne persönlich kennengelernt hätte, und bin mir sicher, dass wir eine schöne Zeit gehabt hätten, die ihr jetzt ohne mich noch genauso haben werdet.


    Insbesondere tut es mir auch Leid um die spontane Absage - ich hoffe, dass es vielleicht noch jemanden gibt der meinerstatt gerne kurzfristig teilnehmen möchte (und wo Zimmer mit huehnchen69 teilen von beiden Seiten aus kein Problem wäre). Geld brauche ich keines zurück.


    Soweit, liebe Grüße,


    Lara

    Hallo zusammen,


    die Kompostchampignons sind genetisch wohl alle eine Art, also subperonatus, vaporarius, cappellianus ist alles subperonatus. Schreibt jedenfalls Cappelli in dem 2022er FND-Agaricusband. So darf es auch mal gehen mit der Genetik.

    Hallo Steffen,


    die waren eigentlich recht frisch. Ich weiß nicht mehr ob ich im Feld schon den Geruch geprüft hatte aber zu Hause beim bestimmen später war er schon da, da sahen sie so aus:


    large.jpeg


    Vielleicht dann wirklich kein konstantes Merkmal, ich meine auch, das damals nicht in jeder Literatur gelesen zu haben.

    Hallo zusammen,


    Ich würde sehr gerne und hätte auch ein paar schicke Highlights zu zeigen, bin aber etwas erkrankt und es hängt davon ab wie es mir heute abend geht. Wir werden sehen.

    Hallo zusammen,


    Ich war heute eine Runde in der Wuhlheide und die kleineren Zersetzer beginnen schon loszulegen - frische Nelkenschwindlinge, Waldfreundrüblinge, weiße sowie trockene Ackerlinge, ein Sternbovist, weitere 2 Boviste, Gymnopus impudicus, und auch die ersten noch sehr kleinen Mykorrhiza-Pilze - einmal Körnchenröhrling im fast-noch-Primordienstadium, einmal Wurzeltrüffel, sowie, mein persönliches Highlight heute, ein Sandborstling/Geopora. Aber gibt auch Stellen wo noch gar nichts los ist. Fand es aber für die kurze Zeit seit dem großen Regen (ist ja erst 5 Tage her) doch beachtlich.

    Hallo zusammen,


    Wie Stefan schon gesagt hat, geht oedematopus mikroskopisch über die Huthaarlänge (30-40(-60)µm, die anderen beiden sind bei 60-70(-120)µm), die anderen beiden gehen bei typischen Kollektionen dann anhand der Hutfarbe (subvolemus sehr hell, volemus sehr dunkel), Fruchtkörper die farblich dazwischen liegen können dann beides sein, die sind dann nicht morphologisch bestimmbar. Das hier ist die Veröffentlichung dazu, leider kein open access: https://www.sciencedirect.com/…abs/pii/S187861461500152X


    Ich hatte bisher nur in Schweden mal Brätlinge gefunden, die hielt ich für blass genug, sie als L. subvolemus zu benamsen: https://www.inaturalist.org/observations/240025783


    LG Lara

    Vorausgesetzt mein Hirn ist bis dahin nicht völlig matsche würde ich auch mal wieder dazu kommen! Ich hätte auch 2-3 Trüffelchen, ein Hut-Stiel-Pilzchen und eine kranke Pflanze.

    Hallo Bushmaster,

    mit dem starken Gilben das auf dem Foto sichtbar ist glaube ich nicht an einen Waldchampignon - der würde röten! Besser vorstellen könnte ich mir einen Riesenchampignon (Agaricus augustus), auch wenn ich den durchschnittlich größer erwarten würde. Der müsste nach Marzipan gerochen haben dann!

    Hallo zusammen,


    Ich hatte meine Zustimmung zu den 8€ sehr bescheiden über ein Gefällt mir (:thumbup:) an der Verkündungsnachricht verkündet, gebe es aber gerne hiermit auch nochmal in Beitragsform. ;)

    Hallo zusammen,


    Gerade auf dem Asiatischen Marienkäfer ist das Keulchen eigentlich sehr häufig. Nicht immer ist der Befall so schwerwiegend wie hier, dadurch manchmal unauffälliger. Es lohnt sich für die Suche besonders der Frühling jetzt, denn wenn erstmal die neue Generation adult ist, ist die Trefferquote kleiner, weil die ja erstmal noch gesund ist dann.


    Mal Keulchen auf anderen Marienkäfern zu finden (das sind dann auch andere Keulchen) ist hingegen deutlich schwieriger.

    In Brandenburg gibt es auch schon Funde im Mai - wenn du bei pilze-deutschland.de genug Fundpunkte durchklickst, tauchen manchmal auch welche im Mai auf. Für dieses Jahr würde ich mir da allerdings eher keine Hoffnungen machen.


    Letztes Jahr war das Frühjahr ja extrem früh, da gabs auch Maipilze schon im März, entsprechend passen da Flockis mit März/April auch gut ins Bild (ich weiß auch von April-Funden in BB letztes Jahr).